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Und noch ein Register

26 Jun 2016

Die “NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion” möchte einen bundeseinheitlichen Fahrerqualifikationsausweis und ein zentrales Bundesregister einführen. Damit sollen Missbrauchsfälle bei der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern leichter aufgedeckt werden.
Denn es scheint wohl durchaus der Fall zu sein, dass ein gewisser Teil der Fahrer diese Nachweise gekauft haben. Trotzdem frage ich mich, was das nun wieder soll?

Die Kosten für jedes Modul belaufen sich irgendwo sich zwischen 75 und 150 Euro. Also je nach Anbieter. Ich habe vor drei Jahren noch fünfzig Euro bezahlt. Aber auch die Fahrschule, bei der ich den Nachweis erworben habe, hat mittlerweile die Preise erhöht.
Fünf Module müssen nachgewiesen werden. Jeder Teilnehmer zahlt also mehrere hundert Euro. Entgegen der landläufigen Meinung erstattet nicht jeder Arbeitgeber die Kosten dafür. Viele Fahrer zahlen diese Weiterbildung also selbst.

Der Zeitaufwand ist auch nicht ohne. In der Regel finden diese Schulungen Samstags statt. Man investiert also eine Menge seiner eigentlichen Freizeit, um oftmals Leuten zuzuhören, die den Stoff mehr oder weniger nur abarbeiten.
Viele Schulungen werden durch Fahrschulen durch geführt, die damit eine Menge Kohle verdienen. Ob viele Fahrlehrer die diese Lehrgänge abhalten, wirklich Ahnung von der Materie haben die sie lehren sollen, mag durchaus bezweifelt werden.

Es ist oftmals also nur eine Art pro forma Veranstaltung. Weil es eben eine gesetzliche Pflicht ist, um an die Nummer 95 im Führerschein zu kommen. Wirkliches “Mehr Wissen” wird da nicht gelehrt. Die Zeit wird abgesessen, zumal es nicht mal eine abschließende Prüfung gibt.

Vielleicht sollte die Politik genau da ansetzen. So könnte man Einrichtungen, bei denen viele Fahrer diese Prüfung nicht bestehen, etwas genauer unter die Lupe nehmen. Nämlich warum das so ist. Und denen bei Nichtbesserung auch untersagen, Aus- und Weiterbildungen durchzuführen. Das wäre ein erster Schritt, um diese Pseudoqualitätssicherung zu beenden.

Das was die NRW-SPD fordert, ist dagegen nur ein weiteres Aufblähen von Bürokratie. Ein zentrales Bundesregister? Wessen Daten sollen da eigentlich gespeichert werden? Nur die, die in Deutschland ihre Weiterbildung absolviert haben? Oder aller Kraftfahrer?
Ich kann mir vorstellen, dass es jenseits der Oder/Neisse-Linie noch einfacher ist, die “95” eintragen zu lassen. Natürlich ohne fünf mal sieben Stunden eine Schulbank drücken zu müssen. Also was brächte dann ein deutscher Alleingang? Wenn Balten, Polen, Rumänen nicht kontrolliert werden könnten?

Zum Beitrag: Missbrauch bei Berufskraftfahrer-Qualifikation bekämpfen

Friends on the Road

24 Jun 2016


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Fundstücke Teil CX

19 Jun 2016


YouTube-Originallink >>>

Man fährt deutsch

15 Jun 2016

Ich fahre gemütlich über die italienische A4 bei Padova, laufe auf einen Rumänen auf, schalte den Blinker ein.
Der erste Pkw wechselt von der mittlere auf die linke Spur, der zweite ebenfalls. Ein dritter fährt stur weiter.

Ich muss bremsen, das Auto neben mir wird auch langsamer. Als ich hinunter schaue, sehe ich auf dem Beifahrersitz eine Frau, die mit einem Handy herum fuchtelt.
Damit will sie mir wohl klar machen, dass ich gerade gefilmt wurde.

Nun könnte ich Euch fragen, aus welchen Ländern die drei Fahrzeuge kamen. Aber das dürfte wohl schon klar sein.
Die ersten beiden waren Italiener. Die linke Spur war frei, die zogen ohne Probleme rüber. Der dritte war ein Deutscher. Da wird selbst im Urlaub Stress gemacht und fremde Autobahnen werden okkupiert. Will ich nicht verstehen.

Der erste Ausdruck

14 Jun 2016

Zwischen Augsburg und München gibt es nicht allzu viele Parkplätze und die wenigen vorhandenen sind relativ früh belegt.
Vaterstetten an der A 99 hat man zwar ausgebaut, aber nach sieben Uhr am Abend geht da auch nix mehr. Zumal da auch noch an der Tankstelle gebaut wird und dadurch auch noch Plätze wegfallen.

So musste ich bis zum Irschenberg durch fahren. Dumm nur, dass ich deshalb meine Fahrzeit um elf Minuten überzogen habe.
Aber der Ausdruck aus dem Tachograph wird es bei einer Kontrolle schon richten. Das ist úbrigens der erste in diesem Jahr. Glaub ich zumindest.

Ausdruck digitaler Tachograph

Wie bei Hempels

10 Jun 2016

Morgens, halb sieben im Lkw:

wie bei hempels

Spannendes Wetter

08 Jun 2016

So, Feierabend für heute. Und das mit tollen Blick auf Schnellstraße und Tankstelle.

Schnellstrasse bei Brescia

Aber das macht nichts. Denn dafür ist das Wetter spannend. Bis eben zuckten die Blitze und ein Sturzregen ergoss sich übers Land. Das gefällt mir.

Das entladen heute Vormittag in San Bernadino lief übrigens prima. Kaum im Dorf angekommen, kam schon einer der Arbeiter angerannt und zeigte mir den Weg zur Baustelle.
Die Jungs dort warteten schon ungeduldig. Um so schneller waren die Teile abgeladen. So muss das sein.

In den Bergen

07 Jun 2016

In Ermangelung freier Lkw-Stellflächen verbringe ich die Nacht mal wieder verbotenerweise auf den Pkw-Plätzen. Aber davon gibt es hier auf Heidiland in Graubünden genug. Und in der Nacht ist hier eh nix los.

Die Raststätte aber ist der Hammer. Selbst für schweizer Verhältnisse. Nach dem Duschen bin ich mal durch das Restaurant geschlendert. Die Auswahl ist genial. Es wird alles frisch zubereitet, die Salate sehen aus, wie gerade vom Bauern geliefert. Unglaublich. Natürlich auch die Preise. Da wird man arm.
Ich hätte gerne was probiert. Aber nee, dass wollte ich meinem Konto nicht zumuten.

Auch die Sanitaireinrichtungen waren so sauber, da kommt selbst SaniFair in Deutschland nie hin. Und wenn die noch so viel Technik verbauen.

Morgen geht es erstmal nach San Bernadino. Irgendeine Firma oder Einrichtung bekommt da neue Rolltore.
Die Anfahrtsbeschreibung ist zwar ein wenig vage, aber mal schauen. Wird schon passen.

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