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Kategorie: Gastbeitrag

Das online Werkstatt-Portal autoservice.com

Gastbeitrag

Sie suchen eine gute und günstige Kfz-Werkstatt für Ihr Auto? Die zu finden kann sehr mühselig sein. Gelbe Seiten und Google helfen zwar bei der Suche, bieten aber keinen Preisvergleich. Mit autoservice.com, dem online Werkstatt-Portal, finden Sie nicht nur Werkstätten, sondern können auch ganz einfach online deren Preise vergleichen.

Über die Werkstatt-Suche auf autoservice.com erhalten Sie nicht bloß eine Übersicht über die Werkstätten in Ihrer Nähe, sondern auch gleich alle Kontaktdaten und Hintergrundinformationen zu den Leistungen. Ebenfalls sehen Sie, ob die Werkstätten aktuelle Angebote zu einzelnen Leistungen bieten. Mit nur wenigen Klicks können Sie außerdem noch mehreren – oder einzelnen – Kfz-Werkstätten eine Anfrage zu einer gewünschten Dienstleistung schicken. Dadurch erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit von den ausgesuchten Autowerkstätten Angebote passend zu Ihrer Anfrage. Anschließend müssen Sie nur noch die Preise vergleichen und können auch direkt einen Termin bei der ausgewählten Werkstatt machen.
Registrieren müssen Sie sich auf autoservice.com nur für die Pool-Anfrage. Unerwünschte Newsletter werden scheinbar nicht verschickt. Mit dem angelegten Konto können Sie dann ganz einfach Ihre Anfragen und die Antworten der Werkstätten verwalten. Außerdem können Sie auch die Daten Ihres Fahrzeugs speichern, damit Sie diese nicht bei jeder erneuten Anfrage eingeben müssen. Diese Daten dienen dazu, dass die Autowerkstätten Ihnen passend für Ihr Modell zugeschnittene Angebote zukommen lassen können.

Die Werkstätten werden auf der Seite mit eigenen, ausführlichen Unterseiten präsentiert. Sämtliche Infos erhalten Sie beispielsweise auch über die Autoservice iPhone-App. Bei einer Panne finden Sie mit dieser App aber nicht nur einen Abschleppdienst, sondern auch Notfall-Tipps und Kontaktdaten für den Rettungsdienst. Parkplätze können Sie mit der autoservice.com-App ebenfalls suchen und werden Sie einmal geblitzt, sagt Ihnen der integrierte Bußgeld-Rechner auch gleich, auf was für eine Strafe Sie sich einstellen müssen. Da fehlt eigentlich nur noch die Nummer für einen guten Anwalt für Verkehrsrecht!

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Gastbeitrag: Das Reifenalter – wann ist Zeit für einen Reifenwechsel (Werbung)

Die Zeit nagt an allem und jedem – auch das Gummi von Reifen wird davon nicht verschont: Die Witterungsbedingungen, dass befahrene Terrain und UV-Strahlung sind nur einige der Faktoren, die sich auf die Beschaffenheit der Bereifung auswirken. Um Alterserscheinungen rechtzeitig zu erkennen und ein Versagen einer der wichtigsten Teile am Truck zu verhindern, ist eine regelmäßige Überprüfung der Reifen ratsam.

Das Herstellungsdatum – Orientierungspunkt zur Bestimmung des Reifenalters

Eingeführt vom amerikanischen „Department of Transportation“ bildet die DOT-Nummer an der Seitenwand der Pneus das Produktionsdatum der Reifen ab – aufgeschlüsselt in Form von Kalenderwoche und Jahr.
Dabei deutet beispielsweise die Zahlenfolge 1207 an, dass es sich um einen Reifen handelt, der in der 12. Kalenderwoche des Jahres 2007 hergestellt worden ist. Wichtig ist die Angabe zur Beurteilung der Lagerungsdauer und der Dauer der Umwelteinflüsse sowie den eventuell dadurch entstandenen Schäden.

Mit den Umwelteinflüssen in Verbindung stehende Nachteile müssen nicht sofort mit dem bloßen Auge ersichtlich sein – auf mikroskopischer Ebene lassen sich jedoch oftmals Materialschwächen wie Risse oder Sprödigkeit erkennen.
Mit der Zeit vergrößern sich die Schäden und ein Reifenwechsel kommt unaufhörlich näher. Aber Hilfe gibt es auch im Netz. So findet man z.B. auf dieser Website ein großes Angebot an neuen Reifen.

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Eine liebe und tolle Leserin meines Blogs und Mutter eines Sohnes, der ebenfalls als Lkw – Fahrer unterwegs ist, schickte mir einen tollen Tourbericht. Für mich persönlich ist es schön zu lesen, wie zwar Angehörige, aber trotzdem Berufsfremde den Alltag unterwegs wahrnehmen.

Vielen Dank dafür…


Hallo Maik,

Endlich hatte ich mal wieder Gelegenheit, zweieinhalb Tage mit meinem Sohn mitzufahren. Schon die Tatsache, soviel Zeit für einander zu haben, war für mich ein Traum.

Der erste Plan war, dass ich am Mittwochabend „aufspringe“. Aber dann kam die Realisierung des Tourenplans und damit die erste Änderung: Aufspringen ca. 2.00 Uhr, Auflieger tauschen und los geht’s.
Soweit der 2. Plan.

Dann wurde es 3.30 Uhr – Auflieger in Halle holen, toll, nur SZM fahren das ist sooo cool…! Ankunft in Halle 4.00 Uhr, aber der Auflieger dort kann erst gegen 7.00 Uhr beladen werden. Warum haben wir den beladenen der 22.00 Uhr stand eigentlich nicht behalten? Das weiß nur seine Hoheit der Disponent.
Somit unplanmäßige Pause bis sieben – Schichtzeit und das was gefahren werden sollte bis dahin also alles Makulatur.

Von Halle dann in den Hexenkessel Frankfurt, Dortmund, Düsseldorf, Bonn, Köln und Samstag um 14.30 Uhr wieder im gelobten Land, Nerven runter, kurz vorm „Annölen“.

Die Nachtruhe vor den Kühler-Aggregat war überhaupt kein Problem, den habe ich gar nicht registriert, eher die Autobahn drei Meter neben uns: Ein Traum von einem Rasthof, der zur Krönung Samstagmorgen 7.00 Uhr noch nicht mal frische Brötchen hatte. Dabei waren mindestens fünfzehn Kollegen von euch dort.

Wenn ich die Reihenfolge meiner Schilderung so lese, wird klar, da schreibt ein Laie…

Was ich bei den verschiedenen Be- und Entladestellen so mitbekommen habe, das gibt’s ja in keinem Kino. Klar war ja, bei drei Stunden zu spät los, auch drei Stunden zu spät beim Kunden.
Lidl, ist ja wohl bei Euch Fahrern sehr beliebt, weil Zeitfenster 10.00 Uhr – das kann ja Montag, Dienstag, Mittwoch… sein, denen ist das ja eh egal, wann Du dort aufschlägst. Es spricht ja nichts dagegen, mal nen netten Tag am/im Logistikzentrum zu verbringen, rrr!
Clever für Kleinunternehmer, da stehen schon einige Bäcker- und Imbisswagen.

Aber dummerweise gibt es ja auch Kunden, die auf uns gewartet haben, da durfte mein Sohn erst mal satt „Mecker“ wegstecken. Sein Disponent sah wohl keine Notwendigkeit dort mal anzurufen und Bescheid zu sagen, dass es auch Harry Potter nicht schafft, drei Stunden Rumstehen wegzuzaubern.
Dann sollten wir noch Vorladen für Montag, die Ware war noch nicht mal produziert, also warten bis man was zusammen gesucht hat, was wir mitgenommen haben. Auto war trotzdem voll.

Gott sei Dank, sind wir Deutschen so maßlos, dass einiges auch mal zusätzlich angeliefert werden kann, da ja unsere „Freßattacken“ die Läger rasch wieder leer machen.
Also Kühlertür zu und nur noch 30 Minuten übrig ( BAG sollte die nächsten 14 Tage nicht kontrollieren, da nützt wohl auch ein Ausdruck nix) bis zum nächsten Parkplatz. Tja aber – Berufsverkehr um Köln, Freitagabend ein Traum in Blech! Da sind 30 Minuten nur Theorie!

Somit blieb uns nur dieser tolle Rastplatz direkt neben den Fahrspuren der Autobahn.

Donnerstag war es da schon ein wenig gemütlicher, auch nicht das, wovon man unbedingt in den Abendnachrichten hört, aber ok.

Zu guter Letzt kam dann noch die Dispo für Montag – 10.00 Uhr in Berlin! Da hatte der Herr mal eben vergessen, dass 14.30 Uhr Samstag + 45 Stunden (mehr Ruhezeit gibt es nicht) nie und nimmer 10.00 Uhr Berlin ergeben, bei Fahrzeit ganz optimal gedacht 2 Stunden dorthin.
Aber auch der Nachwuchs lernt schnell und schickt eine SMS mit dem Beginn am Montag raus und dann LKW gegen Motorrad getauscht und Dank Wind um die Nase, den Kopf ein wenig frei bekommen.

Wenn ich mir das jetzt wieder so alles in Erinnerung rufe, bleibt wieder übrig:

DER RIESIGE RESPEKT VOR EUCH!!!

Was ihr leistet steht in keinem Verhältnis zu Eurem Ruf und der Entlohnung.

Wenn ich dann den Wert der SZM und des Aufliegers und der Ware noch mit betrachte, für die ihr ja mit eurem Arbeitsvertrag und Führerschein die Verantwortung übernehmt – Chapeau!

Diese teilweise haarsträubend engen Anlieferstellen und Eure beeindruckend großen Fahrzeuge! Wer hat eigentlich gesagt, dass Frauen auf große Autos stehen? – der hatte Recht!

Unserem Sohn macht die Fahrerei noch immer Spaß, d.h. er „liebt“ seinen Job schon noch. Gerade heute ist wieder mal so ein „Strahle-Tag“, er fährt wieder mit dem Autozug nach Sylt. Das ist mal was, Fahren, Zirkeln und keine normele Autobahn mit 2-3 Spuren.

Aber der Spagat wird im Moment immer schwieriger zwischen Lohntüte, allgemeines Privatleben und Beziehung. Letzteres gestaltet sich gerade sehr kompliziert, da seine Freundin im med. Dienst tätig ist (365 Tage rund um die Uhr ) und er meint, er müsse was ändern. Argument alles so zu lassen wie es ist, wäre eine entsprechend höhere Entlohnung. Da kann man dann zumindest in der Zeit, wo man zu Hause ist, dass Leben genießen und muß nicht auf den Cent schauen.

Nahverkehr ist ja so gar keine Alternative, dass weiß er auch. Da sieht es mit der Arbeitszeit genauso besch… aus und die Bezahlung ist noch dürftiger. Klar Abends zu Hause, aber zu welchem Preis? Völlig ausgelaugt auf der Couch, um achte die „Knöppe zu “ und dann ist auch nix mehr viel von wegen Privatleben…

Tja da bin ich nun mit meinem Dozenten- und Berufsplanungs-Latain auch am Ende. Das was ich tagtäglich mache, hilft mir hier auch nicht weiter. Zumal ich halt weiß, bei allem Streß und Ärger mit Dispo und Co. – er macht es ja gerne und er kniet sich richtig rein, auch sein Fuhrparkchef ist happy wie sonstwas, wenn sein Auto am Wochenende reinkommt, der sieht aus wie neu, alles sauber, getankt.

Keine Ahnung wie es weiter geht, irgendwie immer, klar…

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Der Lkw als Vorreiter bei der Sicherheitstechnik

Gastbeitrag

Noch immer gibt es auf Deutschland’s Straßen jedes Jahr viel zu schwere Verkehrsunfälle, an denen Lkw beteiligt sind. Die moderne Sicherheitstechnik hat in den vergangenen Jahren jedoch einen deutlichen Beitrag dazu geleistet, die Unfallzahlen erheblich zu senken.
Durch Sicherheitssysteme wie ABS, ESP und das neue automatische Notbremssystem ABA sind die bundesdeutschen Straßen ein Stück weit sicherer geworden.

Vor allem bei Lkw, die in Deutschland zu Unrecht ja noch immer als Unfallverursacher Nummer eins verschrien sind, lohnt sich die Investition in moderne Sicherheitssysteme.
Trucks, die mit Stabilitätsregulierung (ESP), automatischem Notbremssystem (ABA), Abstandregeltempomat (ACC) und Spurwächter ausgestattet sind, verursachen nur halb so viele Unfälle wie Lkws gleichen Typs ohne derartige sicherheitsrelevante Ausstattung.

Deutlich weniger Unfälle

Eine noch deutlichere Sprache spricht die Statistik der entstandenen Schadenssumme durch Lkw-Unfälle. Bei Fahrzeugen, die mit der Sicherheitstechnik ausgestattet sind, fällt die Schadenssumme um 90 Prozent geringer aus als bei Lkw, die nicht mit ESP, ABA und Co. ausgestattet sind.
In die Sicherheit ihrer Fahrzeuge zu investieren, rechnet sich für Fuhrunternehmen und Lkw-Besitzer gleichermaßen: ein komplettes Sicherheitspaket ist schon für knapp 11.000 Euro zu haben – eine relativ überschaubare Summe im Vergleich zu den horrenden Kosten, die ohne Safety-Ausstattung im Falle eines Verkehrsunfalls zu erwarten sind.
Kein Wunder also, dass immer mehr Lkws in Deutschland mit aktiven Sicherheitssystemen ausgerüstet werden.

Sicherheitstechnik wird Pflicht

Auf europäischer Ebene liegen die Ausstattungsquoten hingegen noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Das dürfte sich in naher Zukunft ändern, denn laut EU-Gesetz müssen ab dem Jahr 2013 alle neu entwickelten Lkws mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen mit dem Notbremsassistenten ABA ausgestattet werden. Ab 2015 wird der Notbremsassistenten für alle neu zugelassenen Trucks Pflicht.
Den deutschen Straßenverkehrswächtern vom ADAC geht diese Verordnung der EU noch nicht weit genug. Ginge es nach dem Automobilclub, dann müsste ABA so schnell wie möglich ebenso selbstverständlich wie Luftfilter und Motor in jeden Lkw eingebaut werden.
Der ADAC demonstriert an einem Crashtest eindrucksvoll, wie zahlreiche Unfälle durch moderne Fahrzeugtechnik verhindert werden könnten. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern kann der Notbremsassistent den Aufprall auf ein anderes Fahrzeug komplett verhindern, bei höheren Geschwindigkeiten wird der Aufprall immerhin deutlich gebremst.

Mit der neuen Verordnung will die Europäische Union ihrem Ziel näher kommen, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten auf den Straßen Europas zu halbieren. Schon 2003 formulierten die EU-Kommissare in Brüssel einen ähnlichen Vorsatz, der nicht ganz so erfolgreich wie erhofft in die Tat umgesetzt werden konnte. Anders als vor acht Jahren wird heute bei der verbindlichen Verordnung unfallverhindernder Sicherheitstechnik nicht mehr lange gezögert.
Auch ESP und Rollover Protection werden ab November 2014 in allen europäischen Lkw Pflicht. Damit nehmen die EU-Wächter auch diejenigen Sicherheitssysteme ins Visier, die die häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung verhindern könnten: fast 40 Prozent aller Lkw-Unfälle entstehen durch Abkommen von der Fahrbahn und durch Spurführungsfehler.

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Gastbeitrag: Navigation – Navi Apps fürs Handy

In Zeiten des iPhones und GPS Handys ist moderne Navigation noch viel einfacher geworden. Mit der richtigen App kann man sich die Anschaffung eines teuren Navigationssystems manchmal sogar sparen. Jedoch ist im App Dschungel auch Vorsicht geboten, denn nicht jede Navi App hält auch was sie verspricht.

Um Navi Apps erfolgreich nutzen zu können, müssen Sie zunächst ein GPS fähiges Mobiltelefon besitzen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man entscheidet sich für eine kostenlose Navi App, durch die aber Folgekosten entstehen können, sofern man nicht über eine Internetflat fürs Handy verfügt.
Denn kostenlose Navigation Apps rufen bei jeder Verwendung immer die benötigten Daten und Karten online ab, wodurch entsprechende Folgekosten entstehen können. Auch erfüllen diese kostenlosen Apps nicht immer allen Anforderungen, die der Benutzer an eine Navigation App stellt. Manche dieser Apps sind entweder sehr langsam oder haben nur eine schwache Datenverbindung, die schnell unterbricht. Hier kommt es wieder stark darauf an, in welchem Maße man die App nutzen möchte. Eine einfache kostenlose Navi App wird sicher niemals ein komplett ausgestattetes externes Navigationssystem ersetzen.

Neben den kostenlosen Angeboten gibt es auch noch die Möglichkeit, umfangreichere Apps gegen ein moderates Entgelt zu erwerben. Diese Applikationen verfügen in der Regel über ein deutlich breites Spektrum an nützlichen Funktionen. Und es entstehen natürlich auch keine Folgekosten, da alle erforderlichen Karten direkt beim Erwerb auf das Handy geladen werden.
Aufgrund dessen finden solche Apps benötigte Routen auch wesentlich schneller, da sie bei der Routensuche nicht auf eine stabile Internetverbindung angewiesen sind. Wer öfters auf ein Navi angewiesen ist, der sollte sich eher für eine umfangreiche kostenpflichtige Navigation App entscheiden. Preislich liegen solche Apps trotzdem noch unter dem Anschaffungspreis für ein hochwertiges Navigationsgerät und es entstehen keinerlei Folgekosten wie bei vergleichbaren vermeidlichen kostenlosen Navigation Apps.

Hat man dann eine passende App gefunden, sollte man sich auch Gedanken über eventuelles Zubehör machen. Möchte man sein Handy zum Beispiel als mobiles Navigationsgerät im Auto verwenden, ist es ratsam, sich eine entsprechende Handyhalterung zuzulegen, die das navigieren deutlich erleichtert. Auch sollte man immer ein Ladekabel für sein Mobiltelefon bereit halten. Denn die Benutzung der GPS Funktion mit Handy belastet den Akku grundsätzlich stark.

Anm.: Stefan Ricks arbeitet in der Marketing Branche und schreibt Gastbeiträge zum Thema Navigation.

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InfoMail Nr. 39 der Polizei Münster: Streckenwärter leben gefährlich

Straßenwärter der Autobahnmeistereien befahren Tag für Tag mit ihren Streckenfahrzeugen die bundesdeutschen Autobahnen, um den Zustand der Schnellstraßen zu kontrollieren.
Sie fahren mit Schrittgeschwindigkeit über den Standstreifen und prüfen die Beschilderung, halten Ausschau nach Beschädigungen am Fahrbahnbelag und an den Leitplanken und räumen alles von der Fahrbahn, was dort nicht hingehört.
Dies reicht vom Tierkadaver bis zur Werkzeugkiste und von der Lauffläche eines LKW-Reifens bis zum Skiträger. Ihre Fahrzeuge sind mit auffälligen gelben Blinkleuchten und einem grell blinkenden Leuchtkreuz ausgestattet. Sie selbst tragen Warnkleidung in leuchtend orange.

Straßenwärter leben gefährlich, besonders wenn sie ihr Fahrzeug verlassen müssen. Dies ist immer der Fall, wenn sie verloren gegangene Gegenstände oder Reifenteile von der Fahrbahn oder aus dem Mittelstreifen räumen müssen. Aber schon allein das Befahren des Seitenstreifens ist sehr gefährlich und birgt ein sehr hohes Berufsrisiko in sich.

Die 40-Tonner fahren nur wenige Zentimeter an den Pritschenwagen vorbei, so dass die Insassen durch den Windsog jedes Mal durchgeschüttelt werden, das ihnen „Angst und Bange“ wird.
Und das nicht ohne Grund. Immer wie ereigneten sich folgenschwere Verkehrsunfälle, bei denen die Streckenwagen übersehen werden und Lastkraftzüge auffahren.

Im Jahr 2010 kam es im Überwachungsbereich des Polizeipräsidiums Münster auf den Autobahnen A 1 und A 43 zu fünf Verkehrsunfällen, bei denen Lastzüge in Absicherungsfahrzeuge der Autobahnmeistereien fuhren oder diese streiften. In allen Fällen blieb es bei, teilweise nicht unerheblichem, Sachschaden; wobei bei dieser Art von Unfällen nur wenige Zentimeter zwischen einem abgefahrenen Spiegel und toten oder schwerstverletzten Streckenwärtern liegen.

Eine Minimierung des Risikos und die Gefährdung für die Straßenwärter kann schon durch Einhalten des erforderlichen Mindestabstandes (LKW über 3,5 t zGG = 50 Meter) und ausnutzen der gesamten Fahrstreifenbreite (3,75 Meter) zur Mitte hin erreicht werden. Selbst ein Wechsel auf den linken Fahrstreifen, ohne den nachfolgenden Verkehr zu behindern oder zu gefährden, kann unter Umständen sinnvoll sein.

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Ein Erlebnisbericht von Thomas Gaigals. Danke 😉 !

Ich bin mit meinem Vater im Lkw mitgefahren, als wir auf einmal in einen Stau gerieten der in einer Kurve endete. Als wir standen, ist uns eine A-Klasse Mercedes voll in die Seite reingefahren!! Weil sie das Stauende übersehen hatte und zu schnell dran war. Mit Glück hat Sie das ganze Überlebt!! Das Auto und Lkw waren Schrott!

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