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Kategorie: Fragen

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Michael fragt:

Hallo,

Stammtischfrage:

Gibt es Lastkraftwagen mit Anhänger die keine Maut bezahlen müßen, ich denke nicht?

Vielen Dank!
MFG

Hallo,

eine Mautpflicht bestand bis 30. September 2015 für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Viele der sogenannten Jumbozüge wurden deshalb auf 11,99 Tonnen abgesenkt. Dadurch fuhren diese Lkw mautfrei durch Deutschland.

Die Gewichtsgrenze wurde ab dem 1. Oktober 2015 deutlich gesenkt. Nun gilt in Deutschland auch für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen die LKW Maut auf Autobahnen und bestimmten Bundesstraßen.

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Ich muss mal Eure eMails abarbeiten. Dazu erstmal ein „sorry“, dass es manchmal etwas länger dauert, bis ich antworte. Aber ich lese alle Nachrichten. Nur komme ich nicht immer dazu, diese zeitnah zu beantworten. Das tut mir ehrlich leid. Aber ich gelobe Besserung…

Vor sechs Wochen schrieb ich über den Vorschlag der “NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion”, einen bundeseinheitlichen Fahrerqualifikationsausweis und ein zentrales Bundesregister einführen. Dazu hat mir Blogleser Jens seine Meinung geschickt:

Danke Maik, du hast es auf den Punkt gebracht. Diese Veranstaltungen haben nichts mit „Qualifizierung“ zu tun. Die Meisten von uns sind schon in der „zweiten Runde“ und die Themen und Inhalte haben sich, bei meinem Anbieter, nicht im geringsten verändert. Das Modul „Fahrerimage“ z.B. ist in meinen Augen eine reine Farce. Wäre wenigstens ein erste Hilfe Modul dabei, würde ich eine Sinnhaftigkeit erkennen. Ich finde es gut unseren Beruf aufzuwerten, aber nicht auf diesem Niveau.
Gruß Jens

Bin ich absolut dabei. Es ist eine „pro Forma“ Veranstaltung, die den Teilnehmern kaum etwas neues vermittelt. Schade eigentlich. Das mit dem „Erste Hilfe Modul“ ist ein guter Vorschlag.

Stammleser Al machte gestern eine interessante Beobachtung:

Hallo Maik!

Gestern (Samstag) war ich auf der A4 Richtung Erfurt unterwegs. Gegen 13.30 fuhr ich zwischen Gera Ronneburg und Gera Leumnitz an drei säuberlich in Reihe fahrenden blauen Scania Zugmaschinen vorbei. Alle brandneu. Auf der linken Seite der Kabinen konnte ich den weißen Schriftzug „IMPERIAL“ erkennen.

Wart Ihr das?

Beste Grüße und ein schönes Wochenende!
Al

Hallo Al,

nein, dass waren keine neuen Zugmaschinen der Firma, für die ich fahre. Und wenn, würde ich es nicht verraten. Denn anonym ist alles. Zumindest hier. Die wenigen, die es wissen, sind zum stillschweigen verdonnert. Für alle Zeit 🙂

Servus,

wollte dich nur mal auf eine sehr intressante Quarks und Co Folge aufmerksam machen wo es um die Deutsche Bahn geht. Ist jetzt ja zwar nicht ganz so dein Thema, aber in gewissem Sinne dann ja doch weil die Bahn ja auch Güter fährt bzw eine eigene Logistikfirma hat. und als ich gerade deinen Artikel über die E- Lkws gelesen habe musste ich da dran denken. wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/deutsche-bahn-uebersicht-100.html Es geht nämlich auch über DB Schenker bzw über die Politik der DB immer mehr Güter über die Strasse statt über die Schiene zu transportieren. Als Beispiel ein neues Super Logistikzentrum bei Augsburg welches keinerlei Schienenanbindung bekommt.

Gruß aus Frankreich
muetze

Vielen Dank für Deinen Tipp. Den Beitrag werde ich mir nächste Woche anschauen. Nur erstmal kurz was dazu: Ich habe den Eindruck, dass kaum ein neugebautes Logistikzentrum einen Bahnanschluss hat. Das würde die Kosten in die Höhe treiben, was viele Firmen vermeiden.
Am Dienstag lade ich in einem älteren Großlager in der Nähe von Innsbruck ab. Dort wird auch noch per Bahn be- und entladen. Ich mache mal ein Foto davon.

Rene hat eine Frage zu Reparaturkosten:

Habe einen Atego 1322L bei dem die rechten Bremsbeläge den Geist aufgebenhat. Neben den Kosten für den erhöhten Aufwand an der Schadenstelle habe ich € 2500,00 bezahlt. Der rechte Belag neben der Scheibe wurden nicht erneuert. Nun war auf einer kurzen Fahrt die rechte Bremse heiß gelaufen. Ich führte dies auf Mangelhafte Reparatur zurück. Nun holte Mercedes Ulm den LKW ab meinte da sind noch weiter Reparaturen notwendig, Was ich bezweifle. Daneben wurde nun auch die linke Bremsscheibe und Belag erneuert. Kosten wieder € 2160,00 also insgesamt € 4500,00 für zwei Bremsen, wobei Bremsättel nicht erneuert wurden. Das ist Mercedes. Abzocken. Nach Information verschiedener LKW Werkstätten beträgt so eine Reparatur ca. € 1.100,00 für beide Bremsen. Wie ist die Erfahrung von Profis??

Hallo Rene,

puh. Ich habe keine Ahnung, was so eine Reparatur kostet. Vielleicht liest ja hier ein Fuhrpark- oder Werkstattmeister mit, der da Auskunft geben kann. Ich bin da der falsche Ansprechpartner.

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Jani fragt, ob er die Berufskraftfahrer-Qualifikation auch in Holland durchführen darf:

Meine Frage : kann ich den 95 auch in Holland machen, wenn – Ja – wird er mir dann auch in Deutschland eingetragen ?.

Gruß
Jani

Tja, gute Frage. Ich denke mal, die für Dich zuständige Führerscheinbehörde kann Dir da eine ausführliche und auch richtige Antwort geben. Also wende Dich am besten dahin.

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Meine Meinung dazu

Ich muss Euch mal kurz entführen – und zwar zu einen der besten Autoblogs, die es auf deutsch zu Lesen gibt. Betrieben wird der von Jens Stratmann. Ja, und genau der hat mir einige Fragen gestellt.
Dabei ging es ein wenig um das „damals und heute“, aber auch um neue Assistenzsysteme und meine Meinung dazu.

rad-ab.com screen

Wer Lust und Laune und ein wenig Zeit hat, darf gerne mal rüber klicken: LKW-Fahrer damals und heute – Was hat sich verändert?

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Ein Leser aus Südthüringen (da wo die Menschen schon fränkisch reden) schickt mir folgende Frage:

Hallo Freunde der Straße.
Neulich habe ich ein Gespräch zweier Containerfahrer aus dem Bremer Land über Funk mitgehört in dem es um die Kosten für die Arztuntersuchungen, Fahrerkarte und Führerschein ging. Einer der beiden behauptete, diese Kosten würden bei ihm im Norden von der BG Transport getragen, worauf ich antwortete, das ich das hier in Südthüringen selber zahlen muß und das sind ja mal locker 200 € und bei 8,50 € Mindestlohn ein harter Brocken.

Der Staat schreit , das es nicht genug LKW Fahrer gibt und greift dann den Hungerlohnkutschern frech in die Tasche. Ich fahre keinen Fernverkehr sondern im Straßentiefbau einen Kipper. Gibt es ein Behörde oder eine Stelle, die mir diese Kosten ersetzt oder bezahlt. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Mir ist nur bekannt, dass die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen diese Kosten übernimmt. Es werden jedoch ausschließlich berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Also solche, mit denen man einen neuen Arbeitsplatz bekommt oder die alte Stelle behalten kann.
Eine finanzielle Förderung ist also nur möglich, wenn eine berufliche Notwendigkeit besteht.

Das dürfte bei Dir nicht der Fall sein. Aber das ist meine persönliche Einschätzung. Frage am besten beim Jobcenter Deiner Heimatstadt nach. Nur die können Dir eine genaue Auskunft geben.

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Alles vom feinsten

Im Netz geistert eine Firmeninfo herum, in der ein Spediteur seine Fahrer bittet, Wünsche für Ihren neuen Dienstwagen zu äussern. Da gibt es nichts, was es nicht gibt. Die Innenausstattung aus feinsten Leder, Fahrersitze, von denen man sich nie wieder erheben möchte oder zig Fernscheinwerfer, die die Nacht zum Tag machen.

Ich habe mal nach der Firma gegoogelt. Die nennt sich „MK Logistik„. Der Name scheint beliebt zu sein. Da gibt es diese Firma und dann noch diese. Dann diese, diese und diese. Ach ja, diese hier. nicht zu vergessen. Nur das Logo wie auf dem Briefkopf findet sich nirgends.

Also alles nur ein Fake? Ich habe keine Ahnung. Es wäre natürlich toll, wenn es wirklich wahr wäre. Aber ich glaube es nicht. So viel Nächstenliebe eines Unternehmers seinen Bediensteten gegenüber, übersteigt schon meine Vorstellungskraft.

Super Truck

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Stapler auf der Straße

Gestern fuhr dieser Stapler vor mir. Zwar in einem Industriegebiet, aber trotzdem auf einer öffentlichen Straße. Da stellte sich mir folgende Frage: Was passiert eigentlich, wenn der in einen Unfall verwickelt wird? Und dazu noch Schuld hat?

Das Gefährt ist ja nicht versichert. Denke ich zumindest. Also müßte eigentlich die Firma, der der Stapler gehört, für den Schaden aufkommen. Wird dabei auch eine Person verletzt, können da sicher mehrere zehn- oder gar hunderttausend Euro zusammen kommen.
Als Geschädigter würde ich ungern auf irgendwelche Kosten sitzen bleiben. Von daher finde ich es schon mutig, mit so einem Gefährt außerhalb des eigenen Werkgeländes rum zu fahren.

Stapler auf der Strasse

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Hallo zusammen…

Zuerst mal ein „Danke schön“ an alle, die mir privat schreiben, ob per eMail oder auch per Brief. Ja, ich bekomme wirklich Post, die noch mit Hand geschrieben wird. Klasse. Ich finde Eure Meinungen, Fragen, Anregungen und Kritiken toll. Das zeigt mir, dass mein Geschreibe hier auch andere Menschen erreicht.

Gleichzeitig muss ich ein dickes „Sorry“ loswerden. Und zwar deshalb, weil ich es momentan nicht immer schaffe, sofort oder zumindest zeitnah zu antworten. Auch zum bloggen komme ich zur Zeit nur unregelmäßig. Das tut mir leid. Ehrlich. Über die Gründe möchte ich nichts schreiben. Die sind privater Natur. Nur so viel: Es gab bessere Jahre als 2015.

Eure Post lese ich aber immer und freue mich darüber. Das ist mehr als nur eine Floskel, die nur zur Entschuldigung dienen soll.

Martin liest hier schon länger mit. Das weis ich. Jetzt stellt er eine Frage, die ich mir auch öfter stelle:

Hallo Maik,

gerade rollt wieder ein LKW (sogar mit Hänger) rückwärts an meinem Fenster vorbei, und ich dachte mir ich frage mal den Fachmann: Unsere Kleinstadt hat seit 1,5 Jahren eine Ortsumgehung in Richtung Autobahnzubringer (quasi im sanften Halbkreis an der Stadt vorbei), und seit die Umgehungsstraße offen ist wird die Ortsdurchfahrt saniert – man kommt hier also nicht durch, Wenden ist nur für PKW möglich, und das ist so auch an den Abfahrten der Umgehungsstraße und an jeder Kreuzung ausgeschildert.

Und trotzdem kommen hier jeden Tag mehrere LKW vorbei die dann jedesmal kurz vor der aufgerissenen Straße samt Bagger usw. merken „Oh, hier gehts ja gar nicht weiter“, und dann langsam und vorsichtig rückwärts rollen müssen bis zur vorherigen Kreuzung.

Kann es wirklich sein dass man als Profi einfach alle Schilder ignoriert und trotzdem extra von der Umgehungsstraße abbiegt und mit aller Gewalt unbedingt durch die enge Ortsdurchfahrt mit Tempo 30 zum Autobahnzubringer zuckeln will? Fahren die alle völlig blind nur nach Navis mit veralteten Daten? Oder versucht man als Trucker wirklich unbedingt jeden Meter einzusparen der nur möglich ist? (Ich schätze mal direkt durch den Ort könnte 500 Meter kürzer sein als über die Umgehungsstraße).

Vielleicht hast du ja irgendeine Erklärung die mir nicht einfällt, mich würde deine Meinung mal interessieren. (Ich rege mich darüber nicht auf, man schüttelt nur jedesmal den Kopf über soviel Blödsinn wenn es wieder mal dunkel vor dem Fenster wird und sich ein Brummi laut piepend zurückquält).

Grüsse, Martin

Ich erinnere mich an einen Ullrich-Fahrer, der mal auf Bahngleisen gelandet ist. Und einen Tag später sogar in der Bild. Oder an diesen Kollegen, der sich in einem kleinen Dorf im Eichsfeld festgefahren hat.

Warum sich einige stur aufs Navi verlassen, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist es hundertmal gut gegangen und beim hundertersten Mal hängen sie auf einem Feldweg fest. Oder in einer engen Ortsdurchfahrt.
Einer der Gründe dürften Pkw-Navis sein, mit denen Lkw-Fahrer unterwegs sind. Die Geräte zeigen halt keine Informationen über Brückenhöhen oder Straßenbreiten an. Zuverlässige, speziell für Lkw entwickelte Navigationsgeräte sind vielen Fahrern und Speditionen aber zu teuer und daher landet der ein oder andere Lkw schon mal im Wohngebiet oder bleibt unter einer Brücke hängen.

Ich selber war bis vor fünf Wochen auch mit einem auf Pkw zugeschnittenen Navigationsgerät unterwegs. Nur vertraute ich dem Teil nie blind. Ein Straßenatlas lag und liegt auch heute immer in Reichweite. Habe ich am Morgen einen Kunden den ich nicht kenne, schaue ich mir am Abend vorher die Wegstrecke in einer Karte an.
Aber ich denke, genau das machen vor allem jüngere Fahrer nicht mehr. Die sind so auf die Technik geeicht und beim dauernden Blick aufs Navi, werden Warn- oder Verbotsschilder schlicht ignoriert oder übersehen.

Zu Deiner anderen Anmerkung. Ich bin froh, wenn ich einen Ort auf einer Umgehungsstraße umfahren kann. Selbst wenn diese naturgemäß etwas länger ist. Das schont nicht nur meine Nerven, sondern verringert auch den Verschleiß des Fahrzeugs und senkt den Dieselverbrauch.
Wenn sich einige doch auf der alten Strecke durch das Dorf quälen, dann vielleicht aus alter Gewohnheit. Da wird die neue Straße und auch Verbotsschilder unbewußt ignoriert. Oder der Dorfmetzger ist so toll. Wer verzichtet schon gerne auf eine Frikadelle oder Leberkäs.

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