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Schlagwort: Pause

Unter Polizeischutz

Ich hab den Überblick verloren, seit wann die Bundespolizei am Übergang zwischen Österreich und Deutschland bei Kiefersfelden und auch anderswo wieder Grenzkontrollen durchführt. Denn irgendwie ist das mittlerweile zu einer Art Gewohnheit geworden.
Sollten die irgendwann nicht mehr hier stehen, würden die mir fast fehlen.

Auch weil ich, wenn ich wie heute hier nächtige, meine Ruhepause quasi unter Polizeischutz verbringe. Keine dreißig Meter entfernt kontrollieren die ab und an ein Auto und noch seltener einen Reisebus. Also wenn denn mal einer kommt.

die Bundespolizei kontrolliert am Übergang Kiefersfelden
Die Bundespolizei wartet

Also diese Nacht keine Gedanken um Dieselklau, verschwundene Rücklichtschalen oder eine zerschnittene Plane. Ich wäre sogar so mutig, mit offenen Fenster zu pennen. Hat doch auch was.

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Tag der Verkehrssicherheit

Heute ist übrigens der „Tag der Verkehrssicherheit„. Dieser wurde 2005 vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am dritten Samstag im Juni statt.

Apropo Verkehrssicherheit. Was ist eigentlich aus der Forderung geworden, Standklimaanlagen für Lkw zur Pflicht zu machen? Denn bei Hitzestau im Führerhaus ist an Erholung ja nicht zu denken. Und die ist ja enorm wichtig für die anschließende sichere Fahrt. Wissen wir ja alle.
Aber ehrlichgestanden weiß ich das gar nicht. Denn eigentlich gilt eine Lkw-Fahrerkabine nicht als Arbeitsplatz. Wenn es so wäre, müsste ein Arbeitgeber für erträgliche Temperaturen sorgen.

Warum das so ist, hat der Bayerische Rundfunk vor einigen Jahren mit einer Anfrage beim Bundesarbeitsministerium versucht rauszufinden. Die Antwort:

Wegen der Spezialvorschriften im Verkehrsrecht gilt das Arbeitsschutzrecht (…) nur eingeschränkt.“ Und ansonsten sei „das Bundesministerium für Verkehr (…) zuständig.“
„Das Bundesverkehrsministerium schreibt auf Anfrage von Kontrovers, eine Verpflichtung ginge nur über die EU. Und für den Arbeitsschutz sei wiederum das Bundesarbeitsministerium zuständig.“

Wenn Hitze zur Gefahr wird

Aber ich bin jetzt mal mutig und behaupte, solch eine Pflicht ist überhaupt nicht notwendig. Denn ein vorbildlicher Arbeitgeber will seinen Fahrern einen angenehmen Arbeitsplatz bieten und dazu gehört auch während der Pause klimatisierte Luft. Klingt doch gut. Oder?

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Punktlandung

Tja, was soll ich schreiben. Drei Minuten bevor der Motor abstirbt, ein Plätzchen zum Pause machen gefunden. So muss das sein. Denn man kann nicht nur arbeiten.
Dieser Meinung ist übrigens auch mein digitaler Fahrtenschreiberassistent. Und auf den muss ich ja hören.

Digitaler Fahrtenschreiber

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Planung bringt nix

Fast zwei Stunden gebraucht, um über den Brenner zu kommen und nun ist meine gut durchdachte Planung im Eimer. Denn eigentlich wollte ich noch vor Mittag zwei Kunden schaffen. Am Nachmittag noch drei und der Auflieger wäre leer gewesen.

Schnee am Brenner

Aber nix da. Ein bissel Schnee und Eis und alles steht. Jetzt warte ich über Mittag beim ersten Kunden in Bozen. Deren Pause ist natürlich ausgedehnt, von zwölf bis zwei. Aber alles wird gut. Wir haben ja erst Dienstag.

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Essen aus dem Kasten

Tja, Kollege aus dem Iran. Ich fahre weiter. Jetzt musst Du Deine Fiesta kurz unterbrechen und ein wenig Platz machen. Sonst gibt es Geschnetzeltes…

Pause auf Rasthof

Die lagern alles in diesem Kasten unter dem Auflieger. Also Speisen und Getränke, Kochgeschirr, Gaskocher, Campingstuhl und Tisch. Da frage ich mich immer, wie die den so dicht bekommen, dass weder Dreck noch Feuchtigkeit eindringt.

Vor Jahren hatte ich einen Sattel mit Palettenstaukasten. Die Paletten da drin waren nach einer Woche so staubig oder durchnässt, ich kam überhaupt nicht auf die Idee, da was anderes zu deponieren.

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Fehlplanung

So. Endlich Feierabend. Eigentlich wollte ich bis München kommen. Gereicht hat es aber nur bis in die Gegend von Göppingen.

Tja, wenn man schon mal was plant. Aber das laden bei einer Firma im Hunsrück hat wieder Stunden gedauert und dann kam mir auch noch eine Vollsperrung dazwischen. Ab Esslingen bin ich dann über die B 10 gefahren. Zum Glück lief es da relativ gut.

Jetzt stehe ich in einem kleinen Gewerbegebiet mit Lidl, Rewe und – ganz wichtig – McDonalds. Verhungern tue ich also nicht.

Bis zum ersten Kunden bei Padova sind es noch knapp 650 Kilometer. Das müsste morgen hoffentlich zu schaffen sein. Wenn nicht, wird es knapp mit meinem Wochenende. Denn ab Samstag gilt wieder dieses beknackte Ferienfahrverbot. Und zwei Tage blöd rum zu stehen, darauf kann ich gerne verzichten.

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