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Kategorie: Ärgerliches

Kündigungen bei der Internet-Flat von Base

Da ich viel unterwegs bin, habe ich vor einiger Zeit ins Auge gefasst, mir eine Internet – Flatrate zuzulegen.
Inzwischen gibt es einige recht günstige Angebote dafür, beispielsweise die Internet-Flat von Base für monatlich 25 Euro, die ich nun auch nutze.

Doch wie eine solche Flatrate dann tatsächlich ist, zeigt sich erst, wenn man diese ausgiebig nutzt.

So habe ich gelesen, dass in den letzten Tagen immer wieder von Kündigungen einzelner Nutzer berichtet wird.
Der Anbieter begründe seine außerordentlichen Kündigungen mit zu hohen Datenvolumen bzw. zu langen Verbindungen.
Allerdings fordert ein Flatrate-Angebot meiner Meinung nach ja dazu auf, es länger am Stück zu nutzen.

Außerdem: was heißt eigentlich „zu hoher Verbrauch“? Sind 2 GB im Monat viel oder erst 5 oder 6 GB?
Ich finde, dass ein Verbrauch von bis zu 3 oder 4 GB im Monat angemessen ist.

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Alles wird gut

Ich war soeben duschen gewesen und habe dabei promt mein am Wochenende gekauftes Shampoo vergessen.

Aber wie heißt es so schön:

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Post aus Italien

Hier berichtete ich über die Arbeitsteilung an einer Raststätte in Italien.
Dieses schilderte ich in einer eMail auch der für diese Tankstelle zuständigen Mineralölgesellschaft.

Nun bekam ich Post von dieser Mineralölgesellschaft. Darin heißt es u.a.:
Wir senden Ihnen ein Geschenk um uns zu entschuldigen für was Ihnen auf unserem Tankstellen geschehen ist.
Wir hoffen Sie immer als Kunde bei Ihrem nächsten Besuch in Italien zu haben…

Nur wurde dieser Brief von irgendeinem bereits geöffnet und mein Geschenk hat nun ein anderer.

Naja, war wohl eh nur ein Flaschenöffner…

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Wir sind (k)ein Volk

Kommt man an einem Freitag um 13.00 Uhr zu seiner letzten Ladestelle, hat man noch gute Laune. Wenn einem dann ein griesgrämiger Lagerist entgegnet: „Vor 16.00 Uhr ist Dein Zeug nicht fertig“, sinkt diese schon rapide.

Steht man um 17.00 Uhr noch immer ohne das was passiert, ist die Laune fast auf dem Nullpunkt. Endgültig in den Minusbereich sinkt diese dann, wenn man endlich an die Rampe „andocken“ darf, dabei eine schmale Dorfstrasse benutzen muss (die durch eine Baustelle noch enger wurde) und dabei von einer motorisierten Dorfbewohnerin dumm angemacht wird.

Diese „gute Frau“ war doch tatsächlich der Meinung, ich würde Sie nötigen, da Sie wegen mir kurz halten musste.
Sie stieg aus, kam zum Lkw gewackelt und redete auf mich ein. Nach drei oder vier Sätzen unterbrach ich Sie und fragte, ob Sie nur auf diese Art Männer kennen lernt.

Nun verstummte Sie, stöckelte zu Ihrem Auto zurück und redete auf einen älteren Bauarbeiter mit „etwas“ geröteten Gesicht ein.
Dieser beteiligte sich nun auch an unseren Disput, dabei ergriff er (logischerweise) Partei für die Frau.

Nun sah ich mich genötigt auszusteigen. Ich fragte diesen Strassenbauhilfsarbeiter, ob denn sein Alkohol alle wäre.
Er entgegnete mir, er würde nicht trinken, sondern hätte nur einen Sprachfehler. Nur war mir das bisher überhaupt nicht aufgefallen, sondern nur sein rotes Gesicht.

Was dann kam, erstaunte selbst mich:
Dorfbewohnerin: „Diese Ossis dürfen sich hier alles erlauben“!
Bauhilfsarbeiter: „Genau, dieses dreckigen Ossis“!
Dorfbewohnerin: „Das trage ich dem Kohl noch heute nach, dass er die ins Land geholt hat“!
Bauhilfsarbeiter: wollte irgendwas sagen, bekam aber kein Wort heraus. Ob es am Entzug lag oder er doch einen Sprachfehler hatte? Keine Ahnung!

Immerhin war die „Unterhaltung“ damit beendet…

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Schlechte Laune

Es gibt Ladestellen, da steht man und steht und steht – irgendwann sind es 23 Stunden und meine Laune ist wie auf diesem Bild:

oelreg.jpg

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Von arroganten Polizisten und dummdreisten „Mauteintreibern“…

Irgendwie haben Südtiroler Polizisten eine „Zebrastreifenphobie“.
Nachdem ich vor 2 Wochen in Bozen 74 Euro zahlen mußte, durfte ich letzte Nacht gegen 0.30 Uhr meinen Parkplatz auf einer Raststätte an der Brennerautobahn räumen.

Der Grund? Richtig – ich stand angeblich auf einem Zebrastreifen! Nur das von solch einem Streifen weit und breit nichts zu sehen war.Aber das war diesen beiden Polizisten egal: entweder weiterfahren oder zahlen (genau – diese berühmt – berüchtigten 74 Euro).
Das ich in keinsterweise den Verkehr behinderte (im Gegensatz zu anderen parkenden Lkw) spielte dabei keine Rolle.

Selbst der Hinweis auf den eingebauten digitalen Tachographen war denen egal. Den Blicken nach zu urteilen, wussten die nicht einmal genau, was das eigentlich ist.

Also hieß es, nach 5 Stunden Pause weiterzufahren. Parkmöglichkeiten bis zum Brenner gab es keine mehr, auf österreichischer Seite war bis zur Mautstation Schönberg ebenfalls alles belegt.

Genau hinter dieser Mautstelle gibt für 4 oder 5 Lkw die Möglichkeit, auf einer Art Park- oder Pannenstreifen Pause zu machen. Eben dort war noch ein Platz frei.

Gegen halb Sieben hämmerte jemand mit seinen Fäusten gegen die Fahrertür (die Steigerung von „hämmern“ trifft jedoch eher zu). Wie man sich fühlt, wenn man nach solch einer „Krachorgie“ aus dem Schlaf gerissen wird, dürfte wohl jedem klar sein.

Ich quälte mich zum zweiten Mal in dieser Nacht aus der Koje, zog den Vorhang ein Stück zur Seite und erblickte ein lockenköpfiges Wesen in einer frischgebügelten ASFINAG – Uniform.
Noch ehe ich das Fenster öffnen konnte, riss dieses Wesen bereits am Türgriff und brüllte dabei. Dabei bemerkte es in seinem Wahn nicht einmal, dass die Tür verriegelt war.

Ich öffnete das Fenster, sagte freundlich „Guten Morgen“ (was mir schwerviel), worauf dieses Wesen kurz verstummte, aber nur um kurz darauf mit unvermindernder Lautstärke weiter zu brüllen.
Trotz seiner stimmlichen Stärke verstand ich nur Bruchstücke, von dem was dieses Wesen von sich gab. Ich führte dieses nichtverstehen eher auf meine körperliche Verfassung hin, als auf seine Lautstärke.

Immerhin verstand ich irgendetwas von „Mautkontrollieren“ und das ich „verschwinden“ soll und noch einige andere Worte, die ich hier nicht wieder geben möchte.

In einer kurzen Pause (die es wohl zum Luftholen brauchte) fragte ich dieses Wesen, ob es auch einen Namen hat. Es schaute mich überrascht an, überlegte kurz und ging dann zu seinem „ASFINAG – MOBIL“, was sich hinter meinem Lkw befand.

Nun war ich etwas überrascht – dann dachte ich aber, dass er gleich zurückkommt um mir eine Visitenkarte oder soetwas zu überreichen.

Aber es tat sich nichts: also begab ich mich auf den Weg zum „ASFINAG – MOBIL“.
Dieses lockenköpfige Wesen befand sich auf dem Beifahrersitz, auf dem Fahrersitz saß ein weiteres ASFINAG – Wesen (vielleicht Ende zwanzig), der bereits in Ansätzen wie Ottfried Fischer aussah und mich angrinste.
Schlimmer konnte die Nacht nicht enden.

Ich fragte noch einmal nach dem Namen dieses Lockenkopfes. Als Antwort bekam ich irgendeine Nummer vor den „Kopf geschleudert).
Also fragte ich nocheinmal: diesmal bekam ich zur Antwort: „Er wäre der Herr Mautaufsicht“ und weiter:“Mautaufsicht wäre sein Familienname“!
Dieser „Otti Fischer – Verschnitt“ kringelte sich dabei vor lachen.

Ich beließ es dann dabei, schrieb mir die Nummer des „ASFINAG – MOBILS“ auf (W 34905 R) und fuhr weiter…

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Streiks hier und anderswo

In Deutschland streikten vergangene Woche Bedienstete des „öffentlichen Dienstes“, in der nächsten Woche sind wohl wieder einmal die Lokführer dran.

Das weckt bei mir Erinnerungen an einen Streik der Transportunternehmer in Italien, der vor ungefähr 10 Wochen innerhalb von 2 Tagen ganz Italien lahmlegte.

Nur das es dort nicht ganz so friedlich zuging…

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RiCö – Teil 4

Vor einigen Wochen lief auf mehreren TV – Sendern eine Reportage über die Spedition RiCö. Dort präsentierte sich diese Firma als vermeintliches Vorzeigeunternehmen.

Was diese Firma und deren Geschäftsführung wirklich wert war, merkte man in der letzten Woche: geplatzte Schecks, gesperrte Tankkarten, in Zwangsurlaub geschickte Fahrer – Gläubiger und Polizei im Haus.

Alles andere als Vorzeigbar ist die Geschäftsführung: als würde sich die prekäre Lage nicht in Windeseile unter den Lkw – Fahrern und der gesamten Branche herumsprechen, versuchte man die Lage schön zureden.

RiCö ist zu schnell groß geworden, auch Dank einer aggressiven Preispolitik. Die Quittung dafür kam jetzt.

Leidtragende sind die Mitarbeiter, die sich einer ungewissen Zukunft ausgesetzt sehen.

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