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Käse aus Holland

14 Feb 2017

Weil Lkw-Kabinen so kuschelig sind, will die niederländische Verkehrsministerin Melanie Schultz von Haegen zunächst kein Gesetz auf den Weg bringen, welches das Verbringen der Wochenendruhezeiten von Lkw-Fahrern in ihren Fahrerkabinen verbietet.
Außerdem ermögliche das Schlafen im Lkw den Fahrern, die Ladung besser zu bewachen, als wenn sie in einem Hotel oder einer anderen Unterkunft ihre Ruhezeit verbringen würden.

Ich glaube, die hat zu viele Käsekrümel geraucht. Natürlich können Lkw-Kabinen komfortabel sein. Aber darum geht es doch überhaupt nicht…

…sondern darum das Unternehmer gezwungen werden sollen, ihre Fahrer nach Hause zu holen und die nicht über Monate hinweg im Lkw kampieren zu lassen. Aber das weiß die natürlich. Da haben Lobbyisten wieder ganze Arbeit geleistet.

Dazu das Argument mit dem Bewachen der Ladung. Hat die noch alle Klompen im Schrank?
Wer was klauen will, soll sich bedienen. Ich spiele bestimmt nicht den Helden und lass mir mit einer Eisenstange eine übern Schädel ziehen. Abgesehen davon zählt das als Arbeitszeit. Schlüpft ein bulgarischer Trucker Sonntagfrüh um halb drei in seine Jogginghose, um seinen Auflieger zu begutachten, hat der seinen Tachographen auf Arbeitszeit zu stellen. Nach seinem Rundgang kann er wieder auf Pause drücken. Nur dumm, dass danach seine 45-Stunden Wochenruhezeit von vorne beginnt. Also dumm zumindest für seinen Arbeitgeber.

Lkw Fahrer macht Ruhepause

Aber der Fairness halber sollte ich auch erwähnen, dass die Ministerin der Meinung ist, die EU-Vorschriften zu diesem Problem seien noch nicht eindeutig und eine Lösung sollte EU-weit einheitlich erfolgen.
Genau das ist aber in Vorbereitung. In der “Verkehrsrundschau” lese ich heute folgendes:

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat das Verbringen der Ruhezeiten von Lkw-Fahrern in ihren Fahrzeugen als rechtswidrig bewertet. Das EU-Recht erlaube solche Praktiken nicht, schreibt der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen zu einer Klage eines belgischen Transportunternehmens gegen den belgischen Staat. Maßnahmen, die einzelne Staaten gegen das Verbringen der Ruhezeit in den Fahrzeugen ergriffen hätten oder ergreifen könnten, seien laut des Generalanwalts vollkommen gerechtfertigt…

Das ist doch eine gute Entscheidungshilfe für die Ministerin aus Holland. Danach schmeckt auch der Edamer wieder.

So ist das richtig

10 Feb 2017

Die Mülltüte vorschriftsmäßig gekennzeichnet. Also alles richtig gemacht.

Mülltüte am Lkw

Es wollte mir nicht einfallen

07 Feb 2017

So, gleich gehts in die Koje. Aber erst noch eine kleine Anmerkung.
Ruft mich heute ein Kollege an…

“Moin Maik, Du warst doch letzte Woche bei Xoni in Brescia. Kannst Du mir den Weg erklären?”

“Moin Volkmar. Letzte Woche? Warte kurz, ich muss überlegen.
Da war ich. Aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern.”

“Das ist jetzt nicht Dein ernst.”

“Doch. Aber seitdem ich mit Navi fahre, merke ich mir das nicht mehr. Wozu auch? Ich finde mit dem Ding die Buden eh immer wieder.”

“Na toll…”

“Aber warte, da fällt mir was ein. Die Firma ist blöd zu finden. Selbst mit Navi habe ich mich zwei mal verfahren. Also bringt es auch gar nix, wenn ich Dir das jetzt versuche zu erklären.”

“Ja, dass bringt dann nichts. Trotzdem danke.”

Also ich hätte mich an seiner Stelle nicht bedankt. Im Gegenteil.

Aber manchmal ist es wirklich so. Da kommt ein Ladeauftrag, ich schaue kurz drüber und denke mir: “Die Firma kennst Du doch. Da warst Du doch schon mal.” Aber das war es, mehr fällt mir da nicht ein. Erst wenn ich fast dort bin, kommt es mir wieder bekannt vor.

Navigationsgerät

Es ist also eindeutig. Navigationsgeräte machen vielleicht nicht dumm, lassen einem aber abstumpfen. So nach dem Motto, warum soll ich mir die Strecke merken? Mit dem Navi habe ich den Kunden einmal gefunden, da wird es das nächste mal auch klappen.

Mit Stadtplänen war das anders. Bestimmte markante Orte prägten sich im Gehirn ein und die vergaß ich auch nicht wieder. Außerdem machte ich mir Notizen.

Nicht falsch verstehen. Dem Navi vertraue ich nicht völlig. Im Endeffekt entscheide ich, wo ich lang fahre.
Aber es macht die Arbeit leichter. Und mich zu einem schlechteren Kollegen. Siehe oben…

Zeit für Kaffee

06 Feb 2017

Mein Auflieger ist zugestellt und der Hofrangierer seit einer halben Stunde nicht auffindbar. Keine Ahnung, wo der sich gerade rumtreibt.
Irgendwie blöd. Aber na ja, geh ich halt erstmal einen Kaffee trinken.

Auflieger zugestellt

Sie haben Post

03 Feb 2017

Ein Leser aus Erfurt hat folgende Fragen:

Hallo Mike,
ist das auch ein Thema für dich?
Bist du schon mal kontrolliert worden?
Würde mal interessieren, wie “teuer” so ein Verstoß wäre.
ingenieur.de/Themen/Klima-Umwelt/Manipulierte-Lkw-Osteuropa-verpesten-Luft

Gute Fahrt wünscht
ein Erfurter

Hallo,

nein, dass ist kein Thema für mich. Ich habe zwar davon gelesen, es schlug ja ziemlich hohe Wellen bei einem Teil der Fahrerschaft. Vor einigen Tagen wurde in Hamburg sogar ein Lkw-Fahrer erwischt, der mit solch einer Manipulation herum fuhr. Das aber nur durch Zufall. Der Mann hatte einige Tage zuvor einen Unfall gebaut und flüchtete danach.

Zu diesem Bericht über angeblich kriminelle Manipulationen gibt es aber auch Kritik. So schreiben die Autoren Jan Bergrath und Markus Braun bereits vor einem Jahr in einem Artikel auf “eurotransport.de”:

…denn die These ist völlig an den Haaren herbeigezogen und beruht letzten Endes nach (..) vorliegenden Erkenntnissen auf den Behauptungen aus einer einzigen extrem unseriösen Quelle, einem gewissen “Mustafa”, der dem getürkten deutschen Unternehmen Trans Gloria Freight neben einem manipulierten Tacho gleich auch eine Manipulation der SCR-Anlage anbietet.

Um dieses Thema gibt es also viel hickhack. Wenn Du mich aber diskret fragst, ob sich dieser Betrug rechnet, würde ich mit “nee” antworten. Der Liter AdBlue kostet irgendwas zwischen fünfzig und achtzig Cent. Die Ersparnisse wären also minimal.

Überhaupt scheint in der medialen Berichterstattung das Thema “Schwerverkehr” momentan groß in Mode zu sein. Der WDR betitelt seinen Beitrag relativ einfallslos mit “Rollende Zeitbomben auf der Autobahn” und zeigt wichsende Trucker.
Das Zweite Deutschen Fernsehen nahm DHL unter die Lupe, der BR beleuchtete den Alltag deutscher und osteuropäischer Lastwagenfahrer.

Ebenfalls im ZDF lief im Verbrauchermagazin “WISO” ein Bericht über Lkw-Notbrems-Systeme. Kleine Randnotiz: Ein selbstfahrender Unternehmer erntete mit dieser Aussage zuerst einigen Widerspruch…

Zitat

… und später noch mehr Spott:

Zitat

Aber es geht noch weiter. Ein Redakteur der “Welt” begleitete einen Fahrer zwei Tage und verfasste darüber einen Bericht. Und schließlich packen Lkw-Fahrer am Montag, den 06. Februar, in der Sendung “Markt” im NDR ab 20:15 Uhr aus. So steht es zumindest in der Vorankündigung. Ganz schön viel Stoff in letzter Zeit.

Ach man

01 Feb 2017

Das es nicht vierstellig wird, war klar. Soweit geht die Anzeige nicht. Aber zumindest 999,99 Euro hätten es werden können.
Aber nee. Da schaltet das System gute zwei Euro vorher ab. Unglaublich.

Tankanzeige

Macht mal Vorschläge für die Linkliste

31 Jan 2017

In meiner Linkliste gibt es einige Blogs, die entweder nicht mehr erreichbar sind oder seit längerer Zeit ein stilles Dasein fristen.

Der “TaxiBlog” aus Paderborn ist wohl Geschichte. Schade, habe dort gerne gelesen. Den werde ich entfernen.
Die Seite von Tom erreicht man momentan auch nicht – lass ich aber erst einmal drin. Genau wie den Weblog von Ralf. Bei beiden habe ich noch Hoffnung.

Was soll ich mit den Seiten machen, bei denen seit Monaten oder Jahren nichts mehr passiert? Also nix neues veröffentlicht wird? Entfernen oder stehen lassen? Was meint Ihr?

Immerhin hat es ein neuer Blog in die Liste geschafft. In dem dreht sich alles um Flugzeuge. Den finde ich toll. Lässt sich gut lesen und die Bilder sind auch sehenswert.
Habt Ihr noch Vorschläge für die Linkseite? Da könnten ruhig noch einige Seiten rein.

Déjà-vu

30 Jan 2017

Alle Rampen frei und trotzdem warten. Hatte ich das nicht erst? Ah ja, letzte Woche.
Aber wahrscheinlich ist auch hier nur wieder das Lager voll.

Rampe frei

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