• Reklame

    Fahrer gesucht
  • Kanal 9

  • Reklame

    WALTER LEASING
  • Alte Touren

  • RSS TruckOnline – Other Stuff

  • Beiladung

    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Alles auf Elektro?

08 Aug 2016

Coole Trucks, wie man sie aus Hollywoodfilmen kennt, fahren hierzulande selten auf der Autobahn. Trotzdem haben die Lkw in Deutschland immer mehr zu bieten. Und ich finde, das müssen sie auch. Wir wissen alle, dass der Güterverkehr vor großen Herausforderungen steht. Jedes Jahr müssen mehr Menschen mit Waren und Lebensmitteln beliefert werden. Zudem steigen die Zulieferungen im Handel und der Industrie weiter an.
Da ist es klar, dass die Hersteller Abgasen und Schadstoffen gegenüber sensibel werden und versuchen, moderne Trucks zu entwickeln, die möglichst wenig Schadstoffe abgeben.

Elektro-Lkw erobern bald die Straßen

Nun sollen bald ganze Flotten von Elektro-Lkw, wie von Audi oder Daimler-Crysler, auf den Markt kommen, die futuristisch aussehen und bereits als Prototyp existieren. Und über autonome Trucks will ich erst gar nicht wieder reden. Auch Nikola Motor, den wir alle kennen, plant einen Elektro-Truck. Der soll an die 2.000 PS stark sein, ein Drehmoment von 5.000 Newtonmetern haben und mit einem 6×6 Antrieb ausgestattet sein. Imposant sieht er jedenfalls aus, der Super-Truck Nikola One.
Damit könnten sich schwere Lasten lässig transportieren lassen. Angeblich soll es der neue Elektro-Lkw von 0 auf 100 km/h in 30 Sekunden schaffen und eine Reichweite von bis zu 2.000 Kilometern haben. Ich habe gelesen, dass der Truck von Nikola hinter dem Fahrerhaus eine Gasturbine hat, mit der er Strom erzeugt. Der Energiebedarf lässt sich so ungefähr mit einem Benzinverbrauch von 15 Litern pro 100 Kilometern vergleichen. Mein Truck verbraucht da mehr als das doppelte!

Truck
Quelle: pixabay @ Unsplash (CCO Public Domain)

Wie gesagt, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Es hat ja auch was Gutes, wenn ich ehrlich bin. Außerdem werden die Trucks immer umweltfreundlicher. Die neuen Lkw-Motoren scheiden nur noch wenige Schadstoffe aus. Darüber hinaus ist der Fahrkomfort heute viel besser als noch vor zehn Jahren. Von so einem Euro6 Motor hat mein erster Truck, ein Daimler 1933, nur träumen können.
Kommen wir aber zum eigentlichen Thema, dem Verkaufspreis: Nicola will für diesen elektronischen Track rund 330.000 Euro haben. Das ist meiner Meinung nach zu viel Geld. Damit stehe ich nicht alleine und das weiß auch das amerikanische Unternehmen. Es lockt die Kunden deshalb mit einem speziellen Angebot an. Die ersten 5.000 Kunden, die den Truck im Voraus reservieren und eine Anzahlung leisten, erhalten Kraftstoff für 1,6 Million Kilometer geschenkt. Unglaublich, ich frage mich, ob diese Werbestrategie aufgeht.

Die Konkurrenz schläft nicht

Aber jetzt wird es Elektro: Jetzt will Tesla nämlich auch Elektro-Trucks bauen. Der Chef Elon Musk ist ein Visionär. Das hat er mit seinen Elektro-Autos schon gezeigt. Sein Plan, in das Geschäft der elektronischen Lkws einzusteigen, ist gar nicht blöd. Bisher sind zwar nur wenige Details bekannt, man weiß aber, dass die große Enthüllung 2017 stattfindet.
Ich habe gelesen, dass das Unternehmen den Lkw-Antrieb per Solaranlage mit integrierter Batterie für eine umweltfreundliche Stromversorgung plant. Doch Umweltfreundlichkeit schön und gut, am Ende zählt ja auch die Leistung. Schließlich ist den Autokäufern auch egal, wie umweltfreundlich ihr Wagen ist. Bei vielen spielt bei der Kaufentscheidung etwas ganz anderes eine Rolle, wie eine Studie herausgefunden hat. Ich nehme mich da nicht aus. Zwar ist Umweltfreundlichkeit wichtig, doch entscheidend für ein neues Auto sind für mich das Fahrverhalten, die Spritkosten, die Qualität des Wagens und die Sicherheit. Und natürlich ist der Preis ein wichtiger Faktor. Wer will schon viel Geld für den Unterhalt seines Fahrzeugs ausgeben? Und Umfragen bestätigen das auch, denn jeder Fünfte sieht sein Auto als reines Mittel zum Zweck an.

Zukunft der Trucker?

Und wir Trucker? Wie sieht es bei uns aus? Werden wir am Ende zu Elektrotrucks genötigt oder können wir es uns aussuchen? Ich bin jedenfalls froh, noch weiter meinen Scania fahren zu dürfen. Auch, wenn die Kühlbox manchmal Probleme bereitet. Ihr erinnert euch, diese schaltet sich ab, wenn ich nicht nach 24 Stunden den Motor starte. Aber warten wir ab, was sich in Zukunft ändern wird.

Die Zeit läuft ab

07 Aug 2016

Wie merkt ein Lkw-Fahrer, dass er älter wird? Seine Fahrerkarte läuft demnächst ab.

Bis zum 4. Oktober habe ich aber noch Zeit. Just ab diesen Tag habe ich eh drei Wochen Urlaub. Passt also. Da kann ich die neue beantragen.

Fahrerkarte

Schlaue Zitate

06 Aug 2016

Es geht mir auf’n Keks, dass Leben unterwegs

Herbert Grönemeyer im Song “Unterwegs”

Och nee

05 Aug 2016

Letzte Woche war nicht so ganz meine Woche. Falls jemand fragt, wie es passiert ist – ich werde nicht drauf antworten. Und nein, dass Ding lag nicht auf der Seite. Ganz so arg war es nun auch nicht.
Trotzdem ist diese Chose ärgerlich. Mein Chef hat den Schaden am Nachmittag mal kurz überschlagen. Das teuerste wird die neue Plane mit mehreren hundert Euro. Dazu kommt eine neue Beleuchtungseinheit und ein paar Schönheitsreparaturen.

Passiert ist es in Italien, nördlich von Mailand. Für die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, war das Routine. Für mich nicht. Nett waren die aber. Normal zahlt man als Unfallverursacher gleich mal 120 Euro. Bei mir begnügten die sich mit 28.70 Euro. Das kostet das eigentliche Vergehen, welches ich begangen hatte und letztlich zum Schaden führte.

Ich hake es als Lehrgeld ab. Ja, selbst nach fast einem viertel Jahrhundert im Lkw ist man vor Missgeschicken nicht gefeit. Wie auch. Wenn gewisse Fahrmanöver tausendmal gut gehen und sich eine schleichende Routine einstellt.
Meist merkt man das nicht mal. Oder eben erst dann, wenn wie hier die Plane in Fetzen herunter hängt.

Auflieger kaputt

Mach hinne. Es pressiert.

02 Aug 2016

Wenn mich ein Disponent schon Montagmittag anruft, um mir zu sagen, dass Kunde Nummer drei unbedingt noch Dienstag entladen werden muss, kann es nur dringend sein.
Zumindest so eilig, dass ich nach 9.40h Fahrzeit und zwanzig Minuten vor Feierabend in der Firma noch entlade. Ständiges Fahren am Begrenzer natürlich inbegriffen.

Das die Kisten dort eh bis morgen rumstehen und ich auf einem dreckigen Tankstellenvorplatz an einer Superstrada nördlich von Mailand die Nacht verbringe, ist geschenkt. Toiletten und Duschen gibt es logischerweise auch nicht. Die Tanke ist seit Stunden geschlossen.

IMG_20160802_221523

Pissen tue ich also hintern Lkw. Vielleicht werde ich dabei sogar von der Überwachungskamera der Tankstelle gefilmt. Deutsche Männlichkeit in einem italienischen Privatporno. Voll die Härte.

Zuwachs

30 Jul 2016

Ihr erinnert Euch an meinen Kollegen, der mir vor drei Wochen beim sichern meiner Ladung geholfen hat? Ja gut, eigentlich hat er ja fast alles allein gemacht. Aber egal. Zur Belohnung darf er sich über eine neue Zugmaschine freuen.

Ok., ich habe etwas übertrieben. Denn ganz so ist es nun auch nicht. Er hätte eh ein neues Arbeitsgerät bekommen. In Babyblau. Wie alles neue, was jetzt noch kommt.

New Truck

Schönes Teil. Hat nur einen kleinen Fehler. Die Kühlerklappe ist viel zu hell. Richtige Scanias haben einen schwarzen Grill. So. Soviel dazu.

Aber damit nicht genug. In zwei neue Volvos hat mein Arbeitgeber auch investiert. Ebenfalls in Babyblau. Wie bereits erwähnt.

New Volvo Truck

Sicherheit geht vor

29 Jul 2016

Und ich wunderte mich schon, wieso neben Warnweste und Arbeitsschutzschuhen auch ein Helm zum Betreten einer Firma in der ich entladen durfte, vorgeschrieben war. Bis ich diesen Rampenaufgang entdeckte:

Rampenaufgang

Wenn Druck fehlt

22 Jul 2016

Auf den Weg von oder nach Italien tanke ich nach Möglichkeit in Österreich. Nicht etwa, weil ich dem deutschen Staat keine Steuereinnahmen gönne, sondern weil der Diesel etwas preiswerter ist. Und bei vielen hundert Liter machen sich einige Cent Unterschied durchaus bemerkbar. Denn was für meinen Arbeitgeber gut ist, kann für mich nicht schlecht sein.
Aber genug geschleimt.

Worauf ich eigentlich hinaus will: An der Station in Kufstein, die ich zu meiner Stammtanke ausgewählt habe, gibt es eine Prüfstation. Beim langsamen durchfahren kann man auf einer Anzeige den Reifendruck und das Gesamtgewicht ablesen. Gut, letzteres funktioniert nicht immer. Aber das mit dem Reifendruck finde ich eine tolle Sache.
Grün bedeutet, dass alles gut ist. Leuchtet aber irgendwo was rot, wird es Zeit für die Luftpumpe.

Luftdruck prüfen

© 2016 TruckOnline.de | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)