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Autor: maik

Glück im Unglück

Ein holländischer Lkw-Chauffeur kommt an eine Unfallstelle, sichert die ab und stellt den umgestürzten Anhänger eines Pkw mit seinem Mitnehmstapler wieder auf die Reifen. Schon ist ein Problem gelöst.

Kleine Sache, große Wirkung. Denn so verdient man sich Respekt.

Bericht in einer holländischen Zeitung >>>

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Armin schickte mir diesen Link. Vielen Dank:

Autonome Lastwagen machen Langstreckenfahrer arbeitslos

Quelle: faz.net

Mal salopp ausgedrückt: Ich denke mal, autonom fahrende Lkw werde ich eh kaum noch erleben. Dieses Thema könnte mir also eigentlich völlig wumpe sein. Zumal es jetzt eh schon zu wenige Fahrer gibt und sich dieses Problem des Fahrermangels wohl noch verschärfen wird.

Sollte es aber soweit sein, wird der Übergang vom manuellen zum autonomen Fahren ja nicht abrupt kommen, sondern fließend verlaufen. Es wird also eine nicht gerade kurze Zeit geben, um seine eigene Arbeitswelt darauf vorzubereiten.

Aber Automatisierung ist doch eigentlich auch was schönes. Wir alle hätten endlich wieder mehr Zeit für uns und andere. Zeit, in der wir uns sinnvoll beschäftigen könnten, wie kaputte Dinge zu reparieren, statt die weg zu schmeißen.
Oder eigenes Gemüse anzubauen, denn so würden wir weniger industriell hergestellte Lebensmittel verzehren. Schon wären wir gesünder und hätten auch bessere Beziehungen zuhause, statt viel Zeit in Werkhallen, Büros, in Supermärkten oder Führerhäusern zu verbringen.

vorschaubild auf video zu scania selbstfahrende lkw
Ein PR-Video von Scania zeigt, wie alles in einigen Jahren aussehen soll >>>

Also eher keine Abwehrhaltung meinerseits. Denn ich finde es super, wenn es Lösungen für Tätigkeiten gibt, die im Prinzip nur noch wenige wirklich gerne machen möchten, die aber trotzdem noch lange gebraucht werden.
Und bitte nicht übersehen: Schon heute spielt sich der Verdrängungswettbewerb nicht nur im immer kleiner werdenden Bereich von minderqualifizierten oder gar unqualifizierten Jobangeboten ab. Denn inzwischen werden auch längst andere Jobs „rationalisiert“. So werden in Banken immer mehr personelle Tätigkeiten durch Onlinebanking, optimierten Rechenzentren usw. ersetzt. Da hat auch niemand gefragt.

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Das Bild zum Sonntag

lkw volvo spedition deutrans oldtimer
Deutrans. Deren Laster waren übrigens in der auffälligen Signalfarbe RAL 2003 (Pastellorange) lackiert. Mehr über die ehemalige DDR-Spedition erfahrt ihr hier >>>

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Ein Bigbag am Boden

Und ich sag noch „Junge, mach langsam. Wir haben Zeit.
Aber so ist das, wenn der Feierabend vom Staplerfahrer naht. Dann kann es nicht schnell genug gehen.

Tja. Wer nicht hören will, darf länger arbeiten 🙂

Ladung im bigbag herunter gefallen
Fast am Boden zerstört
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Interessanter Beitrag

Sehr gut gemachter Bericht, zu sehen bei „Arte“. Da fällt mir doch glatt dieser Beitrag vom letzten Oktober ein. Ich glaube, den kann ich noch in zehn Jahren verlinken:

Kein Bock auf`n Bock

Klar, die ganzen Missstände aus dem Artikel könnte ich jetzt noch Mal wider geben. Aber nutzt ja nix. Bei den Verantwortlichen kommt es eh nicht an. Im Gegenteil. Jetzt beginnt der erste Spediteur in Indien zu wildern. So nach dem Motto:

„Uns fehlen Lkw-Fahrer. Sollen wir die Arbeitsbedingungen verbessern?“

„Nein. Lass uns lieber Fahrer aus Indien nach Europa holen!“

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