Ihr kennt das sicher vom Hamburger Elbtunnel: Ist ein Lkw oder ein Fahrzeugteil höher als vier Meter, wird eine automatische Höhenkontrolle ausgelöst. Diese besteht aus einem Paar Lichtschranken, die in einem gewissen Abstand voneinander angebracht sind, um Fehlalarme durch z.B. Vögel zu vermeiden.
In Sydney gibt es ein ähnliches Beispiel, den Harbour-Tunnel. Auch hier werden Fahrer überhoher Brummis bereits vor dem Hindernis mittels großen blitzenden Alarmhinweisen gewarnt. Wer trotzdem unbeirrt weiterfährt, steht plötzlich jedoch vor einen Stopp-Schild. Dieses ist so groß wie die Tunneleinfahrt und wird durch eine Wasserwand direkt auf die Fahrbahn projiziert. Schon irgendwie genial.
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Werde ich geschult, findet diese Veranstaltung an einem Samstag statt. Gut, um meine ADR-Bescheinigung zu verlängern, muss ich nur alle fünf Jahre 1 1/2 Samstage opfern. Für meine notwendigen Module allerdings, sind allein in diesem Jahr fünf Sonnabende verplant und dann jährlich mindestens einer.
Anderswo haben es die Mitarbeiter angenehmer. Da wird an einem normalen Wochentag einfach mal ein Amt geschlossen.
Zumindest wenn ich mich nicht verzählt habe. Bis dahin müssen Lkw-Fahrer die gesetzliche Pflicht zur Weiterbildung absolviert haben. Das bedeutet 35 Stunden Weiterbildungslehrgang und das im Zyklus von fünf Jahren. Oder anders ausgedrückt: Der Weiterbildungslehrgang umfasst 5 Module, wobei jedes Modul in einem Fünf-Jahres-Zyklus jeweils einmal nachzuweisen ist.
Für alle die, die es interessiert. Das erste Modul nennt sich Eco-Training. In diesem wird einem wirtschaftliches Fahren beigebracht. Oder zumindest nahe gelegt. Ob es was bringt, wage ich zu bezweifeln. Es ist halt nur Theorie. Das zweite Modul beinhaltet die Sozialvorschriften für den Güterverkehr. Wenn ich Kollegen von mir frage, die dieses Modul bereits absolviert haben, ob diese schon mal etwas vom Arbeitszeitgesetz gehört haben, bekomme ich erstaunte Blicke. Soviel dazu.
Der dritte Teil widmet sich der Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit. Da diese sich immer weiter entwickelt, ist das sicher interessant. Das vierte Modul klingt kompliziert – Schaltstelle Fahrer: Dienstleister, Imageträger, Profi. Wenn ich bereits am Wochenanfang einige Fahrer sehe, ist dieser Vortrag sicher nötig. Rasieren dauert keine fünf Minuten und ein sauberes T-Shirt kostet auch nicht die Welt.
Mein erstes Modul habe ich heute hinter mir gebracht. Es nennt sich Ladungssicherung und ist in der Liste der fünfte und letzte Streich. Ihr merkt sicher spätestens jetzt, dass die Reihenfolge willkürlich gewählt werden kann. Denn jede Veranstaltung birgt ja für sich einen Abschluss. Wichtig ist nur, dass bis zum 10.09.2014 alle Module nachgewiesen werden können.
Kleines Problem am Rande: Mit meinem mobilen Internet Stick komme ich nicht mehr ins Backend von WordPress. Das einzige was erscheint, ist eine Fehlermeldung:
Via Festnetz von daheim gibt es keine Probleme. Ich dachte erst, es läge eventuell an einem Plugin. Dem war aber nicht so. Ich habe alle deaktiviert, trotzdem funktionierte es nicht. An den Einstellungen des Sticks habe ich auch nichts verändert.
Alle anderen Seiten kann ich ohne Probleme aufrufen. Nur mit dem Login von WordPress gibt es Probleme.
Das bedeutet leider, dass ich momentan von unterwegs nix mehr schreiben kann. So muss ich also vor- oder nachschreiben – zumindest so lange, bis ich eine Lösung für dieses Problem gefunden habe. Kommende Woche will ich nochmal die Einstellungen des Sticks kontrollieren. Vielleicht habe ich doch etwas übersehen.