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Kategorie: Unterwegs

Stressfrei – was sonst!

Im Oktober diesen Jahres hat sich das Schweizer Bundesverwaltungsgericht gegen die Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), die 2008 wirksam geworden war, entschieden.
Das ist gut, denn dann bin ich demnächst vielleicht nicht mehr auf die RoLa der Firma RAlpin angewiesen, um dieses Land zu durchqueren.

Auf der neuen tollen Website von denen liest man:

Sie haben sich schon immer gefragt, wie man komplette Lkw völlig stressfrei durch die Schweiz transportiert?
Finden Sie heraus, was die RoLa bringt.

Für mich bringt die RoLa sinnlose Wartezeit. Seit gestern abend stehe ich in Freiburg, da jeder der sechs Züge seitdem ausgebucht war. Der Annahmeschluss des nächsten ist um 12.40 Uhr. Ob ich dann einen Platz bekomme, ist auch nicht sicher.
Also heißt es weiter warten.

Ich habe keine Ahnung davon, wie es bei der Bahn abläuft und es interessiert mich auch nicht. Nur frage ich mich, ob es nicht möglich ist, in Wochen wie dieser, wo wegen eines Feiertages in Italien mit verstärkter Nutzung der Züge zu rechnen ist, nicht ein oder zwei Extrazüge einzusetzen.
Aber das übersteigt eventuell das quadratische Denken einiger Verantwortlicher. Man sieht an den Zahlen, dass die nach sturen festen Fahrplan fahrenden Züge ausgebucht sind und erfreut sich an den Ergebnissen.
Der Rest – sinnlose Wartezeiten, verdreckte Wagons etc. – interessiert nicht…

Update: 12.40 Uhr war auch ausgebucht, 15.05 Uhr, 16.40 Uhr, 18.35 Uhr und 20.15 Uhr ebenfalls. Um 21.35 Uhr durfte ich dann mitfahren. Das Teil hatte letztlich auch noch fast 3 Stunden Verspätung…

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Oben links in Hessen

Ort: Eine Frittenbude in einem Kaff im Landkreis Waldeck-Frankenberg (oben links in Hessen)
Zeit: So um Mittag rum.
Beteiligte: Ich, die Frittenbudeninhaberin und ein pommeskauender Vertretertyp.

Das Vorspiel: Ich betrete die Frittenbude und entsorge etwas Reisemüll (eine leere Einwegflasche und ein wenig Papier) im frittenbudeneigenen Mülleimer.

Frittenbudeninhaberin: Das ist aber kein öffentlicher Mülleimer.

Ich: Aber doch wohl eine öffentliche Frittenbude. Oder ist das hier eine geschlossene Gesellschaft.

Frittenbudeninhaberin: Nein, bestellen können Sie, aber Ihren Müll lassen Sie bitte woanders.

Ich: Das war doch wirklich nicht viel.

Frittenbudeninhaberin: Das ist mir egal, Ihren Müll möchte ich nicht.

Ich: Dann entsorge ich den Müll das nächste Mal auf der Strasse.

Frittenbudeninhaberin: Was wollen Sie?

Ich: Was zu Essen.

Frittenbudeninhaberin: Ja, was denn zu Essen?

Ich: Eine Currywurst mit Brötchen.

Drei Minuten später:

pommeskauender Vertretertyp: Wenn Sie Ihren Müll auf der Strasse entsorgen, bekommen Sie Ärger mit mir.

Ich: Ähh, diese Begebenheit ist schon wieder Geschichte.

pommeskauender Vertretertyp: Aber nicht für mich. Sie bekommen Ärger, wenn Sie Ihren Müll auf der Strasse entsorgen.

Frittenbudeninhaberin: Hier ist Ihre Currywurst.

Ich: Ich wollte kein Toastbrot, sondern Brötchen dazu.

Frittenbudeninhaberin: Ich habe keine Brötchen, nehmen Sie das Toastbrot.

Ich: Zahle ich dann 20 Cent weniger?

Frittenbudeninhaberin: Nein? Wieso? Brötchen oder Toastbrot, wo ist da der Unterschied?

pommeskauender Vertretertyp: Das frage ich mich auch. Erst seinen Müll hier illegal entsorgen und dann auch noch rum mosern. Das sind mir die richtigen.

Ich: Was interessiert Sie das eigentlich?

pommeskauender Vertretertyp: Ich bin hier ebenfalls Kunde. Also darf ich mich da einmischen.

Frittenbudeninhaberin: Nickt zustimmend.

pommeskauender Vertretertyp: Wenn ich nochmal sehe, dass Sie Ihren Müll auf der Strasse entsorgen, bekommen Sie mit mir Ärger.

Ich: Ich habe meinen Müll hier entsorgt.

pommeskauender Vertretertyp: Das ist das gleiche…

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Neue Strassen bekommt das Land

In Deutschland sollen noch vor den Weihnachtstagen mehrere Autobahnabschnitte freigegeben werden.

Seit einigen Tagen durchgängig befahrbar ist die A 96 München – Lindau. Die letzte, acht Kilometer lange Lücke zwischen Gebrazhofen und Wangen ist fertig gestellt worden.

Nach Angaben des ADAC sollen ab 18. Dezember Autofahrer auf der A 14 (Wismar – Schwerin) den 15 Kilometer langen Abschnitt zwischen Jesendorf und Schwerin-Nord befahren können. Damit gibt es eine zusätzliche Verbindung der Ost-West-Autobahnen A 20 (Lübeck – Stettin) und A 24 (Hamburg – Berlin).

Vor dem 24. Dezember soll auch die Zwölf-Kilometer-Strecke auf der A 38 (Göttingen-Halle) im Norden Thüringens zwischen Breitenworbis und Bleicherode freigegeben werden. Gemeinsam mit der A 44 (Dortmund – Kassel) und der A 14 (Leipzig – Dresden) führt sie fast direkt aus dem Ruhrgebiet bis Dresden und damit ist sie laut ADAC eine Alternative zur viel befahrenen A 4 (Frankfurt – Erfurt – Dresden)

Im Bereich der Hörselberge ist die alte A 4 durch eine neue ersetzt worden. Ab 21. Dezember soll die 23 Kilometer lange Trasse der neuen A 4 befahrbar sein.

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Erhöhung der LSVA nicht rechtsmässig

Stefan aus der Schweiz hat mich darauf hingewiesen, dass das Schweizer Bundesgericht mit Entscheid vom 28. Oktober 2009 (47 seitiges Gerichtsurteil unter https://relevancy.bger.ch/pdf/azabvger/2009/a_05553_2008_2009_10_28_t.pdf) entschieden hat, dass die Erhöhung der LSVA nicht rechtsmässig ist.

Ausserdem verwies er auf einen Artikel in der Schweizer Zeitschrift Weltwoche, in der dargelegt wurde, dass der Schwerverkehr alle seine Kosten deckt.
Leider ist dieser Artikel nur für Abonnenten erreichbar.

Danke Stefan.

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Im Geschwindigkeitsrausch

Sieht man einen Lkw der Spedition Ullrich auf der Autobahn, ist dieser meist der erste. Gedrosselt auf 83 km/h ziehen die Ihre Bahnen, im Überholverbot gefolgt von vielen anderen Lastwagen.

Umso mehr war ich gestern erschrocken, als mich einer von denen mit geschätzten 95 Sachen überholte. Ich hoffe, dass wird nicht zur Gewohnheit, denn sonst bin ich irgendwann der erste auf der Autobahn…

Spedition Ullrich

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