Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Kategorie: Technik

Andere Länder, gleiche Sitten

Polizisten in Wisconsin schnappen LKW-Fahrer wegen grüner „Augen“-Beleuchtung hinter der Windschutzscheibe.

Nicht nur in Deutschland und Europa gelten strenge Regeln für die Beleuchtung von Lkw. Auch in den USA achten Polizisten auf diese Vorschriften.

So erinnert die Wisconsin State Patrol (WSP) Truck-Fahrer an die Vorschriften für Beleuchtungsausrüstung, nachdem ein Fahrer angehalten wurde, weil er „unsichere“ LED-„Augen“-Leuchten an der Windschutzscheibe hatte.

Am 2. Dezember 2025 nutzte WSP die sozialen Medien, um die Lkw-Fahrergemeinschaft an die Vorschriften für Fahrzeugbeleuchtungsausrüstung zu erinnern.
Zusammen mit einem Foto eines Lkw, der mit den beliebten LED-Scheinwerfern an der Windschutzscheibe ausgestattet ist, veröffentlichte WSP folgende Warnung:

Ablenkungen gibt es in allen Formen und Größen. Vor Kurzem wurde dieser Fahrer angehalten und daran erinnert, warum dies unsicher ist – nicht nur für ihn selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Die WSP teilte außerdem einen Link zu einem Landesgesetz , das es verbietet, dass Fahrzeuge „Lichter in anderen Farben als Weiß oder Gelb haben, die von direkter Front sichtbar sind“.

Truck in den USA mit blinkenden LED leuchten die Augen darstellen hinter der Windschutzscheibe
Quelle: Wisconsin State Patrol

Im Oktober gab die California Highway Patrol eine ähnliche Erinnerung an die Lkw-Fahrer heraus, dass die Zusatzscheinwerfer zwar „cool“ seien, aber aufgrund ihrer Farbe nicht „straßenzugelassen“.

3 Kommentare

Der Tesla Semi erhält vor Produktionsbeginn ein leichtes Facelifting

Der Tesla-Sattelzug wurde bereits leicht überarbeitet und aktualisiert, noch bevor die eigentliche Produktion des elektrischen Nutzfahrzeugs überhaupt begonnen hat. 

Erstmals wurde der Tesla-Sattelzug 2017 vorgestellt, also vor acht Jahren. Seitdem wurden lediglich Prototypen an Unternehmen wie PepsiCo ausgeliefert, die den Lkw gekauft haben. Die Serienproduktion des elektrischen Nutzfahrzeugs hat dagegen noch nicht begonnen.
Nun prognostiziert Elon Musk einen Produktionsstart im Jahr 2026. Das ist eine weitere Verschiebung des geplanten Termins.

Laut TeslaOracle wurde der Tesla-Sattelzug leicht überarbeitet. Die Änderungen scheinen hauptsächlich ästhetischer Natur zu sein, könnten aber teilweise die Funktionalität des Autopiloten verbessern.
Das neue Design umfasst einen durchgehenden Scheinwerferstreifen anstelle von zwei separaten Scheinwerfern, eine flachere Frontklappe, einen neu gestalteten Stoßfänger und Änderungen an der Seitenansicht.

Ab dem nächsten Jahr werden wir den Tesla Semi herstellen. Die Serienproduktion in unserem Werk in Nordnevada werden wir 2026 aufnehmen“, erklärte Musk und fügte hinzu, dass die tatsächlichen Auslieferungen möglicherweise erst Mitte 2026 erfolgen werden.

Kommentare geschlossen

Amazon erhält die ersten 160 Mercedes eActros 600

Amazon hat mit der Auslieferung der ersten eActros 600-Modelle begonnen, die Teil einer Großbestellung von über 200 elektrischen Schwerlast-Lkw von Mercedes-Benz sind und nun auf der „mittleren Meile“ in Großbritannien Waren zwischen Logistikzentren transportieren.

Nach Abarbeitung des Auftrags werden insgesamt 160 dieser eLkw in Großbritannien im Einsatz sein, was das Land zum wichtigsten Standort für elektrische Schwerlaster im globalen Amazon-Netzwerk macht.

4 Kommentare

Autonome Lkw-Spur von Fort Worth nach El Paso angekündigt. Unternehmen plant Einsatz von „Hunderten“ autonomer Sattelzüge im Jahr 2026

Das Unternehmen Aurora Innovation Inc., welches sich auf autonomes Lkw-Fahren spezialisiert hat, hat die Inbetriebnahme einer zweiten fahrerlosen Lkw-Spur in Texas angekündigt.

Am 28. Oktober 2025 kündigte Aurora die Eröffnung einer fahrerlosen Lkw-Route von Fort Worth nach El Paso an, um die bestehenden kommerziellen Aktivitäten des Unternehmens zu stärken, zu denen auch eine fahrerlose Route von Dallas nach Houston gehört.

Die Inbetriebnahme der 965 Kilometer langen Strecke von Fort Worth nach El Paso, nur sechs Monate nach der Eröffnung der ersten Route von Dallas nach Houston, markiert die schnellste Expansion in einen zweiten Markt in der US-amerikanischen Branche für autonomes Fahren.
Personalengpässe und die Schwierigkeit, die zehnstündige Fahrt an einem einzigen Tag zu bewältigen, machen die Strecke für Spediteure zu einer Herausforderung und unterstreichen den Wert des Aurora-Fahrers für einen zuverlässigen Rund-um-die-Uhr-Betrieb
“, so Aurora in einer Pressemitteilung .

Aurora gab bekannt, dass das Unternehmen mit fünf autonomen Lkw bereits über 100.000 fahrerlose Meilen zurückgelegt hat und dabei eine „perfekte Pünktlichkeits- und Sicherheitsbilanz“ vorweisen kann.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Die Firma betont, dass sie auf den Erfolgen der fahrerlosen Routen in Texas aufbauen und im Jahr 2026 „Hunderte von fahrerlosen Lkw mit ihrer Aurora Driver-Hardware der nächsten Generation“ einsetzen werden.

Sechs Monate nach dem Start erzielen wir weitere Branchenneuheiten, expandieren rasant und ebnen den Weg für den Einsatz hunderter Lkw im nächsten Jahr“, sagte Chris Urmson, Mitgründer und CEO von Aurora.
Die Expansion nach El Paso, über 100.000 fahrerlose Meilen und die Integration unserer neuen Hardware in verschiedene Lkw-Plattformen bauen unseren Vorsprung weiter aus.“

Kommentare geschlossen

Schlaue Zitate

Wenig E-Lastwagen in Niedersachsen und Bremen:

So ein E-Lkw kostet mindestens das Doppelte eines normalen Lkws.

Christian Richter (Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN))

Man muss es wirklich wollen. Denn wenn man sich heute die Parkplätze anguckt, da sieht man keine Ladeinfrastruktur.

Jonathan Adeoye (Hellmann Logistik)

Wenn gezielter gefördert würde, würden Unternehmen es zumindest mal ausprobieren und einen E-Lkw anschaffen.

Robert Völkl (Verein Bremer Spediteure)

Das wird nicht auf Dauer mit Förderung gehen können.

Hendrik Haßheider, Referatsleiter für klimafreundliche Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs ist ein wichtiger Baustein, um die CO2-Emissionen im Straßenverkehr zu reduzieren.

Patrick Schnieder (CDU), Verkehrsminister

2 Kommentare

Schweiz erhebt ab 2029 Schwerlastabgabe auf Elektro-LKW

Ab 2029 müssen in der Schweiz auch E-Lastwagen die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) bezahlen, von der sie bisher befreit waren. Um den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe dennoch weiter zu fördern, werden die E-LKW in die günstigste Abgabekategorie eingestuft und profitieren bis 2035 von degressiven Rabatten.

Quelle: Blick.ch

Kommentare geschlossen

Eine Fahrt umsonst

Stichtag ist der 19. August 2025, also in gut elf Wochen. Bis dahin müssen alle Lkw die international, im Amtsdeutsch grenzüberschreitend, unterwegs sind, mit einem Smart-Tachograph der Generation 2, Version 2 umgerüstet werden.
Ausnahmen gibt es keine. Aber hier im Video wird das alles erklärt:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Bei dem Lkw den ich fahre, sollte das letzte Woche passieren. Der Termin stand seit vier Wochen fest. Passte auch gut, denn ich hatte Urlaub. Nur die Scanianiederlassung hat es, nun ja, verbockt, vergeigt, vermasselt.
Da steht das Teil eine Woche bei denen in der Werkstatt und der Tachograph kann doch nicht gewechselt werden, weil vergessen wurde, irgendein elektronisches Bauteil zu bestellen, welches bis Freitag auch nicht geliefert werden konnte.

Schon doof. Nee, nicht weil der Termin zur Umstellung näher rückt, dass passt schon. Da ist ja noch ein bissel Zeit für. Nur, Freitagvormittag fahr ich normal mit dem Lkw nach Hause.
Kann ich an dem betreffenden Wochenende aber nicht, weil der Lkw ja nochmal in die Werkstatt muss, um den Tacho zu wechseln. Das ist nicht wirklich doll.

Kommentare geschlossen