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Ich bin der erste

19 Jan 2016

Wenn der Auflieger morgen leer ist, habe ich vier Ladestellen. Drei in und um Mailand und eine östlich, irgendwo bei Brescia.
Darunter ist ein Neukunde, der für die Firma für die ich fahre, zum Stammkunden werden soll.

Mein Disponent hat schon Mut, gerade mich als ersten Fahrer da hin zu schicken. Ich habe schließlich Kollegen, die sind pflegeleichter als ich.
Also werde ich mich mal von meiner besten Seite zeigen. Und immer nett lächeln. Das kann ich nämlich auch. Nicht nur Freitags.

Ein Widerspruch

18 Jan 2016

Kurz vor dem zu Bett gehen, noch eine kleine Beobachtung: Heute Mittag überholte ich auf der A 61 einen dunklen Actros. Auf dessen Seitenverkleidung stand “Sachsenpower”.

Kurz darauf sah ich an oder unter der Tür einen weiteren Spruch: “Fahrer spricht deutsch“. Also irgendwie widerspricht sich das…

TomTom Test und Verlosung

17 Jan 2016

Von TomTom habe ich das neue Trucker6000 zugeschickt bekommen. In den nächsten vier Wochen werde ich es testen. Der erste Eindruck ist schon mal nicht übel. Es ist kleiner und leichter als das von mir im September getestete Becker transit6 LMU. Es fällt also weniger in der Scheibe auf.
Bei all den Mautgeräten im unteren Bereich der Frontscheibe ist das schon ein Argument.

Wie sich das Gerät in der alltäglichen Praxis bewährt, erfahrt Ihr in etwa vier Wochen.

Danach werde ich es verlosen. Wer also Interesse an diesem Navigationsgerät hat, kann das im Kommentarbereich kundtun. Ein simples “ich will” reicht da vollkommen. Mittels “random.org” werde ich direkt nach dem Ende den neuen Besitzer ermitteln.

Also alles wie immer.

Navigerät

8,50 Euro. Da lacht die Lohntüte

12 Jan 2016

Gestern traf ich einen Kumpel in der Kneipe. Der Wirt zapft hier das Bier noch für zwei Euro fünfzig, das ist echt sozial. Trotzdem war nichts los. Wir, also ich, mein Kumpel und der Wirt unterhielten uns über die Gründe der Wirtshausflaute und kamen dabei relativ schnell zum Thema Mindestlohn.

Mein Kumpel, ich nenne ihn mal Mario, erzählte von einer Diskussion, die er vor kurzem im TV oder Radio verfolgt hätte. Da sagte einer der Herren sinngemäß “Nur wer nur arbeitslos ist, fühlt sich schlechter als einer, der für wenig Geld ranklotzt“.

Aha, sagt ich, und was für ein Klugscheißer ist das, der so was sagt? Leider wusste das Mario nicht mehr. Aber den Satz, den hat er sich eingeprägt.

Da hat sich der Wirt fast ins Hemd gemacht vor Lachen. Der ist auch nur angestellt und klotzt für wenig Kohle, damit sein Chef seine vier Häuser instand halten und seiner Frau den BMW finanzieren kann. Darauf hat Mario eine Runde geschmissen. Prost.

Später, zuhause, surfte ich noch ein wenig durchs Internet. Dabei stockte ich bei diesem Artikel:

Mindestlohn setzt Thüringer Transporteuren zu

Ein Jahr nach der Einführung des 8,50-Euro-Gesetzes hat der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes für die Gütersparte eine ernüchternde Bilanz gezogen.

Ernüchtert war ich nach dessen Lektüre auch. Nämlich darüber, dass über diese mickrigen Acht Euro fünfzig noch immer gejammert wird. Aber immerhin habe ich bei meinem nächsten Besuch in der Kneipe wieder ein Thema, über welches sich der Wirt freut. Vielleicht gibt er ja dann eine Freirunde aus…

Zum Artikel: Mindestlohn setzt Thüringer Transporteuren zu (externer Link) >>>

Sie haben Post

10 Jan 2016

Ein Leser aus Südthüringen (da wo die Menschen schon fränkisch reden) schickt mir folgende Frage:

Hallo Freunde der Straße.
Neulich habe ich ein Gespräch zweier Containerfahrer aus dem Bremer Land über Funk mitgehört in dem es um die Kosten für die Arztuntersuchungen, Fahrerkarte und Führerschein ging. Einer der beiden behauptete, diese Kosten würden bei ihm im Norden von der BG Transport getragen, worauf ich antwortete, das ich das hier in Südthüringen selber zahlen muß und das sind ja mal locker 200 € und bei 8,50 € Mindestlohn ein harter Brocken.

Der Staat schreit , das es nicht genug LKW Fahrer gibt und greift dann den Hungerlohnkutschern frech in die Tasche. Ich fahre keinen Fernverkehr sondern im Straßentiefbau einen Kipper. Gibt es ein Behörde oder eine Stelle, die mir diese Kosten ersetzt oder bezahlt. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Mir ist nur bekannt, dass die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen diese Kosten übernimmt. Es werden jedoch ausschließlich berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Also solche, mit denen man einen neuen Arbeitsplatz bekommt oder die alte Stelle behalten kann.
Eine finanzielle Förderung ist also nur möglich, wenn eine berufliche Notwendigkeit besteht.

Das dürfte bei Dir nicht der Fall sein. Aber das ist meine persönliche Einschätzung. Frage am besten beim Jobcenter Deiner Heimatstadt nach. Nur die können Dir eine genaue Auskunft geben.

Gastbeitrag: Kati on Tour – in Remscheid

09 Jan 2016

Da ich nun doch mittlerweile relativ sicher den Weg von Wuppertal nach Remscheid finde, durfte ich heute morgen alleine fahren. Was heißt durfte – ich musste, da mein Holger, Vertreter der „Knick-inne-Mitte-Fraktion“, erst Samstagvormittag seine Wochenendruhezeit antreten konnte. Das ist ja eigentlich auch etwas geflunkert, denn wie alle wissen – die Ruhe hält sich mit mir an der Seite im Rahmen.

Ein weiterer toller Grund zu fahren, nicht nur Schatzi abholen, nein – heute soll Udo sein Heck beklebt werden. Klingt so zwar lustiger, ist aber nicht ganz korrekt. Dank der Zustimmung der Spedition Karthaus bekommt Udo sein knatschneuer Auflieger unserer Kampagne “Das ist das Ende meines LKWs. Lass’ es nicht zu DEINEM werden! HALTE ABSTAND.” auf das Heck.

Gesponsert von der Spedition Karthaus und ausgeführt von Interthal Werbung war der heutige Morgen für das Bekleben vorgesehen. Frisch gewaschen, wie immer alle Fahrzeuge der Spedition am Samstag auf dem Hof stehen, kam Udo mit seinem komplett neuen Gespann vorgerollt.

Nach einem ausgiebigen Begrüßungsritual der Anwesenden: Jan Bergrath, Udo Skoppeck, Claudia Skoppeck, Jörg Gietenbruch, Michael Wasser, Holger Sichelschmidt und ich, Kati, wurde der “Zug” in die Halle gefahren und erst mal gründlich getrocknet. Zeit für uns bei frischen Kaffee ein wenig zu töttern.
Manch einer wird vielleicht mit dem Kopf schütteln, da haben die eh schon so wenig private Zeit am Wochenende, da treffen die sich auch noch zusätzlich Samstagfrüh. Soll ich euch was sagen? Diese Treffen, auch speziell bei der Spedition, haben nicht mal ansatzweise den Charakter einer Pflicht. Im Gegenteil!

Wie ich auch unlängst, einen Tag vor Weihnachten – Holger und ich kamen von unserer gemeinsamen Tour, miterleben konnte – ist es den Fahrern ein Bedürfnis in vollkommen entspannter Atmosphäre noch ein bisschen zusammen zu sitzen und von völlig anderen Dingen als Fahren, Touren, Entladestellen und Staus zu erzählen.
Mitunter rollt dann auch mal ein Großraumtaxi mit Pizza vor. Für mich am meisten beeindruckend, die beiden Chefs stehen oder sitzen in der Runde mit bei. Das ändert nicht im Mindesten die Themen oder den Gesprächsverlauf. Da ist auch die Anwesenheit von Fahrerfrauen nicht störend. Die beiden Chefs und ihre Fahrer pflegen einen lockeren Unterhaltungsstil, ohne Respektlosigkeit. Dieses zwanglose Zusammensein kennt man sonst eigentlich eher unter Bekannten und Freunden, oder Familie.

Da sicher nur wenige Fahrer in ihren Firmen ein ähnliches Zusammengehörigkeitsgefühl haben, und das muss definitiv vorhanden sein, ist es mir ein absolutes Bedürfnis, von einem derart positiven Beispiel zu berichten. Das schließt natürlich nicht aus, dass es hin und wieder auch unterschwellige Unzufriedenheit gibt, weil halt net immer alles nach Plan läuft und auch damit meine ich beide Seiten.
Es gibt keinen Samstag wo nicht die komplette Firmenleitung voll mit am Tun ist, die Chefs rangieren genauso LKW mit auf den Hof, füllen Waschwasser auf, tanken die Züge mit, oder es werden gemeinsam kleinere Reparaturen ausgeführt. Und noch eins – bevor nicht der letzte Fahrer auf dem Hof ist, geht auch keiner von ihnen.

Dank der Herzlichkeit von Kollegen, den Chefs und deren Frauen habe ich mittlerweile einen durchaus akzeptablen Grund gefunden, wenn es mal wieder erst Samstag wird, mit doppelter Freude nach Remscheid zu fahren.
Doch zurück zum heutigen Tag. Mit Können und Präzision brachte Patrick die Folien auf. Das zu beobachten ist schon interessant, da geht schon enorm viel Zeit ins Land eh die Buchstaben und Bilder an der vorgesehenen Stelle und in der idealen Reihenfolge angebracht sind.
Patrick, von Interthal Werbung, konnte aber die ganze Zeit über von unserem Unterhaltungsprogramm profitieren. Kleinere Formtiefs, hervorgerufen durch “weniger” sachdienliche Hinweise bezogen auf die Benutzung von Messer, Schere und Leiter, sind von ihm souverän weggesteckt worden.

Halte Abstand Kampagne

Unterdessen haben wir uns prächtig unterhalten. Man kann wahrlich nicht sagen, dass wir uns nur selten sehen, und daran möge sich bitte auch nie etwas ändern, aber uns gehen nie die Themen aus. Trotz täglicher Kommunikation auf diversen Kanälen haben wir uns immer jede Menge zu berichten.
Klar geht es dabei um den Job, um Familie und die üblichen Späßgen die, für uns zwangsläufig, gehegt und gepflegt, zwischen den Geschlechtern gemacht werden. Das hat manchmal schon fast olympischen Charakter, das Formulieren an Spitzfindigkeiten. Da fällt es sofort auf, wenn mal jemand nicht in gewohnter Form Kontra gibt. Die Männer wittern schnell mal eine Verschwörung der Frauen – getreu dem Motto, wenn die Frau schweigt, ist Flucht die einzige Überlebenschance.

Als am sehr späten Mittag dann das fertig gestaltete Heck in das Licht der Sonne rollte, waren aber alle ausnahmslos stumm. Stumm vor Begeisterung und Stolz, da nunmehr auch in unseren unmittelbaren Reihen die auf der NUFAM gestartete Kampagne täglich mit seiner Mahnung auf Deutschlands rollt.

Mögen es sich ganz viele zu Herzen nehmen, sich danach verhalten und der Fahrer dieses Zuges immer lesetüchtige “Verfolger” hinter sich haben.

Halte Abstand AidT Kampagne

In diesem Sinne – alles wird hoffentlich gut – LG, Eure Kati…

Kaum gestohlen…

05 Jan 2016

…schon zu Schrott verarbeitet. Das reimt sich zwar nicht, ist aber so passiert.

Auflieger gesucht

Einer Firma wurden am letzten Samstag zwei Auflieger geklaut. Gestern, also zwei Tage später, wurden beide in einem Industriegebiet im holländischen Doetinchem entdeckt. Einer war noch heil, der zweite hat nur noch Schrottwert.

Auf “Transport online.nl” kann man das Drama nachlesen. Es ist zwar auf holländisch, aber den Sinn kann man sicher verstehen.


YouTube – Originallink >>>

Schlaue Zitate

03 Jan 2016

IAA Zitat

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