• Reklame

    Fahrer gesucht
  • Kanal 9

  • Reklame

    WALTER LEASING
  • Alte Touren

  • RSS TruckOnline – Other Stuff

  • Beiladung

    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Montagslyrik

05 Dec 2016

Auf dem Gerüste stehe ich, sehet her.
Und ich muss Euch sagen, mich friert hier oben sehr.
Doch Plane und Spriegel sind voll mit Eise.
Und das muss runter, für eine gute Reise.
Drum mache ich das ganz gschwind.
Damit ich hier weg komm, so schnell wie der Wind.

Eis auf Plane

Hmm

05 Dec 2016

Vielleicht ist es noch nicht bis nach Brandenburg durch gedrungen. Aber diese Kombination nennt man Lang-Lkw. Ich schreibe ja auch nicht “Lügen-Presse”.

Lang-Lkw

Die Boomblase ist geplatzt

04 Dec 2016

Spiegel Online schreibt, dass Fernbusanbieter Verbindungen zusammen streichen und sieht das Ende des Booms kommen. Und Fefe meint, die Blase bereits platzen gehört zu haben.

Die Blase ist doch schon bereits vor zwei Jahren geplatzt. Nämlich, als DeinBus.de, einer der ersten Fernbus-Pioniere, in die Insolvenz musste. Dann zog sich der ADAC aus diesem Geschäft zurück und Schritt für Schritt weitere Anbieter. Mittlerweile ist nur noch Flixbus als wirklich nennenswerter Anbieter übrig geblieben.
Das jetzt unrentable Strecken still gelegt werden, dürfte auch keinen wirklich überraschen. Ebenso das (Fern-) Bus fahren so extrem billig bleibt.

Sie haben Post

03 Dec 2016

Über die Gedanken von Jens habe ich lange nachgedacht.

Hallo Maik,

Ich lese zwar regelmäßig deinen Block, antworte jetzt erst relativ spät auf deinen Post vom 19.09.2016. Es ging in deinen Bericht um den PKW Fahrer der mit der Mautstation in Italien überfordert war. Meine erste Reaktion war; Mensch Maik, ein bisschen mehr Rücksicht stände dir auch gut zur Gesicht. Der Grund dafür ist allerdings, daß ich selber erst ein paar Tage vorher in Italien mit meinem Wohnmobil vor der gleichen Situation stand. Ich war an der Mautstelle völlig überfordert und froh, das keine hupende Zeitgenossen hinter mir Rabatz machten. Wenn ich jetzt allerdings die Situation mit Abstand betrachte denke ich, das ich mich selber auch in meiner täglichen Routine manchmal über Verkehrsteilnehmer ärgere die sich nicht so verhalten wie ich es von Ihnen erwarte. Vielleicht ist es sinnvoll das wir uns immer wider verdeutlichen wie wir uns verhalten wenn wir unsere Komfortzone verlassen und uns im Neuen orientieren müssen. In der Situation gehen wir anderen Verkehrsteilnehmer bestimmt auch auf die Nerven. Mir geht es aber auch so, dass ich mich oft schneller Aufrege als Nachsicht wollten lasse.

Gruß Jens

Hallo Jens,

dieser Blog dient mir als eine Art Tagebuch, dass ich mit anderen teilen kann. Dabei geht es mir nicht um Eitelkeit oder um im Mittelpunkt zu stehen. Nein. Mein Interesse ist es eher, eine kleine Öffentlichkeit zu schaffen, Einblicke in den Beruf zu gewähren, den ich ausübe.
Dass überhaupt Menschen meine Geschichten lesen werden, hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Aber fast wöchentlich erreichen mich eMails von Leser_innen mit netten und freundlichen Zeilen. Aber auch mit Kritik und Tadel. Was auch völlig In Ordnung ist. Denn nur so kann ich mich zusammen mit Euch auf die Suche nach Antworten machen.

Deshalb verstelle ich mich hier nicht. Klar, als Supertrucker könnte ich mich gerne darstellen. Einem, dem alles gelingt, der keine Fehler macht, immer abgeklärt und cool ist. Der alles weiß, super intelligent ist. Nur ist das nicht so.
Also kommen auch Beiträge, die mich im nachhinein als Deppen oder unausgeglichenen Menschen erscheinen lassen. Das ist halt mal so. Wie in dem Artikel, den Du erwähnt hast. Oder meinem Unfall von Anfang August.

Aber Komfortzone ist ein gutes Stichwort. Da sind die, die meinen ihre persönliche Freiheit im Straßenverkehr ausleben zu können. Das beginnt beim Gutverdiener im 60 000 Euro SUV, geht über den Freizeit-Biker auf dem Motorrad, bis hin zu denen, die gleiche Geschwindigkeit für alle fordern oder alle anderen Verkehrsteilnehmer an ihrem persönlichen Kampf gegen den Klimawandel beteiligen wollen. Und natürlich noch die selbsternannten Justitiare, Oberlehrer und Hilfspolizisten. All die wähnen sich im Recht.
Das ging mir in dem von Dir erwähnten Fall nicht anders. Der vor mir kam nicht zurecht, störte meine freie Fahrt. Die ich dort hatte, denn die Maut wird per Telepass automatisch abgebucht. Das Ergebnis war meine beschriebene Reaktion. Die mich übrigens kurz danach schon selbst geärgert hat. Nur leider zu spät.

Vielleicht kommt es mir nur so vor. Aber ich habe den Eindruck, dass sich das reine Verkehrsaufkommen in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten vervielfacht hat. Viele müssen immer mobiler sein, da in vielen Jobs unbedingt Reisebereitschaft gefragt ist. Dazu kommt der immer weiter steigende Güterverkehr und nicht zu vergessen, dass immer weiter wachsende Geschäft mit den Fernbussen. Zum anderen ist die Infrastruktur am Ende. Auch das der Bahn. Gibt es eigentlich noch ein gut ausgebautes Regio-Netz für Berufspendler? Also eines, welches auch annähernd pünktlich ist?

Aber vielleicht ist der Straßenverkehr auch ein nur Abbild der Gesellschaft. Die Aggressionen des Tages, der Druck, auch Ärger, entladen sich auf dem Asphalt, auf dem alle gleich und alle frei zu sein scheinen. Es zeigt letztlich den Charakter eines jeden einzelnen, nicht mehr und nicht weniger.

Moderne Container – Tracking für mehr Transparenz beim Transport

02 Dec 2016

Moderne Container – Tracking für mehr Transparenz beim Transport

Der Container als “überdimensionale Blechkiste” hat den Gütertransport auf dem Seeweg komplett verändert und damit zugleich den Welthandel revolutioniert.
Im 18. Jahrhundert wurden noch große hölzerne Verpackungskisten eingesetzt, die beim Versand ein rasches Umladen von der Eisenbahn auf die Pferdekutsche erlaubte. Es folgten frühe Containerformen, die in den 1940er-Jahren bereits bis zu elf Kubikmeter Ladung fassen konnten. 1956 ließ der US-Unternehmer Malcolm McLean, der als Erfinder des Containers gilt, Ware in 58 Metallboxen mit einem dafür eigens umgebauten Frachter entlang der amerikanischen Ostküste zustellen. 1961 wurden erstmals Maße mit internationaler Gültigkeit für die Container festgesetzt (wie beispielsweise der 20 Fuß Container, (siehe dazu auch www.containerbasis.de/20-fuss-container). 1966 legte das Schiff einer amerikanischen Reederei, mit 110 der riesigen Metallbehältnissen an Bord, im Bremer Hafen an und der erste Container wurde mit einem Kran auf deutschen Boden gehievt.

Continue Reading »

Reingefallen

28 Nov 2016

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag: Was haben wir letzte Woche über Zlatko und seinen Umweg gelacht. Dabei gibt es ihn gar nicht.
Das ganze war nur eine PR-Aktion, die “aus dem Ruder” gelaufen ist. Und alle sind darauf reingefallen. Hahaha.

Dafür hat sich das Kamerateam verfahren:

Während der Lastwagen in Seefeld bei Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) ankam, wartete das Kamerateam in einem anderen Seefeld im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Na das rettet mir den Montag.

Nomaden im Stau

27 Nov 2016

Ein Lkw-Fahrer konnte im Stau vor dem Elbtunnel bei Hamburg nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dadurch auf mehrere andere Laster auf. Zwischen diesen befand sich ein Pkw, dessen Fahrerin den Unfall nicht überlebte. Das Unglück passierte im September 2013.
Jetzt, mehr als drei Jahre später, wurde der Mann wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen zu 30 Euro, also 4 500 Euro verurteilt. Ob das gerecht ist oder eben nicht, darf und kann ich nicht beurteilen.

Eines aber wundert mich. Warum dauert es mehr als drei Jahre, bis es zu einem Urteil kommt? Denn eine Verurteilung soll ja nicht nur Bestrafung sein, sondern auch einen gewissen Erziehungsfaktor haben. Nur wie soll letzteres funktionieren, mehr als drei Jahre nach dem Unfall?

Udo Schiefner sitzt für die SPD im Bundestag und ist Mitglied im Ausschuss Verkehr und digitale Infrastruktur. In dieser Funktion setzt er sich dafür ein, dass die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit nicht im oder am Lkw verbracht werden darf.
Das heißt, dass in einem Zeitraum von 14 Tagen nur maximal eine der zwei vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten im Fahrzeug verbracht werden darf. Und zwar die verkürzte Ruhezeit von 24 Stunden. Die reguläre wöchentliche Ruhezeit muss außerhalb des Lkw erfolgen. Also in einem Hotel, einer Pension, ähnlichen Unterkünften, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellen muss, oder – das ist das eigentliche Ziel – am Heimatort des Fahrers.

Eigentlich ein erster guter Schritt, um das Nomadentum auf deutschen Rasthöfen etwas einzudämmen. Nur ist dieser unter Berufskollegen auch umstritten. Einige sehen sich in ihrer beruflichen Freiheit gestört, die Wochenenden unterwegs frei planen zu dürfen. Obwohl ich bezweifel, dass es noch eine nennenswerte Zahl von deutschen Fahrern gibt, die drei und mehr Wochen unterwegs sein müssen.

Das Zlatko mit einer Pistenraupe im falschen Seefeld gelandet ist, habe ich selbst in Italien mitbekommen. Scheiße gelaufen, aber passiert. Die “BILD” berichtet darüber, ist klar. Nur das diese Geschichte auch in eigentlich seriösen Zeitungen einen Artikel wert ist, wundert mich jetzt schon ein bisschen.

ABC-News” zeigt eine Luftaufnahme von unglaublich zähflüssigen Verkehr in Los Angeles, als die Amerikaner zu Thanksgiving unterwegs waren. Unglaublich. Und mir graut es schon, wenn ich früh oder abends an Frankfurt vorbei muss. Oder am Aubinger Tunnel bei München mal wieder Blockabfertigung besteht.

Geschmacksache

25 Nov 2016

Also eines ist mal klar. Die Hessen sind ein sonderbares Völkchen. Nicht nur das die Handkäs mit Musik als Nationalgericht vergöttern, nein, auch ihr Apfelwein ist gewöhnungsbedürftig. Eine Flasche davon hat mir ein Kollege mitgebracht. Das Zeug schmeckt voll sauer. Oder herb. Ist nicht so ganz mein Geschmack.
Da bleibe ich lieber bei Thüringer Bratwurst und Schwarzbier. Mahlzeit…

© 2016 TruckOnline.de | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)