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Kategorie: Ärgerliches

Die Last mit den menschlichen Bedürfnissen

A 3 Würzburg, Richtung Nürnberg. Trotz des Lkw – Überholverbotes läuft es so schön mit 88 km/h dahin. Eigentlich alles easy, zumindest bis sich die Blase meldet. Dann muß man sich entscheiden – fährt man auf den nächsten Rasthof oder testet man eben diese auf Ihren Belastungszustand.
Nimmt man die erste Möglichkeit, hat man anschließend einen vor sich, der mit Mühe seine achtzig schafft. Fährt man weiter, konzentriert man sich vorwiegend auf den sich im Körper aufbauenden Druck.

Was man auch macht – mit dem entspannten Fahren ist es vorbei. Schon Gülle irgendwie.

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Viel Arbeit, wenig Lohn

Ein Fuhrunternehmen in meinem Heimatort suchte per Stellenanzeige im wöchentlich erscheinenden kostenlosen Anzeigenblatt einen Kraftfahrer im Baustellenverkehr. Nahverkehr, dazu jeden Abend zuhause – das ist doch was. Dieser Meinung war ich zumindest bis zu meinem Anruf in besagter Firma.

Am Telefon meldete sich der Inhaber persönlich. Seine erste Frage war, ob ich denn schon Erfahrung mit Baustellenkippern habe. Ich verneinte, erwähnte aber, dass ich lernfähig bin und meine bisherige Unfallbilanz eigentlich recht positiv aussähe.
Der Mann erwiderte, dass es nicht so einfach wäre, einen Kieslaster zu fahren. Diese würden beim Kippen der Mulde schnell umfallen. Darauf antwortete ich, dass ich spätestens nach dem dritten Lkw, der auf der Seite liegt, den Kniff schon raus hätte. Ein viertes mal würde keiner umfallen.

Nun war er der Meinung, ich würde Ihn veralbern. Also änderte ich das Gespräch und kam auf das finanzielle zu sprechen – was ja auch nicht unwichtig ist. Zumindest für mich.
Der Mann erzählte mir irgendetwas von 1 100 Euro. Brutto versteht sich. Dazu würden 300 Euro Erschwerniszuschlag kommen. Jetzt fragte ich Ihn, ob er mich veralbert.

An diesem Punkt waren wir beide zum ersten Mal einer Meinung – wir passen nicht zusammen! Trotzdem frage ich mich: Wer tut sich so etwas an? 1 100 Brutto? Wieviel Netto ist das? 700, vielleicht 800 Euro?
Ich verstehe nicht, wie man sich so unter Wert verkaufen kann. Aber demnach machen das einige, denn die Fahrzeuge dieser Firma sehe ich momentan jeden Samstag bis spät Abends auf der Strasse.

Leute, die für dieses Geld fahren, machen die Löhne im Fuhrgewerbe endgültig kaputt. Warum soll ein Arbeitgeber mehr zahlen, wenn er Deppen findet, die für solch einen Lohn arbeiten? Das – wie in diesem Fall – bei einem Einstellungsgespräch als erstes auf die Kippgefahr der Lkw hingewiesen wird, wundert mich da nicht mehr. Ich möchte nicht wissen, wie oft ein Laster dieser Firma wieder auf die Räder gestellt werden muß.
Mit qualifizierten Mitarbeitern würde das wahrscheinlich nicht passieren. Aber diese fahren auch nicht für 1 100 Euro. Brutto versteht sich…

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Nullen, die man einfach fotografieren muß

Eine Anzeige, die mir die Anzahl der verfügbaren Parkplätze anzeigt, ist zwar ganz nett. Steht darauf aber eine null, ist es eher deprimierend – vor allem wenn Pkw – Parkflächen in ausreichender Anzahl vorhanden sind, diese aber mit einem Lkw unerreichbar sind.

Anzeige ueber freie Parkplaetze

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Maintenance Downtime? Error bei Strato!

Max ist nicht Max, sondern ein Telefondienstmitarbeiter bei der Hotline von Strato. Max, der nicht Max ist, ist aber der Meinung, dass mit diesem Blog alles in Ordnung ist. Denn schließlich hat Max kommentiert und sein Kommentar ist sichtbar.
Ausserdem ist dieser Blog bei Strato gehostet und alles was bei Strato gehostet ist, ist gut. Dieser Meinung ist zumindest Max.

Meinen Einwand, dass bei Strato nicht immer alles gut ist, ignorierte Max, der eigentlich nicht Max ist, völlig. Alle Kunden würden die Schuld zuerst bei Strato suchen, aber nie bei sich selber. Sagte Max, der eigentlich nicht… Ach, egal.
Ich bin nicht alle und habe natürlich den Fehler zuerst „bei mir“ gesucht. Aber keinen gefunden. Auf Grund der Fehlermeldung kann dieser auch nur an den Servern von Strato liegen.
Aber dieses Thema gab es bereits hier >>>

Ich nannte Max die URL eines Blogs, auf dem der hier auftretende Fehler in der Kommentarfunktion beschrieben wird. Die Antwort von Max: „Diese Seite ist aber nicht bei Strato gehostet„! „Nein„, antwortete ich. „Deshalb funktioniert ja dort auch alles„!
Letztlich konnte Max mir auch nicht weiter helfen. Er versprach mir aber, die Fehlermeldung einem Techniker von Strato weiterzuleiten. Natürlich mit dem Hinweis, dass das etwas länger dauern könnte.

Bleibt mir nur noch, mich bei denjenigen von Euch zu entschuldigen, die hier kommentieren wollen und statt Ihrer Antwort eine Fehlermeldung sehen. Sorry…

PS. Danke an Ralf, der mich ebenfalls darauf aufmerksam gemacht hat.

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Augenwischerei

Nach einer 14 – Stunden Schicht und vier vergeblich angefahrenen – weil völlig überfüllten – Rastanlagen, habe ich einen Standplatz für die Nacht gefunden. Wieder ist es nur eine dieser Parkbuchten, wie sie in Italien die Regel sind – drei Meter neben der Autobahn und nicht mal durch eine Leitplanke von dieser getrennt.
Ob ich morgen früh ausgeruht bin, bezweifel ich stark. Hauptsache, ein Polizist oder nachher in Deutschland die BAG sieht, dass ich 10 oder 11 Stunden Pause gemacht habe. Die sagen: „Alles ok., gute Fahrt!“
Zehn Kilometer weiter schlafe ich ein und fahre in den Graben. Das interessiert keinen Menschen.

Parken an der Autobahn

Ähnlich ist es in Deutschland. Mir kann keiner erzählen, dass eine Nacht zehn Meter neben einer Autobahn, der Erholung dient. Aber wie bereits erwähnt: Hauptsache die Fahrzeiten stimmen und die Obrigkeit ist zufrieden.

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Ramsi’s Geld liegt auf der Strasse

Ramsi und seine Konsorten in Berlin wollen die Lkw – Maut ausdehnen. Dabei haben die doch eigentlich was ganz anderes versprochen – nämlich das es in dieser Legislaturperiode keine Erhöhung geben wird.

Aber die in Berlin sind clever: Die erhöhen nicht, sondern weiten nur aus. Ab dem nächsten Jahr soll auch auf vierspurigen Bundesstrassen eine Maut für Lkw erhoben werden. Natürlich hat Ramsi das schon durchgerechnet und ist auf eine Mehreinnahme in dreistelliger Millionenhöhe gekommen. Das bei dieser Summe sein Gehirn löchrig wird, wundert da nicht wirklich.

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Eigentlich nix neues

Das nenne ich Timing. Noch keine zwei Kilometer auf der Autobahn und schon fünf Kilometer Stau. Sonntagabend um 23.30 Uhr wohlgemerkt.
Na ja, ab 2015 soll dieses Ärgernis der Vergangenheit angehören – zumindest träumt man in Hessen davon >>>

Stau auf der A4 Erfurt - Frankfurt

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Sommer, Sonne, Fahrverbot

In drei Wochen ist es wieder soweit – dann werde ich auch Samstags von den Autobahnen verbannt. Auf den Seiten des Bundesamtes für Güterverkehr klingt das so:

Das Ferienreisefahrverbot ist in Deutschland in der Ferienreiseverordnung geregelt. Hiernach dürfen Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen vom 01. Juli bis zum 31. August an Samstagen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr auf einigen Autobahnen und Bundesstraßen nicht verkehren.

Eine pdf-Datei mit einer genauen Übersicht über die vom Fahrverbot betroffenen Strecken kann man hier downloaden >>>

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