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10 comments

  1. hiphappy
    hiphappy 26/02/2013

    Da war aber gerade mal echt wenig Rückstau….
    Das hab ich auch schon in 6km+ live gesehen….

  2. Andreas
    Andreas 26/02/2013

    Dort hatte ich auch schon so manche Gelegenheit, mir jeden Leitplankenpfosten genau anzuschauen. 🙂 Sehr beliebt sind dort die Kameraden, die sich dann erst kurz vor Schluss einordnen und bis dorthin Kilometer weit am Stau der doofen Rechtsfahrenden vorbeiziehen. So gesehen ist jeder Stau auch ein Sinnbild unserer Gesellschaft.

  3. Hajo
    Hajo 26/02/2013

    Andreas, ich finde es auch nicht so toll, wenn sich „liebe Zeitgenossen“ kurz vor der Baustelle „einordnen“, aber das hat uns die Reform der StVO 2007 beschert und es gibt tatsächlich (so genannte) Wissenschaftler, die darin einen Vorteil sehen 🙁

  4. Hans
    Hans 26/02/2013

    Da warst du ja fast bei mir zu Hause, von dort aus nur noch knapp 19 km… Auf der A3 wird übrigens schon die nächste Baustelle Richtung Köln geplant/eingerichtet. Ich empfehle mal die A1 Freitag ab Mittag zu fahren, da stehst du dort unter Umständen bis nach Burscheid hoch.

    Gute Fahrt…

  5. Deneriel
    Deneriel 26/02/2013

    Also für Kölner Verhältnisse zählt das nichtmal als Rückstau. Das ist flüssiger Verkehr…

  6. Dennis
    Dennis 27/02/2013

    @Andreas & Hajo: Ich verstehe euch jetzt nicht so ganz. Kritisiert ihr tatsächlich, dass ein bestehender Fahrstreifen genutzt wird, man diesen bis zum Ende befährt und sich dann im Reißverschlussverfahren auf die verbleibenden Fahrstreifen einordnet? Wenn ein jeder den vorhandenen Verkehrsraum optimal nutzen und nicht schon 20km vor einer Baustelle die Spur wechseln würde, dann würde der Stau nicht auch schon 20km vor der Baustelle beginnen. Ich hoffe aber, dass ich euch missverstanden habe.

  7. Zeyringer
    Zeyringer 27/02/2013

    Es von der Situation ab @ Dennis

    Die Audi-BMW-Mercedes-Fraktion rauscht ja gerne am Rückstau vorbei und zwängt sich dann im letzten Moment, alle Verkehrsschilder und Linien ignorierend, mit ner scharfen Bremsung in eine Lücke, in der Hoffnung die anderen passen auf mich auf (und wenn nicht, na, ich hab eh Vollkasko)

    Und dass der abfahrende Verkehr eine ganze Richtungsfahrbahn lahmlegt, weil sie keinen Streifen für die Durchreisenden freilassen, das finde ich typisch für den Egoismus auf der Straße.

    Also bei kilometerlangem Rückstau ist eh nichts zu machen … in dem gezeigten Video wäre es reiner Egoismus zum Beispiel links oder rechts fröhlich am Stau vorbei und sich vorne wo reinzuquetschen…

  8. Hajo
    Hajo 02/03/2013

    Dennis, ich kann nur für mich sprechen und ich habe nichts gegen das Reissverschlusssystem, wohl aber gegen einige Zeitgenossen, die nicht vorausschauend fahren, bis zur Absperrung fahren und dann in Anspruch nehmen, ohne Verzug – übrigens aus dem Stand und nicht, wie beim Reissverschluss üblich, mit an den Verkehr der anderen Fahrbahn angepasster Geschwindigkeit – hereingelassen zu werden.
    Dies ist das eigentliche Übel und es ist m.E. der Hauptgrund, wenn das Reissverschlusssystem nur unzureichend funktioniert.
    Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.
    Grüße
    Hajo

  9. Gerd
    Gerd 02/03/2013

    @Dennis: Ich hoffe, dich missverstanden zu haben. In diesem Fall in den Video endet der Fahrstreifen nicht, sondern geht weiter Richtung Koblenz. Was hat das also mit Reißverschlusssystem zu tun? Du plädierst also dafür, bis zum Ende der beiden Streifen durchzufahren und dann nach rechts zu drängeln? Zwangsweise muß dann auch der Verkehr auf der linken, durchgängigen Fahrspur bremsen. Und dann? Stau auch auf der eigentlich freien Fahrspur. Leute wie Du sind die wahren Stauverursacher, allein schon durch Ihren Egoismus.

  10. Dennis
    Dennis 03/03/2013

    Ich bin zu selten in NRW unterwegs, um die genauen geografischen Begebenheiten in und um Leverkusen zu kennen. Ich interpretierte die vorherigen Aussagen als generelle Kritik am Reissverschlusssystem und dass man sich frühzeitig auf den anderen Spuren einordnen sollte und nicht erst kurz vor Wegfall der Spur. Die Erfahrung, die ich bei den meisten Baustellen mache, ist, dass bereits dann das panische Spurgewechsel anfängt, wenn das erste Schild über einen 10km weiter beginnenden Wegfall einer Fahrspur auftaucht. Das führt in der Konsequenz dann regelmäßig dazu, dass schon weit vor der Baustelle ein ganzer Fahrstreifen regelrecht verwaist ist und Verkehrsraum verschwendet wird. Also die Situation bei 0:50 im Video. Nicht Hilfreich dabei sind meistens auch die Verkehrsbeeinflussungsanlagen, die ebenfalls bereits weit vor der Baustelle darauf hinweisen, dass man den Fahrstreifen wechseln sollte.

    Dass das Reissverschlussystem wie Hajo anmerkt oft dazu missbraucht wird, mit überhöhter Geschwindigkeit die andere Fahrspur auszubremsen, ist wiederum ein anderes Thema.

    Offenbar richtet sich eure Kritik aber an Fahrzeuge, die gegen Ende des Videos die durchgezogene Linie überfahren, den weiter führenden Fahrstreifen blockieren und sich dann kurz vor Schluss in die Abbiegespur eindrängeln. Dann haben wir uns in der Tat missverstanden und ich kann euren Ärger nachvollziehen. Wenn ich die Autobahn verlassen möchte, reihe ich mich frühzeitig in eine passende Lücke oder bleibe gleich rechts, was wiederum oft dazu führt, dass ich auf den letzten Metern ausgebremst werde, weil wieder jemand so stark um Positionen kämpft, dass er sich lieber in meinen Sicherheitsabstand zum Vordermann einreiht als die 500m freie Strecke hinter mir zu nutzen. In der Regel werden dabei allerdings LKW ausgebremst, der Hintermann muss ebenfalls bremsen, der dahinter auch und schon sind 2km Stau oder stockender Verkehr entstanden. Davon kriegen die Verursacher dann allerdings nicht mehr mit und selbst wenn wäre es ihnen wohl auch egal, weil sie bereits damit beschäftigt sind bis zur nächsten Ampel wieder Positionen zu gewinnen.

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