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Noch mal was zu Köln

23 Apr 2015

Gregor Ter Heide war letzten Samstag auf der bereits erwähnten Demo in Köln und hat mir einige Beiträge geschickt, die auf der Veranstaltung vorgelesen wurden. Danke dafür.

Wo gibt es denn so etwas überhaupt

Wir …….. sind Spitze!

Und während des Protestmarsches mit Megafon:

Fernfahrer machen hier eine Demo als „Wir Menschen“

Auf “ET-Radio” versucht Andre Sahorn heute ab 17.00 Uhr den Demotag zu beleuchten. Da kommen sicher auch die Reaktionen zur Sprache, die sich in den Tagen danach vor allem auf Facebook abspielten. Das wird bestimmt ganz interessant.

Auch “eurotransport.de” widmete der Demo und den Reaktionen davor und danach einen Beitrag:

Weitaus schlimmer aber ist der Umgang der Fahrer untereinander: Gerade in den sozialen Medien wie Facebook haben sich einige Fahrer vorher regelrechte Wortgefechte um den Sinn und Zweck dieser Demo geliefert. Von einer Einigkeit der Fahrer ist nichts zu spüren. Und gleich am Montag geht es munter weiter, teilweise mit regelrechter Häme.

Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen >>>

Zum Beitrag von Erich Altmüller hat sich auch Christian in seinem Blog geäußert:

Ich habe ja normaler weise kein Problem damit, das sich Leute darüber auslassen, das so wenige bei den Demos erscheinen. Das ist nun mal das Übliche Nachher Gejammere, auch wenn Sie damit Recht haben. Doch hier sollten sich gerade diese Heulenden darüber Gedanken machen, ob dies dem Zweck dienlich ist, die Ferngebliebenen mit irgendwelchen ausgedachten Unterstellungen zu beleidigen.

Zum Rest des Beitrages >>>

Wenige Fahrer kämpfen für sehr viele Fahrer

19 Apr 2015

Eine schlecht besuchte Demo und schon ziehen sich einige – mal wieder – zurück. Warum? Oder: Was haben die erwartet?

Klar kann ich die Enttäuschung verstehen. Was ich in der letzten Stunde über diese Veranstaltung gelesen habe, klingt schon ernüchternd. Aber findet die eigentliche Arbeit nicht im Hintergrund statt? Können Udo Skoppeck und seine Mitstreiter nicht schon achtbare Erfolge vorweisen?

Klar können die das. Und nur das zählt. Wer jetzt aufgibt, gibt denen recht, die nur darauf warten, dass die Actie zerfällt. Ich war auch nicht in Köln. Einige wissen warum. Und ja, ich finde die Beteiligung auch ernüchternd.

Trotzdem oder gerade deshalb werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter für die Actie aktiv bleiben. Und sei es auch manchmal nur, dass ich Flyer ausdrucke und verteile.

Lkw Fahrer Demonstration in Köln

Ein Beitrag von Erich Altmüller:

Demonstration, jeder Mensch hat das Recht für oder gegen etwas zu demonstrieren. Ein gesetzlich verbrieftes Recht ist die freie Meinungsäußerung und das friedliche Demonstrationsrecht.

Gestern in Köln war so eine Demonstration. Vor dem altehrwürdigen Dom auf dem Vorplatz waren hunderte von Menschen, darunter ein Häuflein LKW – Fahrer, die für faire Arbeitsbedingungen kämpften.
Eine Riesenchance war gegeben, um seinen Frust Ärger um den Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen Luft zu machen.
Zuhörer waren genügend da gewesen. Ein grosser deutscher Fernsehsender war mit einem Kamerateam vor Ort, filmte und interviewte viele Teilnehmer. Es wurde eine Chance geboten, die sich so bald nicht mehr bieten wird.

Die Versorger der Nation, Lenker einer millionenstarken LKW Flotte, reduziert auf eine klägliche Menge von höchstens 50 Menschen, zeigten am Samstag Gemeinsamkeit und Kampfbereitschaft um ihren Arbeitsplatz. Der Rest, mindestens 900.000 Fahrer blieb daheim und schaute den wackeren Kämpfern zu.
Kritisiert sogar noch deren Engagement. Diese Riesenchance wurde nicht genutzt, weil es immer noch Fahrer gibt die glauben, dass Problem um Lohn und Fracht alleine lösen zu können. Alleine und für sich selbst.

Ihr werdet in naher Zukunft eines besseren belehrt werden, ihr werdet in naher Zukunft schmerzlich erkennen müssen, dass ihr einer Fehleinschätzung erlegen seid. Es wird keine Zukunft für den deutschen LKW Fahrer geben, jedenfalls keine lebenswerte Zukunft.
Die wenigen Fahrer die noch gutes Geld verdienen, weil ihre Speditionen sich in Nischen bewegen oder Spezialtransporte durchführen, werden alsbald keine deutschen Kollegen mehr vorfinden. Sie haben es nämlich versäumt sich für ihre Kollegen einzusetzen. Sie denken, mein Geld stimmt, andere sollen selbst für ihren Lohn kämpfen. Auch das ist eine Fehleinschätzung.

Jedenfalls wurde in Köln wieder einmal deutlich, wie es in unserem Beruf bestellt ist. Traurig und frustrierend zu sehen, wie es immer weiter bergab geht. Unterstützung aus Politik und Gewerkschaft wurde versagt, man blieb der Veranstaltung einfach fern.
Der Fahrer der kämpft, wurde am Samstag alleingelassen. Hat er es besser verdient? Diejenigen die in Köln waren, hätten Unterstützung verdient gehabt, der überwiegende Rest daheim nicht.

Ein Plakat wird mir immer im Gedächtnis bleiben: „Fahrer kämpfen für Fahrer“. Ein falsch formulierter Spruch. Richtig müsste es heißen: „Wenige Fahrer kämpfen für sehr viele Fahrer“. Denn die spärliche Teilnahme lässt keinen anderen Spruch zu.

Seid zufrieden was ihr von eurem Arbeitgeber bekommt, der eine mehr der andere weniger. Bleibt daheim und wartet ab, ob der Kampf einzelner Kollegen auf fruchtbaren Boden fällt.
Beschwert euch weiter über Arbeitsbedingungen und Geldnot bei Leuten, die daran nichts ändern können. Reißt eure große Klappe bei einem Discounterlager während der Wartezeit auf. Diskutiert auf Rastplätzen. Auf Demos habt ihr dazu nicht den Mut. Ihr habt den stolzen deutschen Fernfahrer, den Kapitän der Straße selbst ruiniert. Ihr habt es einfach nicht besser verdient.

Der alternde Truck – Mittel gegen Rost

18 Apr 2015

Gerade die älteren Liebhaberstücke sind von Korrosion bedroht. Breitet sich der Rost an bestimmten Stellen eines Lastkraftwagens oder eines Pkw aus (zum Beispiel am Unterboden), ist der Schaden oft irreparabel. Der Kampf gegen den Rost ist daher mehr als wichtig. An dieser Stelle geben wir ein paar Tipps zur Oberflächenpflege und Rostprävention. Continue Reading »

Eine Flasche Wein

13 Apr 2015

Letzten Freitag habe ich noch gejammert angemerkt, dass es bei Weinbauern für mich als Abholer keinen Obolus in Form von Traubensaft gibt. Bierbrauer wären da wesentlich kulanter.
Heute war es aber soweit. Im rheinländischen Verteilzentrum bekam ich tatsächlich eine Flasche Wein als Gastgeschenk.

Nicht das jetzt irgendwelche Missverständnisse aufkommen: Ich bin da wirklich nicht erpicht drauf. Aber erfreut war ich schon darüber. Kann man ja mal erwähnen.

Fundstücke Teil XCIV

12 Apr 2015

Nick Townley fährt mit seinem Lkw von englischen Somerset in Richtung Glastonbury, als ein Autofahrer mit Wohnanhänger versucht, den Trucker zu überholen.

Der Versuch geht allerdings völlig schief…


YouTube – Direktlink

Unterschiede zwischen Wein und Bier

10 Apr 2015

Auf einem Weingut im Friaul sollte ich gestern 29 Paletten mit alkoholischen Getränken laden. Empfänger ist ein Großlager im Rheinland:

Buongiorno. Ich soll hier für Deutschland laden. Germania.”
Buongiorno. Cliente?”

Shak!”
Tschak?”

No. Shak!”
Ah. Tschak!”

No Tschak. Shak!”

Schließlich einigten wir uns doch auf die Aussprache “Tschak”. Der klügere gibt halt nach. Und ja, die richtige Ware habe ich bekommen.

Was mir aber immer wieder auffällt: Lade ich in Deutschland Bier, gibt es für mich als Abholer immer einige Büchsen oder Flaschen als eine Art Trinkgeld. Was für ein Wortspiel. In Weingütern dagegen gibt es nie etwas. Dabei sind die Anfahrtswege dorthin oftmals abenteuerlich. Eigentlich immer enge Nebenstraßen, ich hatte sogar schon Feldwege, die ich befahren durfte.

Aber irgendwie sind Winzer knausriger. Oder nein, eher sparsamer. Gut, einmal hatte ich eine kostenlose Führung. Ich durfte mir die Abfüllanlage anschauen und zusehen, wie der Wein in Flaschen abgefüllt wird. Auf eine Weinprobe verzichtete ich aber. Musste ja noch fahren. Das war vor einigen Jahren irgendwo bei Ancona.
Aber sonst ging ich, wie bereits erwähnt, immer leer aus.

Wie man ein nicht fahrtüchtiges Fahrzeug zum Käufer bringt

08 Apr 2015

Es ist eine seltene Situation, die dennoch einige Menschen betreffen kann: Man besitzt einen (alten) Pkw, den man verkaufen möchte, welcher aber nicht mehr fahrtüchtig ist. Soll heißen: Das Auto ist schlichtweg nicht fahrbar und man möchte es möglichst günstig, sicher und schnell von A nach B bringen. Wie kann man in einer solchen Situation vorgehen?

3 Situationen, in denen das Auto nicht mehr fahrtauglich ist

Es gibt viele verschiedene Situationen, die ein Fahrzeug unfahrbar machen. Laut der ADAC Pannenstatistik 2014 musste das Unternehmen 2013 über vier Millionen Mal Pannenhilfe leisten. Viele dieser Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar. Dennoch kann man sie weiterhin verkaufen.

  • Motorschaden: Der Motorschaden ist ein kostspieliges Thema, dessen Reparatur sich je nach Alter des Fahrzeugs nicht mehr lohnt. In den meisten Fällen müsste der Motor komplett ausgetauscht werden, was sich unter Umständen schlichtweg nicht lohnt. In diesem Fall optieren Pkw-Besitzer für den Verkauf des Fahrzeugs ohne oder mit beschädigtem Motor. Einige Menschen kaufen dieses an und bauen einen neuen Motor ein oder verwenden einfach die restlichen Bauteile, die sie separat verkaufen.
  • Unfall: Unfälle können großer und kleiner Natur sein. Erstere bedeuten unter Umständen einen Totalschaden. In diesem Fall ist das Fahrzeug nicht mehr fahrbar. Je nach Schaden kann es dennoch verkauft werden. Meist verfolgen die Käufer denselben Hintergrund wie beim Motorschaden. Sie verkaufen einzelne Teile des Pkws, die beim Unfall nicht beschädigt wurden. Laut dem Österreichischern Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) landen viele solcher Autos in Österreich auf der sogenannten Wrackbörse. In Deutschland gibt es eine solche leider nicht.
  • Oldtimer: Der Transport eines Oldtimers ist eine besondere Situation. Diesen möchte man unter Umständen aufgrund seines hohen Wertes nicht fahren, um einen Schaden auszuschließen. Oder aber es handelt sich um ein altes Auto, welches schlichtweg nicht mehr fahrtüchtig ist. Dieses möchte der Verkäufer aber restaurieren und es somit fahrtauglich machen. In beiden Fällen kommt nur der Transport infrage.

Ein besonderer Fall ist der Verkauf eines fahrtauglichen Fahrzeugs, welches man aber nicht fahren möchte, damit der Tacho keine zusätzlichen Kilometer registriert. Das kann unter Umständen auch bei einem Oldtimer zutreffen. Wer einen solchen Gebrauchtwagen besitzt, hat die Möglichkeit, seinen Pkw unproblematisch zu verkaufen. Einige Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, Gebrauchtwagen anzukaufen. Sie führen eine Bewertung aus und ermitteln mit ihrer Hilfe den Wert des Fahrzeugs. In einigen Fällen ist auch ein Erbschaftsverkauf oder die Ablösung bei der Bank möglich.

Vorüberlegungen für den Kauf eines nicht fahrbaren Fahrzeugs

Der Verkauf eines nicht fahrbaren Pkws ist mit gewissen Vorüberlegungen verbunden, da es sich von einem klassischen Autoverkauf unterscheidet. Eine Probefahrt mit dem Fahrzeug fällt von vorneherein aus, schließlich kann das Fahrzeug nicht bewegt werden. Wie es sich auf der Straße verhält, ist für den Käufer somit nicht ersichtlich. Er muss dem Verkäufer somit großes Vertrauen schenken. Der Fahrzeughalter kann den Käufer beruhigen, indem er ihm alle Daten über das Fahrzeug nennt, über Reparaturen informiert und das Service-Heft vorlegt. Auch Rechnungen zu Reparaturen und Pflegemaßnahmen sind eine gute Möglichkeit, zu zeigen, dass es sich um ein gepflegtes Fahrzeug handelt.

Scania alt

Verkäufer sollten aber auch kein Risiko eingehen, das Fahrzeug zum Käufer zu bringen, ohne dass man vorher eine Garantie für die Transaktion erhält. Sollte es sich der Käufer plötzlich anders überlegen, bleibt man auf den Transportkosten sitzen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Käufer zum Standort des Fahrzeugs zu bitten, damit er sich dieses ansehen kann. Hier sollte auch der Kaufvertrag unterschrieben werden, indem bekräftigt wird, dass sich der Verkäufer verpflichtet, das Fahrzeug bis zu einem bestimmten Datum auszuliefern. Der Kfz-Kaufvertrag sollte alle wichtigen Punkte beinhalten, damit keine der beiden Seiten den Kürzeren zieht.

Wie man die Fahrzeuge zum Verkäufer bringt

Unabhängig davon, welche der zuvor genannten Fälle vorliegt, muss man dafür sorgen, dass man das Fahrzeug zum Verkäufer bekommt. Folgende Möglichkeiten kommen infrage:

  • Lkw: Als Lkw-Fahrer denkt man beim Pkw-Transport natürlich an den Autotransporter, mit dem in ganz Europa Autos transportiert werden. Dieser lohnt sich aber nicht für ein einzelnes Fahrzeug. Die Alternative wäre, den Pkw in einem Anhänger zu transportieren. Dieser Transport lohnt sich für wertvolle Fahrzeuge (Oldtimer) aber auch große Fahrzeuge, die nicht auf einen herkömmlichen Autotransportanhänger passen. Lkw-Anhänger können mit einer Plane abgedeckt sein, wodurch das Fahrzeug durch äußere Einwirkungen geschützt ist.
  • Anhänger: Der kostengünstigste Transport erfolgt mit dem Anhänger, welchen man mit einem anderen Pkw ziehen kann. Autotransportanhänger müssen nicht zwingend gekauft werden, sie kann man einfach mieten. Die Anhänger sind sowohl in offener als auch geschlossener Bauweise erhältlich.
  • Abschleppfahrzeug: Defekte Fahrzeuge können mit einem Kran oder einer Seilwinde geborgen und auf das Plateau des Abschleppwagens gebracht werden. Damit eignet sich der Abschleppwagen insbesondere für Unfallwagen, die aufgrund ihrer starken Beschädigung gar nicht mehr bewegt werden können.
  • Versandunternehmen: Einige Versandhändler bieten den Transport eines Autos von Punkt A nach B innerhalb der Bundesgrenzen an. Meist erfolgt diese Zustellung jedoch nur dann, wenn das Fahrzeug rollfähig und lenkbar ist. Dies ist bei einigen Unfallwagen unter Umständen nicht möglich.

Bin ich zu doof für diese Welt?

05 Apr 2015

Ich wollte eine Anfrage an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur senden. Nur was allgemeines, also nix schlimmes.
Die Pflichtfelder wie Adresse oder eMail waren fix ausgefüllt. Auch beim Spamschutz brauchte ich nicht nachdenken. Zwei Wörter waren vorgegeben und sollten in das dafür vorgesehene Feld eingetragen werden.

Nur dann ging nichts mehr. Stattdessen erschien nach dem versuchten Absenden die Fehlermeldung “Das eingegebene Wort ist nicht korrekt“. Na ja, eigentlich sind es ja auch zwei Wörter. Nämlich “Intelligente Welt”.

Intelligent in Berlin

Jetzt frage ich Euch: Bin ich zu doof für diese “intelligente Welt”? Vielleicht auch zu blind? Oder will man mir als einfachen Bürger nur klar machen, dass ich alle paar Jahre ein Kreuzchen zu machen habe und ansonsten meiner Arbeit nachgehen soll, ohne die Ministerialangestellten in Erfurt oder Berlin oder Brüssel zu belästigen?

Nee. Das glaube ich nicht. Schließlich lebe ich in einer Demokratie und Politiker sind ja immer ehrlich. Ohne Ausnahme.

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