Spätestens wenn einen die Dorfbevölkerung mit großen Augen anschaut, sollte man sich fragen, ob die gewählte Strasse wirklich die richtige ist:

PS. War sie natürlich nicht.
Kommentare geschlossenTja, ich bin wieder zurück im schneearmen Deutschland. Es hat zwar arg geschneit, aber die „Ösis“ (darf man das so schreiben) hatten die Lage unter Kontrolle, zumindest auf der Brennerautobahn.
Auf der italienischen Seite war dann wieder sprichwörtlich alles im grünen Bereich…
Das Verfahren zur Vergabe des Betreibermodells für die BAB A 5 im Abschnitt zwischen Malsch, Baden-Baden und Offenburg ist beendet.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee teilte heute mit, dass das Konsortium Hochtief / Vinci / Reif / Kirchhoff den Zuschlag für Ausbau, Betrieb und Erhalt des insgesamt 59,8 Kilometer langen Konzessionsabschnittes erhält.
Link zur Pressemitteilung: >>>
1 KommentarMeldung bei „rbbonline„:
Der Schwerlastverkehr auf Berlins Straßen gefährdet offenbar die darunter liegenden U-Bahntunnel.
Da gibt es eine tolle Lösung: Logistikzentren am Stadtrand. Das würde mir auch das herumkurven in den Innenstädten ersparen…
3 KommentareDas schneearme Deutschland hat mich wieder. Nun ja, man kann natürlich keinem einen Vorwurf machen, dass ich fast 3 Tage in der Schweiz verbringen mußte. So ein angekündigter Wintereinbruch kommt ja so überraschend wie Weihnachten.
Warum man es am höher gelegenen Brenner schafft, wenigstens eine Fahrspur freizuhalten, auf der schweizerischen Gotthard- und San Bernardino Route jedoch nicht mal das, ist mir ein Rätsel.
3 KommentareDer Pizzamann berichtet über eine seiner Fahrerinnen, die sich weigerte, Pizza auszuliefern. Der Grund war eine Schneedecke von gut einem Zentimeter, die auf der Strasse lag und bereits wieder am abtauen war.
Wie handhabe ich es eigentlich bei Schnee und Eis?
Entscheiden tue ich es selber, wie lang ich fahre, d.h., wenn ich der Meinung bin, dass es zu gefährlich wird, bleibe ich an einer geeigneten Stelle stehen. Nach Möglichkeit sollte das aber schon ein Parkplatz sein.
Was ich unter gefährlich verstehe, kann ich hier und jetzt nicht beschreiben. Das kommt immer auf die jeweilige Situation und auch auf das geladene Gewicht an.
So habe ich mich z.B. am Freitag geweigert, in der Nähe von Bozen in Südtirol von der Autobahn zu fahren, um bei einer Firma 3 Paletten zu laden. Der Grund war auch hier Schneefall und Schneeglätte. Da quäle ich mich nicht über irgendwelche Nebenstrassen.
Von meiner Disposition wird dieses auch respektiert.
Da sah es z.B. so aus:
Was mich stört, sind übervorsichtige Autofahrer, die bereits bei den ersten Flocken vom Gas gehen und anfangen, über die Strasse zu schleichen und zu allen Überfluss noch „Bremsversuche“ starten.
Was bezwecken die damit?
Aber trösten wir uns – in nicht allzuferner Zukunft wird man fragen: Schnee – was ist das eigentlich?
Hier noch zwei Fotos mit winterlichen Impressionen – Bild 1 zeigt die A 7 zwischen dem Kirchheimer und dem Hattenbacher Dreieck, Bild 2 die B 247 bei Mühlhausen in Thüringen:
Sömmerda bei Erfurt, heute morgen um kurz nach sieben. Auf meinem Auflieger lagen sieben Formrahmen.
Laut Lieferscheine waren drei für eine Firma in Sömmerda bestimmt, drei für VW in Braunschweig und einer für eine Firma in Burg bei Magdeburg.
Blöd nur, wenn die Dinger in etwa gleich aussehen und der Kollege, der die Dinger letzte Woche vorgeladen hat, telefonisch nicht erreichbar ist und mir somit keiner sagen kann, welche Firma welchen Rahmen bekommt.
Die Kollegen in Sömmerda kamen schließlich mit Musterplänen und verglichen diese mit den Rahmen. Schon war klar, welche dort verbleiben.
Abgeladen war fix und so ging es auf den Weg nach Braunschweig.
Kurz vor Sondershausen klingelte das Handy und mein Disponent erzählte mir irgendetwas von einem fehlenden Rahmen in Sömmerda und ob ich denn sicher wäre, richtig abgeladen zu haben.
„Klar, da fehlt nix„, erwiderte ich und nicht ohne Stolz erzählte ich weiter, wie ICH die Rahmen auseinanderhielt und welche jeweils für Braunschweig und Burg bestimmt sind.
„Wieso Burg? Hab ich letzte Woche irgendetwas von Burg erzählt?“ unterbrach er mich.
„Äh nö, aber laut Lieferschein ist…“ Weiter kam ich nicht.
„Fahr zurück nach Sömmerda, das Ding ist für die bestimmt, da wartet man schon drauf!“
🙁
Achso – die Strassen sahen heute früh so aus:
Das Bild ist kacke, aber das spielt keine Rolle. Wichtig ist das, was es zeigt oder zeigen soll: die A 3 bei Aschaffenburg ist nach gefühlten hundert Jahren endlich baustellenfrei 🙂 .