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Kategorie: Allgemeines

Tag der männlichen Körperpflege

Gestern Tag des arbeitslosen Duftbaumes, heute Tag der männlichen Körperpflege.
Für mich heißt das: Ein ganz normaler Arbeitstag, nur mit dem leisen Gedanken, dass ich vielleicht doch mal nicht nur mit dem Waschlappen bei SaniFair hantiere.

In den USA läuft das Ganze unter „National Men’s Grooming Day“ und wurde 2007 von Kosmetikherstellern eingeführt. Wahrscheinlich, weil sie gemerkt haben, dass Männer, besonders mit vielen Kilometern auf dem Tacho, manchmal sanfte Hinweise brauchen.

An diesem Tag soll Mann sich besonders mit seinem Körper beschäftigen und extra Zeit in die Pflege investieren.
Also nicht nur Zähne putzen zwischen zwei Touren, sondern auch mal Haut und Haare beachten. Dazu Fingernägel, Fußnägel, also alles, was sonst gern unter dem Motto „hält noch“ läuft.

Auch der Körpergeruch spielt eine Rolle. Laut Kalender darf der an diesem Tag ruhig mal verbessert werden, zum Beispiel mit Deo oder Duftmitteln.
Ich sag mal so: Nach acht Stunden im Führerhaus schadet das niemandem.

Nicht vergessen werden sollten außerdem Bartpflege und allgemeine Haarentfernung.
Ob das nun Rasierer, Trimmer oder einfach der entschlossene Blick in den Spiegel ist, bleibt jedem selbst überlassen. Hauptsache, man steigt am Ende wieder gepflegt in den Lkw und denkt sich: So, jetzt kann die nächste Tour kommen.

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Feiertag der geruchlosen Mitfahrer

Heute ist ein ganz besonderer Tag: der geruchsneutrale Tag des arbeitslosen Duftbaums. Ein stiller Gedenktag für all die Duftbäume, die in vielen Fahrzeugen vorne an der Scheibe baumeln und seit Monaten nur noch mitfahren, ohne auch nur ansatzweise ihren Job zu machen.
Kein Kiefer, kein Vanille, nix. Arbeitslos, aber fest angestellt.

Diese Kollegen haben’s doppelt schwer: Sie riechen nach nichts mehr und ein Baum sind sie ja eigentlich auch nicht. Hängen da rum wie ein schlecht gelaunter Beifahrer, der nichts sagt und trotzdem nervt.
Aber abhängen darf man sie auch nicht, man hat sich ja dran gewöhnt.

Eingeführt wurde dieser wichtige Aktionstag 2017 vom Radiosender 1LIVE. Hat sich damals in einem Internetvoting durchgesetzt, gegen so Sachen wie den „Tag der Menschen, denen man Ironie erklären muss“ oder den „Hätte ich das früher gewusst, wäre ich nicht aufgestanden Tag.
Kann ich nachvollziehen. Beides hab ich jeden Morgen auf der Autobahn eh schon.

Manche nennen ihn auch „Tag der arbeitslosen Duftbäumchen“ oder „Tag des arbeitslosen Duftbäumchens“.
Für mich bleibt’s einfach der Tag, an dem ich dem Ding an der Scheibe zunicke und mir denke: „Junge, wir zwei halten trotzdem durch“.

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Lkw-Fahrverbote in Italien 2026: Alle Termine für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen veröffentlicht

Die Lkw-Fahrverbote in Italien für das Jahr 2026 stehen fest. Schon vor den Weihnachtsfeiertagen war der Zeitplan bekannt, vor allem für den Zeitraum zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Jetzt hat das Verkehrsministerium im Rom alle Termine offiziell veröffentlicht.

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Es ist Weihnachten. Muss an diesen Tagen wirklich das Recht über allem stehen?

Von Udo Skoppeck

Ein Spannungsfeld zwischen Recht, Realität und Menschlichkeit, zwischen Gesetz, Gewissen und Wirklichkeit

2. Weihnachtstag, eine Raststätte an der Autobahn 2

Die Parkplätze sind überfüllt, die Fahrer sind im Lkw. Für viele Außenstehende ein gewohntes Bild. Für uns dagegen ein Anlass hinzuschauen.

Es geht dabei nicht um kulturelle oder religiöse Fragen. Natürlich gibt es Fahrer, die kein Weihnachten feiern.
Nein, es geht um etwas anderes: Wir haben ein Mobilitätspaket, wir haben Lenk- und Ruhezeiten, wir haben Gesetze, die genau verhindern sollen, dass Menschen monatelang im Lkw leben. Auf dem Papier ist vieles klar geregelt, nur in der Realität wird es zu oft nicht kontrolliert.

Wer mit den Fahrern spricht, bekommt meist ehrliche Antworten

Ja, es gibt einige, die freiwillig im Lkw leben. Aber die meisten sagen etwas anderes: „Ich würde gerne nach Hause. Aber es geht nicht.“
Teilweise sind sie drei bis sechs Monate unterwegs. Und weil kaum kontrolliert wird, scheint es egal zu sein.

Die kleinen Geschenktüten, die an solchen Tagen verteilt werden, sind ehrlich gemeint. Sie sind ein kurzer Moment des Glücks, ein Zeichen: Du wirst gesehen.
Aber sie ändern nichts an den Strukturen. Eine konsequente Kontrolle der bestehenden Regeln wäre für viele Fahrer das wertvollere Geschenk.

Gnade, Verantwortung und Scheinheiligkeit

Gleichzeitig gibt es eine andere, ebenso berechtigte Perspektive. Es ist Weihnachten. Muss an diesen Tagen wirklich das Recht über allem stehen?
Gibt es nicht Momente, in denen Menschlichkeit vor Paragrafen stehen darf?

Viele der Menschen, die Geschenke verteilen, fordern keine Strafen.
Sie wollen keine Anzeigen, keine Bußgelder. Sie wollen einfach nur eine kleine Freude in einen trostlosen Alltag bringen.

auf einem rasthof werden zu weihnachten geschenke an fahrer verteilt, die dort die feiertage verbringen müssen. im bild ist ein fahrer in einer weißen zugmachine zu sehen, der ein präsent entgegen nimmt.

Der Vorwurf der Scheinheiligkeit trifft deshalb nicht die Helfer. Sondern eher die Gesellschaft insgesamt. Auf der einen Seite wird verteilt, getröstet, fotografiert.

Auf der anderen Seite bleibt ein System bestehen, das genau diese Zustände produziert und hinnimmt.

Wir wollen unsere Pakete pünktlich. Wir wollen volle Regale. Wir wollen niedrige Preise. Am besten ohne darüber nachzudenken, wer den Preis dafür zahlt.

Und wenn Fahrer über Weihnachten, Ostern oder an normalen Wochenenden auf Raststätten stehen, heißt es: „So war das doch nicht gemeint.“
Doch: Ein Preis, den man nicht sehen will, ist trotzdem ein Preis.

Mehr als ein Geschenk

Mein Dank gilt allen, die ihre Freizeit geopfert haben, um auf Raststätten ein Zeichen zu setzen. Diese Gesten sind wichtig. Sie zeigen den Fahrern, dass sie nicht völlig unsichtbar sind, auch wenn es oft nur Minuten sind.

Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir weiterdenken. Über den Tellerrand. Über Weihnachten hinaus.
Menschenwürde ist kein saisonales Gefühl. Sie bedeutet, dass niemand zum bloßen Mittel degradiert wird. Auch nicht im Namen von Logistik, Konsum oder Bequemlichkeit.

Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich beide Sichtweisen treffen: Ohne Respekt, ohne Kontrolle, ohne Verantwortung bleibt selbst die schönste Geste nur ein Trostpflaster.
Und das kann auf Dauer nicht genug sein.

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Zum Ende des Jahres

Ich wünsche Euch ruhige erholsame Feiertage, mit Zeit zum Durchatmen, Abschalten und Auftanken. Und viel Gelassenheit. Macht es euch schön.

das bild zeigt einen tannenbaum, nachgestellt aus vielen europaletten. fotografiert in italien.

Ach ja, was mir noch wichtig ist: Vielen Dank für Eure Treue, Euer Vertrauen und Euer Interesse an meinem Blog.

Auch wenn einige mit mir nicht immer auf einen Nenner kommen – aber nicht immer einer Meinung zu sein, gehört einfach dazu.
Andere Sichtweisen, kritische Fragen und ehrliche Kommentare bringen mir viel und halten diesen Blog lebendig.

Denn der respektvolle Dialog zählt. Schön, dass ihr eure Gedanken teilt und diesen Blog mitgestaltet.

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Ende Gelände

Das war es für dieses Jahr. Die letzte Tour gefahren, dass Dienstfahrzeug ist gewaschen.

Anfang Januar geht es wieder los. Bis dahin ruhige Tage, nur unterbrochen durch diverse kleine Dinge. Aber nix arges. Also alles gut.

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WmDedgT 5.12.25

Es ist mal wieder der fünfte eines Monats. Und an diesem fragt „Gut gebrüllt“, wie denn von anderer Leute Blogger der Tag so war. Das nennt sich dann „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag„.? Oder eben in Kurzform „WmDedgT„.
Hier ist, zum vierzehnten Mal – joa mei, wie die Zeit vergeht – meine Ausgabe:

Viel passiert ist nichts. Wie auch, ist ein Freitag. Ich hatte beruflich nicht viel zu tun und das private interessiert eh nicht. Deshalb heute den Tag mal in Kurzform:

06.00 Uhr, die Wecker App vom Handy weckt mich. Ich überlege kurz wo ich eigentlich stehe. Ah ja, auf einem Parkplatz zwischen Korbach und Kassel.
Geladen habe ich gestern schon, bei einem Kunden im hessischen Hinterland. Das Zeug geht nach Brescia und Mailand. Vier Abnehmer insgesamt.

Es folgt ein ganz gemütliches krabbeln aus der Koje. Gegen fünf war ich schon mal munter, weil es schweinisch kalt in der Hütte war. Hab da die Standheizung angeschaltet. Deshalb ist es jetzt herrlich warm.

06.08 Uhr, fertig angezogen. Digitacho stelle ich auf Arbeitszeit, für zehn Minuten Abfahrtskontrolle.
Dann noch das Land eingeben, in dem ich bin. Heute früh Deutschland.

Pieseln tue ich wie ein echter Trucker am Rand des Platzes ins Gras. Ist noch stock duster, da sieht mich eh niemand.
Während ich Zähne putze, geh ich um den Lkw. In der einen Hand die Zahnbürste, in der anderen eine Taschenlampe.

Plane ganz, kein Reifen platt, Beleuchtung funktioniert, Tankdeckel zu und Sattelkupplung ist auch verriegelt. Abfahrtskontrolle im Schnelldurchgang.

06.10 Uhr, der Motor läuft. Mein Wasserkocher für meinen Kaffee ebenfalls. Drei Minuten später fahr ich los.

06.18 Uhr, auf der A44. Es sind mehr Pendler, als Lkw unterwegs. Auch der Rest der Heimfahrt läuft prima. Egal ob das Stück A7 oder später auf der A38.
Wenn es nur jeden früh so lässig vorwärts gehen würde. Wunschträume.

8.19 Uhr, fast Wochenende. Ich zieh noch fix das Bettzeug ab, pack es in den Beutel mit den Dreckklamotten. Dann noch kurz durch wischen, fünf mal gucken, ob auch wirklich alles abgeschaltet und aus ist und dann zweihundert Meter Fußweg nach Hause. Wochenende.

Der Rest des Tages besteht aus einkaufen, Wäsche waschen und einigen anderen Kleinigkeiten. Ach ja, und diesen Beitrag schreiben.
Also alles ganz entspannt. Aber nichts, was irgendwie interessant wäre.

In vier Wochen ist der fünfte übrigens ein Montag. Der dürfte auch der erste Arbeitstag des neuen Jahres sein. Da gibt es sicher mehr zu berichten.
Also bis zum nächsten „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag„…

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