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Schlagwort: Lkw

Dieseldiebstahl über Ostern: Tausende Liter von Baustellen entwendet

Großbaustelle an der A8 bei Pforzheim betroffen

Über die Osterfeiertage kam es auf einer Großbaustelle an der A8 bei Pforzheim zu einem außergewöhnlich großen Dieseldiebstahl.
Unbekannte Täter entwendeten dort mehrere tausend Liter Kraftstoff, offenbar gut organisiert und über einen längeren Zeitraum hinweg.

Zu sehen ist der tankbehälter eines lkw, dessen Deckel gerade geöffnet wird. Der Zweck ist Diesel Diebstahl.

Nach Angaben der Polizei wurden zwischen Donnerstagabend und Dienstagmorgen rund 4.000 Liter Diesel aus Tankcontainern sowie Baustellenfahrzeugen abgezapft.
Die Tat ereignete sich im Bereich der Autobahnausfahrt Pforzheim-Ost.

Aufgrund der großen Menge gehen die Ermittler davon aus, dass für den Abtransport ein größeres Fahrzeug, möglicherweise sogar ein Lastwagen, eingesetzt wurde. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Zweiter Fall in Calw

Ein ähnlicher Vorfall wurde auch aus Calw gemeldet. Dort nutzten Unbekannte ebenfalls das Osterwochenende, um etwa 2.000 Liter Diesel aus einer Baustelle zu stehlen.
Auch in diesem Fall wird vermutet, dass der Abtransport mit einem größeren Fahrzeug erfolgte.

Die Polizei bezeichnet Diebstähle in dieser Größenordnung als ungewöhnlich. Zwar sei in den vergangenen Monaten ein leichter Anstieg bei Kraftstoffdiebstählen zu beobachten, doch der Umfang dieser Fälle steche deutlich hervor.

Seit Anfang März wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim insgesamt 29 entsprechende Delikte registriert, darunter Diebstähle an Baustellen- und Großfahrzeugen sowie Tankbetrüge.

Polizei spricht von ungewöhnlicher Dimension

Ende März erklärte das Innenministerium Baden-Württemberg, dass die Polizeipräsidien bislang keine verlässlichen Erkenntnisse darüber hätten, ob Fälle von Kraftstoffdiebstahl und Tankbetrug in den vergangenen Wochen zugenommen haben.

Für eine fundierte Einschätzung sei es noch zu früh. Gleichzeitig geht das Landeskriminalamt (LKA) jedoch davon aus, dass die seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Spritpreise langfristig zu einer Zunahme solcher Delikte führen könnten.

Quelle: Tagesschau.de

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Zwischen Freiheit und Realität: Der Lkw als Arbeitsplatz und Ruheraum

Von Udo Skoppeck

Ich habe meinen Beruf immer gern gemacht. Der Lkw war für mich nie nur ein Arbeitsplatz, er war Freiheit, Verantwortung und oft auch ein Stück Zuhause.

Ich habe aber auch erlebt, dass es anders geht. Ein Arbeitgeber hat mir damals die Möglichkeit gegeben, meine Touren so zu planen, dass ich mir unterwegs ein Zimmer oder eine Pension nehmen konnte.
Das war menschlich, das war respektvoll, und leider eine absolute Ausnahme.

Heute sieht die Realität oft anders aus

Juristisch ist es klar: Niemand zwingt mich, im Lkw zu schlafen. Ich darf meine Ruhezeit auch in einem Hotel verbringen.
Aber genauso klar ist auch: In der Praxis fehlt diese Wahl oft.

Touren sind eng getaktet. Zeitfenster lassen kaum Spielraum. Hotels kosten Geld, das viele Unternehmen nicht einplanen. Und so wird aus einer erlaubten Möglichkeit eine Erwartung und aus dieser Erwartung entsteht ein faktischer Zwang.

Ich arbeite im Lkw.
Ich schlafe im Lkw.
Ich verbringe dort meine gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten.

Und trotzdem gilt dieser Raum rechtlich nicht als vollwertiger Ruheraum mit klaren Schutzstandards.

Während in anderen Berufen Temperatur, Belüftung und Aufenthaltsbedingungen geregelt sind, bleibt das im Lkw weitgehend offen.

ein lkw der marke ford steht auf einem parkplatz und dessen fahrer betreibt wagenpflege

Jeder, der schon einmal im Sommer bei 30 Grad nachts in einer aufgeheizten Kabine gelegen hat, weiß, was das bedeutet.

Das ist kein Angriff auf den Beruf. Im Gegenteil.

Es geht um Respekt vor dem, was wir tun

Denn eines ist doch logisch. Wenn ein System vorsieht, dass Menschen ihre Ruhezeiten in einem bestimmten Raum verbringen, dann muss dieser Raum auch so gestaltet sein, dass echte Erholung möglich ist.

Es geht nicht darum, den Lkw schlechtzureden. Nein, es geht darum, die Realität anzuerkennen.

Ich habe diesen Beruf immer mit Leidenschaft gelebt. Aber genau diese Leidenschaft darf heute nicht mehr als Begründung dafür dienen, auf klare Standards zu verzichten.

Was früher vielleicht funktioniert hat, wird unter den heutigen Bedingungen zu einem Problem

Deshalb müssen wir anfangen, die richtigen Fragen zu stellen. Wie, ist der Lkw nur ein Fahrzeug?
Oder ist er längst auch ein Arbeitsplatz und Ruheraum, der entsprechenden Schutz verdient?

Und wenn er das ist, warum behandeln wir ihn dann nicht auch so?

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Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Standardausstattung im Lkw

Ab dem kommenden Jahr könnte sich für Lkw-Fahrer in Europa einiges ändern.
Denn nach aktuellen Informationen aus Verkehrskreisen plant die EU eine neue Vorschrift, die für Gesprächsstoff sorgt, nämlich die verpflichtende Ausstattung von Lkw mit einer zertifizierten Kaffeemaschine.

Mehr Sicherheit durch Koffein?

Offiziell soll die Maßnahme der Verkehrssicherheit dienen. Studien hätten gezeigt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Konzentration steigert und Müdigkeit reduziert.
Denn gerade im Güterverkehr, wo lange Strecken und monotone Fahrten zum Alltag gehören, könne dies einen entscheidenden Unterschied machen.

Eine Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Pflicht im Lkw. Zu sehen ist eine fest eingebaute Kaffeemaschine in einem Scania.

Ein Sprecher in Brüssel erklärte dazu: „Ein wacher Fahrer ist ein sicherer Fahrer und Kaffee ist dabei ein bewährtes Mittel.“

Strenge Vorgaben geplant

Ganz so einfach wird es allerdings nicht. Die geplante Regelung sieht genaue technische Anforderungen vor.
So sollen nur speziell geprüfte Geräte zugelassen werden, die während der Fahrt sicher betrieben werden können, über eine automatische Abschaltung verfügen, vibrationsresistent und fest im Fahrerhaus verbaut sind.

Zusätzlich ist offenbar eine regelmäßige Überprüfung im Rahmen der Hauptuntersuchung vorgesehen. Dabei soll unter anderem der Brühdruck sowie die Temperaturstabilität kontrolliert werden.

Neue Kontrollen auf Rastplätzen?

Auch Kontrollen könnten Teil der neuen Vorschrift werden. Verkehrskontrolleure sollen stichprobenartig prüfen, ob die Kaffeemaschine ordnungsgemäß funktioniert und betriebsbereit ist.
Wer ohne funktionsfähiges Gerät unterwegs ist, muss laut Entwurf mit einem Bußgeld rechnen.

Branche reagiert gespalten

Während einige Fahrer die Idee mit Humor aufnehmen („Endlich wird Kaffee offiziell als Arbeitsmittel anerkannt“), sehen andere zusätzlichen Aufwand und Kosten auf sich zukommen.
Spediteure wiederum diskutieren bereits über mögliche Nachrüstlösungen und Förderprogramme.

Fazit

Ob die Kaffeemaschinen-Pflicht tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie wichtig das Thema Fahrermüdigkeit im Straßenverkehr ist.

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US-Verkehrsministerium: Führerscheinprüfungen nur noch auf Englisch?

Das US-Verkehrsministerium plant eine weitreichende Änderung bei der Vergabe von Lkw-Führerscheinen (CDL). Verkehrsminister Sean Duffy kündigte an, ein neues Regelwerk voranzutreiben, nach dem sämtliche Führerscheinprüfungen künftig ausschließlich in englischer Sprache abgelegt werden müssen.

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Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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Waschmaschinen leben länger…

…nee, kleiner Scherz. In schlichten weiß sehen die neuen Daimler wirklich unkonventionell ausgefallen aus. Und es wird noch dauern, bis ich mich an deren Anblick gewöhnt habe. 

Aber der wie hier, mit einer ansprechenden Lackierung und einigen Blickfängen, steht doch alles andere als unansehnlich da. 

der neue daimler lkw in rot, fotografiert in italien

Und da braucht es nicht Mal diese Pseudo Kühlergrill Aufkleber, die sich manche auf den Daimler kleben, weil er ihnen zu hässlich ist.

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Urlaub ade

Kaum war der Urlaub da, ist er auch schon wieder vorbei. Tja, so kurz können knappe drei Wochen sein.
Vorhin auf den Weg in die Firma gemacht, dort den Lkw eingeräumt. Ist irgendwie immer wie ein kleiner Umzug.

Jetzt steh ich an der Ladestelle, im Norden von Hessen. Hier gibt es morgen früh eine Komplettladung. Danach geht’s wieder nach Hause ins Wochenende. Wenn es normal läuft, bin ich gegen Mittag daheim.
Reicht für den Anfang 🙂 .

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