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Kategorie: Technik

Ein Navi muß her – Teil I

Ohne Navigationsgerät durch die Gegend zu fahren ist sprichwörtlich nicht mehr zeitgemäß, besonders wenn man beruflich unterwegs ist. Strassenkarten und Stadtpläne sind zwar noch immer nützliches Beiwerk, ein Navi erleichtert das ganze aber ungemein.

Vor knapp zwei Wochen z.B. hatte ich eine Entladestelle mitten in Rom. Trotz Stadtplan hatte ich kleinere Probleme, die Strasse in der die Empfängerfirma war, zu finden.
Fragt man Leute nach den Weg, bekommt man zwar nette Antworten und gezeichnete Hilfen, diese sehen dann aber zum Teil so aus:

Rom

Ganz ehrlich? Wer kann denn damit etwas anfangen! Übrigens: Die Strasse in der ich entladen sollte, sah so aus:

Rom

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Blogleser Arne fragt:

Hey,

gibt es eigentlich Navigationsgeräte speziell für Lkws?

Hallo Arne,

glaubst Du eigentlich, dass ich wie ein Pudel aussehe? Sicher nicht, also was soll dieses „Hey„?

Ja, es gibt Navigationsgeräte, speziell für Lkw. So bietet z.B. Mercedes – Benz für die Lkw-Baureihen Atego, Axor und Actros ein Truck-Navigationsgerät an.
Es berücksichtigt die nutzfahrzeugspezifischen Belange von Lastwagenfahrern, wie z.B. Angaben zu Fahrverboten bei Gewichtsbeschränkungen, eingeschränkte Durchfahrtshöhen und –breiten sowie spezielle Einfahrtmöglichkeiten in die Innenstädte.
Eine kleine Übersicht findest Du auch hier: >>>

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Neues Flaggschiff von Volvo

Nun wurde auch die 700 PS – Marke überschritten und zwar von Volvo. Der schwedische Hersteller präsentierte in der letzten Woche als neues Flaggschiff den FH16 mit 515 kW / 700 PS und 3150 Newtonmetern Drehmoment.
Weitere technische Daten (auch fachsimpeleien genannt) erspare ich mir und Euch. Diese findet man u.a. auf Volvo.com.

Was mich eher interessiert: Wer braucht in einem Serien – Lkw 700 PS? Für einen normalen 40 – Tonner ist diese Leistung eher Nonsens.
Es hat wohl eher etwas mit Prestige zu tun. Deshalb warte ich darauf, wann der nächste Hersteller in diese Region vorstößt.

Klar, Spass macht es sicher trotzdem, solch ein Teil zu fahren und schlecht für Volvo ist es sicher auch nicht, solch eine Motorisierung im Programm zu haben. Sie würden es wohl kaum anbieten, wenn es niemand kaufen würde.

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Fehlgeleitete Lkw – Fahrer

Wer erinnert sich nicht an diese Meldung in „Deutschlands größter Tageszeitung“ vom Juli 2007:

Fehlgeleiteter Lkw - Fahrer

Nun gibt es eine Studie des ADAC die zeigt, dass viele Städte und Gemeinden erhebliche Verkehrsprobleme mit fehlgeleiteten Lkw haben.
Gut die Hälfte der von den Städten gemeldeten Probleme entstehen laut ADAC durch Lkw, die nicht mehr wenden können – sei es, weil sie sich in Wohngebiete verirren, Nebenstraßen befahren oder in Sackgassen geraten.
Nur unwesentlich kleiner ist die Zahl der Lastwagen, die Routenempfehlungen durch das Gemeindegebiet folgen, die für Lkw ungeeignet sind.

Nach Angaben der betroffenen Gemeinden kommt es vor allem dann zu Problemen, wenn Brummifahrer die Wegweisung an der Straße ignorieren oder Verkehrsbeschränkungen der Gemeinden missachten.

Nur ist es aber oftmals nicht so, dass es häufig nichts zu ignorieren gibt, weil es keine oder nur unzureichende oder unlogische Beschilderung gibt?
Wie oft steht man mit einem Lkw plötzlich vor einem Hinweisschild, dass ein Weiterfahren unmöglich macht – ein Umdrehen aber auch.
Eine früh- und rechtzeitige Beschilderung könnte hier Abhilfe schaffen. Aber dazu sind viele Städte und Gemeinden, sowie Strassenverkehrsämter nicht in der Lage.

Ein Beispiel ist die Gemeinde Nütschau in Schleswig-Holstein. Dort stehen Lkw – Fahrer vor einer klapprigen Holzbrücke, die über die Trave führt und die Sie eigentlich nicht befahren dürften. Der Grund ist auch hier eine viel zu spät beginnende Beschilderung.
Der ADAC versucht die Verkehrsplaner davon zu überzeugen, die LKW-Verbotsschilder bereits an der Autobahnabfahrt aufzustellen – aber bisher ohne Erfolg.

Blogbeitrag, der Euch auch interessieren könnte: Navigationsgeräte für Lkw
AVmap Geosat 5 BLU e TRUCK Edition

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ADAC – Pannenstatistik

Der „ADAC-Truckservice“ veröffentlichte seine LKW Pannen-Statistik für das erste Halbjahr 2008. Aus dieser Statistik geht hervor, dass die häufigste Pannenursache noch immer Reifenschäden sind. Deren Anteil liegt bei 26,2%.
Knapp dahinter liegen Elektronikdefekte, deren Anteil 24,7% ausmachen.

Mit 19,9 % rangieren Motor-Defekte auf Platz 3, Bremsen-Defekte sind dagegen nur noch in knapp 5 % der Fälle die Pannenursache.

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Frage? Antwort!

Hallo,

ihr LKW-Fahrer unterhaltet euch ja wie in den Anfängen des
CB-Funks immer noch auf Kanal 9 AM, obwohl hier die
Sendeleistung (legal) auf 1 Watt beschränkt ist.

Warum seit ihr nicht inzwischen auf
FM (auf Kanal 9 oder woanders) umgestiegen?

Mit reinen FM-Geräten kann man doch viel leichter
grenzüberschreitend funken, in D gebührenfrei, mit bis zu 4
Watt Sendeleistung und besserer Qualität.

Gruß Matthias

Hallo,

der Kanal 9AM hat sich in Deutschland über viele Jahre etabliert. Ein Grund ist sicher, dass es wesentlich weniger Störgeräusche auf AM gibt. Ausserdem kann ich auch über AM auf einer Entfernung von 2 – 3 Kilometer funken und das reicht in den meißten Fällen aus.

In vielen anderen Ländern wird jedoch über FM gefunkt, so z.B. in Frankreich auf 19FM.

Eine „Besonderheit“ sind viele Osteuropäer. Wenn man einen von denen überholt, der gerade am sprechen ist, hört man es nur rauschen und das obwohl der zig Kanäle höher funkt.
Der Grund sind Brenner mit weit höheren Ausgangsleistungen. Mit diesen Geräten hat man logischerweise eine wesentlich höhere Reichweite.

Mir erzählte mal einer, dass er mehr als 1 000 Kilometer weit funken kann. Ob das stimmt, weis ich jedoch nicht.

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Active Brake Assist

Vor mehr als 2 Jahren präsentierte Mercedes – Benz Daimler-Chrysler den „Mercedes-Benz Safety Truck“. Er vereinigt alle zurzeit lieferbaren Assistenz- und Sicherheitssysteme, ergänzt um den damals erstmals angebotenen Active Brake Assist (Notbrems-Assistent).

Im Unterschied zur Abstandsregelung leitet der Active Brake Assist bei der akuten Gefahr eines Auffahrunfalls, zum Beispiel auf ein vorausfahrendes Fahrzeug, eine Vollbremsung ein. Er nutzt die drei Radarsensoren der Abstandsregelung, die innerhalb eines definierten Bereiches vor dem Lkw fahrende Hindernisse erkennen und dabei fortlaufend die Differenzgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug ermitteln.

Wäre bei unverändert beibehaltener Verkehrssituation ein Unfall unvermeidlich, wird der Fahrer zunächst optisch und akustisch gewarnt.
Bei einer Verschärfung der Kollisionsgefahr erfolgt zusätzlich eine Teilbremsung mit zirka 30 Prozent Bremsleistung.
Reagiert der Fahrer dann immer noch nicht, leitet das System selbstständig eine Vollbremsung ein.

Der Active Brake Assist kann Unfälle zwar nicht immer aktiv verhindern, jedoch zumindest durch das Einsetzen der vollen Bremswirkung die Kollisionsgeschwindigkeit, und damit die Schwere von Unfallfolgen, verringern.

Interessante Videos dazu, gibt es natürlich bei YouTube 😉

Active Brake Assist

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