Die Wahrheit über Gigaliner

Was sind eigentlich “Gigaliner”, “Monstertrucks”, “Ökoliner” oder “Eurocombi”?

Der Begriff “Gigaliner” ist eine Erfindung der Krone – Fahrzeugwerke zur IAA 2004 und bezeichnet Megatrailer mit angehängtem Volumen-Tandemachsanhänger.

Als “Monstertruck” werden diese Megatrailer von Kritikern bezeichnet, so z.B. von Automobilverbänden, Umweltorganisationen und Lobbyverbänden, die der Bahn nahe stehen.
Nur ist denen entgangen, dass ein “Monstertruck” eigentlich ein mit Tracktorreifen aufgemotzter 3,5 t – Pickup ist.
Nun ja :-)

Die Bezeichnung “Eurocombi” ist vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zur IAA 2006 erfunden worden.

Dieses (sorry) hirnlose Gequatsche von verschiedenen Lobbyistenverbänden ( Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr , mehr Umweltbelastungen, zu groß und zu schwer für Straßen und Brücken ) geht mir schon lange auf die Nerven.

In einer forsa – Umfrage im Auftrag der “Allianz pro Schiene” gaben 73% der Bundesbürger an, dass Sie gegen die Zulassung derartiger, bis zu 60 Tonnen schwerer und 25,25 Meter langer Lkw sind.
Interessant dabei ist aber, dass 45% der Befragten vorher noch nie etwas von “Riesen-Lkw” in Deutschland gehört haben.
Welchen Sinn hat dann solch eine Umfrage?

Jeder hat die Möglichkeit, sich sachkundig zu machen. Ich habe auch im Internet “gegoogelt” und recherchiert, dazu viel gelesen (sowohl pro, als auch contra).

Viele sind dazu aber einfach zu faul oder nicht in der Lage, sich mit diesem Thema auseinander zu setzten. Es ist halt einfacher, irgendwelche Thesen nachzuplappern…


1. Kritiker behaupten, dass Kreuzungen und Kreisverkehre umgebaut werden müßten, da diese durchweg nicht für Gigaliner dimensioniert sind. Desweiteren müßten Rastplätze ausgebaut werden.

Ist es aber in Wirklichkeit nicht so, dass Gigaliner nur für bestimmte Relationen vorgesehen sind, d.h., nur auf bestimmten (festen) Strecken fahren sollen?

2. Kritiker behaupten, dass Gigaliner den Verschleiß der Straßen beschleunigen und die Reparaturkosten in die Höhe treiben werden.

Ist es aber nicht so, dass die effektive Belastung der Straße nicht zu, sondern eher abnimmt?

Grund dafür ist, dass die Achslast, also das Gewicht das je Achse auf der Straße lastet, bei einem 60-Tonnen-LKW geringer ist, als bei einem herkömmlichen 40-Tonnen-LKW. Diese Reduzierung der Achslast beim Gigaliner wird durch eine Verteilung des Gesamtgewichts auf mehr Achsen erreicht. Von heute 9–10 Tonnen Achslast reduziert sich die Achslast beim Gigaliner auf 7,5–8,5 Tonnen.

Gigaliner

3. Kritiker behaupten, dass das Unfallrisiko nicht beherrschbar ist.

Ist es aber nicht so, dass diese Gefahr durch Abstands-Elektronik und zusätzliche automatische Bremssysteme deutlich verringert werden kann?

Weiterhin liegt die Gesamtbremskraft durch eine größere Achs- und Radanzahl selbst bei 60-Tonnern erheblich über der von herkömmlichen 40-Tonnern mit lediglich fünf Achsen.

So müssen je Achse nicht 8 Tonnen, sondern bei 60 Tonnen Gesamtgewicht und neun Achsen lediglich 6,67 Tonnen, bei 44 Tonnen Gesamt gar nur 4,89 Tonnen verzögert werden.
Durch den Einsatz von Zwillingsbereifung an nicht lenkenden Achsen könnte die Auflagefläche noch erheblich gesteigert werden, so dass noch höhere Bremskräfte übertragen werden können und sich die Radlast gegenüber herkömmlichen Lastzügen noch weiter verringert.

4. Kritiker behaupten, dass allein die Länge Gigaliner zu einem rollenden Verkehrshindernis macht.

Ist es nicht so, dass bereits schon heute überlange Gelenkbusse z.B. in Hamburg unterwegs sind, die im Stadtverkehr nur geringe Probleme haben.

5. Kritiker behaupten, dass Gigaliner zu längeren Überholvorgängen führen.

Ist es aber nicht so, dass ein Überholvorgang eines Gigaliners bei einer Geschwindigkeitsdifferenz von 20 km/h maximal 1,5 Sekunden länger dauert, als bei herkömmlichen Lkw?

6. Kritiker schreiben, dass Leitplanken lediglich für Fahrzeuge bis 38 Tonnen ausgelegt sind.

Ist es dann nicht so, dass ein Gigaliner weder besser noch schlechter als ein herkömmlicher 40 – Tonnen – Lkw ist?

7. Kritiker behaupten, dass derzeit in Deutschland an den Autobahnraststätten mehrere Tausend LKW-Stellplätze fehlen. Weiterhin fragen Sie, wo da noch die Riesen-LKW hin sollen?

Ist es nicht so, dass in den nächsten Jahren mehrere zehntausend neue Lkw – Stellplätze gebaut werden? Da ist es doch einfach, gleich vorsorglich Parkplätze für 25,25-Meter-Kombinationen einzuplanen.

135 Tonnen geladen zu “Die Wahrheit über Gigaliner”

  1. 1
    theralf meint:

    Hm, Umweltprobleme? Können nicht zwei 60Tonner die selbe Last ziehen, wie drei 40Tonner?

    Meine subjetive Meineung: Ich bin im letzten Jahr mit dem Motorrad durch Skandinavien gefahren. Die Dinger sind schon ziemlich groß. Aber ich hatte überhaupt keine Probleme mit diesen Zügen.

  2. 2
    Baureihe 103 meint:

    Nur daß hier wohl jeder den gewaltigen Negativeffekt vergisst, den die Schiene dabei auslöst (Immerhin 17% Marktanteil). Das vergisst mal wieder jeder von dieser LKW-Lobby…
    Schon heute ist an jedem 5. tödlichen Verkehrsunfall ein LKW beteiligt, ein 60tonner bei 80km/h hat die Kraft eines 40tonner bei 100km/h, kommt’s zu Crash gute Nacht!
    Und außerdem kann man so’n wirtschaftliches “Popelland” wie Schweden nicht mit den Industriegiganten wie Deutschland oder Frankreich vergleichen…

    Pro Schiene – runter von der Straße!

  3. 3
    Tobias meint:

    Ich bin dafür das ein unabhäniges Insitut eine studie erstellt und somit mal alle diese Fragen geklärt werden.
    @Baureihe 103: Schweden ist eine Industrienation wie Deutschland auch. Es ist nur so das dort weniger Menschen leben und folglich nich so viele Arbeitsplätze vorhanden sind. Trotzdem ist die Arbeitslosenquote geringer.

  4. 4
    Danke Ralf | meint:

    […] Die Wahrheit über Gigaliner […]

  5. 5
    Götz meint:

    Überholvorgänge mit 20 km/h Geschwindigkeitsdifferenz? Die sehe ich äußerst selten, meist ist die Differenz viel kleiner.

    Ob wir unser Transportproblem wirklich rein technisch lösen, wage ich zu bezweifeln. Es wäre schonmal ein Gewinn, wenn Leute in Hamburg nicht Bier aus dem Schwarzwald und Leute in Offenburg nicht welches aus Hamburg trinken. Oder man im Odenwald Evian trinken will.

  6. 6
    Maik meint:

    Überholvorgänge mit 20 km/h Geschwindigkeitsdifferenz? Die sehe ich äußerst selten, meist ist die Differenz viel kleiner.

    Damit sind Überholvorgänge von Pkw gemeint.

    Es wäre schonmal ein Gewinn, wenn Leute in Hamburg nicht Bier aus dem Schwarzwald und Leute in Offenburg nicht welches aus Hamburg trinken. Oder man im Odenwald Evian trinken will.

    Joa, so schaut es aus. Aber wer verzichtet denn gerne auf seine Joghurtvielfalt… :-)

    Kein Lkw fährt zum Spass durch die Gegend. Jede Fahrt hat einen Sinn – zumindest solange, wie Endverbraucher und Industrie nicht umdenken wollen.

  7. 7
    andreasechen meint:

    Das Gigaliner die Strasse entlastet ist ein witz ,im gegenteil durch höhere Volumen und gewicht werden strassen belastet und der Bahn transporte die Ökologischer sind abgenommen.Das was hinterher rauskommmt ist doch durch die mehrbelastung der strasse mehr staus,höhere reperarturen von strassen Umweltbelastung mehr unfälle und noch mehr Folgekosten Die heute noch nicht einzuschätzen sind. Ausserdem wenn Lkw lobbys von melkkühen reden meinen sie nur den steuerzahlern denn die Innternen kostet also die wahre kosten sind gegenüber der bahn sind 17 mal höher .Lkw s wollen wir nicht abschaffen sind in manchen bereichen unentberlich ,aber da wo die bahn ihre stärken hatt nicht noch zu bekämpfen .Jeder Lkw die wir einsparen können sparen wir geld vom steuerzahllern durch folgekosten ,die Umwelt freuts weniger unfälle Frei fahrt für steuerzahler und weniger staus.

  8. 8
    Spacefalcon meint:

    @andreasechen:

    die Umwelt freuts weniger unfälle Frei fahrt für steuerzahler und weniger staus

    Wenn ich so einen Krampf schon höre!

    Diese Argumente sind auf Menschen ebenso anzuwenden!

    Für Dich will ich mal hoffen, dass Du nur mit der Bahn fährst. Kann aber wohl nicht sein, denn sonst wäre ja nicht der Vermerk mit freue Fahrt für Steuerzahler in Deiner Aussage enthalten.

    So kommt viel heiße Luft, und wie meistens in solchen Fällen, kein Inhalt!

  9. 9
    Ralf meint:

    Das ist das Geschwalle derer, die keine Ahnung haben. Gigaliner können mehr wiegen als ein “normaler” LKW, müssen es aber nicht.
    Das die Straßen stärker beansprucht werden, ist ebenfalls absoluter Quatsch. Es ist nämlich vollkommen egal ob 5 Achsen mit je 8 Tonnen Achslast daher kommen oder 7 Achsen mit je 8 Tonnen Achslast. Die Achslast, und somit die Belastung der Straße, bleibt gleich.

    Gigaliner sind übrigens in erster Linie für Unternehmen interessant die im Volumentransport tätig sind. Also viel Volumen, wenig Gewicht. Denn diese Unternehmen können mit herkömmlichen LKWs das zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen nicht ausreizen, fahren also unwirtschaftlich. Mit einem Gigaliner stände je Fahrzeug mehr Volumen zur Verfügung, die Fahrten wären also nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch ökonomischer.

    Für “normale” Speditionen sind Gigaliner überwiegend uninteressant da sie es bereits seit Jahren kaum schaffen ihre Fahrzeuge gewichtsmäßig komplett auszunutzen.

    Aber der “mündige” Bürger lässt sich ja viel leichter von der Politik-Lobby einlullen anstatt sich selber mal Gedanken zu machen und zu informieren. Schade drum das so viele Menschen aus reiner Faulheit dumm&doof sind und bleiben.

  10. 10
    hajottes meint:

    Was mich an diesen Gigaliner stört ist, dass wieder an die Unternehmer gedacht wurde und ~7m mehr Laderaum geschaffen wurde, aber nicht ein Zentimeter für den Fahrer hinzukommt. Der ist eine Woche und mehr in dieser kleinen Kabine (Arbeitsraum, Büro, Wohnzimmer und Schlafzimmer) unterwegs mit all seinen persönlichen Sachen. Man sollte doch erstmal die Kabine in der Länge und Höhe vergrössern (zur Not durch gesetzl. Regelung) und so ermöglichen, dass der Fahrer es bequemer hat und in Folge erholter, entspannter und sicherer arbeitet.

    Schon heute sind viele Strecken für LKW’s ab 12t mit der Begründung der Lärmreduzierung teilweise (Nachts) bzw. komplett gesperrt. Die Bahn transportiert ihre Güter hauptsächlich Nachts! und macht einen westlichen grösseren Lärm als LKW’s. Dabei fährt die Bahn auch durch Wohngebiete! Auch werden Streckenreparaturen bei der Bahn vielfach Nachts durchgeführt und jedesmal wenn ein Zug kommt wird mit einem Signal aus einer Pressluftflasche ein Lärm verursacht, der noch mehrere 100m weit zu hören ist. Lärm ist auch Umweltbelastung! (vorallem für meinen Schlaf).
    Zudem kommt jeder Ausbau von Strassen, Parkplätzen und Rastanlagen auch dem einzelnen PKW-Fahrer zu gute, was man von Güterbahnhöfen, Schleussen und Häfen nicht sagen kann.

    Für die Binnenschifffahrt wurden Flüsse begradigt, deren Auswirkungen man in Flussnähe bei Hochwasser deutlich zu spüren bekommt. Das jährliche Hochwasser im Keller, der Geruch und Dreck geben darüber Zeugnis.

    Zur Umweltbelastung durch Abgase gibt es eine einfache Rechenaufgabe.
    Ein LKW verbraucht bei Auslastung auf 100km 30l Diesel und transportiert über 60% Nutzlast.
    Ein PKW verbraucht auf 100km 8l Kraftstoff und transportiert überwiegend sich selber.
    30l/40.000kg=0,00075 Liter pro KG
    8l/750kg=0,01 Liter pro KG
    mehr als das 10fache!

    Zum Schluss wünsche ich alle LKW-Fahrer allzeit eine gute und sichere Fahrt – und dass ihr immer gesund nach Hause kommt.
    hajottes

  11. 11
    xyyyx75 meint:

    Also ich verstehe die Diskusion nicht !!!
    So ein Gigaliner beschädigt die eh schon maroden Stassen kein Bischen mehr als ein normaler 40 Tonner.
    Heutzutage fahren schon jede Menge Lkw mit 450 bis 550 Ps auf unseren Strassen die weit mehr Transpotieren könnten als sie es momentan tun. Somit ist die Wirtschaftlichkeit dahin. Zum Thema Bahn sage ich nur, sie sollte erst mal ihre Preise anpassen und etwas flexiebler werden, dann könntern auch wieder mehr güter über die Bahn transportiert werden. 60 Tonner ja aber nur mit 2 angetriebenen Achsen damit es im Winter auch am Berg voran geht.

  12. 12
    pommi meint:

    Immer wieder toll diese Diskusionen. Natürlich haben die “Gegner” der Gigaliner in manchen Punkten recht, wenn man aber ehrlich ist spricht mehr für als gegen den Gigaliner. Im Moment dürfen nur speziell geschulte Fahrer mit ausreichender Berufserfahrung die Gigaliner fahren. Dies muss beibehalten werden.
    Auch muss ein Gigaliner nicht für 60t freigegeben werden, es reichen auch 44-50t. Damit ist die Belastung der Straßen niedriger als bei einem 40t.
    Zum Thema Bahn: toll heute meine Ware bestellt und in 4 Wochen geliefert,da noch kein Zug zusammen gestellt werden konnte. Fazit Kunde weg Firma pleite.
    Wenn die Bahn nicht schneller und flexiebler wird , wird das nichts. Und an alle Autofahrer, steigt doch um auf die Bahn,dann sind die Autobahnen frei. Und spätestens jetzt merkt jeder wie flexiebel die Bahn ist.
    Zum Schluss noch eine Anregung an die PKW Fahrer:Nehmt euch einen Tag Urlaub und sucht euch eine Mitfahr Gelegenheit in einem LKW und ihr seht den job der Fahrer mit anderen Augen.
    Den Jungs der Straße wünsche ich allzeit gute Fahrt.

  13. 13
    andreasechen meint:

    Eine Lobenshymne für unsere Brummis ,wenn Alle pkw fahrer auf bahn umsteigen würden müssten unsere Brummis morgen Kunkurs anmelden.Denn dan ist keiner mehr da der die strassen und brücken und tunnels bezahlt.Denn seit doch erlich ohne uns steuerzahler kommt ihr nicht um die runden.Klar brauchen wir Lkw weil die WIRTSCHAFT sich darauf eingestellt wurde.Die zukunft steht offen , meiner meinung für Ökologischer Wirtschaft .Öl wird mal knapper für brummis und dann ,Die bahn kann mehr und mehr auf elektrischer energie umsteigen und wo es herkommt ist egal wind ,wasser ,kohle und kernenergie.Schon heute Fährt die bahn zu 12 prozent aus erneurbaren energie.In moment brauchen wir noch die Brummis damit die Wirtschaft nicht zusammen bricht ,aber das umdenken kommt irgendmal .Wenn ich immer zu höre das die bahn kein anschlussgleis an ein lebensmittelladen legen kann, das ist auch nicht vorgesehen lohnt sich auch nicht.Klar haben es unsere Brummis fahrer schwer in ihren kisten ,auch deswegen so um ihre eigene kunkurenz mit schlechter bezahlung überstunden längere lenkzeiten und noch ungeduldete pkw fahrer, ich sag nur selbst schuld wenn ihr das mit macht.Denn wenn euch brummi fahrer was mit euch pasiert , Spediteure lassen euch fallen.Denn es gibt viele Arbeitslose.Brummis wird es immer geben in nur welcher anzahl in zukunft ist offen ,bestimmt nich mehr so viele wie heute.

  14. 14
    cuba meint:

    im kindergarten” DEUTSCHLAND “nach dem krieg von amis un d francis erzogen und von den russen entmundet kann man nur solche komentare lesen wie von andreasechen und auch wenn er irrgendeiner ven spätaussiedlern ist macht er sich ja auch schön anpassen !
    Leute erwachet!
    alle wollen aber alles billig haben!

  15. 15
    riemann meint:

    Oh @andreasechen,

    in welcher Welt lebst du? Die muß so toll sein, da will ich auch leben. Ich bin auch kein Gigaliner Befürworter und stehe Lkws auch skeptisch gegenüber. Trotzdem würde mir nie solch eine Begründung wie die deinige einfallen. In einer ruhigen Minute lese dir das von dir geschriebene noch einmal durch. Dann wirst du merken, welchen Quatsch du geschrieben hast.

  16. 16
    Prof K. meint:

    Gigaliner hin, Eurocombi her.

    Ein Thema und tausende Meinungen, teils aus schlecht recherchierter ungebildetet Seite.
    Ich beschäftige mich beruflich, sehr intensiv mit der Entwicklung in diesem Bereich. Auch ist mir die Welt der Großraum- und Schwertransporte nicht fremd. Und mir stellt sich eine Frage, warum läuft das in anderen Ländern, mit teils schlecheterer Infrastruktur, besser und problemloser in der Einführung? Ganz einfach, da dort erst einmal gemacht wird. Einfach mal sehen wie es sich entwickelt. Und bei uns? Zerreißen sich Leute das “Maul” darüber, ohne auch nur ein einziges mal einen LKW von Innen gesehen zu haben. Auch ist die Diskussion über vergleiche mit der Schiene absoluter Blödsinn!!! Auch wenn das Schienennetz vorhanden wäre, gibt es immer noch keine geeigneten Umschlagsmöglichkeiten auf die Schiene. Auch haben die Beführworter noch nichts von Nadelöhren gehört. Es kommt bei der Diskussion Gigaliner ja oder nein, auf deren Implementierungsmöglichkeiten und Kompatibilität mit Systemverkehren an. HUB zu HUB, hier liegen nachweislich die Vorteile des Gigaliners. Es werden LKW und Personal eingespart. Gut für den Unternehmer aber auch für die Kunden da so langfristig Produkte günstig verkauft werden können. Auch kann dem Argument, der Verkehr würde stark zunehmen, mit einem Satz den Wind aus den Segeln genommen werden. Derivat nachgefragte Verkehrsdienstleistungen. Wer das nicht versteht Wikipedia konsultieren. Da hab ich was passendes dazu hinterlegt. Auch wird sich langfristig der Beruf Berufskraftfahrer mit neuen Anforderungen an eventuelle Berufseinsteiger aufwarten. Und somit auch das Ansehen sowie die Nachfrage verändern.

    Bis dahin. Prof K.

  17. 17
    gerd meint:

    @ Prof K.

    Danke für die Unterstützung !!

    Aber, ich bin kürzlich vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe darauf hingewiesen worden, wir sollen den Giga jetzt bitte nur noch Longliner nennen. Dieses wohl um dem PKW-Volk die Angst davor zu nehmen.
    Also, bitte auch beachten ;-)) !!

    Danke

    Gerd

  18. 18
    Spaßvogel meint:

    Hab nix gegen die EuroCombis, sofern die Dinger in Deutschland kurz-/zeitarbeitsfreie Arbeitsplätze schaffen – angeblich haben die etwas mit Vollzeit zu tun und sorgen bei entsprechend hoher Bezahlung für neue/reparierte Straßen/Brücken etc. Wie heißt der Mist doch gleich… ah ja, Steuern, net Sozialabgaben.
    Wenn der Warenverkehr nicht sprunghaft zunimmt, bzw. die alternativen Transportwege Waren abgeben, kann ich mir eigentlich nur die ein oder andere Personaleinsparung in dieser Sparte des Transportwesen vorstellen. Oder werden dann gar nicht sooo viele EuroCombis gebraucht? Whatever, das regelt sich wieder. Angebot/Nachfrage, nicht wahr? Darwin sei Dank, es fällt die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wenn dann doch plötzlich ganz viel neuer Platz ist, dann wird das mit Sicherheit viele Waren anziehen.
    Also, wer will den Risiko-Brennball fangen?

  19. 19
    Eihcrana meint:

    Jeder LKW mehr auf unseren Straßen ist mir ein Grauen.
    Je Größer je grausamer. Solche Massen gehören auf eine eigens dafür ausgelegte Infrastruktur und sollten nicht mit dem normalen Personenverkehr vermischt werden. LKW sind nicht die einzige Alternative zum Güterverkehr, aber wohl jene mit der stärksten Lobby das liegt doch auf der Hand. Ich habe einfach keine Lust mehr auf ewig lange Staus verursacht durch zu schwere LKW, auf unnötig schwere Unfälle z.T. wg. zu langer Fahrzeiten, auf Monsterrennen, auf gefährliche Überholmanöver die mich schneller altern lassen und auf zusammen geschobene Personenwagen am Stauende. Es reicht !!! Der Schwerlastverkehr kann auf die Schiene oder es muss ein gänzlich neues Konzept her.

  20. 20
    Transitland meint:

    Wir sind ein Transitland,da fahren alle durch in allen richtungen.Daran sollte man auch denken.
    Früher war man Lagerarbeiter.Heute ist man Kraftfahrer, die Lager fahren auf der Autobahn.Das nennt sich dann Just in Time.

  21. 21
    0160fischi meint:

    Hay Eihcrana, du bringst hier im Suff alles durcheinander, was du mal irgendwo gehört hast. Die meisten Staus macht der “Fuzzi” an der Verkehrsüberwachungsanlage, der mal eben LKW auf die rechte Spur; Überholverbot u.dergl. über den Sender schickt. Sollen doch die Gassen einfach mal offenlassen, so wie jetzt A5 Frankfurt Rtg Kassel; Kein Stress- kein Stau- keine dummen Kommnentare —
    oder ??? Fahr mal hin und schau es dir an.
    Und was die “Schweren” betrifft; ein guter Chef hängt einen ordentliche Maschine davor, die der “Kleinen” gewiss in nichts nachsteht.

  22. 22
    Claus meint:

    Nur mal so für alle, die “Pro Schiene” sind die traurigen Fakten:

    Die Bahn befördert heute ca. 18% des Güteraufkommens.

    Bereits heute sind 30% der wesentlichen Bahnverbindungen mit über 100% ihrer Kapazität belastet.
    In Ballungsräumen geht die Streckenbelastung auf bis zu 120% der Streckenkapazität.

    Das heißt, dass die Bahn nicht in der Lage ist, ihren bisherigen Anteil von 18% am Güteraufkommen zu bewältigen, wenn das Gesamtaufkommen, wie prognostiziert, um 50% ansteigt.
    Zudem ist die Bahn dabei, ihr Streckennetz weiter zu verkürzen.
    Ein sinnvoller usbau des Streckennetzes scheitert heute häufig an Umweltverbänden nach dem Motto “Schiene ja, aber nicht durch unseren Wald”

    >Es ist bedauerlich, dass die deutschen Transportunternehmen nicht in der Lage sind, die Belieferung einfach mal für 14 Tage einzustellen (und alles der Bahn überlassen), um mal klar zu machen, welche Regale, Kühlschränke und Speiskammern dann ganz schnell leer sind.

  23. 23
    EBM meint:

    Das ist ein toller Bericht über die Wahrheit von Gigalinern. Die Achslast allein ist bei Bauwerken wie Brücken und Böschungs- und Dammstraßen wohl weniger Grundlage für die Berechnung der Stabilität und Belastbarkeit. Der Gigaliner soll dazu dienen noch mehr Verkehr von der Schiene auf die Straße zu verlagern. Nachgewiesen ist, schon der jetztige Schwerlastverkehr kommt nicht für die Straßenschäden auf, die er verursacht, und es wird auf die Allgemeinheit abgewälzt. Straßenbauwerke müssen nun mal so konzipiert werden, dass sie das größte Fahrzeug verkraften. Das macht das Bauen auch noch teuer. Was hat ein PKW-Fahrer davon, dass die Brücke im Dorf auch 60-Tonner verkraften kann, die von der ansässigen Gemeinde finanziert werden muß. Verkehrsexperten in ganz Europa sind sich einig, der Schwerlastverkehr gehört auf die Schiene, und das geht nur in dem man “Waffengleichheit” zwischen Schiene und Straße herstellt. Jedes private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), auch die DB und deren Töchter, muß für jeden Zug Trassenentgelte und Stationsgebühren entrichten. Das gleiche sollte man für alle Straßenfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 5t einführen.

  24. 24
    Spacefalcon meint:

    @ebm:

    Wieso ab 5Tonnen?

  25. 25
    Ralf meint:

    @ebm: Die Trassenentgelte für LKws heißen Maut. Klar kann man mit den Mauteinnahmen die Straßenschäden nicht bezahlen wenn der Etat des Bundesverkehrsministeriums um exakt den Betrag gekürzt wird, den man sich durch Mauteinnahmen erhofft (rund 4 Milliarden Euro).

    Und es wurde noch nie eine Brücke extra für den Schwerlastverkehr gebaut. Entweder eine Brücke trägt 60 Tonnen oder sie tut es nicht. Natürlich gibt es Brücken die 80, 100 und mehr Tonnen tragen. Schließlich kann es ja mal sein das sich 2 oder 3 40 Tonner begegnen. Es wäre dann doch recht blöd wenn die Brücke dann nur 40 Tonnen aushält.

    Klar kann man mehr Güter auf die Schiene verlagern. Blöd nur, dass eine Straße ALLEN zugänglich ist, wohin gegen die Schiene nur von Zügen benutzt werden kann. Dementsprechend sollte eine Straße auch von ALLEN bezahlt werden. Aber wir können gerne Mautstrecken einrichten auf denen von ALLEN Maut entrichtet werden muss. Autobahnen zum Beispiel. Das würde aber zum Bürgerkrieg führen.
    Ebenso würde es wohl zum Bürgerkrieg führen wenn man noch mehr Bahntrassen bauen würde. Denn die würden dringend benötigt werden. Vielleicht stellst du ja schon mal deinen Vorgarten als geeigneten Baugrund für die nächste Trasse für Güterzüge zur Verfügung. Ach, dass wollen wir nicht? Warum? Zu laut? Tja…

    Gigaliner sind kein Ersatz für die Schiene, sondern eine Ergänzung.
    den Kommentar hätte ich mir wahrscheinlich sparen können. Denn wer dagegen ist, ist einfach dagegen und braucht weder Argumente noch Überlegungen. Dagegen sein reicht.

  26. 26
    Claus meint:

    @ebm

    Wenn du zuküntig bereit bist, deine Lebensmittel oder deine Zeitung im Supermarkt zu bestellen, und diese dann nach 14 Tagen am nächstgelegenen Stückgutbahnhof (ca 60 km entfernt)abholen willst, ok, dann alles auf die Schiene.
    Aber diese Version hat noch mehr Vorteile:
    1) weniger Arbeitslose, weil noch mehr wegen Versogungsmängeln auswandern.
    2) Weniger Alte, weil diese aufgrund mangehalfter Versorgung vorzeitig das zeitliche segnen
    3) Höhere Renten, des es werden ja täglich weniger Rentenempfänger
    4) billigere Mieten, wegen fehlender Mieter

    Nochmal zum mitschreiben:
    Die Schiene ist noch nicht mal in der Lage die zu erwartende Steigerung der Transportmengen ihrem Anteil entsprechend zu stemmen, geschweige denn auch noch Anteile von Straßenverkehr zu übernehmen.
    (Siehe oben= Zahlen)

  27. 27
    Coloniaexpress meint:

    Sorry, aber ich habe selten so viel unreflektierten Stuss auf einen Haufen gelesen, vom Forum der BILD einmal abgesehen. Auf einzelne Leserbeiträge will ich gar nicht erst eingehen, wohl aber zur “Die Wahrheit über Gigaliner”.

    Zu 1)
    A. Auch auf den dann freigegebenen Strecken müssen viele Engpässen umgebaut werden.
    B. Es wird nicht bei einigen wenigen Transitstrecken bleiben, da dies insgesamt unwirtschaftlich wäre.
    C. Transitstrecken werden höhere Verkehrsauslastung erleben, d.h. mehr Staus, Unfälle, Sperrungen. In diesen Fällen werden Gigaliner nicht zugelassene Ausweichstrecken benutzen. Dies wird zu weiträumigen Staus führen, wenn Fahrzeuge sich festfahren – oder auch diese Ausweichstrecken (Landstraßen und Ortsdurchfahrten) müssen ebenfalls ausgebaut werden, Wo soll das enden?

    Zu 2)
    A. Billige Polemik, noch dazu unwahr. Die Achslast alleine ist nicht entscheidend. Zur einfachen Aufliegekraft kommen Seitenfliehkräfte sowie positive und vor allem negative Beschleunigungskräfte hinzu. Erwiesen ist, dass ein einzelner 40-Tonnen-Lastzug die Straße so stark belastet wie 160.000 Pkw! Einfach mal hochrechnen.
    B. Auf Brücken ist die Achslast ohnehin zweitrangig. Erstrangig ist hier die Gesamtlast. Wir haben es hier mit einer Erhöhung von 50 % des Gesamtgewichtes zu tun, das ist kein Pappenstiel! Hinzu kommen erhöhte Längskräfte (Bremsen, Beschleunigen), die durch stärkere Brückenlager abgefangen werden müssen, sowie ein deutlich stärkeres Schwingungsverhalten der Massen. Schon kleine Straßenschäden wirken sich dabei verheerend aus.

    Zu 3)
    Siehe zu 2) die höheren Bremskräfte führen auch zu wesentlich höherem Verschleiß der Straße.

    Zu 4)
    Ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.
    A. Den 11 m Solo- und 17 m Gelenkbus werden Sie nicht im Ernst mit dem 18 m Sattelzug und 25 m Gigaliner vergleichen wollen.
    B. Der Gelenkbus fährt alle paar 100 m in die Bushaltebucht ein, das wird man beim Lkw auf Fernstrecken vergeblich erwarten.

    Zu 5)
    Nur bei optimalen Veraussetzungen: Pkw, freie Autobahn, schönes Wetter.
    Was ist bei Regen? 1,5 Sekunden längerer Blindflug wegen Gichtfontänen ist sicher nicht harmlos.
    Was aber ist mit anderen Lkw? Hier bekommt der Ausdruck “Elefantenrennen” eine besonders pikante Bedeutung.
    Was ist auf Landstraßen mit Gegenverkehr? Überholen dürfte dann wegen akuter Lebensgefahr völlig unmöglich sein. Und da beschweren Sie sich über Gelenkbusse in der Stadt?

    Zu 6)
    Was soll das? Wenn Sie die Sicherheitsbelastbarkeit einer Leitplanke ansprechen, dürfen Sie dies wohl kaum mit der Qualität des Lkw beantworten.

    Zu 7)
    Schon heute ist es fast unmöglich, Rastplatzanlagen einfach zu vergrößern. Das Land drumrum ist ja kein Niemandsland. Dann: Wer zahlt für die Erweiterung? Die Spediteure? Nein, der Steuerzahler.

    Fazit: Sie haben sich mit Ihrer allgemeinen Anschuldigung, die Leser würden sich zu wenig informieren, wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Versuchen Sie doch einmal über ihren Tellerrand hinaus zu blicken. Auch ich bin alles andere als ein Experte und unterliege sicher auch Irrtümern, ich sehe mich weder als reaktionär noch technikgläubig. Ich versuche lediglich möglichst viele Informationen aus verschiedenen Standpunkten heraus zu betrachten. Manchmal hilft es auch, mal einen Schritt zurück zu treten, um das Gesamtbild zu betrachten. Sorry, wenn ich Sie an dieser Stelle kritisiere, aber Sie scheinen das Ganze nur aus Ihrer Sicht des Truckers oder Truckerfans zu sehen und dabei alle Kritiker als dumm und uninformiert hinzustellen.

    Die Gigaliner werden keine Lösung unserer Transport- oder Verkehrsprobleme sein, sie werden vielmehr bald selbst das Problem sein.

  28. 28
    Ralf meint:

    Und der nächste der Gigaliner mit einem Güterzug verwechselt.

    Warum sollte man Strecken für LKW umbauen die gerade einmal 5 (in Worten: FÜNF!!) Meter länger sind als die derzeitige Höchstgrenze für Gliederzüge? Warum sollte sich ein Gigaliner auf einer Landstraße festfahren, wenn es die Busfahrer in Aachen schaffen mit solchen Geschossen durch die Stadt zu kommen? (Doppelgelenkbus / ÖcherLöngWajong)
    Warum sollte es überhaupt Probleme mit Gigalinern geben, wenn doch schon heute Schwerlastzüge, zum Teil im regelmäßigen Linienverkehr, mit einer deutlich größeren und deutlich höherem Gewicht unterwegs sind?
    Vor allem, die Regelung lautet: Gigaliner sind auf festgelegten Strecken unterwegs. Das bedeutet: Gigaliner fahren von A nach B über Autobahn X. Das bedeutet nicht: Gigaliner können von A nach B über Autobahn X fahren, müssen aber nicht. Ist die Strecke gesperrt, steht der Gigaliner. Punkt, aus, Schluss. Das gleiche Prinzip wie bei Schwertransporten. Ist das Zeitfenster geschlossen bleibt der Schwertransport stehen. Selbst dann, wenn die Strecke frei ist und der Schwertransport weiter fahren könnte.

    Die Belastung der Straße findet ausschließlich an den Kontaktpunkten statt. Und das ist nun einmal die Achslast. Ob da 10 Achsen auf der Straße sind oder nur 3. 8 Tonenn sind 8 Tonnen. Diese 8 Tonnen üben die gleichen Kräfte aus egal ob es 10 Achsen mit jeweils 8 Tonnen sind oder nur 3 Achsen mit jeweils 8 Tonnen.
    In Norwegen sind die Bedingungen für den Straßenbau denkbar schlechter als in Deutschland (starker Frost). Dennoch gehören Gigaliner dort zum Alltag. Gerade deswegen, weil sie die Straßen weniger stark belasten. Trotzdem ist Norwegen keine durchgehende Schlaglochpiste.
    Ebenso lachen sich die Holländer und Belgier über unsere maximal 40 Tonen schlapp. Die sind mit 50 bis 60 Tonnen Gesamtgewicht unterwegs. Auch Holland und Belgien ist keine durchgehende Schlaglochpiste.
    Aber wer sagt denn das in Deutschland bei 40 Tonnen Schluss ist? Gigaliner sind bis jetzt auf 40 Tonnen begrenzt. Im Kombinierten Verkehr fahren die LKWs mit bis zu 44 Tonnen. Klar, darüber redet niemand. Ansonsten müsste man sich ja auch Sorgen um seinen billigen DVD-Player machen der i.d.R. via kombinierten Verkehr vom Hafen zum Geschäft kommt.

    Richtig, Busse bremsen alle paar Meter. Bushaltebuchten gibt es übrigens nicht überall. Also sind Busse mit ihren hohen Bremskräften doch wesentlich belastender für die Straßen als alle LKW zusammen. Denn die sind ja “nur im Fernverkehr” unterwegs und bremsen kaum!?
    Sich selbst ein Bein zu stellen scheint keine große Kunst zu sein.

    Jajaja… Elefantenrennen. Scheiß Wildtiere. Um einen 5 (in Worten: FÜHHÜÜNF!) Meter längeren LKW zu überholen brauche ich in etwa 7-10 Sekunden mehr. Wenn alles nichts mehr hilft, dann wird das Totschlagargument “Elefantenrennen” raus gekramt.
    Merkwürdig das mittlerweile auch schon auf freien, 3-spurigen Autobahnen Überholverbote für LKW aufleuchten (A1, Kreuz Werne bis Wuppertal-Nord; Kölner Ring; usw.). Noch merkwürdiger das ich es immer öfter erlebe das PKWs es nicht schaffen mich zu überholen. Ja seit dem der Sprit mal richtig teuer geworden ist fangen die auch an zu kriechen. Darüber regt sich dann aber niemand auf.

    Rastplatzanlagen müssten gar nicht erweitert werden. Man müsste sie nur umstrukturieren. Als erstes müsste man mal PKW-Fahrern die Benutzung dieser verbieten. Denn 99% der PKW-Fahrer können oder wollen nicht verstehen das es Parkplätze ausschließlich für LKW gibt. Die sehen nur eine große Parklücke und stellen sich MITTEN rein. Da passt dann gar nichts mehr rein. Nicht einmal ein kleiner LKW.
    Ach ja, hatte ich schon mal erwähnt das ein Gigaliner 5 (in Worten: Eff-Üh-En-Eff FÜNF!) Meter länger ist als ein Gliederzug? Wobei genau genommen ein Gliederzug bis zu 23,75 Meter lang sein darf (mit Überstehender Ladung). Wo soll da bloss hinführen…. ?

    Sagen wir es mit Dieter Nuhr: Keine Ahnung? Bitte Schnauze halten. Danke.

  29. 29
    Coloniaexpress meint:

    Okay, ich habs begriffen. Dies hier ist eine truckerseite, da sollte ich nicht mit sachlichen Argumenten kommen. Hier sind nur Meinungen pro Truck egal welcher Coleur gefragt.
    Kommt jemand mit sachlicher Kritik, wird er abgebügelt und der persönliche Prügel rausgeholt.

    Wo unsachlich? Nur ein Beispiel.
    Zitat: “Also sind Busse mit ihren hohen Bremskräften doch wesentlich belastender für die Straßen als alle LKW zusammen.”

    Sind Sie jemals Bus gefahren – ich meine als Fahrgast, womöglich auf einem Stehplatz? Dann wüßten Sie, dass sanftes Bremsen angesagt ist, ein Bus ist nämlich kein Kieslaster!

    Und so geht es weiter… was solls, feiert Euch schön weiter, ich diskutiere woanders, dort wo Argumente ernst genommen werden.

  30. 30
    maik meint:

    Okay, ich habs begriffen. Dies hier ist eine truckerseite, da sollte ich nicht mit sachlichen Argumenten kommen.

    Sachliche Argumente sind willkommen. Trollige Kommentare dagegen nicht. Damit meine ich nicht Deine erste, sondern die zweite Meinung.

    Auf Deinen ersten Beitrag hat Ralf sachlich geantwortet. Warum Du Dich nun beleidigt in eine Schmollecke zurück ziehst, verstehe ich nicht.

    Gut, es mag sein, dass Dir die Argumente ausgehen. Nur dann wäre es besser, nichts mehr zu diesem Thema zu schreiben.

  31. 31
    Nadja meint:

    Danke sehr an den Webmaster.

    Gruss Nadja

  32. 32
    Ralf meint:

    Nicht als trotzige Antwort, sondern als weiteres Argument.
    Ich bin bisher folgende Fahrzeuge gefahren:
    – 7,5 Tonner; Kipper, Plane-Spriegel, Koffer, mit und ohne Tandemanhänger
    – Panzer; 42 Tonnen
    – Bus; Linienbus mit 2 Achsen; Reisebus mit 3 Achsen; Gelenkbus mit 3 Achsen
    – Tanklaster; mit vollem und leeren Tank (ca. 33.000 Liter)
    – Sattelschlepper; 1-, 2-, 3-Achsauflieger. Sowohl Plane als auch Kühlkoffer
    – Gliederzug; in verschiedensten Ausführungen

    Obendrein habe ich eine abgeschlossene Ausbildung im Wege-, Straßen- und Platzbau (Abschlussnote 1,8) und kann sowohl über Tragschichten, Kräftedreieck, Unterbauarten, Deck- und Verschleißschichten als auch über Scherr- und Bremskräfte referieren.

    Und selber?

    Richtig. Das ist ein “Truckerforum”. Das hat aber nichts damit zu tun das hier Fachleute (manche nennen sie verächtlich “Trucker”) ihr Fachwissen in die Diskussion einbringen. Während andere lediglich das wiedergeben, was sie in der ADAC- und Bildzeitung an Halbwahrheiten gelesen haben. Zum Beispiel solche Zahlen das ein LKW die Straße 160.000 mal so stark belastet wie ein PKW.

  33. 33
    Robert meint:

    >>> Zum Beispiel solche Zahlen das ein LKW die Straße 160.000 mal so stark belastet wie ein PKW.

    Wer diese Zahl in die Welt gesetzt hat, würde mich auch einmal interessieren.
    Ich habe eine wissenschaftliche Untersuchung dazu noch nicht gefunden. Aber vielleicht hat ja jemand eine Quelle dazu?

  34. 34
    David meint:

    Zitat von coloniaexpree: feiert Euch schön weiter, ich diskutiere woanders, dort wo Argumente ernst genommen werden.

    Ich bin auch gegen diese Langlkw. Nur sind diese pro Argumente hier wirklich stichhaltig. Sie dagegen sind bockig wie ein Kind und das nur, weil sie keine Argumente mehr haben. Das ist eigentlich schade.

  35. 35
    Sam meint:

    Wirklich Fachmännisch sind einige von euch hier!!
    Erweitert euren horizint! Gigaliner hin oder her, ich kann persönlich keine Nachteile daran finden! Mit heutiger Technik der verschiedensten Lenkachsen sehe ich kein Problem ein solches Gespann durch engere Passagen zu manövrieren! Und über die Achslast, naja wenn es jetzt auch Leute die schwer von begriff sind noch nicht verstanden haben das sich das Gewicht einer Ladung auf mehreren Achsen auch besser verteilt, dann ist dieser sowieso fehl am Platz in dieser Diskussion! Und auch mit dem Thema Sicherheit kann man hier nicht wirklich ein kontra geben um eine Einführung von Gigalinern, Langlkw,… zu verneinen!
    Wenn man bedenkt das so manche ältere Fahrzeuge (PKW) die nach wie vor auf unseren Straßen rollen
    ein schlechteres Bremsverhalten haben als Moderne LKWs! Abgesehen von allen diesen Aspekten, denkt doch mal wie viele neue Arbeitsplätze, Wirtschaftszweige entstehen könnten durch solche, uns achso feindlichen Lastzügen! Dann müssten wir als Steuerzahler eventuell weniger Sozialfälle Finanzieren!

  36. 36
    Donski meint:

    Tja, schöne Zahlen, lieber Autor, aber die drehen Sie sich wohl, wie Sie sie gerade brauchen…

    Schön ist beispielsweise, dass sie ganz offensichtlich dort die Anzahl der Achsen variieren, wo es Ihnen gerade in den Kram passt. Unter 3. rechnen sie mal mit 9 Achsen, unter 2. variiert Ihre Rechnung offensichtlich zwischen 8 und 7 Achsen, auf dem Foto ist jedoch der übliche(!) 7-Achser zu sehen. Sie sollten sich also auf sieben Achsen beziehen. Und mit sieben Achsen sieht die Rechnung bei weitem nicht mehr so rosig aus, wie die Ihre.

    Darüber hinaus kommt dazu, dass Sie nicht einfach Gesamtlast durch die Anzahl der Achsen dividieren können, wie Sie es ganz offensichtlich tun, denn das Gewicht der Antriebsachse ist üblicherweise deutlich höher als das der restlichen Achsen.

    So lange, wie Sie solche haarsträubenden Fehler als “Wahrheit” verkaufen, ist anzunehmen, dass Sie Ihre Leser durchweg für Idioten halten.

  37. 37
    Ralf meint:

    Unter 2 ist die Achslast doch richtig gerechnet. 60t / 7 Achsen = 8,57t/Achse bzw. 60t / 8 Achsen = 7,5t/Achse.

    Warum ein Lang-LKW “üblicherweise” (quasi zwingend) 7 Achsen haben sollte, erschließt sich mir nicht.
    2-Achs Sattelzugmaschine (SZM) mit 3-Achs Auflieger und angehängten 2-Achs Tandem ergibt bei mir 7 Achsen. Diese Kombination ist aufgrund ihrer Fahrdynamik (weniger Gelenkpunkte, schlechtere Traktrix) eher selten.
    Jedoch hat eine 3-Achs Zugmaschine mit 2-Achs Dolly und 3-Achs Auflieger 8 Achsen. Das wäre die in Deutschland(!) übliche Variante (vgl. hier), nicht wie im Bild zu sehen die nordische Variante mit 2-Achs Zugmaschine.
    Denkbar wäre aber natürlich auch eine 3-Achs SZM mit 3-Achs Auflieger und 3-Achs Tandem hinten dran. Sind wir bei 9 Achsen.
    Geht aber auch einfacher. 2-Achs SZM mit 1-Achs Auflieger und 1-Achs Anhänger. Macht 4 Achsen.
    9 Achsen sind normalerweise bei 60 und mehr Tonnen üblich um die zulässigen Achslasten nicht zu überschreiten. Dabei hat man eine 4-Achs Zugmaschine mit 2-Achs Dolly und 3-Achs Auflieger.

    Aber ist schon richtig. 60 oder 44 Tonnen sind falsche Annahmen. In Deutschland werden voraussichtlich nur 40 Tonnen Eurocombi mit mindestens 8 Achsen unterwegs sein. Und dann sind wir bei einer durchschnittlichen(!) Achslast von 5 Tonnen.
    Würde man die höchstmögliche Achslast auf der Antriebsachse (11 Tonnen) ausnutzen, würden sich die verbleibenden 29 Tonnen bei einem Eurocombi auf 7 Achsen (rund 4,14 Tonnen je Achse) und bei einem normalen Sattelzug auf 4 Achsen (durchschnittlich 7,25 Tonnen) verteilen. Selbst bei einem Lang-LKW mit 7 Achsen sähe die Bilanz mit durchschnittlich 4,83 Tonnen / Achse besser aus als bei den herkömmlichen SZMs.

    Aber unterm Strich ist die Achslastdiskussion ohnehin obsolet. In Deutschland gilt eine maximale Achslast von 11 Tonnen für eine zwillingsbereifte, luftgefederte Antriebsachse. Und der Wert ist unabhängig von der Anzahl der Achsen, dem Gesamtgewicht oder der Fahrzeugkombination. Das Lang-LKWs die Straßen durch höhere Achslasten stärker belasten würden, ist also schon verdammt weit her geholt.

    Wie man sieht, sind die Leser dieses Blogs durchaus in der Lage selber zu denken und zu rechnen. Herr Erdmann kann mich gerne für einen Idioten halten, ich weiß das ich keiner bin. Und ich weiß auch, dass er es nicht macht.

  38. 38
    maik meint:

    Herr Erdmann kann mich gerne für einen Idioten halten, ich weiß das ich keiner bin. Und ich weiß auch, dass er es nicht macht.

    Nein, tue ich nicht. Weder bei Dir, noch bei anderen.

    Was mir aber auffällt: Sobald die Argumente der Contraschreiber ausgehen, wird es persönlich. Das finde ich schade.
    Solange es gegen mich geht, ist das ok. Sollten aber andere beleidigt werden, lösche ich den gesamten Kommentar.

    Eine Anmerkung zu diesem Foto im Beitrag: Dieses Bild ist als Auflockerung gedacht – nicht mehr und nicht weniger. Es hat nichts mit der Berechnung der Achslasten im Punkt oberhalb dieser Abbildung zu tun.

    Eigentlich dachte ich, dass wäre nachvollziehbar…

  39. 39
    Spacefalcon meint:

    Eigentlich dachte ich, dass wäre nachvollziehbar…

    Tjaaa, das mit dem denken ist so eine Sache für sich, denke ich mal. ;)

  40. 40
    Spacefalcon meint:

    Und by the Way…

    Wenn Du immer in Italien rumkurvst, da kann das ja nichts werden…..

    *g*

  41. 41
    Partenheimer Markus meint:

    Es wird immer gesagt runter von der straße und rauf auf die schiene?! Aber nach dem was in der Letzten Konfernz gesagt wurde wir brauchen mehr Personenzügen dem nach müsst auch das Schienennetz ausgebaut werden, was wieder jahre dauern würde, Dann lieber runter von der Schiene und rauf auf die Straße.
    Mein Argument dazu:
    In einer so schnell Wachsenden Branche noch jahre Warten für was? Die Politiker sollen Sich Lieber um mehr Parkplätze und Die infastruktur an der Autobahn Kümmern damit wir auch unsere Pause ordlichen machen können.
    Und nicht auf die Bahn bauen die eh zuspät kommt. Mit freundlichen Grüßen
    Markus
    Berufskraftfahrer Azubi

  42. 43
    Gigaliner - nein danke : Seite 4 : Guck dir mal an wie beschränkt einige Leute in diesem Forum hi... meint:

    […] Mopp vom Mond Gigaliner – nein danke Zitat:Original geschrieben von onkel-howdy Zitat:Original geschrieben von mattalf hier auch nochmal was dazu http://truckonline.de/blog/tipps/die-wahrheit-uber-gigaliner/ […]

  43. 44
    markus meint:

    Als ich mit dem Hängerzug vor 2 Jahren in der Tschechischen Republik war, war ich einem Gigaliner behilflich ihm auf die Autobahn auffahren zu lassen. Kurz darauf machte die Autobahn eine Steigung der Gigaliner zog an mir vorbei und gut wars. Es ist schon ein komische Gefühl da es den Anschein hatte der Truck hört nicht mehr auf, aber ehrlich, es ist nur eine Frage bis man sich daran gewöhnt hat.

    Weitaus mehr sorgen mach ich mir weil im Gespräch ist die Sattelauflieger um 3 Stellplätze zu erweitern. Sprich der Zug wird um gut ein Meter länger. Wenn ich nur an meine Hausspedition denke, die mit einem normalen Sattelzug schwierig anzufahren und die Rampen zu rangieren sind ist dieser Meter dann schon alles andere als eine Erleichterung. Geschweige dass ein Gigaliner überhaupt eine Chance hat das Betriebsgelände zu befahren.

  44. 45
    Schneckenreiter meint:

    Aus meiner Sicht sind die Gigaliner/Longliner keine “bösen Monster”, wenn:
    1. die Fahrzeuge tatsächlich so auf den Markt kommen, dass die Achslast und der Bodendruck tatsächlich straßenverträglicher sind, als das bisher der Fall war (z.B. wieder zu den Zwillingsbereifungen an ungelenkten Achsen),
    2. die Maschinenwagen ausreichend kräftig motorisiert sind
    3. die betreffenden Fahrer sich an die zugewiesenen und geprüften Strecken halten.

    Nach den ganzen Sparmaßnahmen bei der Bahn, vor allem auch in derem Netz inkl. Rückbau von Gütergleisanlagen und Güterbahnhöfen deutschlandweit, ist leider nicht damit zu rechnen, dass in den nächsten 10 Jahren der Transportmehrbedarf durch die Bahn aufgefangen werden kann.

    Das Hauptproblem am Einsatz der Fahrzeuge ist für mich der Fahrer. Das gilt auch für die normalen LKW, für die Transporter wie für die PKW.
    Die menschliche Komponente ist das schwächste Glied hier, und davor habe ich Angst bei all dem, was ich alltäglich auf den Straßen so erlebe (bei jährlich 60-90 Tkm). Ich habe Elefantenrennen erlebt, die 10 Minuten dauerten; ich habe auf der A61 Kipper-Ringkämpfe (mit Abdrängen auf die Standspur und auf die 3. Spur über mehrere Kilometer). (hier mal nur einige der LKW-Kapriolen, ich weiß, PKW-Fahrer lassen auch so einiges gucken).
    Mir wird Angst, wenn solche Kandidaten dann im Gigaliner sitzen. Das muß verhindert werden.

  45. 46
    Mäusebär meint:

    Icj denke, daß es Zeit ist, `mal etwas sinnvolles ins Netz zu stellen.

    Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß das meiste Geblöke pro oder contra ziemlicher Nonsens ist.

    Fakt ist, daß z.B. schon meine Lehrfirma seitca. 50 Jahren versuchte, den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern und gehörte zu den Pionieren! Dieser Versuch, obwohl mit viel Gehirnschmalz und Elan bis heute betrieben, blieb ein kleines Spektrum.

    Die Bahn ist ja nicht mal in der Lage, ihre eigenen Cityverbindungen zu verbessern, da keine Schienenkapazitäten vorhanden sind.

    Wollte wirklich jemand eine größere Frachtmenge der Bahn andienen und die Bahn hätte ausreichend Ladevolumen, STÄNDE ein Zug von Flensburg bis München – Regungslos!

    Wie auch immer man die größeren LKW-Gespanne auch nennen will – sie bringen einfach mehr Freiraum auf die Autobahn, in allen Diskussionen vermisse ich den Gewinn an Raum durch Verringerung der Sattelzuganzahl und den damit benötigten Sicherheitsabständen. – DENKT BITTE `MAL DRÜBER NACH!

    Mit Vorsicht sollte man die Fahrzeugtechnik betrachten, da einige Modelle wohl ziemlich instabil werden können, wenn beispielsweise ein Sattelzug mit angehängtem Tandem- oder Trippleachsanhänger unruhig wird, kann es am Ende gewaltig schlingern!!!

    Am sichersten sind m.E. die Kombinationen, die ich aus USA / KANADA kenne:

    3-4 -Achs Zugmaschinen, 40″ Fuß Auflieger mit verlängertem Chassis und zurückgesetzen 3-4 Achsen. Auf dem Ende des 1. Trailerchassis ist eine weitere Sattelkupplung mit aufgesatteltem 2. 40″ Fuß Container – macht zusammen 10-12 Achsen – je nach Gewicht!

    Je Kombination wird einmal Sicherheitsabstand + einmal Zugmaschinenlänge eingespart.

    Diese Züge werden dann von / zu Verteilstationen gefahren, der 2. Auflieger wird dort mit 2. Zugkopf zum Zielort weitertransportiert- BINGO

    Nach Aussagen der “TRUCKER” (dort ist das `ne Anerkennung!) wird darüberhinaus noch ca 30 % Treibstoff eingespart. – Hallo ÖKOS, `mal bitte mitdenken.

    Diese Fahrzeugkombination ist extrem Richtungsstabil!

    Ich selbst habe auf einer Bundesdeutschen Autobahn erlebt, wie ein leichter “Großraum” LKW nebst “Großraum” Tandemtrailer durch starken Seitenwind ins schlingern kam. Ich habe ihm dann mit meinem Sattelcamper (16,5 m lang, 3.9 m hoch) durch danebenfahren Windschatten spendiert und er fing sich wieder. hätte nicht erleben mögen, wenn so`n Klasse 3 Zug vor mir `nen Salto macht!!!

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich `mal eine Bitte äußern: Liebe Autofreunde, fangt `mal an kollegialer zu fahren, wenn ein Truck blinkt, laßt ihn raus, anstatt zu beschleunigen und dann irgendwann mit 2 Rädern im grünen zu fahren. Jeder Anlass, der einen Truck zum Bremsen zwingt, macht den Stau wahrscheinlicher, weil die mögliche Kapazität der Strecke höher belastet wird.

    Denkt doch `mal einfach: Ich kann ja gleich wieder schneller fahren und fühle mich einfach besser, weil ich jemandem geholfen habe.

    Man sollte einfach `mal bedenken, daß ein ausscherender Sattelzug mit großem Überhang nicht so schnell wieder nach rechts fahren kann, wenn sich ein anderes Fahrzeug danebenquetscht, da das ausschwenkende Heck den PKW easy über die Leitplanke wirft!!

    DANKE auch im Namen vieler Trucker die ich kenne.

  46. 47
    Tom Dooley meint:

    Hallo zusammen,

    wie schon zuvor häufig erwähnt, sind die Kontrahenten meistens wohl Lobbyist5enverehrer.

    Völliger blödsinn, dass so ein Gigaliner mehr Strassen kaputt macht als andere. Wenn man ein ganz kleines bisschen Rechnen kann, kommt man darauf, dass solche Züge 6,5 m länger als bisherige Gliederzüge und 8,75 m länger als bisherige Sattelzüge sind.

    Selbst wenn eine genehmigung für die volle Auslastung von 60 t GG erteilt würde, käme bei solch einer Länge weniger Belastung pro Achse auf die Strasse. Da aber sicherlich maximal 44-50 t erlaubt sein werden, ist die Strassenbelastung sogar noch geringer.

    Für ganz engstirnige und unbelehrbare, die in ihren Horrorvorstellungen bereits die Gigaliner in den Städten und bei sich zu Hause vorbeifahren sehen:
    Bekanntlich gibt es bereits jetzt und schon seit Ewigkeiten so genannte Schwertransporter. Diese erreichen solche eine Länge und Gewicht spielend, meist sogar ganz deutlich darüber. Habt ihr die schon mal durch eure Stadt kutschieren sehen? Wohl eher nicht. Auch die dürfen nur auf bestimmten Strecken fahren. Also wo liegt euer Problem mit diesen Zügen?

    Zum Thema Bahn sage ich für alle Bahn-Glorifizierer nur: Siehe Zugunglück vom 29.01.2011. Soviel zum Thema Sicherheit auf Schienen. Das ich nicht lache.

    Ein weiterer Hinweis fürt alle Öko- und Umweltfuzzis:
    Im vergangenen Jahr mußte ich mehrmals mit der Bahn im IC oder ICE nach Berlin fahren. Trotz des Besitzes einer Bahncard mit 25% Nachlass und so genannten Sparangeboten legte ich für eine Hin- und Rückfahrt zwischen 20 und 50 Euro gegenüber der Fahrt mit dem PKW drauf. Selbst die Fahrzeit war die gleiche (außer bei Staus oder Unfällen). Der einzige Vorteil hierbei war, dass man entspannter reisen konnte. Aber sonst nichts.

    Vielleicht denkt ihr auch mal an Worte wie von Mausebär und vielen anderen zuvor. Laßt die Brummis rausfahren, wenn sie blinken. Und nicht wie einer Saturnrakete mit erhobener nase in den Himmel noch schnell dran vorbei fliegen. Noch ein Tipp für alle Sternsinger und BMW- und VW-Golf-Möchtegernritter: Hört euch mal von Tom Astor den Titel Geistertruck an. Vielleicht denkt ihr dann anders.

  47. 48
    Rennsemmel meint:

    Ich habe mir mal in aller Gemütsruhe die Meinungen durchgekaut (manche sind echt schwer verdaulich) und ganz ehrlich: Man muss schon ein echter Hardliner sein, um noch an die Bahn und deren vollmundige Versprechen zu glauben und an ihnen fest zu halten. Später mehr dazu…

    Hier wird immer beklagt, die Spediteure und ihre LKW würden nur die Straßenbeläge ruinieren, aber nichts für deren Sanierung tun, liest wohl weder Zeitung, noch hört er Nachrichten, noch weiß er über die Verwendung bestimmter Steuern bescheid.
    Denn fakt ist: Die Mineralölsteuer wurde einzig und allein mit dem Zweck erhoben, dass aus ihrer Erhebung die Infrastruktur instand gehalten werden sollte!!! Dass mittlerweile aus diesem Topf zweckentfremdet andere Dinge beglichen werden (Entwicklungshilfe, Sozialhilfe, etc… die Liste ist lang), liegt weder an den Spediteuren, noch an den LKW, noch an den PKW, sondern an der von vielen gewählten Bundesregierung! Merke: Jährlich spülen allein die PKW-Fahrer 56 Milliarden Euro Mineralölsteuer in den Topf und noch nicht einmal 1/40igstel davon wird für den eigentlich gedachten Zweck verwendet!!! Für die Pro-Bahn-Fans mal eine interessante Zahl: Jährlich erhält die Bahn 10 Millionen Euro an staatlichen Subventionen für den Ausbau und Erhalt ihres Netzes! Wieviel davon wird wohl aus dem Topf Mineralölsteuer mit beglichen??? Und das bei einem Privatunternehmen, welches sich eigentlich selbst voll finanzieren müsste. Keine Spedition erhält Subventionen zum Erhalt und der Erneuerung ihrer LKW. Zum Vergleich: In anderen Ländern muss sich die Bahn ohne staatliche Stütze erhalten und finanzieren! Aber wieder zur Mineralölsteuer: LKW fahren bekanntlich zumeist mit Diesel und auch auf Diesel wird die Mineralölsteuer erhoben! Noch Fragen???

    Kommen wir zur Bahn! Das Projekt “Von der Straße auf die Schiene” war schon eine Totgeburt, ehe sich mal jemand aus der Regierung die Mühe machte, den Slogan zu entwickeln. Fakt ist, dass die DB immer mehr Schienennetze still legte und ihren Hauptaugenmerk vorrangig auf den Personenverkehr legte, bevorzugt Fernverkehr. Das Problem ist, dass auf den entstandenen ICE-Trassen keine Güterzüge fahren können, weil es zwangsläufig zu massiven Problemen für die ICE käme, die für hohe Geschwindigkeiten eine absolut astreine Schiene ohne Mängel brauchen.

    Das “Von der Straße auf die Schiene”-Projekt wurde erst in den neunziger Jahren in Angriff genommen. Zu einem Zeitpunkt, als der Güterverkehr schon Dimensionen angenommen hatte, die man so nie hatte kommen sehen. Fakt ist, dass man das “Von der Straße auf die Schiene”-Projekt spätestens in den 60-igern hätte in Angriff nehmen und kontinuierlich weiter ausbauen hätte gemusst, um das steigende Aufkommen zu bewältigen. Dieser Wettlauf ist definitiv verloren, also hakt es ab, dass es jemals zu einem wirklich wirksamen Gegenmittel für den wachsenden LKW-Verkehr werden könnte. Luft fällt auch aus und Wasser ist auch nur sehr bedingt empfehlenswert, wie der dieser Winnter allein bewies.

    Was die Umweltfreundlichkeit der Bahn betrifft, hätte man sich besser mal nicht so sehr auf den Strom verlassen, sondern mal lieber Dieselloks als Alternative nebenher laufen lassen. Wieviele Oberleitungen sind in diesem Winter gerissen und brachten auf der Schiene alles zum erliegen??? Das ging sogar soweit, dass die meisten Kommunen ohne Streusalz da standen, weil die Güterzüge, die hätten liefern sollen, liegen blieben. Und die betreffende Kasseler Firma, die das Streusalz herstellt, hat wohl einen Vertrag mit der Bahn. Tja, damit hatte man wohl die A-Karte gezogen.

    Dann kommt noch das Ärgernis Tarifverhandlungen jedes Jahr aufs Neue hinzu. Viele kleine Fuzzelgewerkschaften verhandeln beinahe das ganze Jahr über mit der Bahn und betreiben sich noch untereinander Konkurrenz. Wieviele Leute kamen voriges Jahr an wievielen Tagen nicht zeitig zur Arbeit, weil erst die und dann die Fuzzelgewerkschaft wieder mal streikte??? Und wieviel Güterverkehr blieb am Ende auf der Strecke, weil man erst einmal den Personenverkehr wieder zum Laufen bringen musste. Oben bei Hamburg gab es eine Firma, die dringend auf tägliche Stahllieferungen angewiesen ist. Auch sie hat einen Vertrag mit der Bahn getreu “Von der Straße auf die Schiene”. Am Ende blieb ihr nichts anderes übrig, als doch die verhassten LKW zu bemühen, da sie sonst in ernsthafte Lieferschwierigkeiten gekommen wäre.

    Es lebe die Bahn mit ihren Wurstelgewerkschaften, die es nicht fertig bringen, endlich mal einen Tarifvertrag auf die Beine zu stellen, der sich mal über Jahre erstreckt, anstatt nur von Jahr zu Jahr!!!

    Das Fazit aus dem Ärger mit der Bahn ist jedenfalls, dass das jährlich benötigte Aufkommen an Transportmitteln auf der Straße, sprich LKW, immer weiter ansteigt, und wie man schon auf vielen Autobahnen beobachten kann, ist es schon so beängstigend angewachsen, dass man als PKW-Fahrer manchmal Schwierigkeiten hat, die angestrebte Ausfahrt zu erwischen. Und was die Parkplätze für LKW betrifft: Wie bei der Bahn, hinkte man hierbei auch kräftig den tatsächlich gegebenen Gesetzen weit hinterher, was sich mit dem neuen Brüsseler Gesetz für die Lenk- und Ruhezeiten erst erwiesen hat, welches nämlich keinerlei Spielraum mehr für Parkplatzsuche lässt. Der Fahrer muss eigentlich buchstäblich auf der Stelle stehen bleiben und abschalten, will er nichts riskieren. Dass allein deutschlandweit für solch ein Gesetz keinerlei Infrastruktur vorhanden ist, sprich Parkplätze, schert doch weder die in Brüssel, noch die in Berlin. Die klopfen sich auf die Schultern, der unwissende Normalverbraucher bejubelt sie… und trifft ab 20 Uhr spätestens nur noch auf vollständig überfüllte Raststätten und Parkplätze, die sogar schon kollabieren. Zu früh gejubelt… Und was sind deutschlandweit schon 20 000 neue LKW-Parkplätze? Bei dem wachsendem Aufkommen ein Schneeball auf einer Herdplatte!

    Um es kurz zu machen: Gigaliner helfen bei der Lösung der Probleme, aber eben nur bedingt, da sie oft genug nicht weit genug in die Städte kommen können, da deren Straßen oft enger sind als eine Unterhose Größe S. Und in vielen Städten wurden die vorhandenen Straßen sogar noch berächtlich verengt, um Bäume aufstellen und Radwege schaffen zu können. Beispiel Bonn: Dort möchte ich als LKW-Fahrer nicht reinfahren müssen, denn das artet in Psychoterror aus. Was man aber tun könnte, wären etwas außerhalb der Städte eine Art Lagerzentren zu schaffen, von denen aus mittelgroße und kleine LKW die Waren verschicken können. Und dank sich stetig weiter entwickelnder Antriebstechnologien kann man bei LKW wahrlich nicht mehr von Umweltsündern sprechen, siehe BlueTec etc. Auch da hinkt die Bahn meilenweit hinterher…

  48. 49
    W.K meint:

    Selten so viel Quatsch gelesen:

    sicher gibt es für alles vor und nachteile:

    Da wo man die Auflieger zeitnah auf einen Wagon stellen kann, und von der Straße bekommt, soll man es doch bitte tun.
    Aber es gibt keinen Grund die LKW zu verfluchen, in den meisten Fällen hier oben geht es ja schon gar nicht um Längere Lkw, sondern um Lkw im allgemeinen die als störend empfunden werden.

    Ich bin für die Einführung der Longliner, wäre auch zu einem Kompromiss bei 40-50t bereit. Wieviele Lkw fahren bei vollem Volumen ohne die 40t zu erreichen. Vergesst nicht, dass ein Longliner, dann ein LKW ist der auf der Straße ist, statt 2.

    Auch ich mag nicht hinter “Elephantenrennen” herfahren, aber seht es doch mal locker, im PKW gibt man wieder Gas wenn er rein zieht und gut ist.

    Gewöhnt euch euren selbstgerechten Egoismus ab, dann werdet Ihr alles viel entspanter sehen!

    an alle extrem Pro Bahn: Ich wünsche euch allen mal, dass eure päcken mit der Bahn fahren, dann kommt es nicht mehr am nächsten Tag, sondern in der nächsten Woche!

  49. 50
    Mäusebär meint:

    Hab da nochmal `ne Anmerkung!
    Vor einigen Tagen habe ich auf der A1 mindestens 10 LKW gesehen, alle mit der Beschriftung “SCHENKER”, alle mit “DB”- Kennzeichen.
    Das heißt nun, dass nicht`mal die Bahn selber (Schenker ist Bahntochter) die anvertrauten Güter auf der Schiene transportieren kann / will.

    Hat `mal jemand die Möglichkeit, herauszufinden, wieviele LKW auf die Bahn nebst Töchtern zugelassen sind?

    Ich denke, dass dann alle Bahn-FRACHT-befürworter TIEFROTE OHREN kriegen!

    Und noch`n Gedicht, wie in Nr. 46 beschrieben machte meine ehemalige Lehrfirma bereits anfang der 60er die Anfänge für Ladung auf die Bahn, auch mit Sattelaufliegern, die am Bestimmungsbahnhof von Sattelzugmaschinen abgeholt wurden. Läuft bis heute nicht befriedigend!

    Habe selber versucht meinen ausgewachsenen Camper per Bahnverladung nach Süd Tirol zu schaffen. Es scheiterte nicht am Preis, sondern einfach am “GEHT NICHT” – Auch Teilbereiche wie nach Innsbruck oder München – “GEHT NICHT”.

    Nichtmal einen Flachbettwaggon kann `man an einen Autoreisezug anhängen, da diese Dinger nur (noch?)langsam laufen lassen darf, nicht so schnell wie`n Autoreisezug.

    Ich weiß nun nicht, ob das an der Unlust, dem schlechten Waggonzustand oder sonstwas liegt?

    Jedenfalls war auf einer Autoreisezugreise “mein” Waggon mit einer defekten Achse mit erheblichen Schlaggeräuschen mit ca. 120 kmh unterwegs – tolles Gefühl! Auf der Rückfahrt war der Waggon ausgetauscht!!!

    Und ganz nebenbei – ich hab `ne Bahncard 50 und nutze diese, wo sinnvoll!

    Gute Fahrt – allen Autobahnnutzern – und denkt an die Brummis, die auch `mal Überholen müssen! – Mäusebär

  50. 51
    andreasechen meint:

    Wir kennen nur diese welt wie sie ist und viele können nicht übern Tellerrand sehen .So wie die lokistik heute funktioniert kann man über weit strecken mit der Bahn und lkw als vor und nachlauf oder sogar was heute schon funktioniert mit Rollas auf der schiene fahren .Wenn man es richtig anstellt unter vorausetzung das regierung und Wirtschaft zusammen arbeitet funktionieren .Man hatt festgestellt das man mit der Bahn weniger ressource und mehr Arbeitsplätze gibt ,beim Lkw geschäft aber das Gegenteil.Übrigens fahren heute die güterzüge schon 120 km ,und das es bei der Bahn solange dauert weil im Einzelladung Güterwagen gesammelt und verteilt werden muss um dadurch bis zu 75% energie zu sparen .Das selbige leid mit Co2 ,die BAhn fährt heute mit 90 % Elektrischer Energie davon 16%erneuerbahrer und 24Kernergie also 40 davon Co2 neutral ,Brummis bitte nachmachen.

  51. 52
    Riesen-LKW: Die Gigaliner kommen noch dieses Jahr - magnus.de Forum meint:

    […] Kleiner Link, aktuell passend zum Thema: Die Wahrheit

  52. 53
    Zackel meint:

    Am Besten weg mit der Bahn, alles auf die LKW, alle Parkplätze reservieren für Gigaliner. Der Steuerzahler zahlt es ja.

    Hoffentlich machen die Bundesländer dem Schwachsinn einen gar aus. Ramsauer und diese Internetseite als Lobbyist der Fahrzeughersteller und der Speditionen, das ist das Ergebnis.

  53. 54
    ulrich meint:

    In Schweden oder Australien, große Länder mit wenig
    Bevölkerung sind diese Gigaliner vielleicht sinnvoll,
    in Deutschland, wo viele Menschen auf engen Raum
    leben, ist das hingegen nicht vertretbar.
    Deutschland ist zudem ein Transitland in Europa.
    Egal, wie die zusätzliche Belastung durch die langen
    Lastzüge aussehen wird, halte ich das nur für ein
    erneutes Einknicken der Politik gegenüber der Wirtschaft!
    Ein großer Teil der heute auf unseren Straßen beför-
    derten Güter sind Just in Time. Das heißt, die Unternehmen haben ihre Lager auf die Straßen verlegt,
    um noch mehr Profit zu machen!
    Die Teilerzeugnisse müssen zu einem festen Termin an
    einem bestimmten Ort sein, was die Lkw-Fahrer in
    permanenten Zeitdruck bringt und die Unfallhäufig-
    keit ansteigen läßt! Dafür zahlt aber nicht der
    Verursacher, der Unternehmer, sondern das Volk!
    Ein zusätzlicher Irrsinn war es, die Maut NUR für die Benutzung der Autobahnen zu berechnen. Lkw’s sind
    nicht nur auf Autobahnen unterwegs sondern auf fast
    allen Straßen und machen damit auch alle Straßen
    kaputt! Dabei mit Sicherheit die innerörtlichen
    überproportional mehr, als wie Bundesstraßen oder Autobahnen, da innerörtlich der Hauptteil der Versorgungsleitungen eben in der Fahrbahn liegt und
    diese damit weniger belastbar ist.
    Für die Autobahnen nimmt der Staat Geld ein, innerörtlich muß die Kommune dafür zahlen, ohne das
    sie an den Mauteinnahmen beteiiligt wird!

  54. 55
    EU-Führerschein meint:

    Ich denke auch das es Vor- und Nachteile hat. Aber ich finde man sollte nicht vergessen, dass viele neue Arbeitsplätze und Wirtschaftszweige geschaffen werden können.

    Viele Grüße Trucker Ralf

  55. 56
    Locke meint:

    LKW = TOD für Menschen

  56. 57
    BK meint:

    Anfangs bin weder LKW-Fahrer, nicht im Transportwesen tätig – noch besitze ich ein eigenen PKW, allerdings nutz ich durchaus Firmen- oder Leihwagen je nach Bedarf.

    -> Somit nutze auch ich den Vorteil und Komfort eines PKW’s durchaus zeitweise (um gleich Kritikern den Wenn zu nehmen “aber selber auto fahren”).

    Ich fand es sehr interessant rauszufinden, dass ein Gigaliner in Sachen Gewicht/Umwelt nicht unbedingt mehr “Schaden” anrichtet als bisher. Es kann ja auch nicht zielführend sein in der heutigen Zeit Läsungen zu entwickeln, die schädlicher sind als der derzeitige Standard, also keine Gigaliner.

    Das Problem sehe ich einer anderen, gernerelleren Richtung. Wir sind uns dessen bewusst, dass die derzeitige Auslastung der Autobahnen/Straßen derzeit sehr ungesund ist und als Bsp. eine private PKW Maut dafür Sorge tragen soll für weniger Verkehrsaufkommen zu Sorgen!

    …Das ist immerhin ein Lösungsansatz, ob richtig oder falsch wird sich zeigen…

    Ich halte es nur in der jetzigen Lage wo wir in jeder Branche sehen müssen, dass das die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit stärkere Bedeutung für ein falsches Signal auf den ersten Blick größere “Maschinen” auf der Straße zu zu lassen.

    Ebenso wie im Bereich Automobil, Energie oder Haushalt müssen doch Lösungen und Alternativen gefunden werden umzudenken – Im Falle des Transportwesens ist die existierende Lösung über die Schiene der “grünere” Weg.

    Dennoch und gerade weil dies ein Forum der “truckszene” ist kann ich verstehen, dass hier anderen Meinungen vorherrschen letztlich geht es um Arbeitsplätze, Wirtschaftlichkeit und den Erhalt einer Branche.

    Alles hat eben sein Kehrseite.

  57. 58
    mat meint:

    Mit nahezu 95km/h wird jetzt schon rücksichtslos über die autobahn gebrettert. Mit dem handy am ohr, Ohne sicherheitsabstand werden Tempolimit und überholverbot ignoriert. Und diese phsychopaten sollen auch noch gialiner lenken……rette sich wer kann.

  58. 59
    sprinterfreund meint:

    aber ich wette, dass mat IMMER vorschriftsmäßig fährt und niemals nie telefoniert und sich anderweitig ablenken lässt…

    Denn auch ein Golf mit 50 an einem Zebrastreifen, wo eigentlich 30 wäre und ein kleines Kind gerade über die Strasse geht, kann einen grossen Schaden anrichten.

    Aber ich wollte nicht auch noch persönlich werden, zurück zum Thema:
    Ich stehe diesen Longlinern eigentlich recht positiv gegenüber.Die Argumente dafür sind schlüssig, solange die Bedingungen (festgelegte Strecken, ausgebidete fahrer) eingehalten werden, passiert nicht mehr und nicht weniger als mit kleineren LKWs oder Schwertransportern.

    Trotzdem sollte man versuchen, wieder mehr auf die Schien zu verlagern, wenn es nicht ganz soo dringend ist.
    Auch die Binnenschifffahrt hat Kapazitäten, ist preiswert, ist aber logischrweise noch unflexibler.

  59. 60
    Marc meint:

    Weniger Transport wäre die Alternative für mich! Deshalb fordere ich eine LKW-Maut von 3€ pro km.

  60. 61
    skipper meint:

    Als passionierter Vielfahrer (PKW) denke ich, dass es in erster Linie darauf ankommt, dass man fair miteinander umgeht! Leider könnten wir wohl alle etliche Beispiele aus beiden Sichten aufzählen, wo dieses Prinzip nicht eingehalten wurde.
    Es bringt aber nichts, uns gegenseitig zu beschuldigen und auch noch persönlich zu werden! Das hat nichts mit sachlicher Diskussion zu tun.

    So lange wir alle nicht auf die Vielfalt in den Regalen der Supermärkte verzichten wollen, wird’s LKW-Verkehr geben.
    Ich denke, trotz der Giga’s wird es nicht weniger LKW geben, da der Transportbedarf vermutlich weiter steigen wird und die Bahn wohl offensichtlich kaum in der Lage ist den Mehrbedarf zu bewältigen.

    Wir sollten weniger darüber diskutieren, wie man den technischen Fortschritt aufhält, als darüber ihn vernünftig zu implementieren.

  61. 62
    stievmartin meint:

    Tja, was soll man dazu sagen, die Argumente die als “Die Wahrheit über Gigaliner” gepriesen wird, ist sehr fragwürdig!!

    – Wozu braucehn wir Gigaliner??
    – Haben wir nicht schon genug LKW auf unseren Straßen?
    – Auch wenn in Zukunft tausende von enuen Parkplätzen gebaut werden sollen, der Test mit den Gigliner soll jetzt stratenb, wo parken die dann?
    – Wo wurde denn schoin mal festgestellt, das sich LKW auf Autobahnen mit einer Geschwindigkeitsdifftrerenz von 20 km/h überholen?? Hab ich noch nie erlebt?? Ich sage nur Elefantenrennen!!
    – Wer konbtrolliert, das die Gigaliner nur auf festgelegten Strecken verkehren?
    – Wie viel “normale” Lkw verschwinden dann von unseren Straßen, wenn die Gigliner rollen??
    – Die LKW die bisher in Stauende gerast sind, die von der Streße abgekommen sind, hatten die keine Bremsen, wenn doch die von den Gigalinern so toll und besser sein sollen??
    – wenn ein Gigliner in einer BAustelle oder Autobahnauf- oder ABfahrt wegen eines defektes liegen bleiben, lösne die sich dann in Luft auf um den Verkehr nicht zu behindern??
    – Was nützt es, wenn Gigaliner vor den großen Industriezentreenen Umschlagplätze bekommen, damit die LAdung auf kleiner LKW umgeladen wird, weil die Gigaliner in keine Stadt zum Be- oder Entladen kommen?
    – wo parken Gigaliner, wenn dann die tausenden neuen Parklpätze gebaut sind, und von vielen anderen in- und ausländischen LKW zugeparkt sind, bekommen dann auch die PKW’S neue Parkplätze für die Gigaliner??
    – halten unsere Straßen wirklich 60 Tonnen Standlast über Stunden in Hitze und Kälte aus,. wenn die Gigaliner im Stau stehen oder fahren die nur??
    – Was machen Gigaliner im Winter auf verschneiten und vereisten Straßen?? Wenn 60 Tonnen rutschen, wer hält die??
    – wenn eine Gigaleiner verun glückt, wer kann 60 Tonnen bergen?? Mit welchem Aufwand??
    – wenn man doch in die ach so tollen Gigaliner so tolle Technik einbauen kann, wie Abstandssensoren, Bremsverstärker, Fahrassitstenten etc., warum kann man das nicht in der herkömlichenj Fahrzeuge zur Pflicht machen und nachrüsten?
    – ist dann diese Technik ein muss? oder eine Option die auf Grund der hohen Kosten eh keiner kauft??
    – daher frage ich noch mal, brauchen wir die Gigaliner?
    – oder sollten wir in Deutschland endlich ein vernüftiges Verkehrskonzept auf die Beine stellen, und vor allem den transitverkehr durch unser Land sowie durch ein Bundesland auf die Schiene verlagern??
    Ihr könnt ja mal drüber nachdenke, aber ich sage ganz deutlich nein zu den Gigalinern!!

    Das Geld was unser Staat, also unserer Steuergelde in dieses Zeug stecken will, kann er besser in die Bilung unserer Kinder, in der Versorgung aller Genrationen und in unsere Rente investieren!!

    Schönen Tag noch und viel Spaß mit den Gigaliner, die auch nur im Stau stehen :-)

  62. 63
    Martin Schnief meint:

    Hallo @stievmartin. Ich nehme an, du bist ein überzeugter Pkw-Fahrer. Warum versuchst Du nicht mal mit Bus oder Bahn zu fahren? Das würde die Strassen ebenso entlasten. Der Individualverkehr per Pkw ist es schließlich, der unsere Strassen hauptsächlich verstopft.

  63. 64
    der Lüder meint:

    soso… stievmartin ist also gegen Gigaliner. Das hab ich verstanden.
    Aber warum vertritt er diese Meinung? 17 hübsche Anstriche hat er hier hingemalt. Mit interessanten Fragen. Von denen allerdings kaum einer seine ablehnende Haltung gegenüber Gigalinern begründet.

    Ich sehe hier nur Argumente eines Menschen, der nicht einsieht, dass wir, die Verbraucher nun mal auf den Transport der Waren die wir verbrauchen wollen angewiesen sind. Und was “die Schiene” nicht packt (weil die DB “zu teuer, zu langsam und zu unflexibel” O-Ton des Logistik-Chefs einer Firma die Eisenbahn-Achsen herstellt, auf meine Frage, wie denn die Achsen zum Kunden kommen) muss nunmal auf die Straße. Ist schlicht so.

    Nunja, der Gigaliner/Eurocombi/Lang-LKW wird kommen. Und ich habe kein Problem damit.

  64. 65
    highwayfloh meint:

    @stievmartin:

    Um mal ein auf ein paar Punkte Deiner Argumentation einzugehen:

    Grundsätzlich bleibt doch festzustellen, dass es ohne LKWs keine Versorgung gibt, auch nicht für Dich… und dabei denke ich jetzt mal nur an so was Profanes wie Klopapier…

    Oder hast Du schon mal erlebt, dass “die Bahn” dieses zum Supermarkt “auf der grünen Wiese” geschweige denn in eine Innenstadt befördert? Ich nicht!

    Zur Frage zu diversen “Assistenzsystemen”:

    Schau Dir mal das Handbuch zum Mercedes-Benz-Actros an, vor allen Dingen die Gefahrenhinweise zum “Aktive-Brake-Assistent” und zum Abstandskontrollsystem. Da wirst Du mehr “GEFAHREN-Hinweise” finden, als “Vorzüge” zum System.

    Zu der Belastung für unsere Straßen:

    Ja, die sind marode, auch die Autobahnen… Aber es werden schon immer große Lasten über genau diese Verkehrswege gekarrt, wenn auch mit spezieller Genehmigung (Stichwort: “Schwerlasttransporte”), von daher macht das Gesamtgewicht, der Gigaliner das Kraut auch nicht mehr fett.

    Bei diesem Punkt verstehe ich allerdings unsere Verkehrsplaner nicht, was ich gerne zugebe…

    Ich stelle mir schon auch die Frage, warum bei einer Fahrbahnerneuerung nicht gleich “vernünftig” geplant wird und der Unterbau so verstärkt wird, dass die Straße diese Gewichte langfristig verkraftet. Gut das Geld … aber für Eurorettungsschirme ist es offenbar vorhanden… etc. aber nicht für wirklich notwendige Dinge…

    Zum Thema “Verkehrsbehinderungen”:

    Wie oft erlebe ich Unfälle mit Autofahrern (reine Blechschäden), die dann ne komplette Kreuzung blockieren, obwohl sie die Chance hätten, diese zu räumen und ein paar Meter weiter in einer Seitenstraße zu halten, damit der Verkehr fliesst… aber wehe ich würde da als LKW-Fahrer drüber schimpfen…

    Im Bezug auf Parkplätze muss ich Dir recht geben… dies wird durchaus zu einem Längen-Problem werden ..

    Andererseits: wie oft blockieren PKW-Fahrer aus “Bequemlichkeit” an Raststätten die eigens für LKW’s ausgewiesenen Parkplätze?

    Alles in allem läuft es doch darauf hinaus, dass jeder auf den anderen Rücksicht nimmt…

  65. 66
    stievmartin meint:

    Ja guten Tag an alle,

    ich freue mich so viele Reaktionen zu meinem Beitrag Gigaliner bekommen zu haben, und vor allem noch mehr, dass mir keiner schlüssige Argumente dafür bringen konnte!!

    Doch nun möchte ich gern ein paar ggf. offene Fragen beantworten und auch einiges klar stellen:
    Ja, ich bin aus beruflichen gründen ein PKW-viel-fahrer, ob nun überzeugt, das würde ich so nicht sagen, da ich aber privat ein Wohnmobil steuere, welches über 3,5 t wiegt, kenne ich also auch die andere Seite, zumindets zum Teil. Des Weiteren bin ich keinster Art nund Weise ein ergklärter Gegner der LKW’s und will niemanden von meinen Landsleuten den Job streitig machen, aber:
    – mir wurde empfohlen auf die ögffentlichen umzusteigen, gern, wenn die ordentlich und zuverlässig fahren!! und vor allem für den Preis den die verlangen auch Leistung bieten, ich denke da hat auch die Politik viel Nachholebedarf und nicht für solche doch fragwürdigen Projekte, was den überflüssigen Individualverkehr angeht, da gibt es sicher viele unnütze FAhrten, aber das liegt warscheinlich am deutschen Luxus der Privatpersonen
    – nun was den Transport anbelangt, den will ich gar nichjt in Frage stellen , ich hoffe nur, das dann nicht jeder Aldi, Peny, Diska, Lidl, Kaufland, Edeka und wie sie alles heisen, seine eigene Gigaliner hat und das Klopapier bis ins kleinste Dorf bringt, ich weis die die meisten LKW-fahrer sehr gute Fahrkünste haben und auch besser als jeder andere PKW-Fahrer rangieren können, aber es daueret länger, braucht mehr Platz und behindert halt, das einiges weiter auf der Straße transportiert werden muss ist schgon klar, um aber durch ein oder mehrere Bundesländer zu kommen oder durch das ganze Deutschland, da kann man sicherlich Alternativen wählen
    – naja, was die Belastung der Straßen angeht, wenn es nur eim einen gänge, okay, aber es wird nicht bei einem bleiben!! Und noch mal wie viele “kleienre” verschwinden dann und wie viele Fahrerer gibt es dann weniger??
    – hm, das mit bden Blechschäden von PKW auf der Kreuzung ist sicherlich ärgerlich, aber ist doch verständlich das in unserem Rechtsstaat alls bleibenb muss, bis ein Gutachter :-) alles dokumentiert hat, das würde doch ein LKW auch wollen?? Aber Fakt bleibt, ein liegen gebliebener LKW in einer Baustelle, welche uns Gott sei Dank noch lange erhalten bleiben, ist auifwendiger zu bergen, als ein PKW und es gibt nicht ohne Grund ein Überholverbot in Baustellen
    – Hm und das mit den Parklpätzen, welche von PLW blockiert werden, aus Bequemlichkeit, na ja, nach meinen Beobachtungen sind das eine Sorte von Fahrern die nicht immer ein D als Landeskennzeichen haben und mal schnell pinkeln müssen und solche einheimische, denen ein bestimmtes Logo am Auto einen scheinbar besonderen Status vorgaugelkt, das mit der Rücksicht ist auf alle Fälle schon mal der richtige Ansatz, für alle, aber in der Politik hilft uns das auch nicht weiter, und dieses Thema ist einzig aus wirtschaftlichenh und politischen Interessen so hoch angebunden
    – noch mal zur Frage br4auchen wir das, ja für unseren Überfluss, für unsere 300 Sorten Butter und Jogrurt im Supermarkt die wir unbedingt von überall her nach überall hin transprotieren müssen, und dann wegschmeissen, weil das alles gar keiner kaufen kann – was für eine Verschwendeung – und da wollen wir sparen :-)
    – aber ich entnehme auch euren Worten, dass ihr gerne im Stau steht, gerne in Kolone fahrt, gerne keine Parkplatz findet usw??
    – weil die Praxis zeigt, die Gigaliner, wenn auch nur am Anfang mit 40 bzw. 44 Tonnen, aber trotzdem der Länge sind schon da, obwohl die Infrastrutur nicht gegeben ist.

    Euch noch viel Spaß und immer schön rechts fahren!!

  66. 67
    Frauke meint:

    Fakt ist, dass Gigaliner von Ramsauer mittels eines verfasungswidrigen Tricks auf die deutschen Straßen geschummelt werden. Ebenso werden einige Tatsachen vergessen:
    – sollten Gigaliner voll ausgelastet werden (also bis 60t), können 2 Gigaliner 3 normale Lkw ersetzen und so eine Menge CO2 eingespart werden. Dieser Positiveffekt hält aber nur kurz an, da sich der Warentransport, der bis dahin über die Schienen lief, dann mittels günstiger Gigaliner stattfinden wird und mittelfristig eine richtig miese CO2 Bilanz verursacht. Davon ab, dass der Schienenverkehr immernoch deutlich umweltfreundlicher ist als Gigaliner
    – Gigaliner würden nur dann CO2 pro transportierter Tonne einsparen, wenn sie zu min. 80% ausgelastet sind. Im Schnitt sind aber die normalen Lkw heute schon nur zu 64% ausgelastet.
    – weniger nötige Lkw Fahrten bedeuten weniger Fahrer… von Arbeitsplätzen spricht irgendwie niemand.
    – Es fehlen bereits heute 8.000 Rastplätze für normale Lkw. Für Gigaliner müssten dann nochmal Rastplätze gebaut werden
    – Ein 30t Lkw belastet eine Straße 100.000 mal so sehr wie ein 1t Pkw (Vierte-Potenz-Regel). Und Gigaliner werde 60t wiegen – 2 Tonnen mehr als eine vollgetankte Boing 737. Neben den Straßen werden Gigaliner auch insbesondere die Brücken belasten, die dann deutlich häufiger erneuert werden müssten.
    – Es ist Augenauswischerei zu glauben, dass es bei einigen wenigen ausgewählten Straßen bleiben wird. Ramsauer will die Gigaliner mit der Salamitaktik Stück für Stück auf die Straße bringen.

  67. 68
    der Lüder meint:

    Zum Thema Nachhaltigkeit und Ökobilanz:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,773715,00.html

    Sicherlich kann die Studie, auf die sich der Artikel bezieht tendenziell einseitig motiviert sein:
    “Verdächtig macht sich Spielmann allerdings durch seinen Auftraggeber: Bezahlt hat die Studie der Verband der Automobilindustrie (VDA).”
    Aber dies gilt für andere Studien ebenfalls, nur eben von Seiten der Bahn:
    “Frühere Studien zu dem Thema, die eine klare Öko-Überlegenheit der Güterzüge nachwiesen, wurden hingegen häufig von der Bahn finanziert. In gewisser Weise herrscht damit jetzt eine Art Waffengleichheit.”

    Und egal wie einseitig oder nicht die jeweiligen Studien wohl sein mögen, es lässt sich zumindest herauslesen, dass LKWs im Vergleich zur Bahn eine Ökobilanz ausweisen, die eben nicht so horrend schlecht ist, wie häufig behauptet wird.

    Und was die Bahn als Transporteur angeht:
    Bei einer Exkursion bei einem Hersteller von Bahn-Achsen, die der betreffende Logistik-Chef durchgeführt hat, habe ich ihn gefragt, wie die Achsen zum Kunden kommen. Seine Antwort war, dass die Bahn zu teuer, zu langsam und zu unflexibel sei. (http://luedermann.blogspot.com/2011/03/db.html)

    Und das lasse ich jetzt einfach mal so stehen ;-)

  68. 69
    Frauke meint:

    Die Ökobilanz von Gigalinern ist und bleibt schlecht. Pro Tonnenkilometer verursachen Gigaliner 17mal soviel CO2 wie die Bahn. Hier zum nachlesen: http://www.verkehrsrundschau.de/studie-warnt-vor-zulassung-von-riesen-lkw-durch-die-eu-788631.html

  69. 70
    Anonymous meint:

    ihr habt alle keine ahnung… einmal auf so einem teil gesessen und alles aus einer anderen perspektive geshen und schon seid iht still…

  70. 71
    Anonymous meint:

    öko hin oder her, ein lkw ist sauberer als ein 20 jahre altes auto… und guck mal genau hin von welchen mehr rum fahren und … auf das unfallrisiko.90 prozent der leute die draußen fahren wissen nicht mal wie PKW geschrieben wird aber fahren ein. wer ordentlich fährt kommt auch sicher an…

  71. 72
    Jott meint:

    Liebe Leute,

    da hier behauptet wurde, es gäbe keine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema: Die gibt es selbstverständlich und zwar schon seit vier Jahren. Das Kurz-Fazit daraus lautet (Zitat):
    “Insgesamt tragen Riesen-Lkw nicht zu einer nachhaltigeren Entwicklung des Güterverkehrs bei. Ihr Einsatz entlastet weder die Umwelt noch die Straßeninfrastruktur. Vielmehr ist mit zusätzlichen Sicherheitsrisiken und – aus Sicht des Umweltschutzes – mit einer negativen Verlagerung der Gütertransporte auf die Straße zu rechnen.”

    Wer die ganze Studie lesen möchte, kann dies hier tun:
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3536.pdf

    Ich hoffe, damit werden die emotionalen Behauptungen einiger hier durch Sachargumente ersetzt.

    Beste grüße
    Jott

  72. 73
    Sicherheitsbeauftragter meint:

    Generelles Überholverbot für LKW!

  73. 74
    Harry Weinlos meint:

    Ich war Logistikleiter in einem Baustoffkonzern. Ich bin, wie andere Schreiber, die hier als Experten genannt werden dürfen, für den Gigaliner. Hier wurden bereits vernünftige Argumente Pro dargestellt.
    Allerdings auch viele Stammtischmeinungen, die einem erfahrenen Logistiker den Blutdruck hochsteigen lässt.
    Aber nun zu meinem Anliegen:
    Die Diskussion von wegen Ware auf die Bahn ist völlig daneben. Einige Argumente wurden hier bereits schon erwähnt. Nur noch eins:
    Was befördert denn die Bahn an Massenware, die nicht mit LKWs transportiert wird?
    Da ist besonders die Industrie zu nennen, die ein Gleisanschluß hat, wo die entsprechenden Waggons mit weiter zu verarbeitender Ware zum Abladen warten kann. Der Bahntransport dauert in der Regel mindestens 3 Tage. Die Fertigware wird dann in LKWs geladen und im Umkreis von bis zu 200 km ausgeliefert. Das ist ein Ergebnis der Fracht/Preis-Kalkulation. Beispiel: Die Baustoffindustrie.
    Die Bahn ist für viele andere Bereiche völlig ungeeignet und zu teuer. Außerdem ist der Frachtverkehr der Bahn an der Grenze des Machbaren angekommen. (siehe qualifizierte Kommentare auf dieser Seite).
    Ich hätte noch andere Argumente, will mich aber kurz halten.
    Der Gigaliner ist nach meiner Einschätzung, ein Gefährt, der nicht oft ein Gesamtgewicht von 60 to erreicht. Er ist insbesondere Interessant für voluminöse Ladung. (z.B. Styropor)
    Dieser High-Tech-Transporter kann bis zu der doppelten Ladekapazität eines herkömmlichen LKWs erreichen.
    Ich bin einzig skeptisch wegen der LKW-Raststätten. Es gibt bereits jetzt schon zu wenig Stellplätze.- Erst wurden von der Regierung die ausgedehnten Ruhezeiten der LKW-fahrer angeordnet (an und für sich vernünftig), aber ohne die Vorraussetzungen dafür geschaffen zu haben. Eigentlich ist das ein Skandal.

  74. 75
    R.Ger meint:

    GigaLiner sind das Ergebnis des Unvermögens oder des Unwillens, Schiff, Schiene und Lkw klug zu verbinden.

  75. 76
    Ralf meint:

    @Jott: Äppel mit Birnen vergleichen. In der Studie geht es um Lang-LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen. Aktuell sind Lang-LKW mit einem zgG von 40 Tonnen in der Diskussion. Das ist schon ein erheblicher Unterschied und wahrscheinlich auch der Grund warum man das ganze noch mal 5 Jahre lang unter andere Voraussetzungen testet.

    Wenn man schon Studien heranzieht und zitiert, sollte man zumindest mal wissen worum es in diesen geht.

  76. 77
    SpaceFalcon meint:

    Unter anderem @Harry Weinlos und @All:

    Zum Thema Bahn eine kurze Anmerkung:

    Ich kenne vier Firmen, die alle einen eigenen Gleisanschluß haben, die natürlich genutzt werden könnten.

    Nicht eine dieser Firmen, diesen noch!

    In der Begründung sind die Firmen einer Meinung:

    Zu teuer und vor allem viel zu unflexibel!

  77. 78
    Karsten Roth meint:

    Damit bin ich nicht einverstanden:

    “Durch den Einsatz von Zwillingsbereifung an nicht lenkenden Achsen könnte die Auflagefläche noch erheblich gesteigert werden, so dass noch höhere Bremskräfte übertragen werden können und sich die Radlast gegenüber herkömmlichen Lastzügen noch weiter verringert.”

    Mit einer höheren Auflagefläche wird das Fahrzeug anfälliger für Seitenwinde und die Verzögerung wird kritischer. Die aufgebrachte Bremskraft muss auch auf die Straße gebracht werden. Die Kritiker dieser Systeme haben schon Recht, wenn sie behaupten, dass so ein Fahrzeug unsicherer wird.

    Schon für einen gewöhnlichen Sattelzug sind im leeren Zustand zwei Achsen des Aufliegers auf dem Boden zuviel für hohe Seitenwinde.

    Das stellt aber eher ein technisches Problem dar, welches unproblematisch gelöst werden kann: Eine dedizierte Achsensteuerung mit liftbaren Achsen würde vollkommen ausreichen.

    Praktisch werden die Käufer solcher Fahrzeuge einer solchen Lösung im Wege stehen, da Liftachsen bekanntlich teurer, schwerer und wartungsaufwändiger sind.

  78. 79
    Ralf NRW meint:

    Tag zusammen,
    Seit 30 Jahren bin ich nun unterwegs und die ganzen Negativargumente kommen mir irgendwie bekannt vor (am lautesten schreien immer die Automobilclubs und diese armen Pro Bahn Fetischisten). Als damals, Anfang der 80´er; das ZlGesGw auf 40 Tonnen erhöht werden sollte, kamen die gleichen Argumente wie Heute: Die armen Strassen und Brücken, Rollende Schrottpressen…u.s.w. Und? Wir fahren alle noch, und wir werden auch noch weiter fahren, Ob mit oder ohne 25 Meter und 60 Tonnen. Ohne LKW keine Versorgung! Wer was anderes sagt, ist ein Traumtänzer.

  79. 80
    Ralf NRW meint:

    Tag Zusammen,

    Bei der ganzen Rechnerei über Achszahl, Achslast und Gesamtgewicht hat keiner bedacht das Gigaliner, auch wenn mit 60 T. zugelassen, beim grossteil der Fahrten nicht beim Gewicht, sondern beim Volumen ausgelastet sind. Was die Agrgumente gegen Die GL angeht, die meisten habe ich schon anfang der 80´er gehört, als von 38 T. auf 40 T. aufgelastet wurde.

  80. 81
    Ralf meint:

    @Spacefalcon:
    Wir haben eine Niederlassung mit Gleisanschluss und nutzen den auch. Aber irgendwie muss das Zeug ja alles eben zu dieser einen Niederlassung hin und das kapieren die wenigsten Bahnverfechter.
    Richtig tot sind die Argumente der Bahnverfechter dann, wenn sie fordern mehr Güter auf die Bahn zu verlagern. Letztens erst haben wir 100 Tonnen Material von einer Stadt in die andere gebracht weil die Bahn es nicht geschafft hat ausreichend Waggons bereit zu stellen. Eine andere Firma hatte noch drei Waggons übrig und einen Teil der Ladung übernommen.
    Vor zwei Jahren war die Situation so, dass wir zeitweise gar keine Aufträge ausführen konnten weil die Bahn überhaupt keine Waggons bereit stellen konnte!

    Die Situation bei den Waggons hat sich nicht spürbar entspannt. Private Unternehmen sind keine Alternative da sie, selbst wenn sie Waggons hätten, keine freien Streckenkapazitäten hat. Das Gleisnetz ist bereits jetzt völlig überlastet. Anstatt in das Gleisnetz zu investieren, werden Milliarden in Prestigeprojekte wie S21 versenkt. Demnach wird sich die Situation auch in absehbarer Zeit (10-20 Jahre) nicht ändern.

    Leute die fordern mehr Güter auf die Bahn zu verlagern, haben schlichtweg keine Ahnung und nur eine große Klappe mit der sie Standardsprüche nachplappern.

  81. 82
    Helmut meint:

    Hier ist auch nochmal ein Video von Galileo wo alle Kritikpunkte über “Gigaliner” oder auch “Monstertrucks” nochmal ausgemerzt werden. Gigaliner als ökologisches Vorzeigebild, das gefällt mir.

    http://www.prosieben.de/videokatalog/Gesellschaft/Verkehr/Verkehrsmittel/video-100-Sekunden-Gigaliner-Trucks-Lkw-Galileo-100-sekunden-Sekunde-Gigaliner-Stra%C3%9Fe-127955.html

  82. 83
    stievmartin meint:

    Hallo Leute, also ich habe jetzt nach viele Tagen mal wieder reingeschaut und ich bin beruihgt, dass es keine soinderlichen neuigkeiten zu diesem Thema gibt!

    Alles was hier als Argument gebracht wurde stellt keine Notwendigkeit dar, das wir die Dinger brauchen. Im Gegenteil, wenn wir vorhandenes effektiver nutzen würden, könnten wir viel mehr sparen und hätten weniger Stress.

    Letztlich geht es doch darum, die Wirtschaft profitiert davon und wir alle hier sind die Leidtragenden, weil wir die Folgen ausbaden und den ganzen Mist finazieren müssen, mit unseren schwerrverdienten Steuern!!

    Also viel Spaß noch und iommer schön im Stau anstellen!!

    Und da wir jetzt WInter haben, ich freue mich schon auf die ganzen verstopften Straßen mit der querstehenden LKW, ich sage nur A9 Triptis :-)

    Aber die Gigaliner sind ja die Wunderwaffe, 25 Meter und 60 Tonnen die rutschen einmfach weiter :-)

    Wie gesagt, ich will niemanden seinen Job streitig machen oder seine Arbeit herabsetzen, und egal ob LKW oder PKW, wir stehen alle auf unseren Straßen rum und kommen nicht vorwärts!

  83. 84
    Jana meint:

    @stievmartin: Auch Dir bescheren diese Straßen verstopfenden Lkw ein tolles Leben. Oder wie glaubst Du, kommen all die Waren die Du zum täglichen Leben brauchst, in den Supermarkt? Oder wer liefert die Autoteile, damit Du ein Auto kaufen kannst? Oder wer bringt den Sprit zur Tankstelle? Mache doch mal einen Anfang und fahre mit einem Bus oder der Bahn zur Arbeit. Oder nutze ein Fahrrad. Aber dazu bist Du zu bequem. Immer nur meckern und dumme Sprüche ablassen kann jeder.

  84. 85
    Moritz meint:

    Den meißten erklärten Gegnern von Lang-LKW geht es nicht um diesen, sondern um Lkw im allgemeinen. Weite Teile der Bevölkerung sind Lkw gegenüber feindlich eingestimmt. Diese Haltung wird bei jedem neuen Projekt, Lkw betreffend, zum Ausdruck gebracht.

  85. 86
    stievmartin meint:

    hallo an alle, jetzt wird’s langsam munsachlich!! Es geht nicht darum das ich oder die Gigaliner-Gegner generell gegen die LKW’s sind, ist doch quatsch!!

    OIch würde gern mit Bus oder Bahn fahren , aber dazu müssten auch die Randzonen der Sächsichen Landeshauptstadt so angebunden sein, das man regelmäßig und zeitnah sein ziel erreichen kann, aber da versagt die Politik sowie der Nahverkehr komplett!!

    Und noch mal, damitr es alle verstehen, es geht nicht gegen alle LKW, logisch braucht jeder unserer zahlreichen Supermärkte immer die überreichliche Auswahl an allen möglichen Produkten und voirzugsweise ganz billig und von ganz weit her! Aber ich hoff ganz erhlich, das die Gigaliner nicht dafür gedacht sind, den Supermarkt um die Ecke zu versorgen!!

    Geht es nicht eher darum, Viele Güter aif eine lange Strecke zu trransprotieren?? Da fällt mir spontan der TRansitverkehr durch unser Land bzw. durch jedes Bundesland ein – warum kann der nicjht auf die Schiene?? – Die sind da!!

    Und für alle zum mitlesen, ich bin kein überzeugter PKW-Fahrer, ich fahre PKW, weil ich damit mein Geld verdiene im Außendienst und damit komme ich wieder zum Gegepol, so lange der öffentliche Verkehr nicht attraktiver als der eigene PKW ist, hat er keine CHance – und da sollte angesetzt werden, und nicht wie wir noch mehr Last auf unsere völlig überfüllten Straßen bekommen!!

    Auch habe ich jetzt verstanden, die LKW-Fahrer lieben es in Kolone zu fahren und zu versuchenb sich ewig lange zu überholen, oder keine Parkplätze zu finden und auf den Einfahrten von Raststätten zu übernachten, oder wegen Übermüdung und Überlastung von der Straße abzukommen oder bei Straßenglätte dennoch fahren zu müssen und quer zu stehen und alles zu blockieren, das habe ich jetzt verstanden. Ich hoffe dann nur, das ein möglicher Rettungseinsatz für eine Familienmitglid aus eben so einer LKW-Familie mal nicht drunter leiden muss!!

    Allzeit Gute Fahrt :-) aber Argumente nachvollziehbare und vor allem nicht anders lösbare Argumente für die Gigaliner sind immer noch nicht aufgetaucht, das beruhigt mich!!

    Einen schönen dritten Advent :-)

  86. 87
    totlach meint:

    verlagert doch mal den Pkw sprich Personenverkehr auf die bahn dann gibt es Platz für die Brummis

  87. 88
    stievmartin meint:

    alos totlach ist dann warhscheinlich auch so einer, der mit seinem Brummi zum Bäcker fährt, zum totlachen :-)

  88. 89
    maik meint:

    @stievmartin: Wo hast Du Deinen Führerschein gemacht? Im Deutsch-Nachhilfekurs?

    Ich finde es schon spannend, dass Du irgendwelchen Schwachsinn schreibt, der eigentlich gar nichts mit dem zu tun hat, was bereits geschrieben wurde.
    Spannend bedeutet aber nicht unbedingt interessant, sondern in Deinem Fall eher peinlich.

  89. 90
    chridt meint:

    Moin,
    habe mir die ganze Diskussion hier durchgelesen.
    stievmartin, alle Achtung!
    Du wiederholst deine einschläfernden Totschlagargumente in jedem Post. Das brauchst du nicht – wir haben schon verstanden, dass du dich noch nie so richtig mit der Materie der LangLkw, LongLiner, GigaLiner, (wie auch immer man sie nennen mag) befasst hast. Was jedoch unabdingbar ist. (Stichwort: Gefährliches Halbwissen)

    Denn dann wäre dir bewusst, dass die Gigaliner vorrangig entwickelt wurden, um höhere Volumina transportieren zu können – nicht mehr Tonnage!
    Außerdem werden die besagten Lkw nicht tagtäglich vor deiner Haustür durchfahren und den Supermarkt um die Ecke beliefern.

    “Der Verkehr wird durch LangLkw weniger”
    Das stimmt, aber nur zur Hälfte! Durch das erhöhte Ladevolumen fährt statt einem Lkw nur einer.

    “Aber was ist mit den Arbeitsplätzen die dadurch wegfallen?”
    Es fallen durch LangLkw keine Arbeitsplätze weg. Da schon heute ein immenser Fahrermangel herrscht und der Gütertransport auf der Straße in den nächsten Jahren weiter zu nehmen wird, sehe ich da überhaupt keine Probleme.
    Außerdem brauchts ja auch jemanden der die Waren aus den LangLkw im Nahbereich verteilt ;-)

    Und ja, stievmartin, Lkwfahrer lieben es in gefährlichen Raststätteneinfahrten die gesetztliche Ruhepause abzuhalten und sich am nächsten Tag ein Elefantenrennen mit einem Kollegen zu liefern um dabei völlig übermüdet und mit der Pediküre beschäftigt von der Straße abzukommen.

    **offtopic**
    Du bist bestimmt einer von den Pkwfahrern, die stets mit 180Sachen ohne Rücksicht auf Verluste über die Bahn nageln. Wenns dann kracht, ist der nächste Lkwfahrer der Schuldige.
    **/offtopic**

    Und @Marc von Post #60:
    3€ Maut? Gerne, aber dann für alle! – Nein, nur für Lkw!
    Dann schrei aber nicht wenn die Preise steigen…

    In diesem Sinne: Gute Nacht/Gute Fahrt
    Chris

  90. 91
    chridt meint:

    es muss natürlich heißen: “fahren statt 3 Lkw nur 2″
    Wenn man von der durchschnittlichen Auslastung eine normal Lkw ausgeht könnte man behaupten es ist, bei ordentlicher Disposition, möglich, dass statt 3 mäßig ausgelasteten Lkw nur einer fährt.

  91. 92
    Frank meint:

    Hi zusammen.
    Also ich finde es totalen Wahnsinn Langstreckentransporte über die Straße abzuwickeln, dafür gibt es Bahn, Schiff und Flugzeug. Wenn wir natürlich alles in den Straßenbau stecken und den Individualverkehr bevorzugen, kann eine Bahn nicht flexibler und moderner werden. Aber das ist auch eine Sache der Politik und der Zukunftsvisionen. Ich bin immer wieder fasziniert, was Menschen so ertragen, wenn ich mal die A3 Richtung Passau fahre oder die B20. Ich bin jetzt in die Nähe meiner Arbeit gezogen damit ich mit dem Fahrrad fahren kann.
    Zurück zum Gigaliner. Ich habe mir mal die Bilder von durch Windböen umgekippten LKWs angesehen. Räumt so ein Gigaliner dann die ganze Straße ab und wie viele Autos begräbt der dann unter sich ?
    Straßenbelastung hin oder her. Entscheidend ist der Massenstrom der transportiert wird und der ist zu hoch schon jetzt. Ob viele leichte Räder rollen oder wenige schwere ist über die Zeit egal.
    Desweiteren stört mich das der Steuerzahler die Lagerkosten der Unternehmen zahlt, da diese keine Lagerwirtschaft mehr betreiben und alles auf der Straße “lagert”. Eine gute Variante Gewinne zu erwirtschaften.
    Aber wir sind ja selbst dran schuld. Wer ärgert sich nicht, wenn das Weihnachtsgeschenkt nicht ein, zwei Tage nach der Bestellung da ist … Just in Time … das ist ein teuerer Preis, den wir da zahlen bzw. unsere Kinder.

    In dem Sinne … frohe Weihnachten und allzeit gute Fahrt

  92. 93
    highwayfloh meint:

    Mal ein Argument, dass ich hier – soweit ich die Diskussion jetzt quergelesen habe – noch nicht vorgefunden habe:

    – Totschlagargument gegen LKWs (jetzt mal generell) denn darauf zielen ja einige Aussagen diverser User hier auch ab:

    Die verursachen doch immer die Staus

    Hierzu meine Ansicht:

    Es ist schon komisch, dass zu den Ferienzeiten, wo die LKWs NICHT auf den Autobahnen – zumindest auf den Hauptreiserouten – fahren dürfen, sich dennoch Staus bilden, oder?

    Und wer aufmerksam die letzten 20 Jahre die Nachrichten verfolgt hat konnte im TV sehen, dass die Staus durch die PKW’s verursacht wurden und dies auch nach wie vor werden…

    Zum Thema “Sicherheit”:

    Wieviele PKW-Fahrer schneiden inzwischen beim Überholen einfach rein und gehen dann sofort “voll in die Eisen”, weil sie noch 100 Meter vor der Ausfahrt den LKW überholen müssen und bringen diesen dadurch in Gefahr?

    Wieviele PKW-Fahrer sind im Winter mit Sommerrreifen (trotz Winterreifenpflicht) auf den Straßen unterwegs?

    Wieviele PKW-Fahrer sind übermüdet unterwegs, ohne dass eine gesetzliche Handhabe besteht (LEIDER!!!), auch diese auf Übermüdung zu kontrollieren?

    Und es gäbe noch viel, viel mehr Punkte…

  93. 94
    chridt meint:

    Hi Frank,
    sollte Unfälle mit umgekippten Lkw passieren zum Glück sehr selten. Ich habe noch von keinem Unfall gelesen, bei dem ein sinnig beladener (d.h. möglichst tiefer Schwerpunkt) Lkw durch Wind umkippte.

    Pkw mit Anhängern und Kleintransporter sind, durch ihr geringes Gewicht in Relation zur Ladung (+unangepasste Geschwindigkeit) anfälliger für solche Unfälle als es Lkw sind.

    Gruß
    Chris

  94. 95
    totlach meint:

    na und trotzdem, velagert doch den Personenverkehr auf die Bahn denn die bauen eh nur den Personenverkehr aus.
    Das steigende Transport Aufkommen kann die Bahn nicht bewältigen sie ist mit den 17% die sie heute befördert bereits an ihre Grenzen gestoßen.
    und zum Bäcker fahre ich mit dem Fahrrad geht am schnellsten XD

  95. 96
    Peter Pan meint:

    Es wird einige sehr schwere PKW-Unfälle mit diesen von “normalen PKW-Fahrern” nicht gut berechenbaren Anhängern geben. Als 80% der Deutschen PKW-Fahrer den Führerschein gemacht haben, waren 7Tonner “Schwere LKW”!!! LKW mit Anhänger mußten noch ein feuerwehrrotes Warndreieck hinten dran haben! Und jetzt fahren 60tonnen schwere 35m lange Monstertrucks und Opi will den überholen, weil er Omi noch was beweisen muß. Gute Nacht.
    Und wenn die Trucker sich dann selbst überholen müssen, weil einer “nur” 45,3tonnen hat und der andere eben 46,2tonnen wiegt, dann dauert so ein Elefantenrennen garantiert 10km! Hurra Deutschland! Aber unsere superschlaue Regierung fördert das ja. Arbeitsplätze für LKW-Fahrer werden auch wegfallen, wenn man nur noch einen Maschinisten braucht, wo es bis jetzt 2 nötig hat. Gut, dass ich nur noch 4 Jahre bis zur Rente habe, aber so lange muß ich eben noch fahren… ;-(

  96. 97
    Frank meint:

    … was ich auch Wahnsinn finde, ist die gute Kunde vom gleich bleibenden, ja sogar verkürzten Bremsweg wegen der “vielen Räder”. Ja … aber was ist wenn kein Bremsweg mehr da ist … oder keiner bremst oder bei Glatteis… weshalb ja Unfälle entstehen … dann sind das nicht 40t die in den Stau reinrauschen sondern 60t.

    Es hat für mich keinen Sinn. Genauso, wie es nicht verstehe, das irische Butter billiger ist als deutsche.

    Ja … dann haben PKWs nix mehr auf den Autobahnen zu suchen. Dann müssen eben PKWs auf die Bahn verladen werden.
    Übrigens macht es die Schweiz anders herum. Sie verfrachtet die LWWs auf die Bahn, was mit den Gigaliner aber auch nicht mehr geht. Hoffentlich reichen dann noch die Schotterbremsstrecken.

    Gute Nacht ;)

    ps.: Ach so Chris, ich dacht die Gigaliner sollen hauptsächlich für volumiöse Fracht genutzt werden. Das heißt für mich riesen Windangriffsfläche und verhältnismäßig wenig Gewicht. Und da die Ladungen meist homogen sind, kann man da auch nicht viel am Schwerpunkt drehen, es sei denn man schleppt noch paar Bleibarren mit.
    Das Dumme ist wieder, es dürfen nicht alle offen, ehrlich und gleichbereichtigt mit diskutieren. Der Steuerzahler finanziert die Straßen und Diäten und hat den Mund zu halten.

  97. 98
    Sven meint:

    Ich rate allen Gegenern der Gigaliner zu einem Besuch in Schweden. Dort sind 25 Meterzüge und 60 Tonnen normal! Jaja, von wegen bessere Infrastruktur…Wer dies behauptet kennt Schweden max. von einer Landkarte. Die Strassen sind hauptsächlich eng, kurvernreich und gleich einer Berg- und Talbahn.
    Und dann lese ich etwas über Glatteis. Man glaubt es kaum aber in Schweden gibt es tatsächlich noch Winter und keinen verlängerten Herbst wie in Deutschalnd. Und selbst dann fährt man mit diesen “Monstertrucks”!
    Was die Belastung für die Strassen betrifft, die Verringert sich sogar.
    95% der Gegner spreche ich jeden Sachverstand ab, das ist Kneipenpolemik die da kommt!
    Grüße aus Göteborg

  98. 99
    Matthias K meint:

    …und wer behauptet, in Schweden sei kein bzw. wenig Verkehr, der soll einmal auf der Autobahn von Göteborg nach Malmö fahren…

  99. 100
    Olti meint:

    “Es hat für mich keinen Sinn. Genauso, wie es nicht verstehe, das irische Butter billiger ist als deutsche. ”

    Das hat zum großen Teil mit den Klimabedingungen in Irland zu tun. Milde Temperaturen sowie ausreichend und gleichmäßig verteilte Niederschläge ermöglichen fast ganzjährigen Weidegang, was zu den niedrigsten Produktionskosten je Liter Milch in ganz Europa führt;-)

  100. 101
    meuselontour meint:

    Also ich muß jetzt auch mal “meinen Senf” dazugeben.
    Ich finde diese ganze Diskussion über die Lang-LKW irgendwo immer wieder etwas kontrovers.
    Ich persönlich fahre fast ausschließlich für die deutsche Automobilindustrie.
    Die Automobilwerke liegen fast immer sehr günstig an der Autobahn und die Zulieferbetriebe (mit einigen Außnahmen) auch.
    Ich habe fast immer um die 100 kubikmeter geladen und dabei eine maximale Auslastung von ca. 10 bis 11 Tonnen. In solchen Fällen finde ich den Einsatz von Lang-LKW sehr sinnvoll, da damit wirklich mit zwei Fahrten die Ware von drei LKW transportiert werden kann.
    @Peter Pan, ein Überholvorgang darf nur dann vollzogen werden, wenn der Überholende mindestens 8 km/h schneller ist bzw. der Überholvorgang nach mindestens 45 Sekunden beendet ist.
    Alles andere ist strafbar und kann sehr teuer werden. Ein Kollege von mir hat mal 450,00 € bezahlt, weil er sechs Sekunden zu lang überholt hat. Dummerweise in einer Abstandsmeßstrecke, wo es genau ausgerechnet werden konnte.
    Aber es lungern genug Zivilstreifen an der Autobahn herum, die das auch beobachten können.
    Also als Fazit, ich finde die Einführung von Lang-LKW sinnvoll, wenn sie auf schnellstem Weg von der Autobahn zum Produzenten oder Verbraucher können, ohne lange auf Bundes- und Landstraßen fahren müssen.

  101. 102
    Politischandersdenkender meint:

    Braucht man für den Gigaliner eigentlich einen Spezielen Führerschein oder reich der normale LKW Führerschein? Normaler Weise müsste das ausreichen alles andere wäre Geldmacherei.

  102. 103
    Joachim meint:

    “Experte” Harry Weinlos meint also, dass nur die Bauindistrie den Eisenbahngüterverkehr nutzt. Und was wird im KV gefahren? Zement, Steine? Ansonsten kann ich nur die Studie von Kessel + Partner empfehlen.

  103. 104
    Hannes meint:

    @102: Den braucht man nicht, aber man muss bestimmte Vorraussetzungen erfüllen. So z. B. Null Punkte in Flensburg und eine genaue und gründliche Einweisung.

  104. 105
    Joghurt meint:

    Das Abwägen aller Argumente für und wieder, um daraus eine Entscheidung zu finden ist wirklich extrem schwer. Deshalb macht ein praxisnaher Feldversuch für mich durchaus Sinn. Unser aller Verhalten sowie sämtliche externen Einflüsse verändern sich mit der Zeit und weitere Anpassungen werden notwendig sein. Was heute gut ist, kann morgen schon falsch sein. Eine Zusage zum Gigaliner könnte auch wieder weggenommen werden, oder umgekehrt.
    Ich selbst habe Gigaliner in Finnland hautnah auf Landstrassen erlebt. Ich war nicht darauf vorbereitet und habe regelmäßig Angst als Verkehrsteilnehmer bekommen. Was da auf einen zurollt ist wirklich GIGA.
    Fazit: Wir brauchen LKW, wir brauchen die Bahn, wir brauchen PKW. Lasst uns alle gemeinsam vernünftig und tolerant miteinander umgehen. Naja, das ist genau das Schwierige.
    Meines Erachtens sollten wir darauf achten unsere Umwelt nicht zu zerstören und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern, anstatt durch ‘größer weiter schneller höher’ Maßnahmen abzubauen.

  105. 106
    LKW Modelle meint:

    Hi Lkw-Freunde

    Ich glaube nicht, dass es soweit kommt, alleine wenn man denkt, wie kaputt unsere Straßen schon sind, dann glaube ich nicht dass man solche Monster auf die Straße lässt! Aber gut, ich finde die Giogaliner ja schon imposant, da knickt jeder 12 Tonner ein ;-)

  106. 107
    selber Trucker meint:

    Tja, und heute ist es Wahrheit geworden!!:-)
    Das einzige, was mich wirklich nervt, ist daß man einfach den Praxistest mal laufen lassen sollte, bevor irgendwelche schwachsinnigen Halbwahrheiten, Theorien und Fantasien verbreitet werden! In anderen Ländern fahren die gleichen oder ähnlichen Lkw´s doch schon seit Jahren! Man beliefert ja nicht das Tschibogeschäft in der Fußgängerzone!! Typisch deutsch, erstmla alles gleich tot diskutieren…

  107. 108
    Onkel Mario meint:

    Jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben. Als erstes,ja auch ich fahre LKW bin aber gegen den Giga. Das er wirtschaftlicher und strassenschonender unterwegs ist als der normale 40 Tonner dürfte klar sein und deshalb verstehe ich die Beiträge mancher ,, Experten” hier nicht. Auch der Traum von der Bahn wird wohl ein Traum bleiben. Was mich an dem Teil stört ist daß mit diesen Teilen 2 Fahrer die Arbeit machen die sonst 3 Fahrer tun. Dadurch besteht die Möglichkeit das es weniger Stellen für unsereinen geben wird und die Unternehmen versuchen werden die Löhne zu drücken für eine Arbeit welche heute schon nicht sehr gut bezahlt ist.

  108. 109
    Philipp meint:

    Hallo zusammen.
    @ LKW Fahrer: In ganz Eurpoa werden LKW Fahrer gesucht. Der Gigaliner ist kein versuch Fahrer ein zu sparen. Gehälter werden damit nicht gedrückt, da ein Gigaliner eine höhere Verantwortung mitbringt.
    @ Bahnverfechter: Mehr Ware auf die Schine ist eine gute Idee. Aber auf welche Schiene? Das Schienennetz in Deutschland ist an seiner Kapazitätsgrenze. Es geht nicht darum der Bahn was weg zu nehmen, sondern darum das steigende Transportvolumen zu händeln.
    @ Umweldfreunde: Der Gigaliner ist ökologisch sinnvoller als ein normaler LKW. Hierbei wird mit 2 Gigaliner das Transportvolumen von 3 LKW befördert. Es werden also 2 statt 3 Motoren befeuert. Also eine etwa 30 % geringere Umweltbelastung. Die Achslast ist im Artikel richtig beschrieben.(Zur Info die Bahn nicht mit Luft und Liebe sondern mit in Kraftwerken produziertem Strom)
    @ Verkehrslobbyisten: Ein Gigaliner ist länger als ein Normaler LKW. Aber wann hat mann schon mal einen einzelnen LKW überholt? Wenn ich mehrere LKW überhole ist das auf der Autobahn egal ob der 18,75m (Hängerzug), 16,5m (Sattelzug) oder 25,25m (Gigaliner) lag ist.

    Zur Info an alle: Der Gigaliner hat ein Gesamtgewicht 40 max. 40 Tonnen und ist damit nicht schwerer als ein Normaler LKW. Der Vorteil liegt in der besseren Volumenauslastung.

  109. 110
    BaWü Truck meint:

    Lang LKW, dieser Test ist nichts anderes, als durch die Hintertür, die 60 t ZGGW einzuführen. Dem Fahrer nützt dieses Fahrzeug gar nichts, im Gegenteil, Mehrarbeit bei gleichem sittenwidrigen Lohn bzw Schmerzensgeld, durch die Länge ,Probleme im Verkehr, bei der Parkplatzsuche um die Pausen bzw. Nachtruhezeit einzuhalten.
    Die Befürworter der Lang LKW, ist die Transportbranche, denn die kann mehr Güter befördern zum selben Dumpingpreis und die Fahrzeughersteller wittern mehr Umsatz.

  110. 111
    Horst meint:

    Giga-Liner, da wird sich so eine Kampagne wie auf Facebook http://www.marketingfish.de/all/facebook-kampagne-komm-zeig-mir-deinen-truck-5917/ ja richtig lohnen. Viel Projektionsfläche für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Aber was das für den Verkehr bedeutet? Und wie kommen die Riesen-Teile mit dem Kreisverkehr-Wahn zurecht, der allenthalben grassiert?

  111. 112
    Michael Thöne meint:

    Ich bin kein Trucker, fahre ca 100.000km im Jahr in Deutschland Frankreich und Benelux.
    Mit meinem Dodge RAM Pickup . Dadurch fahre ich immer im Baustellenbereich hinter den LKWs her. Kein Problem für mich.
    Bisher habe ich in Deutschland noch keinen dieser längeren LKWs gesehe.In den Niederlanden, wo ichwohne und wo ich viel von Nord nach Süd fahre, begegne ich häufig diesen überlangen Zügen, die es in vielen Variationen gibt.
    Bisher habe ich noch nie Probleme damit gehabt. Ich überhole lieber einen dieser imposanten Fahrzeuge, als zwei dicht hintereinander herfahrende normale Züge, von denen ich immer annehmen muss dass einer jederzeit zum Überholen ansetzt.
    Ich habe bisher noch von keinen Problemen in Holland gehört, beidem ein solcher Zug involviert war. Warum können diese Zügen in den Liederlanden, mit teilweise viel kleineren Strassen ohne Probleme fahren.
    Warum halten dort die Strassen und die Brücken diese angeblichen Monster aus?.
    Ich Wünsche mir mehr Tolleranz auf der Strasse.

  112. 113
    V 480 Truck meint:

    Neue Sklaven braucht das Land!!
    Fahrermangel auch bei Lang LKW
    Lang LKW, dieser Test ist nichts anderes, als durch die Hintertür, die 60 t ZGGW einzuführen. Dem Fahrer nützt dieses Fahrzeug gar nichts, im Gegenteil, Mehrarbeit bei gleichem sittenwidrigen Lohn bzw Schmerzensgeld, durch die Länge ,Probleme im Verkehr, bei der Parkplatzsuche um die Pausen bzw. Nachtruhezeit einzuhalten.
    Die Befürworter der Lang LKW, ist die Transportbranche, denn die kann mehr Güter befördern zum selben Dumpingpreis und die Fahrzeughersteller wittern mehr Umsatz.

  113. 115
    Die Wahrheit über Gigaliner | Roadsolutions Portal für Trucker meint:

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE | Server IP]
    […] ist vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zur IAA 2006 erfunden worden. weiterlesen… http://truckonline.de/blog/tipps/die-wahrheit-uber-gigaliner/ Categories: Trucker post | Leave a comment 8. Oktober 2012 ← Grüne fordern […]

  114. 116
    Franz Meersdonk meint:

    Ich denke, dass sich die Fahrer von Gigalinern eher über höhere Gehälter freuen dürfen. Und angesichts des Fahrermangels müßten, um das sich jährlich um 10.000 Kraftfahrer reduzierende Arbeitskräfte-Angebot aufzufangen, also pro Jahr 30.000 40t durch 60t Gigaliner ersetzt werden. Wenn ich mich nicht verechnet haben ;-)

  115. 117
    TaxiIngo meint:

    Die Giga Liner haben doch auch nur 40 t onnen zGgew

  116. 118
    Thom meint:

    Deutschland zu klein für Gigaliner?
    Schaut über die Schranken. Ik Holland (bekanntlich ja noch etwas kleiner und dichter besiedelt als Deutschland ist das Experiment Gigaliner umgesetzt worden in permanente Erlaubnis weil:
    1. Es die Umwelt schont (2 statt 3 Lkw bei gleiche Fracht)
    2. Die Verkehrsaufkommen verringert (wieder2 statt 3)
    3. Es keinen einzigen Unfall gab seit Anfang des Experiments vor zig Jahren der nachweislich auf die grössere Fahrzeuglänge zurück zu ist.

    Zum Fahren von Gigaliner gibt es strengere Anforderungen als für 40 (oder in Holland 50) tonner.

    Die einzige gut informierte Gegner sind die Bahnen (die dafür richtig sch%ss haben), den rest wird bewust von der Presse, Politik und Verbände falsch informiert.
    Thom

  117. 119
    BaWue Truck meint:

    Lang LKW oder Gigaliner
    LKW Fahrer Billiger wie Dreck
    System beruht auf Ausbeutung

    Nämlich zu nichts anderem als einem „Race to the bottom“, das eine Spirale der kontinuierlichen Verschlechterung des Lebensstandards in Gang setzt. Eine Spirale, die, wie der Fall der bulgarischen oder rumänischen Lkw-Fahrer zeigt, geradewegs in die Verelendung führen kann.

    Die ETF-Demonstranten haben am Montag deutlich gemacht, dass sich ihre Proteste nicht gegen die osteuropäischen Kollegen richten: Diese sind in der Tat die Opfer und nicht die Täter in diesem kriminellen Ausbeutungssystem.

    Wie ETF-Generalsekretär Eduardo Chagas am Montag erklärte, verschlechtert sich die Lage in diesem Sektor zusehends. Und zwar nicht, weil es in Europa keine Regeln gäbe, sondern ganz einfach weil deren Einhaltung nur höchst unzureichend überwacht wird: Überladene Laster und übermüdete Fahrer gehören deshalb auf Europas Straßen zum Alltag.

    Schlimmer noch: Die systematische Missachtung der Sicherheitsbestimmungen und die rücksichtslose Ausbeutung der Fahrer sind geradezu das Fundament eines Systems, das garantieren soll, dass der Gütertransport über die Straße billig wie Dreck bleibt.

    Nun mögen niedrige Transportkosten ja auf den ersten Blick als eine wunderbare Sache für Konsum und Konjunktur erscheinen.

    Doch darf man nie aus den Augen verlieren, welchen realen Preis die Allgemeinheit dafür zahlt: Armeen von miserabel bezahlten Fahrern, gigantische Kosten, die durch Unfälle verursacht werden, sowie die vom alltäglichen Wahnsinn auf unseren Straßen verursachten ökologischen Zerstörungen sind die direkten Konsequenzen einer liberalen Transportpolitik, in der die Profite grundsätzlich über das Wohl der Menschen gestellt werden.

  118. 120
    Andy meint:

    Nun wurde auf der A4 ein Gigaliner gestoppt ,der 32 Jährige Fahrer hatte seine zulassung für Gigaliner nicht dabei hatte und vorher einen Transporte und LKW überholt und hatte eine geschwindigkeit mit 95km drauf. Sein vergehen war ,überholverbot mit 15km zu schnell auf der Autobahn. Wenn das die Zukunft sein soll , dann gute Nacht.

  119. 121
    MartinUr meint:

    Gigaliner können bald gar nicht mehr überholt werden?
    Habe gelesen, dass die Gigaliner in Zukunft 80 km/h (statt 60 km/H) auf der Landstraße fahren sollen. Dann kann man die Dinger ja gar nicht mehr überholen!? Mit bis man da mit max. 20 km/h mehr an so einem Rießenteil vorbeigefahren ist. Ich finde es sowieso bedenklich, dass diese großen Dinger die Landstraßen überfluten! Hier gibts einen interessanten Artikel dazu hier

  120. 122
    Andreas meint:

    Mal abgesehen davon, dass in der Diskussion über die Erhöhung der Geschwindigkeit auf 80 km/h die Frage der Lang-LKW aka “Gigaliner” faktisch keine Rolle spielt: Wenn LKW künftig mit 80 km/h statt mit 60 km/h über Landstraßen fahren dürfen – und wir sprechen hier nicht über einspurige, kurvenreiche Holperpisten – reduziert sich die Notwendigkeit, diese zu überholen, da sie weniger den Verkehrsfluss der vermeindlich schnelleren PKW behindern. Dass Fahrer langsamer bzw. beschleunigungsschwacher PKW andere Überholbedingungen haben, gilt ja nicht erst für 25-Meter-LKW, sondern bereits für 18-Meter-LKW. Was das Überholen generell angeht, sollten die Vorschriften der StVO hinreichend verständlich sein.

  121. 123
    maik meint:

    @MartinUr: Wo hast Du das gelesen? Diese Quelle würde mich wirklich interessieren!
    Der Landesvorsitzende der “Freien Wähler Hessen” Walter Öhlenschläger ist gegen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Lkw auf Landstrassen. Wohlgemerkt von “normalen” Lkw, nicht von Lang-Lkw.

    Eine Anhebung der Geschwindigkeit von Lang-Lkw steht überhaupt nicht zur Diskussion.

    Im übrigen ist die Argumentation des Herrn Öhlenschläger nicht nachvollziehbar >>> siehe Kommentar 122 von Andreas.

  122. 124
    basti meint:

    @Lkw-Modelle
    ja ok.aber warum sind die strassen kaputt? Weil die Bundesregierung die maut benutzt um andere haushsltsloecher zu stopfen. Und weil über jahre hin weg die infrastruktur Strasse einfach vernachleassigt und immer nur geflickt wurde.

  123. 125
    S. Lutz meint:

    Ich weiss gar nicht, was hier alle für probleme mit Kreiseln und der gleichen haben. Gelenkte Auflieger alla Cityliner, sorgen dafür, dass der auflieger schön aussen rum fährt, anstatt die Kurve zu schneiden, genau das gleiche bei Schwertransport Tiefgängern, nur etwas aufwendiger realisiert. Solche Auflieger fühlen sich an wie Solowagen. Und da ein Gigaliner aus, Sattelschlepper + Zentralachsanhänger, oder aus Solowagen + Auflieger mit Dolly Achse besteht, sollte es, bei letzterer Kombination, möglich sein, mit einem gelenkten Auflieger an der Dollyachse möglich sein, die kombination ungefähr so wendig wie ein Standartanhängerzug zu gestalten. Und der kommt jetzt wirklich bei jedem Kreisel rum. Zu mindest um die, welche man auch als Kreisel bezeichnen kann, also nicht diese Blumentöpfe auf der Kreuzung, um welche man schon mit einem PKW ins schwitzen kommt. Und ich weiss von was ich spreche, denn ich bin selbst ein Fahrer, und hatte alle Teilfahrzeuge aus welchen Gigaliner zusammengestellt werden plus, oben erwähnte Tiefgänger/Cityliner schon unterm Hintern, nur so um die Expertenfrage zu klären.

  124. 126
    S. Lutz meint:

    Das liegt aber an den Schlipsträgern, welche zu wenig Logisches und Praktisches Denkvermögen besitzen, um zu begreiffen, dass 60t auf 9-10 Achsen eine geringere Belastung darstellt, als 40t auf 5 Achsen, also 1/3 mehr Gewicht auf Doppelt so viele Achsen verteilt.

  125. 127
    Leasing meint:

    In Australien fahren Sie auch mit mehr als 40 Tonnen über den Highway und die Strassen sind ok. In der Schweiz mit weniger als 40 Tonnen und die Strassen sind auch nicht besser.

  126. 128
    peter meint:

    Würde gerne einen Gigaliner aus der Nähe inspizieren.
    Sind heisse Teile…

  127. 129
    Jens Mueller meint:

    Hab nur 1.Kritikpunkt:Die Auslastung der Gigas mit Gardine ist nicht so hoch wie bsw.bei Kofferbruecken.Fuerchte das Projekt verkommt zur reinen Prestigefarce.

  128. 130
    karsten meint:

    also unsere Auto Transporter sind schon mal unerlaubter weise bis zu 24,5 Meter lang…

    nur mal so…

  129. 131
    Manuela meint:

    Da kann man dem Autor in vielen Punkten nur zustimmen. Ein solcher Truck muss ja nicht durch jede kleine Straße fahren, man wird sie wohl nur dort zum Einsatz bringen, wo sie auch hinkommen. Nicht anders sieht das bei einem Transport von übergroßen Gütern aus. Da muss die Strecke ebenfalls vor dem Antritt der Fahrt genau ausgewählt werden, um Brücken etc zu vermeiden. Wird der Einsatz dieser Monstertrucks nicht auch dazu führen, dass andere alte unrentable Dreckschleudern aus dem Verkehr gezogen werden? Dazu dürfte eine Kostenkalkulation reichlich Aufschluss geben. Anstatt 3 Wagen mit 3 Fahrern nur einer mit einem. Dazu die Abnutzung. Warum sollte ein langes Auto ein Verkehrshindernis sein? Auf deutschen Straßen wird sowieso zu viel gerast. Die damit verbundenen Folgen sind allseits bekannt. Etwas mehr Gemächlichkeit auch im Straßenverkehr würde vielen gut tun. Ziemlich fadenscheinige Behauptungen der Kritiker, die sich einfach widerlegen lassen.

  130. 132
    Big Boy meint:

    Zum Beitrag Nr. 118:
    Ich denke, der Blick nach Holland ist fraglich, denn nicht die Bevölkerungsdichte sondern die Verkehrsdichte ist relevant.
    Bei dem täglichen Wahnsinn auf unseren Straßen habe ich ehrlich Respekt vor dem Können der meisten Trucker.
    Doch alles hat seine Grenzen.
    Können (Fahrer) und Ausrüstung (LKW) werden wahnwitzige Verkehrspolitik nicht ausgleichen.
    Dazu kommt die gigantische Unzahl von PKW-Fahrern, über die wohl niemals bekannt wird, wie sie jemals legal zu einem Führerschein gekommen sind.
    Raserei und Verkehrsrüpelei, alles schön in Kamikaze-Manier und dann noch Giga-Trucks …. das heißt: Sauerstoff in die Flamme blasen.
    Finger weg !!
    Allen eine gute Fahrt.

  131. 133
    Tuxer meint:

    zu 60 …..3Eus Maut pro km ?was glaubst du eigentlich,wer das bezahlt,die Spedition ? oder am Ende der Kunde ?ja ja ..denken ist nicht jedermanns Sache!

  132. 134
    mareike meint:

    Hallo Ihr Alle ! Ich wollt nur mal sagen das man bei diesen Thema nie auf eine Meinung kommen wird denn jeder hält an seiner Meinung fest.
    Ich fahre selber LKW und ich muss am Tag zum teil drei mal die selbe strecke fahren mit meinem Sattelzug, wenn für diese strecke ein Gigaliner frei gegeben wäre bin ich der Meinung würde ich die Straße endlasten stad zu belasten da ich die selbe menge bei nur zwei mal hin und her bekäme.
    LG und all zeit gute fahrt an alle aber besonders an die LKW Fahrer die jeden Tag für euch alle hinterm Steuer sitzen

    PS: an die PKW Fahrer eine bitte wenn ihr einen LKW überholt! schert nicht so dicht vor ihm wieder ein und vor allem bremst dann nicht sofort ab nur weil eure ausfahrt kommt…

  133. 135
    udo meint:

    Hallo,
    – nix gegen langsam fahrende LKW auf Landstraßen und Alleen (wer muss hier schon überholen)
    – nix gegen sogenannte “Elefantenrennen” auf Autobahnen und Kraftstraßen
    – nix gegen übervolle Rastplätze Nachts auf Autobahnen
    – nix gegen alles muss von überall nach überall transportiert werden
    – nix gegen LKW die dieserledigen
    – nix gegen die Mega/Giga und sonstigen Liner die das dann erledigen sollen,

    aber mal ehrlich hat die Bahn da nicht eigendlich vorteile? Wären die Straßen nicht etwas leerer wenn mehr über die Bahn ginge.

    Aber auch die bahn ist ja keine Alternative, nicht überall erreichbar, immer mehr Rückbau.

    Immer mehr Menschen sind erstmal gegen was neues. Erstmal daegensein und motzen. Der neue volkssport, und wenn es sein muss erstmal mit einer Bürgerinitiative.

    Aber wehe meine Wurst, mein Bier, mein Brot, mein Obst sind nicht pünktlich im Geschäft.

    Wer will schon wirklich vorher sagen ob die Megadinger positiv oder negativ sind. Je nach Standpunkt und auftraggeber fallen auch die sogenannten gutachten aus.

    Die Erfahrung wird es wohl zeigen

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