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Schlagwort: Lkw

Perfekt kann man da nur sagen

So muß Ladungssicherung aussehen – selbst im Fall der Fälle (was für ein Wortspiel) kullert nichts über die Strasse. Da hat der Bulgare doch alles richtig gemacht. Wenn er sich jetzt noch eine Wurfplane besorgt, mit der er die überhängende Ware abdeckt und sich eine Warnleuchte auf’s Dach hängt, kann er seine Fahrt fortsetzen.
Schließlich ist ja bald Wochenende…

Ladungssicherung auf bulgarisch

Ladungssicherung auf bulgarisch

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Joa, manchmal bin ich gehässig

So gefallen mir Tweets wie diese:

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Oder anders ausgedrückt: Wer zu blöd zum Autofahren ist, sollte es mit einem Fahrrad versuchen. Aber vermutlich wird derjenige dann von einem nach rechts abbiegenden Lkw überrollt…

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Güterverkehr auf der Straße nimmt zu

Effizienztechnologien und Biokraftstoffe können dazu beitragen, den Anstieg der Emissionen zu mindern. Doch selbst bei bestmöglicher Entwicklung komme es „immer noch zu einem Anstieg der CO2-Emisionen“.
Fazit: „Technologische Verbesserungen von Antrieben, Kraftstoffen und Fahrzeugen sind folglich von großer Bedeutung für die Klimabilanz, reichen allein aber nicht aus, um die gesamten (absoluten) CO2-Emissionen des Straßengüterverkehrs zu senken. Hierfür müssen weitere Handlungsoptionen, die sich auf Güterverkehrs- und Fahrleistungen richten, in Betracht gezogen werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Mineralölkonzern Shell beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erarbeiten ließ.
Der drastische Anstieg der gefahrenen Kilometer wird technologische Neuerungen demnach mehr als wettmachen: „Trotz zum Teil deutlicher Effizienzsteigerungen steigen die gesamten CO2-Emissionen des Güterkraftverkehrs um etwa 50 % auf rund 70 Mio. Tonnen„, heißt es in dem Gutachten.

Lastkraftwagen haben hierzulande derzeit einen Anteil von etwa fünf Prozent am gesamten Ausstoß von Kohlendioxid. „Die Bedeutung des Lkw wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen„, sagte Shell-Chefvolkswirt Jörg Adolf bei der Vorstellung der Studie.
Den Prognosen zufolge wird die Güterverkehrsleistung bis 2030 auf über eine Billion Tonnenkilometer ansteigen, den größten Anteil am Zuwachs haben dabei schwere Lkw.
Derzeit entfielen auf Pkw etwa 85 Prozent der Gesamtfahrtleistung auf der Straße, so die Studie. Ihr Anteil an den Gesamtemissionen des Verkehrs werde aber wegen technischer Fortschritte deutlich sinken.

Insgesamt verfüge Deutschland derzeit über 2,5 Millionen Nutzfahrzeuge. Diese Zahl werde bis 2030 auf bis zu drei Millionen steigen. Zugleich werden sich die Effizienz der Fahrzeuge um 20 bis 30 Prozent verbessern.

Wie aus der Studie weiter hervorgeht, sind 2008 rund 69,2 Prozent des Güterverkehrs in Deutschland von Lkw erbracht worden. 18,1 Prozent seien auf den Schienenverkehr und 10 Prozent auf die Binnenschifffahrt entfallen. 2,5 Prozent der Güter seien per Rohrfernleitungen und 0,2 Prozent auf dem Luftweg bewegt worden.

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Mal was positives

Oha war mein erster Gedanke, nachdem ich einen Artikel auf RP Online gelesen habe, in dem ein Journalist eine Tour mit einem Lkw – Fahrer beschreibt.
Ohne in Klischees abzugleiten, wird über den ganz normalen Tagesalltag eines Fahrers der Gelsenkirchener Spedition Minor berichtet – mit all seinen Ärgernissen, aber auch den positiven Seiten. Eigentlich wünsche ich mir mehr solcher Artikel.

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Platz da, Ramsi Ramsauer kommt

In einem Interview mit der Rheinischen Post antwortet Peter (Ramsi) Ramsauer auf die Frage, was er von einem generellen Überholverbot für Lkw hält, wie folgt:

Vor Kurzem bin ich mit meiner Familie vom Chiemgau nach Bonn gefahren. Ich saß am Steuer und habe mich über so manchen Lkw-Überholvorgang geärgert. Der Längste zog sich über fünf Kilometer hin. Die Entscheidung, ein Lkw-Überholverbot durch ein Verkehrszeichen anzuordnen, liegt bei den jeweiligen Bundesländern. Bei Eis und Schnee müssen Lkw übrigens generell auf der rechten Spur bleiben.

Von einer Forderung nach einem generellen Überholverbot für Lkw – wie in diversen Medien propagiert – kann ich da nichts lesen. Er hat sich über diverse Überholvorgänge zwischen Lkw geärgert – nun ja, irgendwie verständlich. Schließlich ist Ramsauer auch nur ein Mensch.

Trotzdem stört mich etwas an dieser Aussage und zwar die Rollenverteilung: Ein Lkw – Fahrer ist böse, weil er die Nerven von unbescholtenen Autofahrern beansprucht.
Oder verstehe ich das falsch? Warum fordert dieser Minister nicht ein generelles Tempolimit für Pkw? Eine Angleichung von Geschwindigkeiten wäre der beste Weg, Staus (sofern diese überhaupt durch einen Überholvorgang entstehen) zu verhindern.

Ich bin mir sicher, dass Ramsauer noch nie einen Lkw von innen gesehen hat, geschweige denn über die Arbeitsbedingungen von Lkw – Fahrern auch nur im entferntesten eine Ahnung hat. Gut, diese habe ich von Politikern auch nicht. Nur schreibe ich denen auch nicht vor, wie die Ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ich habe Verständnis dafür, dass ein Pkw – Fahrer ohne unnötige Behinderungen an sein Ziel kommen möchte. Nur genau dieses Verständnis erwarte ich auch für mich als Lkw – Fahrer. Es kann und darf nicht sein, dass ich (und meine Kollegen) durch immer mehr sinnlose Überholverbote sprichwörtlich ausgebremst werde.
Sinnlos warum? Ein Beispiel: Baden Württemberg – bereits heute gibt es allein in diesem Bundesland auf rund 700 der 2050 Autobahnkilometer ein generelles Überholverbot für Lkw. Als Grund wird u.a. aufgeführt, dass jeder vierte Lkw – Unfall mit Pkw – Beteiligung während eines Überholvorganges passiert.
Das ein Großteil dieser Unfälle auf ein Fehlverhalten von Pkw – Lenkern zurückzuführen ist, wird jedoch verschwiegen. Hmm, schon bin ich wieder bei einem generelles Tempolimit. Aber ich bin halt der Meinung, dass dadurch ein Großteil dieser Unfälle vermieden werden können.

Wie auch immer, Ramsauer hat sich – wieder einmal – ins Rampenlicht gestellt. Leider mit Aussagen, die an Populismus kaum zu überbieten sind. Aber das ist man ja von diversen Verkehrsministern – Tiefensee, Stolpe, Bodewig, Klimmt, um nur die letzten zu erwähnen – ja leider gewohnt.

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Blogleser Ronny fragt u.a.:

Hallo,

Du bist ja sicher auch mal mit einem Pkw unterwegs. Stören Dich dann eigentlich überholende Lkws?

Viele Grüße, Ronny

Hallo Ronny,

nein, die stören mich nicht. Einfach deshalb, weil ich solche Überholvorgänge auf einer Strecke von zwei- oder dreihundert Kilometer an einer Hand abzählen kann. Diese ganze Problematik namens „Elefantenrennen“ wird maßlos übertrieben.
Das schreibe ich nicht, weil ich selber Lkw fahre, sondern aus eigener Beobachtung.

Was mich jedoch stört, sind kilometerweit vor einem Hindernis ausscherende PKW – und zwar nicht nur Kleinwagen. Anschließend quälen diese sich mit 100km/h an einem LKW vorbei und bleiben nach Beendigung des Überholvorganges noch ewig links.
Versucht man dann vorsichtig, diesen Linksfahrer darauf hinzuweisen, doch wieder die rechte Spur zu benutzen, wird einem ein Zettel mit dem eigenen Kennzeichen präsentiert oder Mami versucht, Fahrer und Fahrzeug vom Beifahrersitz aus, zu fotografieren.

Das finde ich wesentlich nerviger, als einen überholenden Lkw.

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