



Ich hab mir eben auf TikTok einige Videos von dem Schneechaos von letzter Nacht und heute Vormittag angeschaut. War ja teilweise schon heftig.
Bei mir lief es ziemlich gut. Die Autobahn war zwar ab Eisfeld, Coburg mit Schnee bedeckt, bis hier wo ich stehe. Der Parkplatz nennt sich Offenbau, zwischen Nürnberg und Ingolstadt.
Aber es lies sich gut fahren. Mit 60, 70 kam ich gut durch.

Vor Abfahrt hab ich die Liftachse vom Auflieger hoch gemacht, dass brachte auch noch einige Kilo mehr Druck auf die Antriebsachse. So bin ich gut durchgekommen.
Hab zwar für die Strecke, wo ich normal 3h50 oder so brauche, etwas mehr wie viereinhalb Stunden benötigt, aber das ist völlig okay.
Ich glaube, mit 4h34 war ich hier, aber wegen den vier Minuten sagt eh niemand was. Wichtig ist, die Karre ist heile geblieben.

An der Zugmaschine klappert der Einstieg, am Auflieger zerteilt sich ein Unterfahrschutz in seine Einzelteile. Ich könnte nun behaupten, die Qualität von Scania und Schmitz wäre auch schon mal besser gewesen.

Vielleicht tue ich den Herstellern aber auch unrecht und es liegt eher am Zustand der deutschen und italienischen Straßen, dass sich irgendwelche Schrauben, Nieten und andere Verbindungen lösen.
Kommentare geschlossenDa werden in Italien über Nacht zwei Kilometer Fahrbahn ausgebessert, fix sind die ja. Alles gut, alles schön.
Nur dann lässt man zum alten Stück Straße einen Absatz, da donnert man drüber und hebt fast ab. Danach kann man erstmal den Lkw neu einräumen.
Ich glaube ja, die meist verkauften Ersatzteile für Autos in Italien sind Stoßdämpfer, Federbeine und Radaufhängungen. Ja, schlimm mittlerweile die Straßen.
6 Kommentare4 KommentareDeshalb ist das ganze Maut–Gesetz von vorne bis hinten ein großes Hirngespinst. Man kann den Speditionen nicht sagen: Rüste Deine Fahrzeuge auf E–Mobilität um und dann schau mal, wo der Strom herkommt. Das ist ein Witz!
Markus Barth, Spediteur aus Laupheim, in einem Interview mit „schwäbische.de“ zur geplanten Mauterhöhung am 1. Dezember.
Mich ärgert auch ein weiterer Punkt: Trotz fehlender Parkplätze, Übernachtungsmöglichkeiten, desolaten Straßen und Brücken gehen die Mehreinnahmen der Maut von zirka sieben Milliarden Euro zweckentfremdet an die Deutsche Bahn.
So, heute kann ich den nächsten Pass auf meiner To-do-Liste der mit Lkw befahrbaren Strecken durch die Alpen abhaken. Den Passo del Tonale habe ich bezwungen.
Obwohl bezwungen das falsche Wort ist. Er lässt sich relativ gut befahren. Bis auf kurze Abschnitte auf der Westseite ist die Strecke, übrigens die SS 42, gut und auch ausreichend breit ausgebaut. Wirklich enge Kehren gibt es nur wenige. Klar, es ist schon ein geeiere, geht aber schließlich auch durchs Hochgebirge.
Das ärgste Hindernis kam bereits weit unterhalb der Passhöhe. In Edolo gibt es einen kurzen Tunnel, dessen Seiten mit 3.50 Meter ausgeschildert sind. Mittig passt die Durchfahrt mit vier Meter Höhe aber gut. Das Problem heute war aber der Verkehr. In Italien ist Urlaubszeit, viele Menschen sind unterwegs. Darunter auch einige, die nicht warten wollen. Aber ich schätze mal, dass kleine Verkehrschaos hinter mir hat sich schnell aufgelöst. Leider habe ich keine Bilder davon gemacht.
Keine Fotos gibt es auch vom Pass. Das ärgert mich schon, aber selbst nur kurz halten war null möglich. Die Masse an Urlaubern mit ihren hunderten geparkten Autos und Motorrädern, unglaublich. Da war echt kein Platz mehr für mich.
Gereicht hat es nur für dieses Bild, über dreihundert Höhenmeter unterhalb.

Warum ich diese Strecke gefahren bin? Eine meiner drei Ladestellen lag wenige Kilometer unterhalb von Edolo, die nächste in Südtirol. Normal fährt man am Lago di Iseo entlang zurück nach Brescia und weiter über Peschiera und Affi zur Brennerautobahn. Ist aber über hundert Kilometer länger und bin ich schon oft lang gefahren.
Über den Pass aber wollte ich schon immer mal, und ja, heute hat es gepasst. Dazu kaum Gewicht auf dem Auflieger. Wunderbar.
Zeitlich macht man aber trotz der kürzeren Strecke nichts gut, denn wie bereits weiter oben geschrieben, es ist trotz der relativ gut ausgebauten Strecke schon ein Gewurstel. Zumal heute auch viele Fahrradfahrer unterwegs waren.
Fazit? Passt es von der Strecke, kann man da fahren, muss man aber nicht. Besonders dann, wenn mehr als fünfzehn Tonnen Ladung auf dem Auflieger liegen. Landschaftlich natürlich top, was auch sonst.
Sollte sich für mich nochmal die Gelegenheit bieten, über den Passo del Tonale zu fahren, werde ich es machen. Dann aber hoffentlich außerhalb der Urlaubszeit. Denn einige Fotos von da oben müssen drin sein.
1 KommentarSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen