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Kategorie: Ärgerliches

RiCö – Teil 3

Gestern hat die Spedition RiCö beim Amtsgericht Osterode Insolvenz angemeldet.
Ricö bestätigte diese Angaben am Nachmittag in einer Pressemitteilung. Der geschäftsführende Gesellschafter Jens Preuß trat zurück. Neuer Geschäftsführer sei der bisherige Ricö-Qualitätsmanager Björn Gröschner, der zum 4. März 2008 seine Tätigkeit aufgenommen hat.

Nach Berichten aus Polen hatten in Osteuropa zuletzt viele Ricö-LKW stillgelegen. Die Fahrer hätten kein Geld mehr zum Tanken gehabt.

Eben diese Fahrer sind nun die Leidtragenden: laut einem Bericht von Polskaweb stehen zig Fahrer noch irgendwo in Drittländern wie Österreich, der Ukraine und Tschechien herum, weil sie wegen fehlender Mittel nicht weiterfahren können.
Familienangehörige der Brummifahrer bitten förmlich in den Foren um Hilfe für Ihre Männer oder Väter, die völlig mittellos irgendwo stehen. „Mein Papa steht in Graz auf einer Tankstelle und hat nichts zu essen und keinen Kraftstoff mehr! Bitte Helft ihm! – schreibt z.B. Justyna Baniak aus Zielona Gora.
Der Vater von Justyna steht schon einige Tage dort, doch wen interessiert das schon in Osterode oder Schopsdorf.

Etwa den Ex- Geschäftsführer Jens Preuß oder seinem Nachfolger Björn Gröschner?

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Parkplatz und kein Ende

Nachts kommt für uns Lkw – Fahrer oft die Stunde der totalen Müdigkeit, da kann man einfach nicht mehr. Dann wird der Wunsch, den Lkw zu parken, endlich in die Koje zu kommen und die Augen zu schließen, übermäßig groß. Das muß nicht unbedingt nach vielen Stunden sein, oft erwischt einen die gefährliche Erschöpfung schon Montagmorgen um zwei.

Doch längst ist die Suche nach einem Parkplatz zu einem Lotteriespiel geworden. Oft muß man mehrere Parkplätze und Raststätten abklappern, um endlich einen halbwegs vernünftigen Standplatz zu finden. Zum einen ist das eine unsägbare Quälerei, zum anderen versaut man sich durch diese Sucherei seine Tachoscheiben oder die Fahrerkarte.

Der Fernsehsender „Deutsche Welle TV“ sendete vor einigen Wochen einen Beitrag über diese Misere. Dieser ist auch für „aussenstehende“ interessant.

[youtube=https://www.youtube.com/v/LD1uu0rxJnc&rel=1]

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Transitforum Austria

In Tirol gibt es eine Aktionsgruppe, die sich “Transitforum Austria – Tirol” nennt. Dessen Vorsitzender, ein gewisser Fritz Gurgiser fordert nun ein komplettes Nachtfahrverbot für die Strecke von Rosenheim bis Verona.Nur, wer ist denn für diese angebliche “Lkw – Flut” verantwortlich?
ALLE – auch Personen wie ein Herr Gurgiser! Oder verspeist dieser Mensch etwa nur Nahrungsmittel aus seinem Tirol?Wohl kaum! Auch diese selbsternannten Transitgegner leben sehr gut vom Transitverkehr, auch wenn die es nicht wahrhaben wollen (oder dürfen). Eines dürfen die nicht vergessen: der Konsument ist es, der immer mehr und das immer mehr immer billiger möchte.
Also beschwert Euch nicht in Eurem Tirol über den angeblich so bösen Transitverkehr.
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