


Oliver Tree – Cowboys Don’t Cry
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Schreibe den ersten KommentarJetzt bin ich erstmal neugierig darauf, welches Leben außerhalb der Spedition auf mich wartet
Diana Amft in der Dramaserie „Tage, die es nicht gab“ in der Rolle der Doris Hauke, die eine Spedition leitet und stark unter dem Druck ihrer dominanten Mutter steht
Schreibe den ersten KommentarIn einem der Maxi-Autohöfe, irgendwo hier in Deutschland.
„Tach. Einmal duschen bitte.“
„Hallo, macht 4.99 Euro“.
Ich guckte wohl ein bissel verdutzt. Denn der Kassierer erwidert noch: „Ja, für drei Euro mehr gibt’s schon nen guten Döner“.
Recht hat er.
Schreibe den ersten KommentarItalien erstattet Lkw-Maut bei Baustellen. So funktioniert die neue Cashback-Regelung für Speditionen
Seit Juni 2026 können Transportunternehmen in Italien unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Autobahnmaut zurückerhalten. Welche Bedingungen gelten und wie die Erstattung funktioniert.
3 Kommentare
Von Udo Skoppeck
Wer nie einen Lkw gefahren hat, denkt beim Begriff Palettentausch wahrscheinlich an einen einfachen Austausch: Der Fahrer bringt Paletten und bekommt dieselbe Anzahl wieder mit zurück.
Ein Fahrer liefert beim Kunden 33 einwandfreie Europaletten an. Oft müssen diese sogar erste Wahl sein, weil automatische Hochregallager beschädigte oder stark reparierte Paletten gar nicht mehr akzeptieren. Moderne Fördertechnik erkennt Unebenheiten, gebrochene Bretter oder verzogene Kufen und verweigert die Einlagerung.
Doch wenn der Fahrer anschließend an die Tauschrampe fährt, stehen dort häufig nur Paletten dritter Wahl.
Verzogen, mehrfach repariert, feucht, mit gespaltenen Brettern. Oder schlicht nicht mehr tauschfähig.
Der Kunde hat seine hochwertigen Paletten behalten und die Spedition nimmt minderwertige Ware wieder mit.
Das Minusgeschäft beginnt also bereits an der Rampe.
Eine neue oder hochwertige EPAL-Palette hat einen erheblichen Wert. Muss eine beschädigte Palette später aussortiert oder ersetzt werden, bleibt die Spedition auf den Kosten sitzen.

Multipliziert man diesen Verlust mit hunderten oder tausenden Sendungen im Jahr, entstehen schnell Schäden von mehreren hunderttausend Euro.
Dazu kommen:
Zeit, die niemand bezahlt.
Am Ende steht der Berufskraftfahrer zwischen allen Fronten.
Der Kunde sagt: „Wir haben nur diese Paletten.“
Die Disposition verlangt: „Nimm nur gute Paletten mit.“
Der Empfänger verweigert beim nächsten Auftrag genau diese Palatten wieder. Der Fahrer trägt die Diskussion, obwohl er die Qualität weder hergestellt noch verursacht hat.
Durch automatisierte Hochregallager steigen die Qualitätsanforderungen ständig. Viele Unternehmen verlangen inzwischen nahezu neuwertige Paletten, weil nur diese störungsfrei durch automatische Fördertechnik laufen.
Gleichzeitig werden im offenen Tauschsystem oft deutlich schlechtere Paletten zurückgegeben. Genau diese Qualitätsunterschiede machen das heutige System immer problematischer.
In Großbritannien oder bei vielen internationalen Lieferketten arbeitet man längst mit Pooling-Systemen, beispielsweise von CHEP. Die Paletten gehören dort nicht dem Fahrer und nicht der Spedition.
Sie gehören dem Poolbetreiber.
Dieser sorgt für:
Der Fahrer liefert Ware ab und fährt weiter.
Keine Palettensuche. Kein Streit. Keine Wartezeiten an der Rampe. Keine Blockierung der Ladefläche durch leere Paletten.
Das spart Zeit, Geld und Nerven.
Das heutige System stammt aus einer Zeit, in der Lager kleiner, Lieferketten einfacher und Qualitätsanforderungen geringer waren. Heute bewegen wir Waren durch hochautomatisierte Logistikzentren mit Robotik, Scannern und Fördertechnik.
Nur beim Palettentausch arbeiten wir vielerorts noch wie vor Jahrzehnten.
Vielleicht ist es Zeit, die entscheidende Frage zu stellen: Müssen wir überhaupt noch Paletten tauschen?
Oder wäre ein modernes Pooling-System, bei dem neutrale Betreiber die Verantwortung für Qualität, Rückführung und Instandhaltung übernehmen, nicht längst die wirtschaftlichere und gerechtere Lösung?
Denn eines ist sicher: Nicht der Berufskraftfahrer verursacht das Problem. Er muss es aber jeden Tag ausbaden.
Schreibe den ersten KommentarIch steh vorhin an einem Waschbecken in einem SaniFair Klo, mich fix rasieren und waschen, und aus einer der Kabinen höre ich „ja, is klar… ja ja okay, jaaaaa… mir ist das schon klar, ja okay ja, also… na ja, ich meine, na ja, okay“.
Hab kurz überlegt, ob ich fragen soll, ob er Hilfe braucht. Weil, keine Ahnung, Schlaganfall beim kacken? Aber dann war kurz Ruhe, bevor ich die Spülung hörte.
War also doch nur ein Lokus-Lounge-Gespräch. Da hab ich noch einmal Glück gehabt.
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