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Kategorie: Firmen

Weitere Pleiten

Nachdem die Spedition + Logistik Leypold GmbH aus Suhl bereits am 1. Oktober Insolvenzantrag stellen mußte, hat es nun auch die Firma Bermes Logistik in Willich erwischt. Inhaber und Geschäftsführer Hans-Josef Bermes hat die Liquidation seines Unternehmens in die Wege geleitet.

Bei der Spedition Leypold ist der Erfurter Anwalt Rolf Rombach zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt worden. Er versucht nun das Unternehmen mit rund 70 Mitarbeitern, das auch Partner der Kooperation 24plus logistics network ist, zu retten.

Viel Hoffnung hat er aber offenbar nicht. Gegenüber der thüringischen Lokalzeitung „Freies Wort“ sagte er, dass „eine dauerhafte Fortführung sehr schwierig“ sein würde.

Bei Bermes Logistik haben 186 Mitarbeiter ihren Job verloren. Das Unternehmen sei nicht mehr zu retten gewesen, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert sei, so Hans-Josef Bermes.

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Der Kunde ist König

Folgende eMail bekam mein Disponent von einem Kunden:

Soeben erhalten wir eine Anlieferung durch Ihr Fahrzeug. Es betrifft einen Import aus Italien. Unser Versandleiter informiert mich gerade, daß Ihr Fahrer nur wenig hifsbereit ist. Er will nicht die Ladung mit einem Hubwagen so an den Rand fahren, daß unser Staplerfahrer es beim Abladen einfacher hat. Wir sind es gewöhnt, daß Fahrer beim Ab- oder Beladen in dieser Form behilflich sind. Ihr Fahrer dagegen sitzt im Führerhaus und läßt es alles geschehen. Dies finden wir so nicht in Ordnung. Vielleicht können Sie intern diesbezüglich einmal mit Ihrem Fahrer sprechen. Danke.

Mit freundlichen Grüßen…

5 Minuten später kam dieser Zusatz:

Hallo Herr Disponent*!
Eine ergänzende Information: Ihr Fahrer fuhr auf den Hof und öffnete seinen LKW seitlich. Unser Versandleiter hat ihn daraufhin gebeten rückwärts zur 2. Halle hoch zu fahren, weil dort die Entladung schneller geht. Das hat der Fahrer verweigert. Er blieb dort stehen, wo er sich hingestellt hat seitlich geöffnet und sich anschließend ins Führerhaus gesetzt. Er hat sich demnach auch Anweisungen unseres Personals widersetzt.

Dieser „Import aus Italien“ bestand aus Paletten, wobei jede Palette ungefähr 700 Kilogramm wog. Der Lkw sollte rückwärts auf eine steile Rampe gefahren werden. Das hätte bedeutet, dass ich jede dieser Paletten bergauf hätte schieben müssen.
So habe ich es vorgezogen, die Seite des Aufliegers zu öffnen, damit seitlich abgeladen werden kann.

Komischerweise war der Staplerfahrer (der wohl auch gleichzeitig Versandleiter ist) damit einverstanden.
Das ich im Führerhaus gesessen und alles habe geschehen lassen, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit.

Aber nun ja – der Kunde ist König und belassen wir es dabei…

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Zeit verpasst

Bis 16.00 Uhr sollte ich in einer Firma in Wernigerode laden. Blöd nur. wenn es dort so aussieht:

Firma zu

Hm, irgendwie bin ich 5 Jahre zu spät 🙂

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Arschkarte

Im Versand eines größeren Werkes in Ludwigshafen:

Hallo, keiner da?
Doch, aber wir haben bis 12.30 Uhr Mittagspause!
Ahso, komme ich halt dann wieder!

Blöd nur, wenn dann 5 Leute vor mir sind… 🙁

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Gute Wegbeschreibung

Hallo?
Hallo, ist da die Firma XYZ?
Ja, was wollen Sie?
“ Ich habe Matratzen für Ihre Firma geladen, die kommen aus Italien!

Ah, da warten wir schon drauf!
Das ist gut, ich würde die gerne heute abend noch abladen!
Wo sind Sie denn jetzt?
Kurz hinter Kiefersfelden, ich stehe aber noch im Stau!
Das macht nichts, rufen Sie einfach an wenn Sie kurz vor Rosenheim sind. Ich schicke dann jemanden hoch ans Lager!
Äh, Lager? Auf den Papieren steht Innstrasse!
Ja, da ist unser Lager. Das ist ganz einfach zu finden. Wenn Sie in der Strasse sind, fahren Sie so weit, bis Sie auf der linken Seite einen Puff sehen. Im Hinterhof ist unser Lager!

Na denn… 🙂

Puff

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Ich fahre unproduktives Material

Ich habe „unproduktives Material“ durch die Gegend gefahren! Kann eine Woche schlimmer beginnen, wenn man so etwas lesen muß? 🙂

Ja, Sie kann…

Ankunft um kurz vor 6.00 Uhr am VW – Werk in Braunschweig.

Ich bringe eine Pressform für Zylinderköpfe!“
Betriebsschutz: „Du bist hier falsch, fahre erst einmal in die Benzstrasse. Dort mußt Du Dich anmelden!

Bis dahin sind es rund 3 Kilometer, also kein so großer Akt. Lkw abgestellt, in die dortige „Warenleitzentrale“, die in einem Container untergebracht ist, zwei Anmeldezettel ausgefüllt und mein Anliegen vorgebracht.

Du bist hier falsch, fahre in die Gifhorner Strasse und melde Dich dort!
Von dort komme ich gerade!
Ja, die schicken erst einmal alle hierher!

Also wieder zurück ins Hauptwerk.

Ja, bitte?
Ich bringe eine Pressform für Zylinderköpfe!

Nebenbei legte ich die beiden ausgefüllten Zettel auf den Tresen.

Was ist das?
„Zwei Zettel, die ich in der Benzstrasse ausgefüllt habe!
Ach, da waren Sie schon?
Ja!
Und wo wollen Sie jetzt hin?
Na da hinein!
„Ja, aber in welche Halle?
Ich habe keine Ahnung. Aber ich habe den Namen von einem, der wohl bescheid weis!
Hier arbeiten 5 000 Leute, denken Sie, da kann ich jeden kennen!
Äh…!

Jetzt folgten einige Telefonate mit meinem Disponenten, die aber frühs um kurz nach halb sieben nicht allzu viel brachten.

Zwei Stunden später bekam ich dann alle Infos, die ich brauchte. Der Rest ging fix.

PS. Über die zwei Stunden die ich länger hätte schlafen können, denke ich besser nicht nach… 😉

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Stolze Trucker fahren…

…ich wage nicht weiter zu schreiben!

Aber zum Thema: Ich mag keine TV – Werbung. Die ist weder lustig noch informativ und meist nervend. Vielleicht liegt es daran, dass deutsche Werbeleute nicht sehr kreativ sind oder die Firma, die die Werbung in Auftrag gibt, zu spießig ist, für diese unsere Fernsehwelt!

Aber es gibt auch Ausnahmen: So veröffentlichte Mercedes vor einiger Zeit mehrere Werbspots für den Actros.
Ein Beispiel? Bitte schön: Klick einfach hier…

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