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Kategorie: Fragen

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Florian schickte mir dieses Bild:

lkw auf einem feld festgefahren
Lkw auf Abwegen

Was der Fahrer auf dem Acker wollte, war ihm schleierhaft. Zwischen den Leitplanken nur eine Durchfahrt, damit der Bauer sein Feld befahren kann. Dahinter fünf Meter asphaltierte Fläche, danach unbefestigte Flora. Wie es oft zu sehen ist.

Ob der Fahrer drehen wollte? Auch unwahrscheinlich. Denn jeweils drei,- vierhundert Meter in jede Richtung gibt es einen Kreisverkehr. Wäre also ganz easy gewesen. Eigentlich.

Aber vielleicht ist es manchmal besser, nicht nach dem „warum?“ zu fragen.

Kleines Update. Florian schreibt, da ist nichts asphaltiert. Nicht mal ein kleines Stück, geschweige denn fünf Meter. Hab ich wohl falsch gelesen.

1 Kommentar

Es ist schon eine Last mit den Lastern

Ich habe keine Ahnung was mir diese Figur in einem Kreisverkehr bei Bologna sagen möchte. Vielleicht doch eine Last mit den Lastern? Auf Google habe ich jedenfalls keine Erklärung dafür gefunden.

Erinnert mich ein wenig an dieses Foto aus dem zweiten Weltkrieg, auf dem ein Soldat einen Esel über ein vermintes Feld trägt, damit das Tier keine Sprengung auslöst und alle Männer tötet. Aber das ist wohl ein bissel weit hergeholt.

Wie auch immer, beeindruckend ist diese Statue schon, auch wegen ihrer Größe.
Da kommt mir eine Idee. Vielleicht fällt einigen von Euch ein passender Bildtitel dazu ein? Oder eine passende Erklärung. Wer sich inspiriert fühlt und mitmachen möchte, einfach in die Kommentare damit. Danke schön.

Update: Die Lösung kam über Facebook. Vielen Dank an René: http://www.arcomai.org/2010/09/03/

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Kurze Frage von einem Blogleser, der anonym bleiben möchte – kurze Antwort von mir, dessen Name u.a. oben über dem Beitrag steht:

Ist dir bekannt, ob am 6. Januar ein Lkw-Fahrverbot für die Bundesländer gilt, in denen der Feiertag „Heilige drei Könige“ gefeiert wird?

Hallo,

an den Feiertagen „Heilige Drei Könige“, „Internationaler Frauentag“, „Mariä Himmelfahrt“ und „Buß- und Bettag“ gilt kein Feiertagsfahrverbot in Deutschland. Du, ich und auch alle anderen Lkw-Fahrer dürfen also an diesen Tagen straffrei durch ganz Deutschland düsen.

Anders aber in Österreich und Italien: In diesen Ländern besteht am Dreikönigstag ein generelles Lkw-Fahrverbot. Es hat sich also nix geändert.

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Exotische Kennzeichen

Mal wieder ein Kennzeichen, welches ich noch nie gesehen habe. Eigentlich hoffte ich mal wieder auf ein wirklich exotisches Land, aber leider vergeblich. Ist nur ein spanisches Sonder- oder Überführungskennzeichen. Passt aber trotzdem in meine kleine Sammlung.

Sonderkennzeichen aus Spanien

Den Bus hab ich übrigens gestern im Stau bei Brescia fotografiert. Eben wegen dem Nummernschild. Leider war der ohne irgendeine Aufschrift oder anderen Besonderheiten, durch die ich gleich auf Spanien hätte kommen können. Also das Bild mal fix in einer kleinen Facebookgruppe gepostet und nach zwei Minuten hatte ich die Antwort.

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Tamara arbeitet an einer Studie zum Thema Lkw-Fahrermangel:

Sehr geehrter Herr Erdmann,

ich bin gerade auf Ihren interessanten Blog gestoßen.

Nun würde ich Sie bitten, mich zu unterstützen!

Zusammen mit dem Fraunhofer IML in Prien arbeite ich an einer internen Studie zum Thema Lkw-Fahrermangel. Die Ergebnisse werden auch im Rahmen meiner Abschlussarbeit verarbeitet. Ziel ist es, herauszufinden, wo  Handlungsfelder bestehen, und was am besten gegen den Fahrermangel und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen getan werden kann. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung! Denn Sie sind der Experte!

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit zum Beantworten der Fragen. Die Teilnahme ist komplett freiwillig und auf Wunsch bekommen Sie auch gerne Auszüge aus den Ergebnissen mitgeteilt.

Gerne dürfen Sie dies auch auf Ihrem Blog veröffentlichen, denn je mehr sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.

Hier zum Link: umfrageonline.com

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

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Dumme Frage, schlaue Antwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre kleinen Portionspackungen mit Senf oder Ketchup sind ja toll, grad für unterwegs. Nur, wie öffnet man diese?

Am Rasthof Eisenach wollte ich eine Bockwurst essen. Der Kassierer fragte mich, ob ich Bautzner oder Bornsenf möchte. Ich entschied mich für die Thüringer Sorte. Nur leider lies sich die Portionspackung nicht öffnen.Ich zog und riss, aber nix passierte.

Der Kassierer kam mir dann mit einer Schere zu Hilfe. Fand ich nett. Also vom Kassierer. Nicht von ihrer Packung.

Apropo Packung. Mit denen von anderen Herstellern hatte ich solche Aufreisprobleme nie. Soll das so sein, um die Vorfreude auf Bockwurst mit Bornsenf noch zu steigern? Funktioniert so aber eher nicht.

Mit freundlichen Grüßen!
Maik Erdmann

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Sehr geehrter Herr Erdmann,

vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten. Wir freuen uns, dass Sie sich für BORN Senf zur Bockwurst entschieden haben.

Sehr unangenehm ist uns, dass sich unser Senf-Portionsbeutel nicht öffnen ließ.

BORN Senf-Portionsbeutel werden durch Einreißen an den Zacken der schmalen Querseite geöffnet.

Leider müssen wir bestätigen, dass das mitunter sehr schwer geht.

Wir sind dabei, die Verpackung zu verbessern. Ab Frühjahr nächsten Jahres werden auch BORN Senf-Portionsbeutel mit Perforierung und einem Einschnitt versehen, an dem sich der Beutel dann leicht öffnen lässt.

Gern senden wir Ihnen als  kleine Entschädigung für Ihre Unannehmlichkeiten einige BORN Artikel zu. Bitte teilen Sie uns dafür Ihre Anschrift mit.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine A.

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Lieber Maik,

bestimmt liest Du diese Frage dieser Tage öfters mal. Noch gibt’s keinen Blog-Eintrag von Dir dazu, deshalb frag ich selbst mal nach. Folgender Artikel steht seit gestern in den Nachrichten:

http://www.tagesschau.de/ausland/eu-lkw-101.html

Was meinst Du, gehen die mit dem absoluten Kabinenschlafverbot da zu weit oder ist das eine Unumgänglichkeit, da sonst Kabinenschlafen durch die Hintertür wieder erzwingbar wäre? Weiterhin heißt das ja für alle Fahrer, dass nun der Kampf um die Hotels inklusive passender Parkmöglichkeiten beginnt, die viel zu rar sind. Dauert pro Tag bestimmt auch seine Zeit…
Mit der Forderung nach gleichem Lohn treffen sie aber endlich mal ins Schwarze, oder?

Beste Grüße und gute Fahrt!
Seb

Hallo,

zuerst mal: Das mit dem absoluten Kabinenschlafverbot stimmt nicht. Da hat die „Tagesschau“ zwar den österreichischen Verkehrsminister Hofer zitiert, die Klarstellung seiner Sprecherin aber unterschlagen. Auf „NTV“ wurde es extra erwähnt:

Eine Sprecherin stellte jedoch klar, dass dies nur für die wöchentliche Ruhezeit gelte, nicht für die Übernachtung nach einer regulären Schicht.

Ich darf also weiter im Lkw schlafen. Das mit der Wochenruhezeit schaut momentan so aus. Jeder darf so lange unterwegs sein, wie er es möchte. Oder eben sein Chef es von ihm verlangt. Schlafen darf er aber nur zwei Wochen im Lkw. Nämlich mit einer verkürzten Ruhezeit. Dann muss der Fahrer in einer geeigneten Unterkunft untergebracht werden. So lustige Argumente wie „Zelt neben Lkw“ oder „Hängematte auf dem Auflieger“ sollte man also bitte nicht ernst nehmen.

Das ändert sich aber wohl. In Zukunft soll es so ablaufen: Ein Fahrer muss nach vier Wochen Richtung Heimat disponiert werden. Die Wochenruhezeiten müssen dabei ausserhalb vom Fahrzeug verbracht werden.
Allerdings können zwei Wochenruhezeiten verkürzt werden. Dann muss der Fahrer aber bereits nach drei Wochen wieder zuhause sein.

Aber das ist erstmal eine Einigung zwischen den Verkehrsministern. Jetzt muss das Europäische Parlament darüber und einige andere beschlossene Dinge beraten. Dazu gehören Fragen zur Kabotage, zur Entsendung, einheitlicher Lohn und weitere Fragen zu Ruhezeiten. Es ist also noch ein langer Weg.

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