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Kategorie: Lkw

Mittelschwere autonome Lkw sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz.

Mittelschwere autonome Lkw sind nun für mehrere Einzelhändler in Texas, Arizona und Arkansas im vollen Umfang im Einsatz.

Das Unternehmen Gatik erzielt vertraglich vereinbarte Einnahmen in Höhe von 600 Millionen Dollar durch Lieferungen an mehrere Fortune-50-Unternehmen. Diese sind die Top-50 Spitzenreiter der jährlichen „Fortune-500-Liste“, welche die umsatzstärksten US-amerikanischen Großunternehmen auflistet.
Die Lieferungen erfolgen mit autonomen mittelschweren Lkw, die ohne menschlichen Fahrer oder Vorgesetzten an Bord sind.

Mittelschwere autonome Lkw von gatik sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz. Das Bild zeigt Lkw an einer Rampe einer logistikhalle

Gatiks reiner Gütertransport wurde Mitte 2025 aufgenommen. Seitdem hat das Unternehmen 60.000 vollständig fahrerlose Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt.
Autonomes Fahren im Lkw-Bereich ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität“, erklärte Gautam Narang, CEO und Mitgründer von Gatik, in einer Pressemitteilung . „Mit einem Auftragsvolumen von über 600 Millionen US-Dollar hat Gatik bewiesen, dass autonomes Fahren nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist. Die hohe Nachfrage nach unserer Lösung zeigt, wie schnell dieses neue Modell die Zukunft der Logistik verändern wird. Wir betreiben bereits vollautonome Lkw in verschiedenen Logistiknetzwerken und Märkten und beliefern die größten Einzelhändler und Konsumgüterhersteller des Landes. Diese Zuverlässigkeit im realen Betrieb ist ein Wendepunkt für die autonome Logistik.“

Die 26 und 30 Fuß (7,9-9.1 Meter) langen autonomen Mittelschweren Lkw sind im Großraum Dallas-Fort Worth, im Großraum Phoenix und in Nordwest-Arkansas im Einsatz.
Gatiks autonome Lkw werden in kleinerem Umfang auch in Nebraska und Ontario (Kanada) kommerziell eingesetzt.

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Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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Wat mutt dat mutt

Das neue Arbeitsjahr beginnt mühsam. Fast eine dreiviertel Stunde musste ich kloppen und schieben, bis das Dach frei von Schnee und Eis war.

Schnee und Eis wird von einem Auflieger entfernt

Der Lkw stand zwei Wochen in der Firma. Die ist knapp 250 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Sonst hätte ich damit schon Samstag angefangen.
Da hätte ich mir die Quälerei am frühen Montagmorgen erspart.

Aber wie sagt der Norddeutsche? Wat mutt, dat mutt. Hilft ja nix.

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Be- und Entladung. Die Diskussion darüber ist so alt wie das Gewerbe selbst

Von Udo Skoppeck

Zwischen Verantwortung und Chaos. Warum die Be- und Entladung im Straßentransport ein ungelöstes Problem bleibt.

Die Diskussion um die Be- und Entladung im Straßengüterverkehr ist so alt wie das Gewerbe selbst und doch bis heute ungeklärt. Zwischen gesetzlichen Vorgaben, Frachtverträgen, fehlender Transparenz, Druck im Tagesgeschäft und der Realität an den Rampen entsteht ein Geflecht, in dem Fahrer, Unternehmer und Verlader gleichermaßen gefangen sind.

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Andere Länder, gleiche Sitten

Polizisten in Wisconsin schnappen LKW-Fahrer wegen grüner „Augen“-Beleuchtung hinter der Windschutzscheibe.

Nicht nur in Deutschland und Europa gelten strenge Regeln für die Beleuchtung von Lkw. Auch in den USA achten Polizisten auf diese Vorschriften.

So erinnert die Wisconsin State Patrol (WSP) Truck-Fahrer an die Vorschriften für Beleuchtungsausrüstung, nachdem ein Fahrer angehalten wurde, weil er „unsichere“ LED-„Augen“-Leuchten an der Windschutzscheibe hatte.

Am 2. Dezember 2025 nutzte WSP die sozialen Medien, um die Lkw-Fahrergemeinschaft an die Vorschriften für Fahrzeugbeleuchtungsausrüstung zu erinnern.
Zusammen mit einem Foto eines Lkw, der mit den beliebten LED-Scheinwerfern an der Windschutzscheibe ausgestattet ist, veröffentlichte WSP folgende Warnung:

Ablenkungen gibt es in allen Formen und Größen. Vor Kurzem wurde dieser Fahrer angehalten und daran erinnert, warum dies unsicher ist – nicht nur für ihn selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Die WSP teilte außerdem einen Link zu einem Landesgesetz , das es verbietet, dass Fahrzeuge „Lichter in anderen Farben als Weiß oder Gelb haben, die von direkter Front sichtbar sind“.

Truck in den USA mit blinkenden LED leuchten die Augen darstellen hinter der Windschutzscheibe
Quelle: Wisconsin State Patrol

Im Oktober gab die California Highway Patrol eine ähnliche Erinnerung an die Lkw-Fahrer heraus, dass die Zusatzscheinwerfer zwar „cool“ seien, aber aufgrund ihrer Farbe nicht „straßenzugelassen“.

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Kurzer Zwischenbericht

Die Leute hier in der Firma bei Brescia brauchen noch ne Stunde. Oder auch zwei.
Das Zeug welches ich laden soll, ist zwar fertig, nur müssen die Paletten noch verschnürt und mit Folie umwickelt werden. Also alles absehbar.

Ein weißer Lkw Scania steht vor einem Firmengebäude in Italien

In der Zwischenzeit gibt’s Kaffee. Ach ja, und ich darf deren Toilette benutzen. In der ist es sauber und warm. Das ist ja mittlerweile auch nicht mehr so selbstverständlich.

Das Wetter passt auch. Es ist zwar kalt, so um die null Grad rum, aber sonnig. Auf jeden Fall besser wie in den Alpen und nördlich davon.
Da sagen die Wetterberichte, egal welchen ich höre und gucke, für heute eine Menge Schnee voraus. Den hatte ich in der Nacht zum Montag schon, muss nicht unbedingt wieder sein. Von daher, immer mit der Ruhe.

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Ich wurde belauscht

In einer Firma im Siegerland sollte ich drei Kisten laden. Zwei waren fertig, die dritte wurde gerade gepackt. Dauerte also noch ein bissel. Sag ich zum Staplerfahrer: „Habt Ihr hier irgendwo ein paar Schrottpaletten? Da kann ich schon mal zwei, drei holen, für nachher zum sichern„.
Sagt der: „Schau mal da um die Ecke. Da steht ein Container mit Holzabfall. Dort kannst Du dir welche holen.

Dann geh ich dahinter, schau mir die alten Paletten an und schwatze so mit mir selbst. „Ah ja, die Palette geht, joa, die nehm ich mit. Ach, die ist Schrott. Aber die da, die passt.“
Plötzlich kam eine Frau von der Seite hervor, keine Ahnung, was die da gemacht hat. Vielleicht geraucht. Ich hab die vorher nicht gesehen.

Sie guckt mich an: „Sprechen Sie mit den Paletten?“ Ich antworte, ein wenig überrascht: „Klar, Holz lebt. Braucht auch Unterhaltung. Soziale Kontakte sind wichtig.“ Dann hat sie gelacht.
Ob die den Spruch lustig fand oder sich über mich mokiert hat, weiß ich nicht. Ist aber eigentlich auch egal, denn ein bissel peinlich war es mir eh.

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