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TruckOnline.de Posts

Keiner weiß genaues

Seit heute früh stehe ich auf dem Rasthof Irschenberg zwischen München und Salzburg. Der Grund ist ein Feiertag in Italien und das daraus resultierende Fahrverbot, was auch auf Tirol ausgeweitet wurde.
Genau dieses Fahrverbot ist nun mein Problem: Während mir ein bayerischer Autobahnpolizist erklärte, dass eben dieses für sämtliche Lkw (also auch Euro 5) bis morgen früh 5.00 Uhr gilt, lese ich auf der Seite „tirol.orf.at“ folgendes:

…besteht auf der Inntalautobahn und der Brennerautobahn ein Fahrverbot für Lastwagen, die schwerer sind als 7,5 Tonnen. Das Verbot gilt bis 24.00 Uhr für Fahrten, bei denen das Ziel in Italien liegt oder über Italien erreicht werden soll.

Nun rede ich mir ein, dass die vom ORF recht haben und fahre kurz vor 24.00 Uhr weiter. Ich werde ja sehen, wie weit ich komme.

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Dieses Blog ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet

Es gibt so viele unnütze Sachen im weltweiten Web, da kommt es auf eine mehr auch nicht mehr an – so denken zumindest die Mitglieder des Projektes „JusProg/jugendschutzprogramm.de“ und ließen einen Filter installieren, der Kinder und Jugendliche vor schädlichen Inhalten im Internet bewahren soll.
Dieses Blockierprogramm lässt sich von der Seite Jugendschutzprogramm.de herunterladen.

Dieses Blog ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet

Was für mich interessant ist, wird für diesen Verein eher peinlich: Während z.B. die Webseiten von RTL und BILD als unbedenklich eingestuft werden, erscheint z.B. bei ARD.de folgender Hinweis:

Die Seite ard.de ist bereits in unserem Filter enthalten und wird geblockt

RTL bietet also ein kindgerechtes Umfeld ohne Sex und Gewalt, während die ARD zum Schmuddelsender mutiert? Nun ja…

Dieses Blog wurde übrigens für Jugendliche ab 14 Jahren als unbedenklich eingestuft. In diesem Sinne: …more than a feeling

Beate Uhse

PS. Auch bei psy-chotic.com/ und neun12.de findet sich etwas zu diesem Thema.

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Kein Bock! …irgendwie

Drei freie Tage sind vorbei und eh man sich umsieht, hat einen der Alltag wieder. Normalerweise kommt die Lust, wenn man losfährt und die leere Autobahn vor einem liegt.
Nur diese Nacht fehlt mir irgendwie der richtige Antrieb…

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Der wird eh wieder dreckig

Auch dieser Lkw stand auf dem Truckfestival in Geiselwind. Der Kommentar des Fahrers: „Der wird am Dienstag eh wieder dreckig, was soll ich den dann waschen!“

Geiselwind

Alles andere als dreckig war der Longliner von Roland Singer:

Longliner Singer

Longliner Singer

PS. Roland: Danke für die persönliche Vorführung 😉

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Löschen statt Sperren

* Die ersten Reaktionen bzw. Löschungen folgten bereits nach wenigen Minuten und kamen unter anderem aus den USA, Holland, Dänemark, Russland sowie Deutschland.

* Drei der jetzt vom Netz genommenen Webauftritte befanden sich auf Servern in Deutschland.

* Insgesamt wurden automatisiert 348 verschiedene Provider in 46 Ländern angeschrieben und über rund 1943 gesperrte vorgeblich illegale Webseiten informiert. Eine manuelle inhaltliche Analyse der Webseiten hat vorher nicht stattgefunden.

* 250 Provider haben auf die Anfrage geantwortet, haben aber hauptsächlich legale Inhalte gefunden; mit Stichproben konnten diese Angaben bestätigt werden.

* Zehn Provider gaben an, ingesamt 61 illegale Inhalte entfernt zu haben. Mit einer einfachen E-Mail kann man also schon viel erreichen.

* Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein kinderpornographisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten – die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen.

* Die Provider wurden bislang nicht darüber informiert, dass die bei ihnen gehosteten Webauftritte auf einschlägigen Sperrlisten geführt wurden.

* Wenn sie darauf hingewiesen werden, sind die Provider zur Kooperation bereit und entfernen illegale Inhalte umgehend.

* Teilweise handelte es sich bei dem gesperrten Material um „gecrackte“ Webauftritte, also solche, die durch Ausnutzen von Sicherheitslücken zur Verbreitung fremden Materials missbraucht wurden. Auch hier zeigten sich die Provider sehr dankbar für die Hinweise.

Diese Resultate und Erkenntnisse ergeben sich aus einem Test, den Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) letzte Woche durchführte.
Dazu analysierte er mit einem automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll.
Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.

Dieser Test zeigt, dass die Abschaltung von Webauftritten mit kinderpornographischen Inhalten nicht länger dauert, als die Übermittlung einer Sperrliste.
Was für eine Bürgerinitiative wie den Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur möglich ist, sollte für die deutsche Regierung und Strafverfolgungsbehörden ein Leichtes sein und die hier erzielten Ergebnisse deutlich übertreffen können.

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