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Kategorie: Firmen

Einhundert Euro, die niemand sieht. Italiens Wartezeitgesetz scheitert an der Realität

Sechs Monate nach Einführung der 100-Euro-pro-Stunde-Regel für Wartezeiten im italienischen Straßengüterverkehr fällt die Zwischenbilanz ernüchternd aus.

Eine aktuelle Umfrage des nationalen Transportverbands ASSOTIR* zeigt, dass für die Mehrheit der Transportunternehmen die gesetzlich verankerte Entschädigung bislang ohne spürbaren finanziellen Effekt bleibt.

*ASSOTIR (Associazione delle Imprese di autotrasporto) ist ein italienischer Transportverband, der sich auf die Vertretung und den Schutz von kleinen und mittleren Unternehmen im Straßengüterverkehr konzentriert. 

Klare Zahlen, klare Schieflage

Diese Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache:

  • Nur 28 % der mittelgroßen Unternehmen geben an, die Entschädigung erfolgreich durchgesetzt zu haben, wenn Lkw über die gesetzliche Schwelle hinaus warten müssen.
  • Bei Kleinstunternehmen mit ein bis fünf Fahrzeugen, einem Rückgrat des italienischen Straßengüterverkehrs, liegt die Quote bei lediglich 5 %.
  • De facto erhalten damit über 70 % der anspruchsberechtigten Unternehmen keine Zahlung.

Was als starkes politisches Signal gedacht war, droht damit in der Praxis zu verpuffen. Die Daten legen eine wachsende Kluft zwischen gesetzgeberischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität offen.

Eine Reform mit Signalwirkung

Mit dem im vergangenen Sommer verabschiedeten Decreto Infrastrutture setzte Italien ein deutliches Zeichen. Das Gesetz 105/2025 gilt als einer der entschlossensten Eingriffe in die europäische Straßengüterverkehrspolitik der letzten Jahre.

Die zentralen Punkte:

  • 90 Minuten Karenzzeit für Be- und Entladevorgänge
  • Danach 100 € für jede weitere Stunde oder angebrochene Stunde Wartezeit
  • Gesamtschuldnerische Haftung von Auftraggeber und verladeberechtigter Partei
  • Unabdingbarkeit der Regelung (kein vertraglicher Ausschluss möglich)

Im November bekräftigte das italienische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr in einem offiziellen Rundschreiben, dass diese Zahlung verpflichtend ist.
Sie darf weder ausgeschlossen noch reduziert oder vertraglich „wegverhandelt“ werden.

Auf dem Papier ist die Regel klar und eindeutig.

Widerstand aus der Praxis

Doch die Umsetzung stieß früh auf Widerstände. Ende 2025 warnte der Branchenverband FIAP*, dass einige Auftraggeber nicht mit Anpassung, sondern mit Druck reagierten.

*Die FIAP (Federazione Italiana Autotrasportatori Professionali) ist ein weiterer Branchenverband für den Straßengüterverkehr in Italien. Sie vertritt die Interessen von Transportunternehmen und Speditionen auf nationaler Ebene. 

Laut FIAP wurden Transportunternehmen, die die 100-Euro-Gebühr in Rechnung stellten, teils mit dem Verlust zukünftiger Aufträge bedroht.
In anderen Fällen sollen Frachtführer aufgefordert worden sein, Verzichtserklärungen zu unterzeichnen, trotz klarer gesetzlicher Unabdingbarkeit.

lkw stehen an einer rampe und warten auf die beladung. zu sehen sind drei weiße iveco und ein blauer scania.

FIAP bewertete solche Klauseln als rechtlich unwirksam und potenziell als Missbrauch wirtschaftlicher Abhängigkeit.
Der Verband informierte die italienische Wettbewerbsbehörde und richtete ein Monitoring-Observatorium ein, um problematische Praktiken an Be- und Entladestellen systematisch zu dokumentieren.

Das Kernproblem: Kein Automatismus

Die aktuellen Daten von ASSOTIR legen nahe, dass die Schwäche der Regelung weniger in ihrer Formulierung als in ihrem Mechanismus liegt. Denn die Entschädigung erfolgt nicht automatisch.
Sie muss aktiv vom Frachtführer gegenüber dem verantwortlichen Auftraggeber geltend gemacht werden.

Für kleine und kleinste Betriebe bedeutet das ein Dilemma:

  • Sie sind häufig von einer begrenzten Zahl an Auftraggebern abhängig.
  • Das Einfordern der Zahlung kann wirtschaftliche Risiken bergen.
  • Die Verhandlungsmacht ist oft ungleich verteilt.

Ein gesetzlich verbrieftes Recht ist in der Praxis schwer durchsetzbar, wenn Marktstrukturen und Abhängigkeiten dagegensprechen.

Gerade Kleinstunternehmen sind doppelt exponiert. Diese leiden besonders unter langen Wartezeiten.
Schon wenige Stunden können Folgeaufträge gefährden und Margen aufzehren und zugleich setzen sie die Entschädigung am seltensten durch.

Der Blick nach Portugal und Spanien

Italien steht mit diesem Ansatz nicht allein. Ähnliche Regelungen wurden in den letzten Jahren bereits in Portugal und Spanien eingeführt.

In Portugal trat 2021 das Decreto-Lei 57/2021 in Kraft. Es:

  • verbietet Fahrern schwerer Nutzfahrzeuge, Be- und Entladetätigkeiten durchzuführen,
  • setzt eine maximale Wartezeit von zwei Stunden fest,
  • erlaubt eine Entschädigung zwischen 12 € und 40 € pro Stunde, abhängig von Fahrzeuggewicht und Transportart,
  • sieht bei Verzögerungen über 10 Stunden einen Zuschlag von 25 % pro weiterer Stunde vor,
  • schreibt zudem Mindeststandards für Wartebereiche (Toiletten, Aufenthaltsräume) vor.

In Spanien gilt seit September 2022 eine vergleichbare Regelung. Sie verbietet Fahrern von Fahrzeugen über 7,5 Tonnen die Durchführung von Be- und Entladearbeiten und führt eine verpflichtende Entschädigung bei Verzögerungen von mehr als einer Stunde in Verteilzentren ein.

Zuvor lag die Schwelle bei zwei Stunden. Zusätzlich enthält die spanische Gesetzgebung Mechanismen zur Anpassung von Transportpreisen an Kraftstoffkosten sowie zur Durchsetzung des EU-Mobilitätspakets, insbesondere in Bezug auf Lenk- und Ruhezeiten.

Fazit: Starkes Gesetz, schwache Durchsetzung

Die italienische 100-Euro-Regel ist politisch ambitioniert und rechtlich klar formuliert. Doch die ASSOTIR-Daten zeigen, dass ohne effektive Durchsetzungsmechanismen selbst eine zwingende Vorschrift in der Praxis oft wirkungslos bleibt.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob die Regel richtig konzipiert ist, sondern ob sie strukturell so ausgestaltet ist, dass insbesondere kleine Marktteilnehmer ihr Recht tatsächlich wahrnehmen können.

Solange die Durchsetzung vom individuellen Mut einzelner Frachtführer abhängt, bleibt die 100-Euro-Stunde für viele ein theoretischer Anspruch, aber kein realer Ausgleich.

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Litauen: Billige Arbeitskräfte, hohe Profite? Justiz nimmt Transportbranche unter die Lupe

Die Botschaft der Strafverfolgungsbehörden an den litauischen Transportsektor ist alles andere als subtil. Sie ist klar, deutlich und sie klingt nach einem Wendepunkt.

Die Vilniuser Bezirksstaatsanwältin Edita Ignatavičiūtė, die Fälle von Ausbeutung ausländischer Lkw-Fahrer untersucht, spricht nicht von Einzelfällen. Aus ihrer Sicht handelt es sich um ein systemisches Problem.

Ihre drastische Metapher: In manchen Unternehmen erinnere die entstandene Arbeitskultur an das Buch „Wald der Götter“ von Balys Sruoga. Eine Welt, in der der Mensch zum bloßen Werkzeug degradiert wird.

Meiner Meinung nach erleben wir in Litauen eine systematische Ausbeutung im Logistiksektor. Die meisten Unternehmen arbeiten nach ähnlichen Modellen.

Edita Ignatavičiūtė, Bezirksstaatsanwältin von Vilnius

Das sind starke Worte. Und sie kommen nicht ohne Hintergrund.

Ermittlungen werden professioneller. Das Problem bleibt

Nach Angaben von Ignatavičiūtė haben sich die Ermittlungsansätze im vergangenen Jahr deutlich weiterentwickelt. Die Behörden verstehen inzwischen sehr genau, wie der Transport- und Logistiksektor funktioniert: Arbeitszeiterfassung, Finanzströme, Subunternehmermodelle, die Vorgaben des EU-Mobilitätspakets.

Doch trotz dieses Wissens ist das Grundproblem nicht verschwunden.

Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehr als sechs Logistikunternehmen in Litauen. Und das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn auch in anderen Regionen des Landes könnten Verfahren laufen.

Erwartung Europa. Realität Bürokratie.

Viele der betroffenen Fahrer kommen aus Tadschikistan, Usbekistan oder Kirgisistan. Sie reisen legal nach Litauen ein, mit der Erwartung europäischer Standards, funktionierender Institutionen und verlässlicher Arbeitsbedingungen.

Was sie aber teilweise erleben, scheint davon weit entfernt zu sein.

Ein zentrales Problem ist laut Staatsanwältin der sogenannte „Papierkram“. Dokumente wirken formal korrekt. Verträge stimmen. Abrechnungen sind sauber abgeheftet.
Doch die Realität hinter diesen Papieren kann eine andere sein. Beschäftigte haben mitunter keinen Zugang zu ihren eigenen Unterlagen. Teilweise würden relevante Informationen sogar vor Ermittlungsbehörden verborgen.

Komplexe Verfahren, lange Wege zur Gerechtigkeit

Die Aufarbeitung solcher Fälle ist alles andere als einfach. Um festzustellen, ob Löhne korrekt berechnet wurden und Arbeits- sowie Ruhezeiten eingehalten wurden, müssen Ermittler:

  • Buchhaltungsunterlagen analysieren
  • Bescheinigungen auswerten
  • Spezialisten hinzuziehen
  • Dolmetscher einsetzen
  • komplexe Finanzierungsmodelle

entschlüsseln.

Selbst wenn Anklage erhoben wird, können sich Verfahren lange hinziehen. Für Betroffene bedeutet das oft eine zermürbende Wartezeit.
Und mit jedem Monat wächst das Risiko, dass Motivation und Vertrauen in die Gerechtigkeit schwinden.

Abschreckung als Signal

Gleichzeitig betont die Staatsanwaltschaft die präventive Wirkung der Verfahren. Der Transportsektor ist eng vernetzt, Unternehmen beobachten sich gegenseitig sehr genau.
Bereits die Einleitung eines Vorverfahrens kann daher ein Signal senden: Geschäftsmodelle stehen unter Beobachtung.

Das Bild zeigt zwei Lkw der Marke Renault, zugelassen in Litauen.

Ignatavičiūtė macht deutlich, dass es ihr nicht darum gehe, Unternehmen „zu zerstören“. Ziel sei es vielmehr, systemische Verstöße zu unterbinden. Sie formuliert es unmissverständlich: Sie werde sich nicht an einem System beteiligen, welches das Problem ignoriere.

Ich sage immer: Schlaf ruhig, bis wir kommen. Wenn alles in Ordnung ist, schlaf ruhig. Aber wenn nicht, ist es Zeit, sich Sorgen zu machen.

Edita Ignatavičiūtė, Bezirksstaatsanwältin von Vilnius

Arbeitskräftemangel oder Geschäftsmodell?

Offizielle Zahlen zeigen: Die Zahl der Lkw-Fahrer in Litauen ist innerhalb eines Jahres um mehr als 4.000 auf 91.600 gestiegen. Gleichzeitig klagt die Branche über Arbeitskräftemangel.

Die Staatsanwaltschaft stellt deshalb eine unbequeme Frage: Stecken hinter diesen Klagen möglicherweise Modelle, die auf besonders günstige Arbeitskräfte aus Drittstaaten setzen?

Um das zu klären, müssten reale Indikatoren, versicherungsfreie Zeiträume und Arbeitszeitdaten sorgfältig analysiert werden.
Vielleicht liegt das Problem nicht nur im Mangel an Personal, sondern in der Organisation der Arbeit selbst.

Menschenhandel und Zwangsarbeit im Fokus

Wie das Portal VZ.lt unter Berufung auf einen Bericht des Seimas-Ombudsmanns* (August 2025) meldete, wurden 22 Vorverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet.
Zehn davon stehen im Zusammenhang mit Zwangsarbeit, überwiegend im Transportsektor.

*Der Seimas-Ombudsmann ist ein vom litauischen Parlament (Seimas) ernannter, unabhängiger Staatsbeamter, der die Grundrechte und Freiheiten der Bürger schützt.
Er untersucht Beschwerden über Amtsmissbrauch oder Bürokratie von Beamten und zielt darauf ab, die öffentliche Verwaltung zu verbessern. Er ist Teil des Seimas-Ombudsmannbüros, das Menschenrechtsfragen behandelt. 

Die Methoden verändern sich. Statt Dokumente einzuziehen, setzen einige Akteure offenbar zunehmend auf wirtschaftlichen Druck: Unrechtmäßige Bußgelder, künstlich erzeugte Schulden, finanzielle Abhängigkeiten.

Kontrollen im Jahr 2025 deckten zudem Verstöße gegen Mobilitätsvorgaben auf, etwa Fälle, in denen Fahrer ihre vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht an ihrem Wohnort verbringen konnten.

Der Bericht weist darauf hin, dass die tatsächliche Zahl der Betroffenen höher sein dürfte. Viele ausländische Fahrer meiden aus Angst vor dem Verlust ihrer Aufenthaltserlaubnis den Kontakt zu Behörden. .

Am Ende bleibt eine Frage: Handelt es sich um bedauerliche Ausnahmen? Oder um strukturelle Probleme eines ganzen Sektors?

Quellen: trans.info, vz.lt

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Mittelschwere autonome Lkw sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz.

Mittelschwere autonome Lkw sind nun für mehrere Einzelhändler in Texas, Arizona und Arkansas im vollen Umfang im Einsatz.

Das Unternehmen Gatik erzielt vertraglich vereinbarte Einnahmen in Höhe von 600 Millionen Dollar durch Lieferungen an mehrere Fortune-50-Unternehmen. Diese sind die Top-50 Spitzenreiter der jährlichen „Fortune-500-Liste“, welche die umsatzstärksten US-amerikanischen Großunternehmen auflistet.
Die Lieferungen erfolgen mit autonomen mittelschweren Lkw, die ohne menschlichen Fahrer oder Vorgesetzten an Bord sind.

Mittelschwere autonome Lkw von gatik sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz. Das Bild zeigt Lkw an einer Rampe einer logistikhalle

Gatiks reiner Gütertransport wurde Mitte 2025 aufgenommen. Seitdem hat das Unternehmen 60.000 vollständig fahrerlose Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt.
Autonomes Fahren im Lkw-Bereich ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität“, erklärte Gautam Narang, CEO und Mitgründer von Gatik, in einer Pressemitteilung . „Mit einem Auftragsvolumen von über 600 Millionen US-Dollar hat Gatik bewiesen, dass autonomes Fahren nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist. Die hohe Nachfrage nach unserer Lösung zeigt, wie schnell dieses neue Modell die Zukunft der Logistik verändern wird. Wir betreiben bereits vollautonome Lkw in verschiedenen Logistiknetzwerken und Märkten und beliefern die größten Einzelhändler und Konsumgüterhersteller des Landes. Diese Zuverlässigkeit im realen Betrieb ist ein Wendepunkt für die autonome Logistik.“

Die 26 und 30 Fuß (7,9-9.1 Meter) langen autonomen Mittelschweren Lkw sind im Großraum Dallas-Fort Worth, im Großraum Phoenix und in Nordwest-Arkansas im Einsatz.
Gatiks autonome Lkw werden in kleinerem Umfang auch in Nebraska und Ontario (Kanada) kommerziell eingesetzt.

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Kurzer Zwischenbericht

Die Leute hier in der Firma bei Brescia brauchen noch ne Stunde. Oder auch zwei.
Das Zeug welches ich laden soll, ist zwar fertig, nur müssen die Paletten noch verschnürt und mit Folie umwickelt werden. Also alles absehbar.

Ein weißer Lkw Scania steht vor einem Firmengebäude in Italien

In der Zwischenzeit gibt’s Kaffee. Ach ja, und ich darf deren Toilette benutzen. In der ist es sauber und warm. Das ist ja mittlerweile auch nicht mehr so selbstverständlich.

Das Wetter passt auch. Es ist zwar kalt, so um die null Grad rum, aber sonnig. Auf jeden Fall besser wie in den Alpen und nördlich davon.
Da sagen die Wetterberichte, egal welchen ich höre und gucke, für heute eine Menge Schnee voraus. Den hatte ich in der Nacht zum Montag schon, muss nicht unbedingt wieder sein. Von daher, immer mit der Ruhe.

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Ich wurde belauscht

In einer Firma im Siegerland sollte ich drei Kisten laden. Zwei waren fertig, die dritte wurde gerade gepackt. Dauerte also noch ein bissel. Sag ich zum Staplerfahrer: „Habt Ihr hier irgendwo ein paar Schrottpaletten? Da kann ich schon mal zwei, drei holen, für nachher zum sichern„.
Sagt der: „Schau mal da um die Ecke. Da steht ein Container mit Holzabfall. Dort kannst Du dir welche holen.

Dann geh ich dahinter, schau mir die alten Paletten an und schwatze so mit mir selbst. „Ah ja, die Palette geht, joa, die nehm ich mit. Ach, die ist Schrott. Aber die da, die passt.“
Plötzlich kam eine Frau von der Seite hervor, keine Ahnung, was die da gemacht hat. Vielleicht geraucht. Ich hab die vorher nicht gesehen.

Sie guckt mich an: „Sprechen Sie mit den Paletten?“ Ich antworte, ein wenig überrascht: „Klar, Holz lebt. Braucht auch Unterhaltung. Soziale Kontakte sind wichtig.“ Dann hat sie gelacht.
Ob die den Spruch lustig fand oder sich über mich mokiert hat, weiß ich nicht. Ist aber eigentlich auch egal, denn ein bissel peinlich war es mir eh.

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Der Tesla Semi erhält vor Produktionsbeginn ein leichtes Facelifting

Der Tesla-Sattelzug wurde bereits leicht überarbeitet und aktualisiert, noch bevor die eigentliche Produktion des elektrischen Nutzfahrzeugs überhaupt begonnen hat. 

Erstmals wurde der Tesla-Sattelzug 2017 vorgestellt, also vor acht Jahren. Seitdem wurden lediglich Prototypen an Unternehmen wie PepsiCo ausgeliefert, die den Lkw gekauft haben. Die Serienproduktion des elektrischen Nutzfahrzeugs hat dagegen noch nicht begonnen.
Nun prognostiziert Elon Musk einen Produktionsstart im Jahr 2026. Das ist eine weitere Verschiebung des geplanten Termins.

Laut TeslaOracle wurde der Tesla-Sattelzug leicht überarbeitet. Die Änderungen scheinen hauptsächlich ästhetischer Natur zu sein, könnten aber teilweise die Funktionalität des Autopiloten verbessern.
Das neue Design umfasst einen durchgehenden Scheinwerferstreifen anstelle von zwei separaten Scheinwerfern, eine flachere Frontklappe, einen neu gestalteten Stoßfänger und Änderungen an der Seitenansicht.

Ab dem nächsten Jahr werden wir den Tesla Semi herstellen. Die Serienproduktion in unserem Werk in Nordnevada werden wir 2026 aufnehmen“, erklärte Musk und fügte hinzu, dass die tatsächlichen Auslieferungen möglicherweise erst Mitte 2026 erfolgen werden.

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Autonome Lkw-Spur von Fort Worth nach El Paso angekündigt. Unternehmen plant Einsatz von „Hunderten“ autonomer Sattelzüge im Jahr 2026

Das Unternehmen Aurora Innovation Inc., welches sich auf autonomes Lkw-Fahren spezialisiert hat, hat die Inbetriebnahme einer zweiten fahrerlosen Lkw-Spur in Texas angekündigt.

Am 28. Oktober 2025 kündigte Aurora die Eröffnung einer fahrerlosen Lkw-Route von Fort Worth nach El Paso an, um die bestehenden kommerziellen Aktivitäten des Unternehmens zu stärken, zu denen auch eine fahrerlose Route von Dallas nach Houston gehört.

Die Inbetriebnahme der 965 Kilometer langen Strecke von Fort Worth nach El Paso, nur sechs Monate nach der Eröffnung der ersten Route von Dallas nach Houston, markiert die schnellste Expansion in einen zweiten Markt in der US-amerikanischen Branche für autonomes Fahren.
Personalengpässe und die Schwierigkeit, die zehnstündige Fahrt an einem einzigen Tag zu bewältigen, machen die Strecke für Spediteure zu einer Herausforderung und unterstreichen den Wert des Aurora-Fahrers für einen zuverlässigen Rund-um-die-Uhr-Betrieb
“, so Aurora in einer Pressemitteilung .

Aurora gab bekannt, dass das Unternehmen mit fünf autonomen Lkw bereits über 100.000 fahrerlose Meilen zurückgelegt hat und dabei eine „perfekte Pünktlichkeits- und Sicherheitsbilanz“ vorweisen kann.

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Weitere Informationen

Die Firma betont, dass sie auf den Erfolgen der fahrerlosen Routen in Texas aufbauen und im Jahr 2026 „Hunderte von fahrerlosen Lkw mit ihrer Aurora Driver-Hardware der nächsten Generation“ einsetzen werden.

Sechs Monate nach dem Start erzielen wir weitere Branchenneuheiten, expandieren rasant und ebnen den Weg für den Einsatz hunderter Lkw im nächsten Jahr“, sagte Chris Urmson, Mitgründer und CEO von Aurora.
Die Expansion nach El Paso, über 100.000 fahrerlose Meilen und die Integration unserer neuen Hardware in verschiedene Lkw-Plattformen bauen unseren Vorsprung weiter aus.“

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