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Kategorie: Lkw

Zukunft des Straßengüterverkehrs: Trends, Technologien und Chancen für die Logistikbranche

Wie entwickelt sich der Straßengüterverkehr in den kommenden Jahren? Welche Trends, Technologien und Herausforderungen die Zukunft der Logistik, des Transports und des Güterverkehrs prägen werden.

Die Logistik im Wandel: Was erwartet den Straßengüterverkehr?

Der Straßengüterverkehr ist ein zentraler Bestandteil der modernen Wirtschaft. Jeden Tag werden Millionen von Waren über Straßen transportiert, von Rohstoffen über Lebensmittel bis hin zu Paketen aus dem Onlinehandel.
Ohne funktionierende Transport- und Logistiksysteme wäre die Versorgung von Unternehmen und Verbrauchern kaum möglich.

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Jürgen weist mich auf den „Trichter“ von Dachrieden hin:

Hallo Maik,

ich glaube, du hast auch schon von diesem „Trichter“ in Dachrieden geschrieben. Laut Zeitung war es gestern (28.02.2026) mal wieder soweit. 

https://www.tlz.de/lokales/unstrut-hainich-kreis/article411337647/laster-krimi-im-unstrut-hainich-kreis-40-tonner-wieder-eingekeilt-fahrer-riskiert-das-unmoegliche.html

Anbei der Artikel auch als pdf. 

Ich frage mich auch, wie kann man das künftig verhindern? Hat hier jemand eine gute Idee? Das kommt ja sicherlich auch woanders mal vor, dass das Navi sich irrt. (Satire ein) Der Navibetreiber müsste die 2 Stunden in Rechnung gestellt bekommen (Satire aus).

Übrigens ein toller blog, mach weiter so!

Liebe Grüße und gute Fahrt weiterhin! 

Jürgen

Hallo Jürgen, danke für Deine Nachricht. Über diese Irrfahrten habe ich, glaube ich, noch nicht geschrieben. Aber die sind mir bekannt, Dachrieden ist ja von hier wo ich wohne, nur ein paar Kilometer entfernt.

Denen das passiert, sind Navifahrer. Die kennen keine Karten mehr. Denn das die sich festfahren, passiert auf einer Nebenstrecke zwischen der A38 und Mühlhausen.
Würden die für zwanzig Sekunden in eine Karte schauen, hätten die gesehen, oh, da gibt es ja eine ausgebaute Bundesstraße. Zumal das Ziel „Mühlhausen“ schon auf der Autobahn ausgeschildert ist.

Dazu stehen auf der Landesstraße mehrere Sperrschilder, die auf das Lkw-Durchfahrtsverbot in Dachrieden hinweisen. Die werden alle ignoriert.

Wie man das trotzdem verhindern kann? Gute Frage. Noch größere Schilder, blinkende Warnlichter, ein riesiger Pfeil mit „Hier bitte NICHT rein mit 40 Tonnen!“?
Aber es wird wahrscheinlich immer wieder jemanden geben, der denkt: „Ach, das passt schon.“ Der Optimismus einiger Fahrer ist manchmal wirklich beeindruckend.

Und danke dir für das PDF-Dokument (darf ich hier nicht veröffentlichen, hab ich aber abgespeichert) und Dein Lob zum Blog. Das freut mich sehr.

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WmDedgT 5.3.26

Es ist mal wieder der fünfte eines Monats. Und an diesem fragt „Gut gebrüllt“, wie denn von anderer Leute Blogger der Tag so war. Das nennt sich dann „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag„.? Oder eben in Kurzform „WmDedgT„.
Hier ist, zum sechzehnten Mal – joa mei, wie die Zeit vergeht – meine Ausgabe:

02.50 Uhr, die Weckfunktion vom Handy weckt mich. Lust hab ich nicht, aber hilft ja nix. Ich stehe auf einem Rasthof bei Ingolstadt und heute warten zwei Entladekunden auf mich.

Einer irgendwo bei Korbach, der zweite im Westerwald. Und wenn der Tag gut läuft, will ich auch noch eine neue Ladung aufnehmen, damit morgen nur noch ein oder zwei Stops übrig bleiben.

Was tut man nicht alles für ein frühes Wochenende.

02.56 Uhr, Klamotten zusammensuchen, Tacho auf Arbeitszeit stellen, Motor starten. Es ist kalt in der Hütte. Jetzt noch die Standheizung anmachen, bringt aber nix.

Danach raus. Das Rasthaus hat nachts geschlossen, bis zur Tankstelle latschen, ist mir zu weit. Also wie ein Hund ins Gras pieseln und die übliche Kanisterwäsche.
Beim Zähne putzen die Runde um den Lkw: Plane ganz, in den Reifen ist noch Luft, Beleuchtung funktioniert, alle drei Tankdeckel zu, an der Sattelkupplung hat sich auch niemand vergangen. Abfahrtskontrolle im Schnelldurchgang.

03.12 Uhr, Abfahrt. Es ist neblig. Trotzdem die entspannendste Zeit um zu fahren. Wenigstens dafür lohnt das frühe Aufstehen. Und es ist Zeit für den ersten Kaffee.

03.31 Uhr, Im Verkehrsservice der ARD-Hitnacht werden erstmal gefühlt alle gesperrten Autobahnen Deutschlands aufgezählt.

Unfälle? Fehlanzeige.
Baustellen? Überall.

Es wird gebaut, gebuddelt, gesperrt und umgeleitet.

Dann kommt ein Song von Mariah Carey.

Sorry, liebes Radio. Aber hier endet unsere gemeinsame Reise.

Dann besser einen Podcast. Lanz und Precht philosophieren über Heimat. Und was Zuhause sein bedeutet. Top Thema für jemanden, der oft unterwegs ist.
Die nächste Stunde lass ich mich davon berieseln.

06.51 Uhr, hab keine Lust mehr. Bin eh kurz vor Hammersbach.
Da am Dorfrand gibts ne Tankstelle mit nen akzeptablen Imbissangebot. Und eine Dusche. Passt beides für ne Pause.

07.42 Uhr, weiter geht’s Richtung Korbach.

09.55 Uhr, erster Kunde. Die Leute da machen Frühstück bis halb elf. Kann aber schon an die Rampe fahren. Das abladen danach geht fix. Kurz vor elf ist alles erledigt.

Drei Dörfer weiter ist ein Bäckerladen. Zeit für ein zweites Frühstück. Mit der Bäckersfrau quatsche ich über Landfrauen, dem örtlichen Schützenverein und das Wetter. Der Lkw parkt derweil auf der Straße.

So geht Dorfleben.

Knapp anderthalb Stunden später bin ich an meiner zweiten Abladestelle. Der bekommt neunzehn Gitterboxen mit Gussteile. Auch hier klappt alles prima. Läuft doch. So schaff ich noch die erste Ladestelle.

14.19 Uhr, melde mich an. Die Ladung ist fertig, nur die Papiere noch nicht. Soll meine Telefonnummer da lassen, sie melden sich, wenn es soweit ist.

Eine Stunde später klingelt mein Handy. An Rampe fünf soll ich fahren. Das beladen ist nach zehn Minuten erledigt, die Paletten gurten dauert noch ne halbe Stunde. Aber alles gut.

Anschließend fahre ich noch ne Stunde in die Firma, für die ich arbeite. Und dann ist Feierabend. Reicht.

Jetzt noch fix den Tag in diesem Text verarbeiten, dann was essen und ein Bier schlabbern. Und dann geht’s in die Koje.

Morgen noch eine Ladestelle, dann ab nach Hause. Wenn es normal läuft, hab ich gegen Mittag Wochenende. Also alles nach Plan 🚚 .

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Und plötzlich macht Rumänien vor, was wir seit Jahren fordern

Von Udo Skoppeck

Ich sitze hier und denke mir: Das kann doch nicht wahr sein. Ausgerechnet Rumänien, ein Land, welches in unseren Lkw-Kreisen oft nur als „Billiganbieter“ verlacht wird, verabschiedet gerade ein Gesetz, dass wir hierzulande seit Jahren fordern und fast wie eine Petitesse behandeln: Fahrer sollen endlich das tun dürfen, wofür sie ausgebildet sind.

Nämlich fahren. Und nicht gleichzeitig Beschicker, Stapler-Freizeitsportler, Paketpacker und Lagerhelfer sein.

Seit Jahren diskutiere ich mit Kollegen, schreibe Beiträge, sammle Beispiele, wie Fahrer systematisch für Aufgaben herangezogen werden, die nicht in ihre verantwortliche Tätigkeit gehören.
Wir haben darauf hingewiesen, dass Fahrer keine Nebenerwerbs-Lagerarbeiter sind.

Ein Hubwagen steht auf einem Auflieger

Nämlich das solche Pflichten Arbeitsrecht, Versicherungsschutz und Gesundheit gefährden und das sie zu einer schleichenden Entwertung unseres Berufsbildes beitragen.

Und jetzt? Rumänien legt einen Gesetzestext vor, der genau das verbietet. Nicht als Empfehlung, nicht als abstrakte Studie. Sondern mit echten Sanktionen, Bußgeldern und einer klaren Zuständigkeit für Verlader und Empfänger. 

Nicht nur das, die Verantwortlichen haben die Ausnahmen genau definiert: Spezialtransporte, wo Laden/Entladen wirklich Kern der Dienstleistung ist, bleiben außen vor.
Alles andere soll von Leuten erledigt werden, die dafür ausgebildet und verantwortlich sind. 

Was sagt uns das? Das politischer Wille und klare gesetzliche Regelung möglich sind, auch wenn es unsere eigenen Parlamente hier in Deutschland nicht schaffen.
Das in Rumänien die Notwendigkeit gesehen wird, die Verantwortlichkeiten fair und sicher zu verteilen. Und dass jemand verstanden hat, dass es beim Güterverkehr um Menschen, nicht nur um Billig-Tonnenkilometer geht.

Vielleicht ist es ein Lehrstück: Nicht immer kommt der Fortschritt aus dem Land, welches wir an der Spitze der Debatte sehen. Manchmal kommt er von dort, wo man ihn am wenigsten erwartet.

Und wenn es Rumänien ist, dann sollte das uns hier in Deutschland daran erinnern: Wir müssen selbst dafür sorgen, dass unsere Berufskraftfahrer den Respekt, die Rechte und die Rahmenbedingungen bekommen, die sie verdienen.

Denn wenn andere es hinkriegen, dann können auch wir es.

Quelle: trans.info

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Chrom, Nostalgie und Neonschein. Die Welt der Dekotoras

Gestern Abend einen interessanten Artikel von der „taz“ gelesen. In dem geht es um japanische Lkw-Fahrer, die ihre Trucks so aufmotzen, dass sie wie Raumschiffe aussehen. So ein Teil habt ihr bestimmt schon mal gesehen.

Diese Lkw nennen sich Dekotoras (kurz für „dekoreshon torakku„, englisch „decorated trucks„). Sie sind eine einzigartige japanische Subkultur, bei der Lastwagen extrem aufwendig verziert und beleuchtet werden.
Diese „Trucks“ sind fahrbare Kunstwerke, die oft mit tausenden Neonlichtern, LED-Leuchten, verchromten Stahlteilen und bunten Airbrush-Gemälden ausgestattet sind.

Sie sehen aus wie Raumschiffe auf Rädern, voller Chrom, Lichter und verrückter Details. Für die französische Fotografin Louise Mutrel sind sie vor allem rollende Selbstporträts ihrer Fahrer.

Seit Jahren begleitet sie Japans Truckdekorierer, die ihre Lkw mit Botschaften, Manga-Motiven und Retro-Elementen schmücken.
Inspiriert wurde der Trend einst von US-Popkultur und dem Film „Torakku Yarō„.

Torakku Yarō (übersetzt „Truck-Typen“) ist eine kultige japanische Action-Komödien-Reihe, die zwischen 1975 und 1979 insgesamt zehn Filme hervorbrachte.

In den 90ern wurden die auffälligen Trucks wegen Sicherheitsgründen aus Innenstädten verbannt, doch die Szene trifft sich bis heute.

Hinter dem Glitzer stecken Nostalgie, Kreativität und der Wunsch, lange, einsame Fahrten persönlicher zu machen.
Mutrels Serie „Only you can complete me“ feiert diese besondere, nie ganz fertige Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

Zum taz-Artikel >>>

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US-Verkehrsministerium: Führerscheinprüfungen nur noch auf Englisch?

Das US-Verkehrsministerium plant eine weitreichende Änderung bei der Vergabe von Lkw-Führerscheinen (CDL). Verkehrsminister Sean Duffy kündigte an, ein neues Regelwerk voranzutreiben, nach dem sämtliche Führerscheinprüfungen künftig ausschließlich in englischer Sprache abgelegt werden müssen.

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