• Kanal 9

  • Reklame

    WALTER LEASING
  • Alte Touren

  • Reklame

    FlixBus.de
    Buchen Sie jetzt Ihr FlixBus Ticket! FlixBus_shop_15.09.14
  • RSS TruckOnline – Other Stuff

  • Beiladung

    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Wird die deutsche Politik wach?

30 Oct 2014

Das Zusammenspiel von Jan Bergrath (FERNFAHRER), Jutta Steinruck, Raymond Lausberg und ACTIE trägt endlich Früchte. Ein Gesetz ist zum Greifen nah:

bundesrat.de/SharedDocs/TO/927/to-node.html

Hier die Empfehlung des Bundesrates an die Bundesregierung.

Es ist alles vorhanden aus der Petition von Udo Skoppek und aus der Sammlung diverser Bilddokumente über die Zustände auf den Rastplätzen.

truckonline.de/petitionbundestag.pdf

Zum Gesetzentwurf insgesamt:

In den Medien wird immer wieder über Fernfahrer berichtet, die ihre wöchentliche Ruhezeit im LKW verbringen. Subunternehmen aus osteuropäischen Ländern mit entsprechenden Arbeitsbedingungen übernehmen zum Beispiel in deutschen Häfen nationale Transporte.

Frankreich und Belgien haben nationale Regelungen erlassen, die das Verbringen der wöchentlichen Ruhezeit im LKW nicht mehr zulassen. Eine Folge dieser Regelungen ist, dass Fernfahrer vermehrt auf Parkplätze und Raststätten in Deutschland im grenznahen Raum zu Frankreich und Belgien ausweichen, was vor Ort zu problematischen Zuständen führt. Auch von Seiten der Verbände des Güterkraftgewerbes wird daher ein Handlungsbedarf gesehen.

Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass das Verbringen der wöchentlichen Ruhezeit im LKW oder dessen unmittelbarer Nähe in einer nichtfesten Unterkunft durch Rechtsänderungen verhindert wird.
Diese Regelungen müssen in einem kurzen, angemessenen Zeitraum getroffen werden. Sofern in diesem Zeitraum keine europarechtliche Regelung zustande kommt, wird die Bundesregierung aufgefordert, eine entsprechende Regelung im nationalen Recht zu erlassen.

Diese Regelung sollte insbesondere dafür Sorge tragen, dass Fahrer, die die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit auf Grund der Disposition des Unternehmers nicht am Standort des Fahrzeugs oder am Wohnort nehmen können, sie während der gesamten Dauer in einer für den Erholungszweck geeigneten festen Unterkunft mit geeigneten Sanitäreinrichtungen und ausreichenden Versorgungsmöglichkeiten verbringen können.
Hierfür hat der Unternehmer zu sorgen. Eine Bußgeldbewehrung dieser Regelung ist zu schaffen.

Begründung: Es gibt immer wieder Berichte, wonach Fahrer auch die regelmäßige wöchentliche Ruhezeiten im LKW verbringen (zum Beispiel Jan Bergrath, Frachtführer im Fokus, Fernfahrer 2014 Nummer 8, Seite 26 f). Sie kommen wochenlang nicht nach Hause. Subunternehmen aus osteuropäischen Ländern mit entsprechenden Arbeitsbedingungen übernehmen zum Beispiel in deutschen Häfen nationale Transporte, was zu Wettbewerbsverzerrungen führt.

Es ist daher eine Klarstellung im europäischen hilfsweise im deutschen Recht angezeigt, wonach Fahrer die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit gemäß Artikel 8 Absatz 6 erster Spiegelstrich in Verbindung mit Artikel 4 Buchstabe h der Verordnung (EG) Nummer 561/2006 oder gemäß Artikel 8 Absatz 6 Buchstabe a in Verbindung mit Artikel 1 Buchstabe p des AETR nicht im Fahrzeug nehmen dürfen.
Sofern der Fahrer die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit auf Grund der Disposition des Unternehmers nicht am Standort des Fahrzeugs oder an seinem Wohnort nehmen kann, hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass der Fahrer diese Ruhezeit während der gesamten Dauer in einer für den Erholungszweck geeigneten festen Unterkunft mit geeigneten Sanitäreinrichtungen und ausreichenden Versorgungsmöglichkeiten verbringen kann.
Der Tatbestand soll mit einem Bußgeldtatbestand versehen werden. Die Rechtslage würde damit an die in Frankreich und Belgien geltende Empfehlungen 435/1/14 angeglichen werden.


bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2014/0401-0500/435…

Erst Test, dann Verlosung: Zwei Headsets zu gewinnen

28 Oct 2014

Viele von Euch wissen, dass ich beruflich einen Scania fahre. In dem ist in der Kopfstütze des Fahrersitzes eine Freisprecheinrichtung integriert, die über das im Lkw verbaute Radio läuft und über Tasten am Lenkrad bedient wird.
Eigentlich eine tolle Sache. Dumm ist nur, dass meine Gesprächspartner mich schlecht verstehen. Zum einen ist das Mikrofon einfach zu weit vom Kopf entfernt, zum anderen werden Umgebungsgeräusche wie Motorlärm oder Windgeräusche mit übertragen.

Aber als Alternative gibt es ja Bluetooth Headsets. Warum also nicht mal so ein Teil probieren?

Genau diese Möglichkeit hatte ich letzte Woche. Die Firma vxi blueparrott hat mir zwei Sets zur Verfügung gestellt. Zum einen das Xpressway II mit drei verschiedenen Trageoptionen und das BT250-XT+.
Das erste was ins Auge fällt, ist die Größe der Geräte. Heutzutage ist man ja der Meinung, klein ist in.

Nur gibt es halt auch Umgebungen, wo Störgeräusche unterdrückt werden müssen. Das Beispiel Lkw habe ich ja bereits erwähnt. Laut Firmeninfo eliminieren beide Geräte bis zu 95% aller Störgeräusche. Ob dieser Wert wirklich erreicht wird, kann ich logischerweise nicht testen. Also nicht in der Theorie.

Dafür aber in der Praxis. Handgemacht versteht sich. Das heißt, während der Fahrt beide Fenster nach unten. Meine Gesprächspartner (unter uns: auch mein 66-jähriger Papa) bestätigten mir, dass sie mich gut verstehen und nichts von den Außengeräuschen mitbekommem haben. Auch sie konnte ich gut verstehen.
Klar. Das ist kein Labortest. Aber meine Eindrücke zeigen mir, dass vxi hier nicht übertreibt.

Gut. Dann komme ich mal zum Eingemachten. Beide Geräte kommen ja aus den USA, werden aber über einen deutschen Shop vertrieben.
Die Bedienungsanleitungen sind für beide Geräte in deutsch vorhanden.

Ich bleibe mal beim Xpressway II. In der Verpackung findet man die verschiedenen Trageoptionen. Man kann es hinten am Nacken tragen oder auch wie einen Kopfhörer. Also ganz normal über den Kopf.
Natürlich geht es auch klassisch am Ohr.
Ein USB – Ladekabel ist dabei. Anschließen kann man das Gerät sowohl über zwölf, als auch über 24 Volt. Es gibt also keine Probleme im Lkw. Die Bedienungsknöpfe befinden sich am Headset, ebenso der Lautstärkeregler.

Nun zum B250-XT+: Trotz seiner Größe lässt es sich angenehm tragen. Man kann das Teil halt wie einen klassischen Kopfhörer aufsetzen. Vorhanden ist eine Ladestation für 12 und 24 Volt und ein klassisches deutsches Netzteil.
Auch beim B250-XT+ lassen sich die Bedienknöpfe nach kurzer Zeit intuitiv bedienen. Der Mikroarm ist leicht gängig und lässt sich in jede Position hinbiegen.

Headset

Mein Fazit? Von beiden Geräten gefällt mir das vxi Xpressway II mit der Nackentrage-Option eigentlich am besten. Es ist klein und leicht und die Nackenhalterung finde ich angenehm.

Erwerben kann man beide Bluetooth Headsets bei mehreren Händlern. Ich würde einen deutschen empfehlen. Denn dann hat man die Gewissheit, dass eine deutsche Bedienungsanleitung bzw. ein deutsches Netzteil für das B250-XT+ mit geliefert werden.

Tja. Was mache ich nun mit den zwei Geräten? Gut, dass ist eine komische Frage. Da dieser Blog die besten und treuesten Leser überhaupt hat, verlose ich beide Teile unter Euch. Es gibt also zwei Gewinner.

Wer Interesse hat, hinterlässt einfach unter diesem Beitrag bis Freitag, 14. November 2014 einen Kommentar. Vergesst bitte nicht, eine gültige eMail – Adresse anzugeben. Diese werde ich natürlich nur zur Benachrichtigung der beiden Gewinner verwenden.
Mittels “random.org” werde ich direkt nach dem Ende die zwei neuen Besitzer ermitteln.

Nur mal fix aufs Handy schauen

27 Oct 2014

Laut einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz ist Ablenkung am Steuer das am meisten unterschätzte Risiko im Straßenverkehr. Danach ist in Deutschland jeder zehnte Verkehrsunfall maßgeblich durch Ablenkung verursacht. In 30 Prozent aller Verkehrsunfälle spielt dieser Punkt eine Rolle.

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von Autofahrern in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie einer Analyse des gegenwärtigen Forschungsstandes. So gaben immerhin 40 Prozent zu, am Steuer zu telefonieren. Hinzu kommen 43 Prozent, die dazu eine Freisprecheinrichtung nutzen.
Einen Einfluss auf ihre Fahrleistung hat das nach Meinung der meisten Studienteilnehmer allerdings kaum.

Reifendruckkontrollsystem ab November Pflicht

26 Oct 2014

Ab 1. November 2014 sind in der EU Reifendruckkontrollsysteme in allen Neuwagen vorgeschrieben. Doch was genau sind diese Reifendruckkontrollsysteme?

Reifendruckkontrollsysteme, kurz RDKS, überwachen den Reifendruck bei Kraftfahrzeugen. Diese Kontrollsysteme dienen dazu, durch fehlerhafte Reifen verursachte Unfälle zu verhindern, indem die Fehler rechtzeitig erkannt und so behoben werden können. Zudem kann durch den idealen Reifendruck Kraftstoff gespart und der Reifenverschleiß vermieden werden. Dabei wird zwischen direkten und indirekten Reifenkontrollsystemen unterschieden.

Bei direkten Systemen werden der Luftdruck und die Lufttemperatur über einen Drucksensor gemessen. Dieser Sensor ist innen am Ventil befestigt. Zukünftig sollen diese Sensoren auch direkt im Reifen befestigt werden können.
Die Informationen zum Reifendruck werden über Funk an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen und weisen so darauf hin, wenn ein Druckverlust in einem der Reifen zu erkennen ist. So wird der Fahrer stets über den aktuellen Druckwert informiert.

Indirekte Systeme schließen hingegen von der Drehzahl der Räder auf den Reifendruck und so auch auf einen möglichen Druckverlust. Diese Drehzahl kann im Fahrzeug durch ABSSensoren oder Sensoren für eine Traktionskontrolle erfasst werden.
Indirekte Systeme nutzen hierbei den Abrollumfang und Frequenzeffekt, um den Druck der Reifen überwachen zu können.

Im Vergleich ist das direkte Messsystem teurer, da es im Gegensatz zum indirekten Messsystem eine eigene Hardware benötigt. Jedoch ist es durch das Steuergerät und die Sensormodule deutlich genauer was die Messung angeht, als das indirekte System. Direkte Systeme nutzen bereits vorhandene Hardware im Auto, sodass lediglich eine neue Software vonnöten ist.

Überholvorgang muss vor einem Überholverbotsschild beendet sein

25 Oct 2014

Wer auf der Straße erlaubt überholt, muss den Überholvorgang vor einem Überholverbotsschild beendet haben. Notfalls, so das Oberlandesgericht Hamm in einer aktuellen Entscheidung, muss der Überholende sich zurückfallen lassen und den ganzen Vorgang abbrechen.

Das Gericht bestätigte das Bußgeld gegen einen Lkw-Fahrer, der auch nach dem Überholverbot weiter an anderen Fahrzeugen vorbeigezogen war. Seine Verteidigung: Es habe keine Lücke gegeben, um nach rechts einzuscheren.

Weiter (externer Link, Lawblog.de) >>>

Status? Schnee!

23 Oct 2014

Gestern Mittag in der Nähe von Ancona an der Adria bei zwanzig Grad im T-Shirt rum gerannt und abends am Brenner durch Schnee gewühlt. Dieser Klimawandel ist nicht gut für meinen Körper. Ich brauche so langsam Herztabletten.

Schnee am Brenner

Sie haben Post

19 Oct 2014

Andi schickte mir einen Link:

Hallo Maik,

ich lese hier regelmäßig aber meist unkommentierend mit und finde den Blog sehr
interessant.
Eben hab ich in unserer “Heimatzeitung” eine nette Geschichte gefunden, die Dir
evtl. gefällt. Der letzte Teil in folgendem Artikel:

rosenheim24.de/rosenheim/lk-rosenheim/lk-rosenheim/rosenheim-mehrere…

Hallo Andi,

danke für Deine Nachricht.

Alkohol ist kacke. Da gibt es nichts zu beschönigen. Was mich ein wenig – hmm – verwirrt. Der Junge der sich da hat voll laufen lassen, ist gerade mal 21. Und schon fertig mit der Welt. Wieso und warum? Das weiß wohl nur er selbst. Oder seine Eltern.

Über die Reaktion seines Arbeitgebers, kann und will ich auch nicht viel schreiben. Nur so viel: Ich finde es schäbig, Ihn einfach auszusetzen. Ausserdem würde mich interessieren, wie der Ersatzfahrer eigentlich zu dem Autohof kam.
Wurde er gebracht oder war er zweiter Fahrer eines anderen Lkw dieser Firma? Hätte der Junge nicht weiter mitfahren können? Also zumindest so lange, bis der Lkw wieder in der Heimat ist?

Aber so ist sie, die “moderne Sklaverei im heutigen Europa”. Wer nicht spurt, wird gnadenlos aussortiert. Der Wettbewerb ist halt extrem hart. Und. Im Vergleich zu Deutschland sind die Arbeitsbedingungen für osteuropäische Fahrer oftmals noch katastrophaler.

Link: Betrunkener Tscheche liegt auf Autohof

Sie haben Post

19 Oct 2014

Eine Leserin stellt mir folgende Frage:

Hallo,
können sie mir vielleicht sagen wann das Trucker Treffen in Assen 2015 ist?

Vielen Dank im Voraus

Gruß
Katharina

Hallo Katharina,

dass kann ich. Zwar ohne Garantie, aber doch mit guten Gewissen. Das Truckstar Festival findet vom 24. bis zum 26 Juli 2015 auf dem TT Circuit in Assen statt.

© 2014 TruckOnline.de | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)