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Rettungsgasse unbekannt

Stau auf der A3 bei Würzburg. Ich glaube, so etwas wie eine Rettungsgasse wird hierzulande nie funktionieren.

Kleine Anmerkung: Die Lkw auf dem Standstreifen fahren nicht zur nächsten Abfahrt, sondern parken um ihre Lenkzeit nicht zu überschreiten. Die in der mittleren Spur ziehen vor bis zum Hindernis und drängeln dann rechts rüber. Auch so kann man den Stillstand verlängern. Schon deshalb fände ich es gut, wenn es ein Rechtsfahrgebot für Lkw und Busse bei Stau und stockenden Verkehr geben würde.

keine Rettungsgasse

3 Comments

  1. hajo
    hajo 24/10/2015

    Ja, lieber Maik, da schreibst Du über ein Thema, das bei mir manchmal schiere Verzweiflung hervorruft (keine Angst, diese Anfälle kommen immer seltener 😉 ).
    Nicht nur, dass die Rettungsgasse selten funktioniert (die selben Personen würden Zeter und Mordio schreien, wenn einmal die Einsatzkräfte spät zu ihren verunfallten Fahrzeugen kommen würden), auch das Reissverschlusssystem funktioniert nicht wirklich: statt sich RECHTZEITIG (nicht frühzeitig!) um eine Einfädelmöglichkeit zu bemühen und somit glatte Übergänge zu gewährleisten, fahren eben diese bis zum Ende ihrer Fahrspur, um sich dann (aus dem Stand heraus) in die rechte Spur quetschen zu wollen. So klemmt jeder Ressverschluss!
    Aber Du schreibst auch über ein anderes Problem: Da die Rechtslage so rigide ist, dass es keinerlei Toleranzen bzw. Ausnahmen gibt, kommt es halt vor, dass Fahrer ihre Pausen auf der Standspur machne wollen (was wohl m.E. mit einer besonderen Gebühr 🙁 belegt ist). Hier ist wohl Revisionsbedarf.
    meint
    Hajo
    Ansonsten wünsche ich allen ein schönes Wochenende!

  2. ralph
    ralph 24/10/2015

    parken auf dem standstreifen wenn ich das auf der a6 immer sehe dann wird mir schlecht.
    verschrotten an ort und stelle das ist lebensgefährlich.

  3. Marco
    Marco 24/10/2015

    Was bleibt den Fahrern denn anderes übrig? Im Stau kann man nicht mal so einen LKW wegbeamen. Der steht genauso, wie jeder andere Verkehrsteilnehmer. Und muss genauso warten, bis die Spur wieder frei ist.

    Und das Parken ist ja gerade vom Gesetzgeber so gewollt. Denn dieser schreibt diese rigorosen Fahrzeiten vor. Und bei einer Kontrolle prüft man ja nicht den laufenden Tag, sondern auch die zurückliegenden.

    Und was schert es z.B. einen italienischen Kontrolleur, ob ein niederländischer Fahrer seine Fahrzeit überschritten hat, weil er durchgefahren ist oder in Deutschland im Stau stand. Überschritten ist überschritten und kostet daher…

    Selbst Toleranzzeiten sind nicht wirklich hilfreich. Ich habe selbst schon über 8 Stunden in einer Vollsperrung gesteckt. Zwischen mir und der Unfallstelle eine einzige Ausfahrt, an der zwar ausgeleitet wurde, was aber nicht wirklich etwas brachte (800 m vorgerückt in 8 Stunden). Und 2000 m nach der Unfallstelle ein Tank- und Rastplatz.

    In diesen 8 Stunden konnte ein LKW-Fahrer einen Standplatz die ganze Zeit sehen, aber nie erreichen. Und selbst wenn er vor dem Stau gerade erst losgefahren wäre, innerhalb seiner zulässigen Fahrzeit konnte er ihn auch nicht erreichen.

    Dieses Beispiel ist zwar auch extrem, aber dennoch real passiert. Einzige Lösung wäre ein zweiter Fahrer, die sich dann beim rumstehen abwechseln können 🙂

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